Beiträge von swissmix

    Es gibt hier bereits einen Faden zu Imker-Websites. Ich kann mich nur meinen Vorrednern anschliessen: Wenn man ein bisschen auf Deiner Website stöbert, dann wird man irgendwie nicht so recht schlau, was Du eigentlich im Kern aussagen willst. Da gibt es etwas über Dich, dann so allgemeine Informationsblöcke und sonst noch was – alles etwas lieblos zusammengewürfelt scheinend. Das an ein Standard-Baukasten-System erinnernde, im Grunde inhaltslos scheinende Design tut dann noch den Rest. Man hat den Verdacht, dass Du gar nicht weisst, wem Du was sagen willst.


    Nur als Beispiel: Die Website von rall0r ist vom Design her ähnlich steril und kühl. Aber nur schon das grosse Bild im Kopfbereich macht viel aus. Dort stört mich das Design nicht, weil es zu den Inhalten passt. Ich lese die Beiträge in jenem Blog unheimlich gerne, weil ich da einem Menschen «begegne», der sich (viel zu) viele Gedanken über alles macht, was irgendwie mit der Imkerei zusammenhängt, der über Zusammenhänge und Abläufe sinniert und das alles irgendwie tagebuchmässig festhält. Es macht den Eindruck, als würde rall0r das alles für sich notieren, aber wir dürfen einen Einblick darin erhalten. Das ist irgendwie ein klares Konzept, eine klare Botschaft und die Ausführungen (Stil, Länge etc.) wie auch das Design passen dazu. Es wirkt halt wie aus einem Guss. Da fühlt man mit, da lernt man was und man weiss letztlich immer irgendwie, woran man ist.


    Dein Blog lässt einen dagegen etwas ratlos zurück. Man fragt sich: Was will der Mensch? Oder neudeutsch: Was ist der USP (unique selling point) dieses Blogs?


    Mir gefällt zum Beispiel Deine Aussage, dass Du (mit Überraschung) festgestellt hast, dass Imkern nicht nur was für alte Männer mit Bärten sei. Das wäre doch mal eine Kernbotschaft. Du könntest Doch jungen Leuten wie uns, die sich so ein bisschen fürs Imkern interessieren, näher bringen, wie ein junger Mann (ich betone das «jung» immer so, weil ich gleich «jung» wie Du bin ;) ) das Imkern für sich als Hobby entdeckt hat, was man da so macht, wie man das mit Beruf und Familie unter einen Hut bringt oder was auch immer. Das hätte dann so einen roten Faden durch die Beiträge hindurch. Ich hoffe, diese losen Gedanken helfen Dir etwas weiter …

    Ich bewundere den Entschluss, mit den verbliebenen drei Völkern nochmals von vorne anzufangen. Wäre mit so etwas passiert, ich hätte mich wohl einfach irgendwo verkrochen und von niemandem mehr etwas wissen wollen … :(

    Warum bastelt ihr in die Kisten da ein Thermoschied rein . Soll es Wärme halten?

    Macht doch Nägel mit Köpfen!

    Wäre doch besser. Oder?

    Echt leute! Macht ma nägel mit Köpfen!
    Zargen mit 26,666 Zentimeter stärke sind die Lösung!
    Die nägel mit Köpfen sollten entsprechend ca. 30 cm haben...

    Da liegst Du, glaube ich, falsch. :( Soweit ich weiss (bin kein Holzwurm), sollten Nägel dreimal so lang wie die Stärke des anzunagelnden Brettes sein. Also wären wir bei Nägeln mit 80cm. Vielleicht muss man dann in der Höhe versetzt nageln, damit sich die gegenüberliegenden Nägel nicht gegenseitig aus dem Holz stossen … :/

    schaue nicht zuviel Binder-

    Woher weißt du das? :D

    Seither bin ich total verwirrt :thumbdown:

    War ich auch mal. Allerdings wird nicht so heiss gegessen, wie gekocht wird. ;) Was mir beim angepassten Brutraum nicht einleuchtet


