Beiträge von Fjordimker

    Nicht ganz korrekt - Feldwespen gibt es in diversen Arten und tatsächlich bauen Arten, die im Freien bauen, gerne den Teller direkt zur Sonne. Andere aber mögen es dunkel und sehr warm und dann hängen sie wirklich mit den Öffnungen nach unten.

    OK, dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil!


    Mir waren bis gerade tatsächlich nur diese waagrecht im Freien bauenden Feldwespen bekannt.

    Das es (in Deutschland) auch noch andere Arten gibt ist mir neu!


    Again what learned! (SIC)

    Da hast Du Dir ja richtig Mühe gegeben!:thumbup:


    Daß die Wespen damit glücklich werden bezweifle ich aber!


    Im Eifer des Gefechts hast Du wohl zwei Dinge übersehen:

    Zum einen bauen Feldwespen nicht in Höhlen sondern bevorzugen es, unter unter freiem Himmel zu wohnen.

    Das Nest ist meist nur frei an einem Pflanzenstengel geheftet.


    Zum anderen stehen bei Feldwespen, im Gegensatz zu den echten Wespen, die Zellen nicht senkrecht, sondern wie bei den Bienen, (fast) waagrecht.



    Vielleicht solltest Du also den Mädels lieber die Tür wieder aufmachen und das Vogelhäuschen um 90 Grad drehen...;)

    Verlangt ihr dafür eigtl. Geld? Ein Kammerjäger erhält zw. 150-200€ pro Nest. Ist es legitim 30-50€ dafür zu verlangen?

    Nein.


    Viel zu billig!

    Die Kammerjäger wollen auch leben und haben Familien die sie durchfüttern müssen.


    Wespennester zu entfernen ist nicht die Aufgabe von Hobbyimkern.

    Sowas kann man mal im Freundeskreis (und dann kostenlos bzw. symbolische Naturalvergütung) machen, aber ansonsten verweis an Kammerjäger.


    Oder halt Nebengewerbe anmelden und einen marktüblichen (aber meinetwegen günstigen) Preis verlangen...

    Im Gegenteil, also sind die "neuen" Eigenschaften dem Fortbestand dienlich, dann wird sich diese Eigenschaft in der Population durchsetzen.

    Genau so ist es!

    Da die Biene aber ein Haustier ist, sind Eigenschaften wie Sanftmut, Wabenstetigkeit, Schwarmträgheit und Honigertrag dem Fortbestand dienlich.

    Stechfreude dagegen weniger...


    Wissen wir wirklich was wir mit einer abgedrückten Königin vernichten? Ich bin davon überzeugt: Nein!

    Natürlich kann man das nie genau wissen.

    Muss man aber auch gar nicht.


    Züchten heißt, die gewünschten Eigenschaften zu fördern, gleichzeitig die unerwünschten zu reduzieren und dies dann möglichst dominat vererbar genetisch zu etablieren.


    Bei den unerwünschten Eigenschaften gibt es welche, mit denen man (vorerst) leben kann (Wabenunstetigkeit) wenn dafür ganz herrausragende (!!!) positive Merkmale vorhanden sind.

    Und solche, die absolut nicht tolerierbar sind (Aggressivität).


    Genau so einen Fall haben wir hier anscheinend:

    Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, daß extreme Stechfreude vererbt wird.

    Also bitte komprmisslos weg damit!

    Elmue : Sehr gute Entscheidung!:thumbup::thumbup::thumbup:


    Was die Bienen sonst vielleicht, ohne daß man es weiß, noch alles vererben hättenD können weiß man nicht.

    Weil es eben nicht erkennbar zu Tage getreten ist.


    Soll man jeden Stecher durchschleppen, nur weil er ja das versteckte Potential haben könnte, in andere Völker einzudringen und dort die Varroa restlos abzusammen und gleichzeitig Honig zu produzieren, der gegen Krebs, Herpes und Dummheit hilft???




    In meinen Augen steht die Bienenzucht auf zwei Säulen:


    Die professionellen Züchter und mit entsprechenden Völkerzahlen sorgen dafür, die besten Merkmale genetisch in Zuchtlinien verankern.


