Beiträge von RoWa Bielitz

    Moin moin,


    ich habe die Gelegenheit, meinen Honig in einem Museum im Museumsshop anzubieten. Dazu würde ich ihn per Kommissionsvertrag an das Museum verkaufen, welches jedoch dafür eine Rechnung braucht. Nun bin ich ja als Kleinimker < 30 Völker nicht melde- bzw. umsatzsteuerpflichtig und habe auch kein Gewerbe angemeldet. Kann mir jemand sagen, was genau auf der Rechnung stehen muss?

    Moin. Habe am Wochenende den ersten Schleudergang durchgezogen. Hätte eine Woche früher schleudern müssen, was aber wegen eines Urlaubs nicht ging. Daher war leider ein Teil schon in den Waben kristallisiert, teils obwohl noch nicht verdeckelt. Feuchtigkeit zwischen 16 und 18 %, im Schnitt waren es ca. 20 kg pro Volk, wobei das schlechteste klar unter-, das beste klar überdurchschnittlich war. Und der Honig wurde extrem schnell im Hobbock fest, mussten gestern mit vereinten Kräften abfüllen, damit er überhaupt noch aus dem Hobbock kommt.

    Sorry für die späte Rückmeldung, ging nicht früher.

    Fotos der Waben ab 4 reiche ich nach, der Upload vom Telefon in die Forumsgalerie hat sich gerade aufgehängt. Auf den Waben 3 und 2 ist definitiv Bienensitz zu erkennen - wie alt der ist, kann ich nicht beurteilen. Wabe 1 nur ansatzweise.

    Du, es geht hier nicht um etwas beweisen. Sondern um das was Du glaubst was mit diesem Volk passiert ist. Ein 6 WG-Volk geht nun mal nicht einfach so über den Jordan. Nicht zu dieser Zeit. Das hätte früher passieren müssen und nicht nur bei Varroa.

    Was beweisen?? Nö. Warum auch?

    Genau das möchte ich wissen, was mit diesem Volk passiert ist. Eben weil so ein Volk nicht einfach mal so über den Jordan geht. Nicht um diese Zeit. Daher meine Frage hier, siehe Ausgangspost. ;)


    Hier nun wie versprochen die übrigen Fotos der Waben 3, 2 und 1. (Die unbeschriftete ist die dem Bienensitz zugewandte Seite von Wabe 1.






    Hallo und besten Dank für die konstruktiven Antworten und Einschätzungen! Ich versuche mal, die Fragen in chronoligischer Reihenfolge zu beantworten.

    Immenlos : Ja, spritzt tatsächlich heraus wie frischer Nektar.

    ribes : Die Löcher habe ich nicht selbst verursacht. Ein fehler- oder lückenhaftes Brutbild nach der TBE ist mir nicht aufgefallen. Die MW sind aus dem Fachhandel, allerdings bei allen Völkern aus der gleichen Packung. Wachs-"Skandal" würde ich ausschließen...

    Ja, das Volk ist ein Brutspender aus der TBE. Habe mit einer Fangwabe gearbeitet und nach Entnahme dieser das Volk (bzw. die Völker) mit MS besprüht.

    kuno : habe eben ca. 10 dieser Zellen geöffnet, Varroa habe ich tatsächlich nur in einer gefunden, dafür jedoch fast alle der enthaltenen Bienen offenbar mit deformierten Flügeln.

    Schillbee : Fotos der Waben ab 4 reiche ich nach, der Upload vom Telefon in die Forumsgalerie hat sich gerade aufgehängt. Auf den Waben 3 und 2 ist definitiv Bienensitz zu erkennen - wie alt der ist, kann ich nicht beurteilen. Wabe 1 nur ansatzweise.


