Beiträge von p.andi

    In der Veröffentlichung steht auch das man sich auf vorgepresste MW nicht verlassen kann, da manche Völker trotzdem ihre eigene Zellgröße bauen. Wenn man die Zellgröße wissen möchte ist es eher zu empfehlen gebaute Zellen zu messen.

    Also im Grunde Einfluss der Zellgröße bei anfälligen Völkern kann sein, aber bei VSH/SMR vorausgewählten Völkern eher nicht.


    Der Einfluss der Zellgröße kann ein Volk so beeinflussen das es besser mit der Varroa klar kommt, muss aber auch nicht. Völker von kleinen Zellgrößen auf große kann gut sein, aber auch nicht und umgedreht.


    Auf welcher Zellgröße wurden die Bienen aufgezogen und wo kommen die Waben her sollte auch mit beachtet werden.


    Das alles kann Einfluss haben die wir noch nicht abschätzen können.


    Also im Grunde alles wie vorher! ;)

    Ich denke dieser Abschnitt fasst es noch einmal besser zusammen:


    EN/DE


    Our data support the conclusion that smaller worker brood cell size can significantly contribute to the overall reduced reproductive success of V. destructor mites in susceptible colonies and may contribute to lower infestation rates; however, this effect was not significant in surviving colonies known to possess cell recapping as a mite-surviving trait (Oddie et al. 2018). The effect of cell size may be masked by these traits in surviving colonies, or else it is not present. Regardless, a small cell size does not appear to work in tandem with mite resistance traits favored by natural selection in the surviving Norwegian population.


    Unsere Daten stützen die Schlussfolgerung, dass eine kleinere Arbeiterbrutzellengröße signifikant zum insgesamt verringerten Fortpflanzungserfolg von V. destructor-Milben in anfälligen Kolonien beitragen kann sowie zu niedrigeren Befallsraten; dieser Effekt war jedoch nicht signifikant in überlebenden Kolonien, von denen bekannt ist, dass sie das Zellrecapping als ein Merkmal aufweisen (Oddie et al. 2018). Der Einfluss der Zellgröße kann durch diese Merkmale in überlebenden Kolonien überdeckt werden oder ist nicht vorhanden. Unabhängig davon scheint eine kleine Zellgröße nicht zusammen mit Milbenresistenzmerkmalen zu funktionieren, die sich durch natürliche Selektion in der überlebenden norwegischen Population herausgebildet haben.


    When actual cell size was examined in depth, it was found that susceptible colonies did benefit from the small cell size: Cells of smaller average diameter showed slightly lower mite infestation rates as well as a significant increase in delayed reproduction, non-reproduction, and male offspring absence, all factors contributing to a lower mite reproductive success. No effect was found on mite infertility; however, the rates of infertility were very low in general within this study. In contrast, there was no significant effect of cell size in surviving colonies for any measured parameter; therefore, a smaller cell size does not appear to work together with other mechanisms reducing mite reproduction used by naturally-surviving populations (Locke et al. 2012; Oddie et al. 2017).

    Eine eingehende Untersuchung der tatsächlichen Zellgröße ergab, dass anfällige Kolonien von der geringen Zellgröße profitierten: Zellen mit kleinerem durchschnittlichen Durchmesser zeigten etwas niedrigere Milbenbefallsraten sowie eine signifikante Zunahme von verzögerter Reproduktion, Nicht-Reproduktion und fehlen männlicher Nachkommen. Alles Faktoren, die zu einem geringeren Fortpflanzungserfolg der Milben beitragen. Es wurde keine Wirkung auf die Unfruchtbarkeit der Milben festgestellt. Allerdings waren die Unfruchtbarkeitsraten in dieser Studie im Allgemeinen sehr niedrig. Im Gegensatz dazu gab es keinen Einfluss der Zellgröße auf die gemessenen Parameter (verzögerter Reproduktion, Nicht-Reproduktion, etc.) in überlebenden Kolonien; daher scheint eine kleinere Zellgröße nicht mit anderen Mechanismen zusammenzuarbeiten, die die Milbenreproduktion reduzieren und von natürlich überlebenden Populationen verwendet werden (Locke et al. 2012; Oddie et al. 2017).


