Beiträge von p.andi

    Alles gut, nix machen! Außer vielleicht noch einen DR geben.

    Ich würde Futterteig unterlegen - 2 kg hauen die schnell weg. Wird jetzt alles für die Aufrechterhaltung des Brutnests gebraucht. Da wird nix in den HR getragen.

    Warum würdest du Futterteig unterlegen?:/ Meinst du das ironisch?

    Die Bienen haben gut gefüllte HR direkt über ihrem Kopf und wahrscheinlich auch Honig-/Pollenecken auf den Waben.

    Ich bezweifel das es hier zur Hungersnot kommt.

    Ich hab vor einiger Zeit mal eine Untersuchung zum Thema Drohnen und Begattung gelesen.


    Dort stand u.a. das Königinnen idR den ersten Drohnensammelplatz in der Nähe ihres Standortes meiden, um Inzucht zu vermeiden.

    Eine Königin direkt an deinem Standort stellen hat daher ggf eher den gegenteiligen Effekt.


    Weiterhin wurde aufgezeigt das K. bis zu ca. 4...5 km und Drohnen bis zu ca. 6...7 km fliegen können. Der maximale Abstand zw. der Herkunft einer Drohne und der K. kann also u.U. auch schonmal 12 km sein.


    Seitdem sehe ich es eher skeptisch eine K. direkt an den Stand eines Imkers zu stellen. M.E., wenn man in der Nähe ist, so ca. 1 km sollte das reichen. Aber wie gesagt auch nicht direkt an den Stand.


    Bei Belegstellen ist auch oft ein Teil der Völker in der Umgebung verstreut aufgestellt. Begattung, mit dem ganzen Thema Drohnensammelplätze, ist ohne Schutzradius Glücksspiel. Sicherlich erhöht man die Chancen da man in der Nähe guten Drohnenmaterials ist, aber der Gedanke das meine K. nun genau von diesen Drohnen begattet wird nur weil sie an dem selben Standort stehen würde ich eher kritisch sehen. Zumal Drohnen ja auch wandern und nicht jede Drohne in deiner Beute ist auch von deiner Königin. Das ganze ist wirklich eine Wissenschaft für sich ;-).

    TBE wolltest Du ja ohnehin gegen Varroa einsetzen. Das kann man auch jetzt schon tun, ohne den Honigertrag zu mindern, so wie es Dr. Radtke praktiziert und propagiert:


    Das heisst, Du erwartest in 14 Tagen das Ende der Saison?


    =O=O

    Dr. Radtke teilt seine Völker während der Schwarmzeit in 2 Etappen und nutzt dabei normale Brutwaben als Fangwaben. D.h. integrierte Varroabehandlung. Das hat nichts mit dem Ende der Saison zu tun, sondern ist eine Kombination aus Schwarmverhinderung und Varroabehandlung ohne Ertragseinbußen. 2 Eingriffe und das Thema Schwärme und theoretisch auch Varroa hat sich für das Jahr erledigt.

    Einfach mal seine Dissertation lesen. Es lohnt sich! Äußerst effektive und wenn man will auch voll biologische Betriebsweise!

    Mir will auch nicht in den Kopf wieso Resistenz nur gegen bestimmte Mittel entstehen soll....und gegen andere, zb AS/OX/Thymol nicht.

    Da wird sich vielleicht die Welt schön geredet...., Was nicht sein darf, kann eben nicht sein.

    Weil früher die Behandlungsmittel fettlöslich waren. Das heißt das Mittel hat sich im Wachs angereichert und dadurch waren die Milben und Bienen diesem permanent ausgesetzt. Über mehrere Generationen hinweg hat sich dann eine Resistenz gebildet. Man könnte sagen es fand eine Anpassung statt.


    Moderne Mittel wie AS und OS hingegen sind wasserlöslich. Es findet keine Anreicherung im Wachs resp. irgendwo in der Beute statt und somit ist das Mittel kurze Zeit nach der Anwendung wieder aus dem Bienenstock verschwunden. Es kommt also vereinfacht gesagt immer nur eine Generation Milben damit in Kontakt und diese sterben zum großen Teil. Die nachfolgenden Generationen sind dann diesem Stoff nicht mehr ausgesetzt und es entstehen daher keine Resistenzen. Der Anpassungsdruck fehlt, sozusagen.


    Und ja, es können auch hier Resistenzen entstehen, durch die genannten Gründe dauert dies Aber wesentlich länger!

    Die bevorzugte Parasitierung der Drohnenbrut ist kein aktiver Prozess, bei dem die Varroamilben aktiv verstärkt die Drohnenbrut befallen, sondern hängt vielmehr mit der vermehrten Pflege von Drohnenlarven (im Vergleich zu Arbeiterinnenlarven) durch Arbeiterinnen und damit einem häufigeren Kontakt zusammen, wodurch Varroamilben einfach mehr Chancen haben in die Drohnenzellen hinabzusteigen.