    Und die Basiszüchter eine stabile, regional angepasste Landbienenpopulation etablieren, die keine gravierenden "Fehler" aufweist.

    Ihre Aufgabe ist primär, die schlechten Eigenschaften GNADENLOS AUSZUSORTIEREN!



    Die ideale "Gebrauchsbiene" ist dann eine Landbiene, die hin und wieder, durch Zukauf von einigen Zuchtmütter aus einer Leistungszucht, deren royale Töchter standbegattet werden, Stück für Stück, aufgewertet wird.


    Das klappt aber nicht, wenn jeder Kleinstimker glaubt, seine standeeigene Genetik erhalten und verbreiten zu müssen,


    Ich würde am Tag, an dem ich die neuen Königinnen beim Züchter abhole, einen Kunstschwarm machen und die Kö. im Mini+ zwischen parken, bis ich die alte im Altvolk gefunden habe, ein Mini steht bereits, das würde ich umweiseln.

    Könnte das funktionieren, oder gibt es einen besseren Weg ?

    Du könntest Dir event. etwas mehr Zeit nehmen:

    Also nicht nur zwischenparken, bis Du die alte gefunden hast, sondern so lange bis die erste Brut der neuen schon geschlüpft ist!


    Ich muss, weil unsere Bienen nicht nur "sehr wachsam" sondern "fanatische Kamikaze mir ausgeprägtem Verfolgungswahn" sind, den ganzen Stand komplett umweiseln und bekomme bald 2x5 begattete Damen zum Schnäppchnepreis von umgerechnet 60-80€ per Stück. ||

    Die Mütter schreiben sich zwar "von und zu", aber ausgerechnet beim teureren Züchter sind die nicht mal belegstellenbegattet...

    Dafür musste ich mir schon die Finger wund telefonieren und nachbestellen ginge heuer wahrscheinlich auch nicht mehr.


    Da ich für meine eigene Nachzucht in nächsten Jahr aber gute Gene brauche und gerade Stecher ja bei der Annahme fremdblütiger Königinnen ja oft als etwas zickig bekannt sind will ich nichts riskieren:

    Ich werden deswegen alle erst mal in möglichst kleinen Einheiten unterbringen und warten bis sie sich ihre eigene Leibgarde aufgebaut haben und zu voller Legeleistung gereift sind.

    Stimmt, Bauschaum und Bienen hat ja auch eine gewisse Tradition. Das gehörte quasi mal zur Folklore.

    :D

    Stimmt!

    Daran hatte ich gar nicht gedacht...


    Aber so gesehen kann man das Verfahren eigentlich als "bewährte, gute fachliche Praxis" bezeichnen ! :evil:

    So, jetzt werd ich Euch mal über den aktuellen Stand informieren!


    Aus beruflichen Gründen war ich die ganze Zeit auswärts und konnte meist nur jedes zweite WE heimkommen.

    Konnte also nicht viel machen...

    Ab morgen geht´s zum Glück aber wieder (dauerhaft) zurück nach Hause.


    Drohnenbrut wurde größtenteils geschnitten.

    Trotz vorhandener MW wurden die DR aber großteils mit Arbeiterinnenzellen gefüllt.


    Diagnoseschieber hatten wir vorletzte Woche drin um den Befall halbwegseinschätzen zu können.

    Ergebnis finde ich beängstigend:

    Fast alle Völker waren nach drei Tagen dreistellig!


    Trotzdem haben sie sich, vom Schwächling abgesehen, ganz ordentlich entwickelt.

    Obwohl die Völker in den Vorjahren recht schwarmlustig waren, war heuer erstaunlicherweise (erst mal) keinerlei Schwarmstimmung erkennbar:

    Bei zwei Völkern war jeweils eine Zelle, die aber nach klassischer Umweiselung ausgesehen haben.

    Sicherheitshalber habe ich sie trotzdem gebrochen.

    Vorletztes WE, mein Kumpel hatte 8 Tage vorher, ohne Befund, die Schwarmkontrolle gemacht, war ein Volk jedoch ohne frische Brut oder Stifte, von der Bienenmasse wirkte es aber (noch) nicht abgeschwärmt.

    Es hatte eine einzelne(!) bereits verdeckelte SZ mittig seitlich am Rähmchen, die ich gebrochen habe.


