Beiträge von swissmix

    swissmix:

    Und wie siehts aus? Ich hoffe, es ist alles gut gegangen bei Dir.

    Ich hab jetzt am Wochenende bei 17° und Sonne die umgeweiselten Völker kontrolliert und alle waren weiselrichtig.

    Grosses Aufatmen! Puh! Von leider nur sieben wurde ja eine direkt vor meinen Augen abgestochen. Die anderen sechs sind aber wohlauf! Von den Reserveköniginnen wurden zwei abgestochen, wobei ich mir bei einer nicht ganz sicher bin, was da genau geschehen ist. Eine dritte könnte auch tot sein, weil ich zwischenzeitlich krank war, mich nur noch auf den Knien zum entsprechenden M+ geschleppt hatte und feststellen musste, dass der Futterteig nur teilweise ausgefressen worden war. Ich habe den Käfig geöffnet, sie in die Wabengassen verschwinden sehen, alles geschlossen und mich mit der letzten Kraft ins Bett geschleppt. Insgesamt lief also alles wesentlich besser, als ich befürchtet hatte. Trotzdem werde ich mir viele Gedanken über die guten Inputs hier ( wasgau immen :) ) machen.

    Kann mir jemand sicher sagen, dass der mit den Nicot Böden geht?

    Geht!

    Danke. :)

    Schaust Du vorher durchs Flugloch, wo die Traube hängt und gehst bewußt mit der Pfanne woanders hin?

    Braucht es dann noch was obendrüber, um Bienen mit Selbstmordabsichten zu schützen?

    Die offizielle Empfehlung lautet, den Varrox möglichst unterhalb der Traube zu positionieren. Mir hängen die Trauben nicht bis an den Boden durch. Von daher geht das gut. Wenn ich acht Völker behandle, finden sich insgesamt jeweils nur rund zwei Bienen (also eine Biene pro vier Völker; nicht repräsentativ natürlich) in der Pfanne. Die Pfanne erwärmt sich ja nicht schlagartig, sondern stetig und in der Regel weichen die Bienen der Hitze aus. Wenn man im Winter behandelt, hört man auch ganz deutlich einen Aufruhr in der Kiste, was ich auf die Wärmeentwicklung zurückführe.


    Wenn Du ganz auf sicher gehen willst, machst Du ein klappbares Gitter über die Pfanne und schiebst den Varrox auf einer Metallplatte auf dem Nicot-Boden ein. Jemand hat hier mal einen Fachbegriff genannt. Glimmerplatte? Oder so ähnlich. Ich habe mir in ein kleines Plättchen an den Ecken vier Schrauben eingedreht, sodass die Platte nicht direkt auf dem Nicot-Boden aufliegt, aber so passt das ganze Zeug nicht durch die Öffnung. Hebt man die Beute an der Ecke mit dem Stockmeissel leicht an, geht es. Teilweise habe ich dann die Platte auch einfach weggelassen. Beschädigungen am Boden konnte ich nicht feststellen.

    moin swissi

    Moin Wasi! :)


    Danke, werde mir diese Ratschläge ebenfalls zu Herzen nehmen. Ich wollte nicht auf Kante fahren, habe deutlich mehr Königinnen vom Züchter umgelarvt, aber das Handwerk sitzt leider noch nicht. Bei jedem Schritt (Aufzucht, Schlupf, Begattung, …) gingen wieder ein paar verloren.


    Eigentlich wollte ich Dich privat fragen, aber Dein Postfach ist voll. ;) Wenn ich im Schnitt acht Wirtschaftsvölker in 12er DD US halten will (kann von vier bis zwölf schwanken, spielt keine Rolle, will konsequenter nur gute behalten) und in der Hinterhand so 20 Minis habe, in denen ich Zuchtstoff vom Züchter vermehre (selber kann ich nicht wirklich züchten), reicht das oder brauche ich quasi als Zwischenschritt noch Ablegerkisten? Wenn ja, 6er?


    Weisst Du, wenn der direkte Austausch so funktionieren würde: Neue ins WV, alte als Reserve ins Mini, dann wäre ich mit dem aktuellen Setup sehr zufrieden. Aber wenn das zu fehleranfällig, zu sehr auf Kante ist, dann lege ich mir gerne noch Ablegerkisten als Zwischenstufen zu.


    Du siehst, ich habe noch nicht wirklich den Durchblick. ;)

    d2dum Der «Beisser» ist mit Abstand der sympathischste Bösewicht, den ich kenne. Irgendwann wechselt er sogar zu den «Guten». :) Ich erinnere mich nur noch dunkel an eine Szene am Flughafen mit dem Metalldetektor. Er geht durch, es piepst, die Sicherheitsbeamten sehen ihn an, er grinst – alles klar! 8)

    Gordian Vorsicht ist besser als Nachsicht! :thumbup: Hier in der Schweiz imkern sehr viele in Bienenhäusern mit Hinterbehandlungsbeuten (Schweizerkästen). Der Gebrauch des Varrox ist ebenso weit verbreitet und das schon seit Jahren. Allfällige Oxalsäurerückstände in den Bienenhäusern sind noch nie zu einem Problem geworden, von dem man öffentlich gehört hätte. Ich denke, mit den gängigen Vorsichtsmassnahmen bzw. mit dem von Dir skizzierten Vorgehen dürfte kein relevantes Gesundheitsrisiko bestehen.