    The results for susceptible colonies at least align with those found in several previous studies: Message and Gonçalves (1995) uncovered a difference in V. destructor infestation rate and number of female mite deutonymphs between cells of 4.5–4.6 mm and those of 4.9–5.1 mm. Maggi et al. (2010) and Piccirillo and De Jong (2003) found differences in the rate of mite infestation between large and small cell sizes. Size ranges in both studies were comparable to the sizes used in this study. Maggi et al. (2010) also investigated mite reproductive rate, but found no significant effect while our dataset uncovered a small but significant reduction. A study in New Zealand (Taylor et al. 2008) did not find a significant influence of cell size on mite reproductive success but found an increase in infestation rate on smaller cell sizes. Berry et al. (2009) found similar results, overall mite populations were higher in colonies reared on the smaller cell size when they compared entire colonies given small or large comb sizes (4.9 ± 0.08 and 5.3 ± 0.04 respectively). These varying results provide evidence that there are parameters that have yet to be considered regarding V. destructor mite population dynamics in relation to the size of brood cells. It is possible that the different methods and environments of each study are contributing to the mixed results. Changing parameters within a colony such as cell size may change the behavior of the bees to the point where they create unmeasured differences between themselves and a control population. To give an example of this, the study performed by Piccirillo and De Jong (2003) only used bees accustomed to a small cell size for their trials and found higher infestation rates on the larger cell size comb. Taylor et al. (2008) used bees accustomed to the large cell size and found higher infestation rates on smaller comb, and both studies provided their bees with pre-built comb from another source for at least one of the treatment groups. Ellis et al. (2009) used bees accustomed to each cell size; they were kept on for the experiment and found no significant differences in overall mite population. It should then be said that the cell size on which the bees were reared as well as the origin of the comb used should be taken into consideration when analyzing highly variable parameters such as overall colony mite infestation rate and V. destructor foundress fecundity.


    Die Ergebnisse für anfällige Kolonien stimmen zumindest mit denen aus mehreren früheren Studien überein: Message und Gonçalves (1995) entdeckten einen Unterschied in der V. destructor-Befallsrate und der Anzahl weiblicher Milben-Deutonymphen zwischen Zellen von 4,5–4,6 mm und solchen von 4,9–5,1 mm. Maggiet al. (2010) und Piccirillo und De Jong (2003) fanden Unterschiede in der Milbenbefallsrate zwischen großen und kleinen Zellgrößen. Die Größenbereiche in beiden Studien waren mit den in dieser Studie verwendeten Größen vergleichbar. Maggiet al. (2010) untersuchten auch die Reproduktionsrate von Milben, fanden jedoch keinen signifikanten Effekt, während unser Datensatz eine kleine, aber signifikante Reduzierung aufdeckte. Eine Studie in Neuseeland (Taylor et al. 2008) fand keinen signifikanten Einfluss der Zellgröße auf den Fortpflanzungserfolg der Milben, aber eine Erhöhung der Befallsrate bei kleineren Zellgrößen. Berryet al. (2009) fanden ähnliche Ergebnisse, die Gesamtmilbenpopulation war in Kolonien größer, die auf einer kleineren Zellgröße aufgezogen wurden im Vergleich zu Kolonien mit kleinen oder großen Zellgrößen (4,9 ± ±0,08 bzw. 5,3 ± ±0,04). Diese unterschiedlichen Ergebnisse belegen, dass es hinsichtlich der Populationsdynamik der V. destructor-Milbe in Bezug auf die Größe der Brutzellen noch zu berücksichtigende Parameter gibt. Es ist möglich, dass die unterschiedlichen Methoden und Umgebungen jeder Studie zu den gemischten Ergebnissen beitragen. Die Änderung von Parametern innerhalb eines Volkes, wie z. B. der Zellgröße, kann das Verhalten der Bienen so weit verändern, dass sie ungemessene Unterschiede zwischen sich selbst und einer Kontrollpopulation erzeugen. Die Studie von Piccirillo und De Jong (2003) verwendete beispielsweise nur Bienen die an eine kleine Zellgröße gewöhnt waren für ihre Versuche und fand höhere Befallsraten auf den größeren Zellen. Tayloret al. (2008) verwendeten Bienen die an die große Zellgröße gewöhnt waren und fanden höhere Befallsraten auf kleineren Zellen. Beide Studien lieferten ihren Bienen für mindestens eine der Behandlungsgruppen vorgefertigte Waben aus einer anderen Quelle. Ellis et al. (2009) verwendeten Bienen die an beide Zellgrößen gewöhnt waren. Hier wurden keine signifikanten Unterschiede in der gesamten Milbenpopulation festegestellt. Es sollte gesagt werden, dass die Zellgröße, auf der die Bienen aufgezogen wurden, sowie die Herkunft der verwendeten Waben berücksichtigt werden sollten bei der Analyse stark variabler Parameter wie der Gesamtmilbenbefallrate und der V. destructor-Fruchtbarkeit.


