Beiträge von p.andi

    Hallo,


    also ich hab die letzten 2 Jahre nur mit Scalivini behandelt und durchweg gute Erfahrungen gemacht. Vor zwei Jahren hab ich allerdings 2x mit MS gesprueht und letztes Jahr nur 1x mir OS.


    Der Wechsel auf OS ist wirklich eine erhebliche Arbeitserleichterung im Gegensatz zu 2x alle Raehmchen bei jeder Beute ziehen.


    Betreffs Koeniginnenverluste ist meine Erfahrung aktuell so, dass wenn die Koenigin nach 1 Woche noch im Kaefig lebt, ueberlebt Sie auch die ganzen 3 Wochen. Wenn Koeniginnen schon nach 1 Woche im Kaefig umgekommen waren dann hatte ich 2x das schon eine zweite Koenigin unbemerkt unterwegs war und/oder das Volk hat auch schon vorher versucht umzuweiseln. Kurz gefasst also, wenn die Koenigin umkommt, dann hat(te) das Volk auch schon vorher mit ihr abgeschlossen.


    Ich schau mal wie es dieses Jahr wird, bin aber schon sehr angetan und wuerde es aktuell definitiv der konservativen Methode 2x AS mittels Verdunster vorziehen. (Einer totalen Brutentnahme stehe ich noch etwas skeptisch gegenueber, da ich das als ganz schoene Materialschlacht sehe.)


    Da stimme ich dir zu. Wahrscheinlich ist mein Kännchen einfach zu groß und durch die senkrechte Verdrahtung hat es halt durch die Löcher nach unten raus getropft.


    Meine Ruhe war dann einfach am Ende. ;-)

    Ich kenbe das auch von manchen Gläsern.


    Letztlich ist der Schaum doch aufsteigende Luft. Meine Theorie ist das der Honig nach dem Abfüllen ins Glas zu schnell wieder fest wird und dadurch der Schaum entsteht.


    Vielleicht müsste man Mal so ein Glas nach dem Abfüllen nochmal wärmer stellen für 24h?!


    Nichtsdestotrotz, ich finde es nicht schlimm, es ist nicht Qualitätsmindernd und ich bekomme auch nur positive Rückmeldung, Naturprodukt u so.

    Grüße,


    also ich hab die letzten Tage ein wenig rum experimentiert, aber es ist leider nix richtig zufriedenstellendes raus gekommen.


    a) Über ein kleines Kännchen mit Auslauf direkt auf den Oberträger gießen. Das gibt bei mir (leichte) Sauerei und eine saubere Spur bekomme ich auch nicht hin.


    b) Eine kleine Leiste reinstellen und in die Ecke gießen. Funktioniert besser als a), aber der Wachs tröpfelt teilweise durch die Drahtlöcher. Zumal auch teilweise Sauerei.


    c) Hier hab ich ein Rahmen gebaut und auf eine Glasplatte gelegt. In diesen Rahmen hab ich dann das Wachs rein gegossen. Gießen funktioniert ganz gut, aber der Wachs geht nur wieder in Teilen von der Glasplatte. Auch vorheriges Einsprühen mit Wasser führt zu keiner Besserung.


    Damit es erstmal weiter geht hab ich mir nun für 20€ nen Paket MW DNM 1,5 gekauft und die in 1cm Streifen geschnitten. Diese Streifen hab ich dann per Heißluftfön auf den Oberträger angeschmolzen. Klappt super und mit 2 MW hab ich gestern ~50 Rämchen mit Anfangsstreifen bestückt.

    Hallo Pandi,

    brich einen kleinen Brocken aus Deinem Wachsblock und schmelze ihn vorsichtig in einem kleine Gefäß. Mit dem flüssigen Wachs ziehst Du eine kleine, feine Spur auf die Unterseite des Oberträgers des Rähmchens.

    Gruß Eisvogel

    Vielen Dank. Wie schmelze ich das denn am besten? In Wasser oder ohne Wasser? Am besten direkt an der Werkbank?!

    Und wie ziehst du die Spur? Mit Pinsel oder änhlichem oder irgendwie mit dem Topf?