    Auf jeden Fall scheint sich ja der Verdacht Varroa zu erhärten. Immenlos 's Erklärung erscheint mir ziemlich logisch. Was dafür spräche wäre auch noch, dass dieses Volk beim Träufeln auffällig aggressiv war. Alle anderen blieben brav in der Traube sitzen, bei diesem musste ich kurzerhand den Decken zu machen und doch noch den Schleier aus dem Auto holen. Vielleicht war Mutti zu dem Zeitpunkt schon über den Jordan und der Rest nicht mehr so gut gelaunt... :-(

    Hallo miteinander,


    heute war ich bei meinem Außenstand (nur ein Volk), um dort den Varroaschieber zu entfernen und den Milbenfall nach der OX-Behandlung zu zählen. Zu meinem großen Erstaunen befand sich auf der Windel kaum bis gar kein Wachsschrot. Das machte mich natürlich stutzig und ich klopfte gegen die Beute - keine Reaktion. Das Öffnen des Deckels brachte dann traurige Gewissheit: das Volk war tot. ||

    Nun kann ich mir noch nicht wirklich einen Reim darauf machen. Dieses Volk war eines der stärkeren meiner Völker, es saß zur OX-Behandlung am 21.12. in der Kugel auf ca. 6 Wabengassen DD. Bei der Behandlung also gut voll mit Bienen. Behandelt habe ich sie wie alle anderen auch, 50 ml OX geträufelt, direkt nach den anderen Völkern am Stand zu Hause.

    In der Kiste sind noch ca. 15-16 kg Futter, einen Abriss kann ich auch ausschließen (um diese Zeit ja sowieso unwahrscheinlich), siehe Fotos unten. Weiterhin habe ich Waben und Beute auf Kotspritzer oder ähnliche Spuren untersucht, jedoch nichts entdeckt.

    Auffällig heute war, dass zwar eine Menge toter Bienen auf dem Boden lagen, das kann aber nicht das ganze Volk gewesen sein, zur Behandlung waren sie definitiv zahlreicher. Jedoch lagen heute VOR der Beute auffällig viele tote Bienen.

    Ich hänge mal Fotos der Waben an, für die bessere Zuordnung habe ich sie mit grüner Farbe markiert. Waben die nicht einzeln dargestellt sind, sind (volle) Futterwaben, die noch nicht angerührt waren. Beschriftung ohne v/h zeigt immer zum Sitz der Winterkugel (nur eine Seite fotografiert), ansonsten v/h = vorn/hinten. Auf den Waben 3 und 4 habe ich auffallend viel Varroenkot gefunden, auch davon ein Foto.

    Das Volk bekam im Juli eine TBE mit Fangwabe. Leider habe ich ausgerechnet bei diesem Volk keinen Vermerk über den Totenfall im August in der Stockkarte. Ich weiß, dass ich gezählt hatte und dass es unbedenklich war, leider hab ich offenbar vergessen es zu notieren, was mich gerade ziemlich ärgert.
    Mich interessiert natürlich nun, was hier die Ursache war.

    Fehler bei der Dosierung der OX kann ich ausschließen, habe alle 8 Völker gleich behandelt und alle anderen 7 sind noch da.


    Meine Varianten momentan:

    * Varroaschaden? Kann das sein?? TBE im Juli - kann die verd... Milbe danach so dermaßen wirken (Reinvasion?)? Das Volk war ja wie gesagt kein Mickerling. Ich habe mir die toten Bienen angesehen, mir sind keine deformierten Flügel o.ä. aufgefallen.


    * Fehler bei der Anwendung der OX? Habe den Behälter in einem Thermogefäß im Auto von zu Hause an den Stand gefahren, unmittelbar nach Behandlung der anderen Völker, Entfernung 1,5 km. Kann es sein, dass sich die Temperatur in diesen paar Minuten tatsächlich soweit abkühlt, dass ich die Bienen quasi mit der kalten Dusche ins Jenseits befördert habe?? Es war wirklich so gut wie gar kein Schrot auf der Windel, d.h. lange nach der Behandlung haben sie nicht mehr gelebt...