    Quelle:

    Oddie, M.A.Y., Neumann, P. & Dahle, B. Cell size and Varroa destructor mite infestations in susceptible and naturally-surviving honeybee (Apis mellifera) colonies. Apidologie 50, 1–10 (2019). https://doi.org/10.1007/s13592-018-0610-2


    Lizenz:
    https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/


    Keine Änderungen am Originaltext vorgenommen.

    Bei mir ist auch der Schieber ganzjährig drin.


    Bei niedrigeren Temperaturen kommt ohne Scheiber von unten Kälte. Es kann nun passieren das die Bienen daher die Brut nicht bis runter ziehen.


    Ich würde mittlerweile auch eher zu einem geschlossenem Biden tendieren, brauch aber den Schieber für hauptsächlich Varroa zählen.

    Ich habe das Doppelsieb, und gebe den Honig, ob Früh, oder Sommertracht immer noch durch das Spitzsieb, der Honig ist danach sehr sauber, das ergibt einen sehr feinen sauberen, und Schaumarmen Honig.


    Gruß Jürgen

    Wie oft verstopft das Spitzsieb bzw. arbeitest du mit mehreren in Rotation?

    Aber für den Verkauf sollte man schon besser sieben, oder?

    Ich kenne Imker die nehmen ein Spitzsieb und ich kenne Imker die nehmen nur das Doppelsieb.

    a) Es wäre mal ganz interessant zu wissen wieviele noch zusätzlich das Spitzsieb nehmen


    und


    b) Ob es wirklich einen Unterschied macht?


    Aktuell nehme ich keins. Nur Doppelsieb. Ich ernte nur Frühtracht (hauptsächlich Raps) und etwas Spättracht (alles was nach Raps noch reinkommt).


    Ich hab separate Honigräume. Weiterhin hab ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Die Feinsiebe im Doppelsieb verstopfen auch nach der 2...3 Zarge und man muss ständig die Siebe rotieren. Filtern also m.E. schon sehr fein raus.


    Aber, ich kenne auch den Unterschied nicht, d.h. mit zusätzlichem Spitzsieb. Hab aber bis jetzt auch noch keine schlechten Erfahrungen gemacht und bin eigentlich ganz zufrieden. :-)


    So...nun kann ich gesteinigt werden. ;-)

    Ich habe Rähmchen mit Nut für die Mittelwand am Oberträger, kann ich die Nut einfach mit Wachs ausgießen als Anfangsstreifen? Oder reicht das nicht aus?

    2cm breite Streifen, in die Nut stecken, dann kurz mit der Heißluftpistole drüber, fertig.

    Ohne Nut lege ich einfach 1cm breite Streifen auf den Oberträger, dann auch mit der Heißluftpistole drüber, fertig.


    Easy, Peasy!

    Grüße,


    ich wurde schonmal angerufen. Sie würden gern sehen wo ich meinen Honig schleudere und lagere, etc.


    Ich bin die Woche über aber beruflich nicht am Ort. Ich hab gesagt, wenn dann geht nur Samstags, sie können aber gern vorbei kommen.