    Hallo,


    ich möchte einen Teil meiner Völker auf Naturbau umstellen. Hierfür will ich einen kleinen Wachsstreifen einfach auf der Unterseite des Oberträgers aufbringen.


    Sonst hab ich immer MW in kurze Streifen geschnitten und aufgeschmolzen.

    Ich hab jetzt aber noch einen größeren Wachsblock (2...3 kg) und würde am liebsten daher jetzt nicht extra noch MW kaufen.


    Gibt's Tricks und Kniffe wie ich ohne viel Arbeit und Sauerei aus dem Wachsblock Anfanfangsstreifen machen kann?


    Danke im Voraus!

    Wie schon geschrieben, ohne Bilder schwer zu sagen.

    Warte nochmal einen Tag und schau morgen nochmal in Ruhe durch. Ggf. hol dir eine zweite Meinung ein. Ruf einfach mal in deinem Imkerverein an und schildere dein Problem. Da kommt sicher mal kurz jemand.


    Ansonsten, viel machen kannst du da jetzt nicht. Paarung ist noch nicht möglich. Also entweder irgendwoher Ersatzkönigin oder Volk mit anderem vereinen.

    Nur ein Volk ist da halt blöd!

    Hast du überhaupt keine Brut, d.h. auch keine verdeckelte?

    Bist du dir sicher das keine Stifte zu sehen sind?

    Hast du einen Imkerpaten der vielleicht mal rein schauen kann?

    Das mit dem angepasstem Brutraum ist nur eine Mangelerscheinung von Imker ohne Platz- bei dem Bedarf an HR-Zargen, sind einfach für mehr Bruträume keine Zargen mehr übrig.

    Und Rähmchen! Zuviele Rähmchen bei zu wenig Platz!

    Was ist aber falsch daran, zu VSH fähige Völker im Winter einer Restentmilbung zu unterziehen?

    Bei ausreichender Sommerbehandlung (mit evtl. sogar Brutunterbrechung) sollte es ein Volk bis in den nächsten Sommer auch ohne Winterbehandlung schaffen. VSH fähige Völker stechen dann heraus wenn sie trotzdem im laufe des Jahres eine geringere Milbenlast aufweisen. Bei Winterbehandlung kommt dieser Effekt nur vermindert zum Vorschein (da ich die Milbenlast bei allen Völkern gleichermaßen verringere) und ich "schleppe" somit auch weniger resistente Völker durch. Es erschwert sozusagen die gezielte Auslese.


    Weiterhin wurde ja nachgewiesen das Drohnen von Völkern mit erhöhter Milbenlast schlechtere Flugleistungen haben. Das wiederum heißt das Drohnen von resistenten Völkern bessere Paarungschancen haben und somit die bessere Genetik die Oberhand hat (sozusagen).

    Meines Erachtens machen sehr viele Imker den Fehler, dass sie zwischen Sommerbehandlung und Restentmilbung im Nov./Dez. die Varroasituation nicht überprüfen und somit bis zur Restentmilbung eigentlich oft schon alles zu spät ist.

    Meines Erachtens geht es hier nicht um den Zeitraum zwischen Sommerbehandlung und Restentmilbung im Nov./Dez., sondern um eine nicht ausreichend durchgeführte Sommerbehandlung.


    Im Spätsommer entstehen die Winterbienen. Eine unzureichende Sommerbehandlung führt zu nicht optimalen Winterbienen und somit oft zu Winterverlusten. Ziel sollte es doch sein gesunde Winterbienen aufzuziehen!


    Milben die im Dezember noch im Volk sind tun im Grunde im Moment nicht weh. Erst bei erneutem Brutbeginn im Frühjahr macht sich eine erhöhte Milbenbelastung im Lauf des Jahres bemerkbar.


    Wie schon von Dr. Büchler angesprochen sehe ich die Lösung eher in einer Sommernehandlung mit integrierter Brutpause und einem zunehmenden Verzicht auf eine Restentmilbung im Winter. Bei Brutunterbrechung + Sommerbehandlung sollten es die Völker bis in den nächsten Sommer schaffen. Weniger resistente Völker fallen durch eine hohe Milbenbelastung auf und sollten dann direkt umgeweiselt werden.


    Siehe auch -->Strategiewechsel in der Varroabekämpfung