    * Vorsätzliche Vergiftung... Ich kann's mir zwar dort eigentlich nicht vorstellen, dass da jemand vorsätzlich sowas machen würde und das Volk stand seit anderthalb Jahren dort. Und vom Feld denke ich auch nicht, die anderen Völker stehen nur 1,5 km weiter und hätten zumindest zum Teil den gleichen Flugkreis. Außerdem sind zwar einige Bienen mit ausgestrecktem Rüssel vorhanden, aber längst nicht alle. Sollte man vielleicht dennoch eine Probe der Bienenmasse zur Analyse einschicken?


    Vielleicht seht ihr an den Waben ja etwas, was ich nicht sehe.


    Klar, es ist "nur EIN Volk", Schwamm drüber, Krone richten und weitermachen. Trotzdem finde ich die Jahreszeit für diesen Verlust ungewöhnlich und würde gerne wissen woran es gelegen hat und ob ich vielleicht was übersehen habe.











    Varroakot auf Wabe 4:

    Frage mich wann und wie bei diesem Wetter die OX flüssig angewendet werden soll?

    Kommt doch auf die Örtlichkeit und das dort vorherrschende Wetter an.

    Hier habe ich gestern morgen bei -0,6 Grad die OX geträufelt, alle Völker saßen schön kompakt in der Traube. Das ganze 22 Tage nach Nachtfrost - sollte passen.

    Die Schiffer-Tree verbreitet eine Krankheit nicht mehr als ein Dachkasten, eine Zwischendecke, oder ...

    Auch in solchen Quartieren wird nicht betreut oder gar behandelt.

    In Dachkästen, Zwischendecken oder ... werden aber nicht bewusst Bienenvölker angesiedelt, und für hunderte von Franken/Euronen kauft die dafür auch keiner, das ist doch wohl noch ein Unterschied...

    Moin. Ich würde da auch weder was zukleben, wegräumen oder dergleichen. Deine Intention ist zwar nachvollziehbar und "ehrenwert", am Ende machst du dir selbst damit im Zweifel aber mehr Ärger als Nutzen - die Beuten sind schließlich nicht DEIN sondern SEIN Eigentum. Wenn er sich von dir angep... fühlt, dreht er dir am Ende da noch was draus. Meldung(en) siehe oben an Vet und Gemeinde (mit Hinweis auf Seuchenverordnung) sind wohl der beste Weg.

    Ich bin auch noch nicht so lange dabei und kann nicht mit viel Erfahrung aufwarten, würde das aber so einschätzen, dass man hier vielleicht nicht über einen Kamm scheren kann. Klar - je trockener, desto besser, außer Frage. Aber als per se "qualitativ minderwertig oder unterdurchschnittlich" hätte ich 18er jetzt auch nicht eingestuft und es macht wie oben schon erwähnt wohl schon einen Unterschied, welche Mengen man unter die Leute bringt bzw. welchen Kundenstamm man hat. Meine gesamte Ernte vom letzten Jahr zum Beispiel (insgesamt bescheidene 220 kg) war kurz nach Weihnachten komplett ausverkauft und bei mir kaufen die Leute meist 1 bis max. 3 Gläser auf einmal. Die sind bei den Allermeisten ratzfatz verbraucht und sie kommen wieder und kaufen nach, keiner lagert das monate- oder jahrelang. Von daher ist das sicher ein anderer Schnack als bei jemandem, der im Tonnenbereich absetzt, dabei sicherlich auch in größeren VPE oder auch Großgebinden - der "Kontrollfaktor" ist da wesentlich kleiner und daher jedes halbe Prozent weniger Feuchtigkeit eine sicherere Bank. Mit steigendem Um- und Absatz wird's unberechenbarer, was nach dem Verkauf mit dem Honig passiert.


    Unser Verein besteht zum überwiegenden Teil aus älteren Imkern, die schon jahrzehntelang imkern und Honig schleudern und verkaufen. Refraktometer nutzen mWn die wenigsten davon - Spritzprobe und gut. Würde ich mir (noch?) nicht zutrauen, aber bei denen sind mir auch keine Stadtgespräche über gärigen Honig bekannt. ;)