    Darauf hab ich nie wieder etwas von denen gehört.

    Das Thema bzw. der Beitrag ist als OT markiert. Also am Thema vorbei.

    So viel Mühe könntest Du Dir schon machen ehe Du darum bittest ihn auf dem silbernen Tablett serviert zu bekommen...

    Was heißt den OT?


    Und ich frag auch nicht ihn auf dem Silbertablett serviert zu bekommen. Ich hab einfach nur keine Lust mich wegen einem Artikel irgendwo extra anzumelden und meine Daten herzugeben. Meines Erachtens kann man da auch einfach mal im Forum nachfragen. Dafür ist es nun mal da, oder? Man hilft sich gegenseitig! Manchmal mit Rat und manchmal halt auch anders.

    Hallo,


    ich hab gestern eine Beitrag erstellt und heute musste ich feststellen das dieser weg ist. Ich denke daher das dieser gelöscht wurde.


    Wenn Beiträge gelöscht werden, wäre es schon super wenn der Beitragsersteller zumindest informiert wird + noch mit einer kurzen Erläuterung warum.


    So weiß er zumindest was er falsch gemacht hat und hat ggf. die Möglichkeit seinen Beitrag so zu modifizieren das er "passt".


    Einfach zu löschen, ohne Benachrichtigung ist aber irgendwie Mist!


    Andernfalls, wie bei mir, was war nun der Grund? Schlechte Grammatik, Willkür, falsches Forum? Keine Ahnung!


    MfG

    Und, ja, klar, wird das auf den üblichen Wegen, per LKW, per Schiff, etc. passiert sein. Aber warum keine Zwischenstationen? Oder ist das nur nicht bekannt?

    Vielleicht ein Nest in irgendeinem großen Gerät/Behälter/etc. oder sogar nur etwas wo die Königin überwintert hat, das wurde nach HH verfrachtet/verkauft/etc. und zack ist sie da.

    So sind Sie ja nun auch noch Frankreich gekommen. Per Schiff ohne Zwischenstation.

    deine Bienen jetzt direkt betroffen?

    ja:!:Massenhaft:!:

    Nicht an allen Ständen, noch nicht....

    Meinem Kollegen (10km wech) haben die auch schon böse mit gespielt....

    DAS wird Was Werden;(

    Was heißt böse mitgespielt?

    Kontinuierliches Belauern und wegfangen von Bienen bis sich die Bienen nicht mehr raus trauen oder das Volk am Ende ist?

    Hier auch nochmal eine Quelle:


    Weitere Funde der Asiatischen Hornisse in Hamburg und deren Bedeutung


    Weitere Funde bestätigen die Annahme, dass sich die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) in Hamburg angesiedelt hat. Nach dem Fund eines lebenden Exemplars in Billbrook haben Bürgerwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler jetzt außerdem ein verwaistes Nest und ein Vorkommen mit etwa 80 Individuen gemeldet.


    Allerdings wird geschrieben das die bisherigen Erfahrungen zeigen das die Gefahr für die Honigbiene auch nicht größer ist als bei der einheimischen Hornisse.


    Für den Bestand der heimischen Hornissen oder Wildbienen durch die Vespa velutina sieht Witt „absolut kein Gefahrenpotential“, und erkennt auch für die Honigbiene keine unmittelbare Bedrohung: „Das Gefährdungspotential ist nicht höher als bei der heimischen Hornisse (Vespa crabro), die auch regelmäßig an Honigbienenstöcken in kleinen Mengen Honigbienen erbeutet. Alle bisherigen Beobachtungen aus Deutschland, darunter auch eigene, zeigen, dass es bisher nicht zu nennenswerten Vorfällen gekommen ist und sich die Situation anders als in Südeuropa darstellt.“


    Und hier noch einer:


    Studie zeigt: Asiatische Hornisse erreicht Hamburg


    Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) hat Hamburg erreicht. Erstmals identifizierten Wissenschaftler des Centrums für Naturkunde der Universität zusammen mit Bürgerwissenschaftlern ein lebendes Exemplar in Norddeutschland.