Beiträge von RoWa Bielitz

    Die Schiffer-Tree verbreitet eine Krankheit nicht mehr als ein Dachkasten, eine Zwischendecke, oder ...

    Auch in solchen Quartieren wird nicht betreut oder gar behandelt.

    In Dachkästen, Zwischendecken oder ... werden aber nicht bewusst Bienenvölker angesiedelt, und für hunderte von Franken/Euronen kauft die dafür auch keiner, das ist doch wohl noch ein Unterschied...

    Moin. Ich würde da auch weder was zukleben, wegräumen oder dergleichen. Deine Intention ist zwar nachvollziehbar und "ehrenwert", am Ende machst du dir selbst damit im Zweifel aber mehr Ärger als Nutzen - die Beuten sind schließlich nicht DEIN sondern SEIN Eigentum. Wenn er sich von dir angep... fühlt, dreht er dir am Ende da noch was draus. Meldung(en) siehe oben an Vet und Gemeinde (mit Hinweis auf Seuchenverordnung) sind wohl der beste Weg.

    Ich bin auch noch nicht so lange dabei und kann nicht mit viel Erfahrung aufwarten, würde das aber so einschätzen, dass man hier vielleicht nicht über einen Kamm scheren kann. Klar - je trockener, desto besser, außer Frage. Aber als per se "qualitativ minderwertig oder unterdurchschnittlich" hätte ich 18er jetzt auch nicht eingestuft und es macht wie oben schon erwähnt wohl schon einen Unterschied, welche Mengen man unter die Leute bringt bzw. welchen Kundenstamm man hat. Meine gesamte Ernte vom letzten Jahr zum Beispiel (insgesamt bescheidene 220 kg) war kurz nach Weihnachten komplett ausverkauft und bei mir kaufen die Leute meist 1 bis max. 3 Gläser auf einmal. Die sind bei den Allermeisten ratzfatz verbraucht und sie kommen wieder und kaufen nach, keiner lagert das monate- oder jahrelang. Von daher ist das sicher ein anderer Schnack als bei jemandem, der im Tonnenbereich absetzt, dabei sicherlich auch in größeren VPE oder auch Großgebinden - der "Kontrollfaktor" ist da wesentlich kleiner und daher jedes halbe Prozent weniger Feuchtigkeit eine sicherere Bank. Mit steigendem Um- und Absatz wird's unberechenbarer, was nach dem Verkauf mit dem Honig passiert.


    Unser Verein besteht zum überwiegenden Teil aus älteren Imkern, die schon jahrzehntelang imkern und Honig schleudern und verkaufen. Refraktometer nutzen mWn die wenigsten davon - Spritzprobe und gut. Würde ich mir (noch?) nicht zutrauen, aber bei denen sind mir auch keine Stadtgespräche über gärigen Honig bekannt. ;)

    Selbst wiegen ist natürlich in jedem Fall die sicherste Methode, hab ich auch gemacht und mir in den Stockkartenhefter geschrieben. Ich kann es aber auch nachvollziehen, wenn man als Anfänger nicht dran gedacht hat und vielleicht auch (noch) keine Ersatzbeute da hat.

    Vielleicht hilft ja ein Anruf beim Hersteller/Händler der betr. Beute - wenn man nett fragt, können die einem vielleicht helfen. Die brauchen die Gewichte ja eh für ihren Versand und ich könnte mir auch vorstellen, dass so eine Frage dort nicht zum ersten Mal gestellt würde.

    Wenn dann Spenglerschrauben aus Edelstahl mit eingebauter Gummidichtung. Aber die kleinen, originalen Klötzchen sind vermutlich dafür zu klein, die zerhauts beim Schrauben wohl. Und ist das nicht auch bisschen wie Kanonen auf Bienen ähm Spatzen?? ;)

    An meinem Außenstand stehen sie auch ohne Überdachung den ganzen Tag in der Sonne, nun im zweiten Sommer und ohne (für mich erkennbare) Probleme. ribes ‘ Händler ist in dem Fall auch mein Händler ;), die Lüftungsklötzchen sind dort auch vorhanden. Außerdem Boden offen, Dämmung im Deckel (was im Winter Wärme nicht nach außen lässt, lässt sie im Sommer auch nicht rein) und bei entsprechender Volksstärke Flugloch auf ganzer Breite und Höhe offen. Und sollte die Farbwahl der Beute noch anstehen, vielleicht nicht unbedingt was ganz dunkles nehmen.