    Ältere Maden waren noch vorhanden, aus denen wurde aber nicht nachgeschafft und auch belarvete Nicotnäpfchen (zw. 2 Brutwaben in den HR gehängt) wurden nicht angenommen.


    Letztes WE ähnlicher Zustand in zwei anderen Völkern:

    Einmal eine verdeckelte Zelle, aber deutlich zu geringe Bienenmasse.

    Im anderen, im DR, zwei verdeckelte aber verhunzte Zellen (Drohnenflöten) und mehrere, noch offene SZ.


    Bei zweien dieser drei Völkern war verdeckelte Drohnenbrut, die ich entnommen habe.

    Darauf saßen jeweils mehrere Milben außen auf!=O

    Auch musste ich etliche Jungbienen mit verkrüppelten Flügeln entdecken.;(


    Irgendwie drängt sich mir das Gefühl auf, daß die Mädels die Beuten in höhster Not fluchtartig verlassen haben, wie die Ratten das sinkende Schiff...

    Kann das sein?



    Die Völker sind auch, extrem aggressiv (noch schlimmer als sie es von Haus aus schon sind).

    Kann natürlich auch am schwülen Wetter gelegen haben, aber das soll bei hoher Varroalast ja auch nicht ungewöhnlich sein!?!


    Einmal hatte ich unterm Vollschutz nur ein T_Shirt an und habe locker über 20 Stiche kassiert.

    In den (jungfräulichen) Handschuhen hatte ich hinterher jeweils über hundert Stachel hängen.

    Das nächste Mal hatte ich erst den Ärmel des Overalls nicht ganz unter die Stulpen der Handschuhe gezogen und bereits beim Ziehen des erstens Rähmchens wurde ich, im Sekundentakt in die Handgelenke gestochen...


    Mein Kumpel, bei dem die Bienen stehen, ist Allergiker und traut sich, verständlicherweise, auch im Vollschutz nicht mehr in die Nähe.

    Bzw. wenn ich die Völker geöffnet habe, für die nächsten Stunden aus dem Haus:

    Mich hat, in 50 Meter Abstand (durch Bäume und eine hohe Hecke räumlich getrennt) fast eine halbe Stunde nach den Arbeiten, eine in der Backe erwischt, kaum daß ich den Schleier abgenommen habe...


    Angesichts der Situation werde ich jetzt zu drastischen Maßnahmen greifen:

    Ich werde alle Völker komplett auflösen!


    Wir haben jetzt erst mal zehn begattete Königinnen bestellt, die wir aber voraussichtlich erst in zwei Wochen bekommen werden (und fünf weitere für später reserviert).


    Die vorhanden Brutwaben möchte ich den restlichen Königinnen ( wenn sie denn bis Samstag noch da sind...) als TBE aufsetzten und dann alle Bienen zu Kunstschwärmen verwursten.

    Den abgeschwärmten Völkern wollte ich eine offene Brutwabe geben um sie zu beschäftigen und sofort mit Oxalsäure behandeln.


    Zu den Details, wie ich das ganze ganze genau anstellen soll, werde ich Euch aber sicher noch um Rat bitten müssen...


    Hoffe, das Kind ist noch nicht in den Brunnen gefallen und wir können den Stand sanieren!

    Und nächstes Jahr mit gesunden,friedlichen, Jungvölkern beginnen...


    Grüße,

    Fjordimker

    Um aus Seuchenschutzgründen das Wabenwerk vor Räuberei zu schützen, ließe sich sicher in vielen Fällen Bauschaum einsetzten!


    Den kann man, je nach dem, wo das Brutnest sitzt, auch durch ein, extra dafür gebohrtes, kleines Loch einspritzen.

    Eventuell muss man das Röhrchen an der Dose dazu auch mit einem Schlauch verlängern.


    So wären Faulbrutsporen und verwesende Brutwaben erst mal versiegelt und aufgefüllte der Hohlraum zieht nicht gleich wieder den nächsten Schwarm an.

    Muss das jetzt doch noch mal hochholen, weil mir die Dynamik die der Thread genommen hat immer noch auf dem Magen liegt.


    Ich weiß, Eure Antworten waren nur gut gemeint.