    Schliesse mich den Vorrednern an. Eine Zarge Zander als Brutraum ab Frühling ist eine feine Sache. Ich habe jeweils zwei Waben entfernt und ein gewöhnliches Schied eingehängt, aber nur aus dem Grund, dass ich keine Brutwaben neben den Stock ins Gras legen, aber genug Schiebeplatz haben wollte. Ging tiptop! :)

    Ich werde jetzt schon den zweiten oder dritten Herbst freudig von Hornissen begrüsst, wenn ich meinen Völkern Zuckerwasser bringe. Die Hornissen brummen gemächlich um mich und die Stöcke herum und nippen etwas am Zuckerwasser, bis der Deckel geschlossen wird. Ich freue mich immer über diesen Besuch. Das sind einfach tolle Brummer! :)

    Ich kann mich irren, aber ich meine, dass ich gerade vor kurzem hier im Forum gelesen habe, dass es nicht verkehrt sei, eine «Futterzarge» als Puffer zwischen der Brut und dem Nassenheider zu haben. Wenn ich mich nur noch genauer erinnern könnte … Das Gedächtnis, jetzt schon … :( Vielleicht hat jemand hier ein besseres Gedächtnis? Ich persönlich würde jedenfalls auch alles so lassen und den NH in eine dritte Zarge stellen.

    Die offizielle Empfehlung lautet, den Varrox möglichst unter die Traube zu schieben (bei einer Winterbehandlung). Ich verwende den Varrox nun schon einige Winter lang und habe ihn jetzt auch schon in zwei Sommern (2019/2020) verwendet, einmal für eine Blockbehandlung bei einem Volk, bei dem ich gepennt hatte. Weder im Sommer noch im Winter brate ich damit wirklich viele Bienen, im Schnitt sicher weniger als eine pro Volk.

    «Kurz vor dem Massenwechsel» würde ich als den entscheidenden Punkt betrachten: Immer schwächer und schwächer geworden und dann am Tiefpunkt, kurz vor dem Wiederaufleben platt gemacht worden. Ich habe dieses Jahr einen (von mehreren) Ableger knapp gebildet. Dieser wurde in den zwei Tagen vor der geplanten Verstärkung (drei Tage vor der Verstärkung war der Zustand gerade noch so okay und ich musste leider die Behandlung der Verstärkung noch abwarten) gnadenlos von Wespen platt gemacht. So etwas habe ich noch nie gesehen und mein Nachbar hat nur ein Nest. Die ganze Beute war voll Wespen, alles Futter, alle Brut, alle Bienen – alles völlig weggefressen. Ich habe meine Lektion gelernt. Auch Ableger werde ich künftig stark bilden.

    Noch was: Nur ganz wenig anheben! Je weniger Du anhebst, umso weniger verschiebt sich der Wie-heisst-er-nochmal-Punkt und umso genauer ist der gewogene Wert. Je weiter Du anhebst, umso leichter wird die Kiste ;)

    Waldi Schätzen geht gut, sogenannte Liebefelder Schätzmethode, die entgegen der Darstellung von Marcus Göbel nicht von Liebig/Aumeier erfunden wurde. Gerade am Anfang kann das eine gute Hilfe sein: Einmal schätzt Du das Gewicht nach dieser Methode. Gleichzeitig wiegst Du die Kiste vorne und hinten (wenn Kaltbau). Dann hast Du eine Korrelation. Beim ersten Mal lieber genug einfüttern. Ende Winter nochmals wiegen (nicht Kiste aufreissen und schätzen) und Dir dann merken, wie viel die Völker im Schnitt etwa verbraucht haben. Das Ganze machst Du einige Winter lang, dann hast Du ein gutes Gefühl. Im Prinzip kommt es gar nicht so sehr darauf an, wie genau Du wiegst. Wenn Du immer dieselbe Methode verwendest, liegst Du immer genau gleich falsch ;) Das heisst die Veränderungen werden korrekt erfasst. Und diese sind es, die letztlich zählen. :)