    Also kann man im Umkehrschluss auch nicht sagen, dass Varroamilben auf Arbeiterinnenbrut selektiert werden, weil die Parasitierung der Drohnen- und Arbeiterinnenlarven hier generell ein passiver Prozess ist. Somit wird Brut von Milben befallen und man entnimmt einen Teil der Milbenpopulation durch Drohnenbrutschneiden.

    Dies trifft den Nagel auf den Kopf. Die Milben werden auch meiner Meinung nach nicht durch das Drohnenbrutschneiden selektiert.

    Warum willst du ihn denn schon nach 4 Tagen zum brechen von WZ öffnen?


    Was ist dein Gedanke dahinter?


    Wenn du nach 4 Tagen brichst ist das jüngste Ei grad erst Made geworden.


    Bei 4 BW würde ich nicht nochmal teilen. Das wäre mir dann zu schwach für einen Ableger. Außerdem bräuchtest du dann auf 2 Waben WZ.

    Noch mal schnell eine Frage zum Starter/Anbrüter, auf die ich noch nie eine richtige Antwort gefunden habe. Wie lange vor dem Einhängen der Weiseln kann man den Anbrüter befüllen, ohne daß er Schaden nimmt?

    Also, ich will Zuchtstoff holen, und der wird idealerweise im Anbrüter transportiert. Drauf hoffen, daß man mit feucht eingewickelten Maden innerhalb von zwei Stunden über die Autobahn wieder zu Hause ist, ist sehr heikel, ansonsten hätte ich bis dahin einen fertigen Sammelbrutableger, den ich am Sonntag schon mal mit eigenen Larven füllen will. Deshalb will ich den Anbrüter machen, aber früh um 6Uhr vor dem Losfahren ist auch ungünstig. Ich würde es lieber am späten Nachmittag am Tag vorher machen, wenn es noch warm ist und die Flugbienen unterwegs und den Anbrüter dann in den Keller packen. Hat jemand damit Erfahrung?

    Ein Imkerkollege der auch schon viele Jahre züchtet lässt seine Anbrüter/Starter max ca. 2-3 h weißellos und nicht länger. Wenn er den Starter einen Tag vorher erstellt, dann hängt er zumindest eine gekäfigte Königin mit ein und nimmt diese dann, wie gesagt, 2-3h vor Zusetzen des Zuchtstoffes raus. Wahrscheinlich wegen dem Volksgefühl der Bienen, den außer einer Pollen-, Honig- und Wasserwabe hat ein Starter ja nix was die Bienen zusammenhält.


    Erstell den Starter lieber vormittags und fahre dann Zuchtstoff holen und nicht 1 Tag vorher. Wäre mir zu unsicher!

    Hallo,


    das war jetzt schon der zweite Thread innerhalb der letzten 2 oder 3 Wochen wo jemand angefangen hat Schwarmkontrollen zu machen oder danch zu fragen.


    Langsam zweifel ich doch an mir selbst?!


    Birne und Kirsche waren bei uns letztes Wochendende zu vielleicht 30...50% in der Blüte.

    Ich hab keine Stockwaage, denke aber das noch keine ausreichende Tracht vorhanden ist um großartig eine Gewichtszunahme zu haben. Weiterhin Drohnenrähmchen ist gegeben und auch schon Honigräume aufgesetzt. Heute früh waren es 2°C und hie und da auch knapp <0°C.


    Es ist weder superviel Tracht da, noch quellen die Völker über und die Temperaturen sind auch noch zu niedrig.


    Warum machen sich schon einige Leute Gedanken um Schwärme?

    Oder lieg ich falsch? Gibt es wirklich soviele Völker die jetzt schon schwärmen wollen?


    Mmmmhhhh.... :/

    Hier wird ja superschnell Abschwefeln empfohlen. Es geht ja aber immerhin noch um Lebewesen!


    Der Threadsteller kann keine direkt Aussage über die Milbenlast machen und wir wissen es auch nicht. Genausowenig wissen wir über den konkreten Verlauf der Milbenlast?! Immerhin wurde (unabhängig von der Spätsommerbehandlung) eine Winterbehandlung durchgeführt.


    Vielleicht wurde das Volk auch einfach nur schon schwach eingewintert und das ist nun das Resultat.


    Zitat

    Ja genau: die Milben werden vor Schreck die Flucht ergreifen und gemeinsamen Suizid begehen.

    Die Milben werden aber auch nicht bei einer zum Sterben ausfliegenden Biene vorher auf eine andere Biene abspringen. Die relative Milbenlast könnte also auch bei kleiner werdender Bienenmasse konstant bleiben.


    Wenn es wirklich nur noch ein Häufchen Elend ist und es dir der Aufwand wert wäre, könntest du es alternativ nochmal mit MS besprühen, vielleicht einen Tag warten und dann abkehren. Sollte theoretisch funktionieren und die evtl. vorhandene Milbenlast nochmal senken.


    Aber das ist auch alles Ferndiagnose hier, am besten ist immernoch wenn du jemanden hast der Mal reinschaut und dir vor Ort eine zweite Meinung gibt!