    Wenn sich jemand beleidigt gefühlt habe sollte tut es mir Leid!

    Das war nicht meine Absicht.


    Ich arbeite z.Z. ü250h/Monat auswärts, hatte seit März keinen freien Tag mehr und bin daher vielleicht etwas gestresst.

    Als Niederbayer neige ich außerdem schon von Haus aus zu einer etwas raueren Tonart, die aber nicht böse gemeint ist...

    Also legt den einen (!) Satz (in einem langen Text) bitte nicht auf die Goldwaage!


    "Thema vefehlt" war nicht böse, oder abwertend gemeint:

    Bei der Herausgabe einer Deutschschulaufgabe hat mir mein Lehrer mal dazu gratuliert, daß ich den mit Abstand besten Aufsatz der Klasse abgeliefert habe.

    Um mir im nächsten Augenblick einen SECHSER in die Hand zu drücken...;)


    Mir ging es halt ausschließlich um die (theoretische) Frage, ob man mit einer gekäfigten Königinnen verwirrte heimatlosen Bienen einfangen kann.

    Wie man Bienen gar nicht erst in den Honigraum gelangen läßt wäre ist Thema für sich und

    auch hätte ich den "Freiluftkunstschwarm" sicher besser in Anführungzeichen setzten sollen.



    Leider gehen hier viel zu viele interessante Themen unter, weil, oft mindestens genauso interessante, Themen diskutiert werden.

    Und wenn die Frage das nächste Mal gestellt wird auf die SuFU verwiesen, weil das Thema ja schon tausendfach diskutiert wurde...


    Versteht das jetzt bitte nicht wieder falsch:

    Eigentlicht stört es mich nicht, wenn auch mal OT diskutiert wird.

    Aber viel zu oft geht die Ausgangsfrage dabei völlig unter und gleichzeitig wird so viel wertvolles Wissen in Threads versteckt in denen es später niemand, der dannach sucht, finden kann.

    Und das finde ich sehr Schade!


    Also, nix für ungut,

    Fjordimker

    Ich weiß nicht haben manche andere Bienen als ich oder einen anderen Rotklee.

    Gleich mal vorneweg:

    Ich weiß es nicht sondern plapper nur nach, was ich mal gelesen habe!;)


    Bei Trockenheit im Stadium der Blütenentwicklung KANN es vorkommen, daß die Blüten kürzere Röhren ausbilden.

    Je nach Kleesorte und Bienenrasse soll es unter diesen Umständen dann möglich sein, daß die Bienen den Nektar erreichen können und auch der Rotklee honigt.



    Und noch eine selbstausgedachte Anmerkung:

    In vielen Kleegrasmischungen ist neben Rotklee auch Weißklee, der aber in der Unterschicht wächst und u.U. übersehen werden kann.

    Das könnte dazu führen, daß ein Imker Kleehonig erntet und glaubt, dieser würde von gut sichtbaren Rotklee stammen, der viellecht des Pollenwegens beflogen wurde.



    Beide Situationen würden erklären warum manche Imker ohne zu dichten oder gar zu lügen behaupten, daß Rotklee Honig (manchmal) bringt.

    Auf den Wald zu warten macht wohl wenig Sinn, oder ?

    Mein berufsimkernder Pate war aus dem LK FS und der Raps hat zwar seine Fixkosten gedeckt, aber gelebt hat er vom Wald!

    Seine Betriebsweise war v.a. darauf ausgelegt, die Völker in der Waldtracht auf dem Optimum zu haben.


    Der Wald honigt zwar nicht immer, aber wenn er es tut, dann u.U. gewaltig!

    Die Option würde ich mir also Deiner Stelle nicht verbauen...


    Wenn Du wandern kannst/ willst orientiere Dich vielleicht mal in Richtung Pfaffenhofen:

    Dort gibt es recht viel Bioanbau und Biogas (mit, zumindest bis vor drei Jahren sehr vielen

    Randstreifen, die wenigstens genug Läppertacht bringen sollten).

    Ansonsten kann Dir das ********(Selbstzensur) Springkraut (Amperau) dsas Füttern ersparen


    Junge Junge, Wer es bei insgesamt grade mal zehn Völker im Schleuderraum bis zum Freiluftkunstschwarm schafft hat mal ganz sicher das Thema verfehlt.