    Eine Blockbehandlung würde ich jetzt nicht mehr durchführen. Bald sind die Bienen brutfrei. Dann ein gezielter Schlag, fertig. Völker, die es nicht bis dahin schaffen, hätten schon längst aufgelöst werden müssen.

    Danke, Heike! Den Tipp mit etwas Futter nehme ich sehr gerne mit. :thumbup: Ich suche die Schuld bei mir und frage mich die ganze Zeit, welches entscheidende Detail ich übersehen haben könnte.


    Ich habe die Königinnen nicht mitsamt den Minis aufgesetzt, weil ich einen Tausch machen wollte: Neue Königin aus dem Mini ins Wirtschaftsvolk, alte Königin aus dem Wirtschaftsvolk ins Mini, als Reserve. Im Detail bin ich so vorgegangen: Ich habe im Mini die Königin gesucht, abgefangen und zusammen mit drei Begleitbienen in einen Zusetzkäfig getan, nur mit Futterteig verschlossen. Zusetzkäfig in die warme Hosentasche, mit dem Mofa ;) zum andern Stand gefahren. Wirtschaftsvolk geöffnet, Königin gesucht, abgefangen und mit drei Begleitbienen in einen Zusetzkäfig, nur mit Futterteig verschlossen. Den Zusetzkäfig mit der Königin aus dem Mini aus der Hosentasche geholt, neben jene Brutwabe eingehängt, auf der ich gerade die Königin abgefangen hatte. Volk sofort zu. Nach Hause gefahren. Mini geöffnet, Zusetzkäfig mit Reservekönigin neben jene Brutwabe gehängt, von der ich ca. eine halbe oder eine Stunde davor die Königin abgefangen hatte, Volk zu.


    Einen Tag später habe ich zuerst an den geschlossenen Kisten gehorcht, teilweise war alles ruhig, ganz kurzes Aufbrausen nach sanftem Anklopfen, aber teilweise hörte ich schon eine Aufregung, ein Heulen, bevor das Ohr ganz an der Kiste war. Was ich dann noch gemacht habe: Ich habe die leeren Zusetzer entfernt. Das bereue ich. Jetzt ist eine halbe Woche rum, wenn es am Wochenende schönes Wetter ist, werde ich nachschauen und auf Stifte kontrollieren.


    Die Königinnen haben allesamt ganz normal in ihren Völkern gelegt bis maximal eine Stunde vor dem Zusetzen. Davor waren sie allesamt mindestens acht Wochen in Eilage.


    Wie gesagt, den Tipp mit dem Futter werde ich mir merken. Dann frage ich mich, ob ich vielleicht mit etwas mehr Rauch hätte arbeiten sollen und ob ich vielleicht die Kisten für mindestens eine viertel Stunde hätte offen halten müssen vor dem Zusetzen. Irgendwo muss ein Detail sein, das ich nicht beachtet habe.


    Liebe Grüsse aus der Schweiz,

    Tobias

    Benjabien Dazu könnte Dir wohl Kruppi was sagen, der aber auch schon länger nicht mehr hier war. Ich glaube, er hat irgendwo mal so was in der Art vorgestellt, als Stichwort fällt mir nur noch «Rüsselkontakt» ein (Riechgitter mit Rüsselkontakt?). Müsste man in den Tiefen des Forums noch finden.


    Wenn ich zwei Königinnen in einer gemeinsamen Beute überwintern würde, würde ich die beiden Einheiten nicht über-, sondern nebeneinander setzen. Die beiden Einheiten wären über den Winter vollständig getrennt, durch Holz. Erst im Frühjahr würde ich über dem Absperrgitter einen gemeinsamen Honigraum eröffnen. Ich habe das letzten Winter und dieses Frühjahr mal versucht, aber das geht dann schon sehr heftig ab. Schön zu sehen, aber mit meiner geringen Imkererfahrung (nur paar Jährchen) schwer zu händeln. Spannend ist es allemal, aber ich habe für mich beschlossen, erstmal das eigentliche Handwerk richtig zu erlernen, bevor ich weiter spiele.

    Selbst gebaut. :)

    Machst Du Lohnarbeit ? 8o


    Bissel sehr, sehr neidisch...... ;)

    Das willst Du nicht! 😂 Jeder, der auch nur ein wenig Ahnung von Handwerk hat und den Ofen aus der Nähe betrachtet, schüttelt den Kopf. Das Ding ist sehr weit entfernt von Perfektion oder auch nur schon von gutem Handwerk. Aber hey, ich hatte davor noch nie einen Ziegelstein oder eine Maurerkelle in der Hand, bin handwerklich minderbegabt (war in der Schule immer das Beispiel für die ganze Klasse, wie man es nicht machen sollte) und deshalb trotzdem stolz wie Anton auf meinen schiefen Ofen. Man muss sich nur überwinden und die Gnade haben, ein leicht fragwürdiges Ergebnis leben zu lassen, dann kriegt das jeder hin. Schamottsteine und Schamottmörtel sind sogar hier in der Schweiz nicht mal wirklich teuer. :)