Beiträge von swissmix

    Wenn jetzt nicht noch mal richtig was kommen sollte, dann kann in ~ 10, 14 Tagen der doch ziemlich mickrige bisherige Eintrag abgeschleudert und unverzüglich zugefüttert werden. Nich` schön soweit.

    So sieht es hier auch aus. :(

    «…sehr konventionellen und rückgewandten Beiträge»

    Grosses Kino! 😂👍

    Fandest du das schweizer Bankgeheimnis im Sinne der Freiheit eine gute Idee und denkst du, die Schweiz ist durch Fleiss und Ihrer freiheitlichen Steuergesetzgebung so reich ? ;)

    Och, auf diese Polemik möchte ich mich dann doch nicht einlassen. ;) War sicher keine eindimensionale Geschichte …

    Wenn nicht, mach doch mal konstruktive Vorschläge, wie einem Imker, der mit existenzsicherden aber kontaminierten Tonnen Honig geholfen werden kann, den Verursacher in 3km Entfernung dingfest zu machen ?

    Wir haben eine komplett ausgefeilte, systematisch erarbeitete Gesetzesgrundlage. Vertragliche oder ausservertragliche Haftung, wird sicher schwierig (Beweisführung ist immer schwierig), aber wir brauchen keine Sonderregelung für absolute Spezialausnahmefälle – und schon recht kein «unkompliziertes» Parallelsystem zur bestehenden Gesetzgebung, was eigentlich der Kernpunkt meiner rückgewandten Beiträge ist.

    grundsätzlich gebe ich dir Recht. Ich rede aber nicht davon, einen Landwirt blindlings zu verklagen, weil er Pestizide einsetzt.

    Nach gesundem Menschenverstand ist aber klar, dass es bei Kontamination des Honigs einen Fehler bei der Anwendung oder Ihrer Regelung gab. Dann sollte es meiner Meinung nach unkomplizierte Entschädigungen durch den Bauernverband oder den Staat geben.

    Nimm es bitte nicht persönlich, wenn ich Deine Beiträge hier zum Anlass nehme, einen ganz allgemeinen Unmut zu äussern. :) «Unkomplizierte Entschädigungen» klingt erst mal super, öffnet der Willkür aber Tür und Tor. Es ist durchaus sinnvoll, Geld erst nach umfassenden Sachverhaltsabklärungen und in Anwendung einer für alle gleichen generellen Gesetzesgrundlage von A nach B zu verschieben. Das ist ja gerade die grosse Herausforderung an den Gesetzgeber: Allgemeine Regeln aufzustellen, die für möglichst viele Fälle zu gleichbehandelnden, sachlich gut begründeten Entscheiden führen.

    Doch. Zumindest von einer Seite ist es noch immer Internet nachzulesen.(auch wie und warum Kornblume +Löwenzahn betroffen etc.) Da diese hier aber mal flugs in die Ecke der unglaubwürdigen Verschwörungstheoretiker befördert wurde, bleibt nur den Gesetzestext abzuwarten.

    Haha, siehst Du! ^^ Jetzt schreibst Du schon von Gesetzestext, obwohl es nur um ein Gerichtsurteil geht … 8o Kleiner Spass am Rande … ;) Ich habe mal die Website aufgerufen und nachgelesen; mir war der Fall halt nicht bekannt. Mein Fehler. Trotzdem denke ich, dass die Begründung im Urteil verschachtelter sein wird als die Darstellung auf der Website. So kann ja die Entschädigung von 14.500 Euro offensichtlich nicht die vollen 4,1t Honig plus alle anderen damit zusammenhängenden Schäden abdecken, denke ich … :/

    Was mich ärgert ist, dass wir Imker in der Nachweispflicht stehen, dass gegen Gesetze verstossen wurde.

    Als wäre das was Ungewöhnliches. Ganz generell muss der, der was will, die entsprechenden Nachweise erbringen. Auch für Nichtjuristen sollte dieser Gedanke nicht völlig abwegig sein, denke ich mal.


    Ich erinnere mich noch gut, wie wir vor 30 Jahren über die «dummen Amis» gelacht haben, die für alles Mögliche Millionensummen einklagen konnten (die Hälfte der Fälle gehört in den Bereich der urbanen Legenden, aber das ist ein anderes Thema). Heute kennt auch bei uns niemand mehr den Grundsatz casus sentit dominus. Geschieht mir was Schlechtes, muss mal ganz grundsätzlich ein anderer dafür blechen, ist die moderne Erwartungshaltung. <X Hat jetzt natürlich gar nichts mit dem konkreten Fall hier zu tun!

    Das ist in etwa so, als wolle man Autos verbieten, nachdem man von einem schlimmen Unfall auf der A3 gelesen hat. Statt sinnvolle Regeln wie Tempolimits einzuführen.

    :!::!::!:


    Meines Erachtens ist die zunehmend schlechte Qualität der Gesetzgebung ganz massgebend darauf zurückzuführen, dass man um jeden Einzelfall rum ein neues Gesetz basteln will. Den Mechanismus sieht man auch hier: Der Einzelfall wird sofort zum Präzedenzfall hochstilisiert, der dann das noch fehlende Gesetz einstweilen vertreten soll. WFLP hat es auch schon erwähnt: Man weiss ja gar nicht, was genau geschehen ist …

    JaKi und Stewfan Ich bin mehrere Jahre lang so ähnlich wie JaKi verfahren, das hat immer gut geklappt. Letztes Jahr hatte ich genügend Bienen, um meine Brutscheunen mal endlich so stark zu bauen, wie ich es mir schon lange gewünscht hatte. Das waren nach der Entnahme der Altwaben dann jeweils rappelvolle 10er-Dadantkisten mit Bienenbärten. Mehrere Wochen lang alles wunderbar, dann plötzlich ordentliche Dezimierung der Frauschaft, von mir zunächst nicht weiter zur Kenntnis genommen. Das waren die ersten toten, kahlgeflogenen Völker diesen Winter. Mein Fazit: Brutscheunen können schon bei einer TBE Mitte Juli (ich bin hier einer der frühesten überhaupt, weil ich lieber noch etwas Tracht sausen lasse, um betreffend Varroa rechtzeitig zu sein) so stark vermilbt sein, dass sie, auch wenn sie sehr stark gebildet werden, keine Überlebenschance haben. Dieses Jahr teste ich mal Bannwaben. Ansonsten würde ich wohl vor und nach der Bildung der Brutscheunen eine Alkoholauswaschung machen, um den ungefähren Varroastatus zu ermitteln.

    Hier geht es überall nur bestenfalls geradeaus (statt nach oben), obwohl die Brombeeren und die Linden schon längst offen sind! :( Feuchtigkeit und Wärme hätten wir genug. Frage mich, was da nicht stimmt … Ist übrigens nicht nur bei mir so, sondern auch bei allen Stockwaagen in der Umgebung. :/

    Miel de Soie – wunderbar! :) Normal: ungerührt, je nach Sorte (Frühjahr oder Sommer, andere Sorten gibt es nur im Ticino) grob- oder feinkörniger.

    Aber nicht ohne den notwendigen Hinweis, wenn er dir zu fest ist, dann kanst du ihn kurz ins Warme Wasserbad stellen 😂

    Oder in den Backofen! 😂 Kürzlich gehört … 🥴