    Na ja, bei DIR verstehe ich wenigstens, wenn Du im Moment keine Zeit hast, den Text gründlich zu lesen...;)


    Die paar Bienen aus meinen 20 HR waren nicht das Problem, sondern die aus den hunderten HR meines Imkerpaten.

    Und diese Situation hat mich eben zum Nachdenken über das Verhalten der Bienen gebracht.


    Es ging mir aber ausschließlich um die theoretische Frage, ob sich die nun weisellos gewordenen Bienen bei einer vorhandenen Königin um sie scharen und eine Schwarmtraube bilden.


    Gutgemeinte Ratschläge, die Waben einfach gründlich abzukehren helfen aber leider nicht, mir diese Frage zu beantworten...


    Mit einem Kleinstvölkchen scheint das ganze ja immerhin schon mal zu funktionieren.

    So ganz daneben war meine Überlegung also immerhin nicht.


    Dein, von mir hochgeschätztes, Fachwissen (bzw. Deine Möglichkeit, es einfach bei Gelegenkeit mal auszuprobieren) könnte jedoch sicher helfen.

    Deine Expertenmeinung zu der Frage (gerne nur zwei Zeilen) würde ich jedenfalls sehr gerne lesen!

    Wenn du die Schleuderschwarmstimmung von deinem Paten noch kennst, kannst du dich bestimmt auch erinnern, das man da problemlos durch die Wolken durchgehen kann, ohne gestochen zu werden. Genauso Entdeckeln, SChleudern etc. So war es zumindest bei mir letztes Jahr.

    Im Prinzip waren die Mädels friedlich.

    Praktisch sind wir aber doch ständig gestochen worden:

    Weil man kaum irgendwo hinlangen konnte, ohne daß dort eine Biene saß oder klebte.

    Oder sie es irgendwie unter die Klamotte geschafft hatten...


    Mein Pate war zwar bei Stichen eigentlich vollkommen schmerzfrei, aber den Tanz den er aufgeführt hat, als ihm eine Biene im Hosenbein bis zu den Familenjuwelen hochgeklettert ist, werd ich auch mein Leben lang nicht mehr vergessen...:D

    Fünf von sieben Antworten haben leider das Thema verfehlt...:rolleyes:


    Danke bienenfred und Kikibee !


    Meine Frage zielte ausschließlich darauf ab, ob man auf diese Weise im Schleuderraum die Bienen aufräumen kann!


    Was man mit den gesammelten Bienen machen spielt keine Rolle.

    Zum KS würde ich sie ggf. auch nur in Mischung mit abgekehrten BW verwursten.


    Bei wenigen Völkern ist es auch kein großes Thema, die Waben vollständig bienenfrei zu machen.

    Ich hab aber festgestellt, das es mindestens genauso lange dauert, die hartnäckigen letzten drei Bienen von der Wabe zu bekommen, wie die 97 davor...


    In meinem letzten Jahr in D hatte ich 10WV auf Zander.

    Aus logistischen Gründen musste ich alles an einem Tag schleudern.

    Gibt, bei je zwei HR 200 Waben zum abkehren.

    Alles an einem Stand.

    Wg. Räubereigefahr sollte es dann auch schnell gehen...


    Wenn man da jetzt nur 0,5 Bienen pro Wabe mitnimmt sind das schon 100, die einem später um die Ohren fliegen...


    Mein Imkerpate, bei dem ich auch geschleudert hab, war ein alter Berufsimker mit damals noch 200 Völkern.

    Er hat es mit dem Abkehren NICHT so genau genommen und wenn ich ankam, sind in den Tagen vorher schon einige hundert HR durch den Raum gewandert...

    Das Bild hab ich halt noch allzu gut im Kopf!:D



    Deshalb kam mir eben auch der Gedanke, ob man die Bienen auf diese einfache Weise nicht vielleicht "aufräumen" könnte...

    Wobei ich aber durchaus zugeben muss, daß der Gedanke, nach Einsatz der Bienenflucht, statt alle BR einzeln abzukehren, nur eine Schwarmtraube in die Fangkiste zu fegen schon verlockend wäre...:(