Beiträge von RoWa Bielitz

    Hast Du das schon einmal so erlebt

    Glücklicherweise persönlich nicht, da hast du schon Recht.

    Aber mich stört es, dass in solchen Fällen jeder grundsätzlich die gleichen Rechte hat und dabei dann solch von mir (zugegebenermaßen übertrieben dargestellten) oben skizzierten Szenarien bei heraus kommen können.

    In dem Moment, wo jemand bewusst los geht um vorsätzlich jemandem Schaden zuzufügen, z.B. durch Diebstahl etc., hat der in meinen Augen einfach mal ein gewisses Maß an Recht auf Gleichbehandlung, mildernde Umstände oder wie man es ausdrücken will verwirkt. Um beim Beispiel zu bleiben: Wäre er nicht klauen gegangen, wäre er nicht gebissen worden.

    Das ist das Problem am deutschen "Rechtsstaat": Als (potentiell) Geschädigter, der sich einer Straftat erwehrt, ist man schnell erstmal der Gelackmeierte, der sich rechtfertigen muss. Nicht etwa der kriminelle Dieb, den man bei einer Straftat erwischt hat. Der arme, arme Dieb, der jetzt ein blaues Auge / Hundebiss / ... hat, muss natürlich als erstes Schmerzensgeldforderungen durchsetzen. Ist ja auch ein armer Kerl! Und dafür können kann er natürlich grundsätzlich schon mal gar nichts, dass er Bienen klauen geht, hatte er doch mindestens eine schlimme Kindheit, vermutlich Traumata aus Übergriffen gewaltbereiter Insekten im Alter von 3 Jahren und vielleicht ist seine Frau auch noch mit einem Imker fremdgegangen - ist es da ein Wunder, dass er jetzt zum Beutendieb wird?? Muss man doch verstehen... <X

    Ich starte dieses Jahr in meine erste Honigsaison und habe vor, 5,50 € bis 6,- € für ein 500 g Glas zu nehmen. Üblicher Preis im Verein und der Region sind 4,50 € bis 5,- €, mal schauen wie es angenommen wird. Habe die Hoffnung, dass sich einfach nur keiner traut, als erster die Preise anzuziehen, dass aber welche nachziehen, wenn einer erstmal den Anfang macht. Und wenn nicht, ess ich ihn halt selbst.

    Letztens war ich mal im lokalen Aldi und habe dort das 500 g Blütenhonig aus EU- und Nicht-EU-Ländern für 2,49 € stehen sehen. X/ Gegen den Preis braucht man gar nicht versuchen, anzustinken, ob nun mit 4,50 € oder 5,50 € macht da nicht wirklich einen Unterschied.

    Meine ersten Beuten im letzten Jahr hatte ich im regionalen Geschäft gekauft und vermute, dass es Wagner-Beuten sind. Die Qualität ist ok, wenn auch die Oberkante bei 2 von 3 Beuten nicht ganz sauber geschnitten sind, sprich nicht 100pro plan. Mit Stülpdeckel ist das ja nicht so schlimm, aber mit Futter- oder Honigzarge drauf sieht man's schon und es ist dann halt nicht ganz dicht und somit unschön. Habe aktuell 2 Stück bei Weber bestellt, Versandbestätigung kam heute - mal sehen wie die aussehen.

    Hab mal geschaut, auf der Bergwiesenseite ist das Außenmaß 509 mm und 22 mm Holzstärke angegeben. Das sollte dann Dadant US sein, bei Blatt wären es m.E.n. 25 mm.

    Moin Peter,


    von welchem Hersteller / Vertrieb du die Rähmchen beziehst ist von der Größe her egal - solange es Dadant-Rähmchen sind, sollten alle in die Beuten passen. Ich habe meine bisher beim lokalen Imkereifachhandel (und wenn ich mir dort das Sortiment so ansehe, vermute ich dass die dort über Wagner beziehen) und bei Bienen-Weber gekauft. Qualitätsunterschiede bzgl. Langlebigkeit kann ich noch keine benennen, da ich auch erst ein Jahr dabei bin.

    Und was die Hoffmann-Seiten angeht: Genau richtig gemacht! Ich hatte damals beim lokalen Geschäft auch die mit geraden Seiten bestellt, die Dame dort hat dann aber versehentlich Hoffmann bestellt/bekommen und weil ich nicht noch länger warten wollte / konnte, hab ich die dann trotzdem genommen - und ärgere mich heute bei jeder Durchsicht darüber. Nägel sind der bessere Weg!


    EDIT: Anni hat natürlich Recht, auf US oder Blatt musst du selbstverständlich achten!

    Moin,


    auch ich stand letztes an genau diesem Punkt: Wähle ich Dadant - die Betriebsweise, mit der ich mich nach aller angelesener Theorie (und bar jeder Praxis) am ehesten identifizieren konnte - oder schwimme ich erstmal mit dem Strom und nehme das, was in der Region am häufigsten vorkommt - DNM mit zwei BR?

    Ich habe mich dann für ersteres entschieden und habe es bislang nicht bereut. Zwar habe ich nie in der Praxis mit einer anderen Betriebsweise geimkert und kenne daher praktisch auch eventuelle Vorteile nicht - aber wenn man sich erstmal auf etwas eingeschossen hat und keine grundsätzlich negativen Erfahrungen damit gemacht hat, finde ich das auch ok so.

    Auf kompatibles Material aus dem Dunstkreis war ich (bis auf natürlich die Ableger im letzten Jahr) bisher nicht angewiesen. Mein Imkerpate stellt mittlerweile selbst auf Dadant um und die Leute aus dem Verein (fast ausschließlich auf DNM, wenige auf DNM1,5 unterwegs) sind eher "positiv interessiert" als "zurückhaltend ablehnend", von daher gab's bislang keine Probleme.


    Aus meiner Sicht kann ich also meinen Vorrednern beipflichten: Wenn du im Kopf bei Dadant gelandet bist - mach es! :-) Kunstschwarm wie swissmix sagt ist ne tolle Idee, hab ich selbst noch nie gesehen aber für dieses Jahr auch auf der ToDo-Liste.


    Übrigens hat auch mein Imkerpate mir, wie oben auch schon erwähnt geraten: "Starte mit 3 Völkern, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher dass du nach dem Winter noch eines hast." Bei mir ist alles gut gegangen, alle 3 sind noch da und wohlauf. Aber sicher ist sicher. ;)