Beiträge von swissmix

    Hallo marikos3000  :)


    Bei passendem Wetter würde ich das Volk Wabe für Wabe durchsehen. Du musst ja wissen, was Sache ist. :) Google vorab mal nach «Liebefelder Schätzmethode». Dann schätzt Du den Futtervorrat auf den Waben und gleich auch die Bienen- und die Brutmasse ab. Das notierst Du Dir alles fein säuberlich. Das Volk muss mindestens 5kg Futter in der Kiste haben! Gut wäre es, wenn Du gleich anschliessend noch mit einer Federwaage vorne und hinten wiegst. Dann kannst Du in Zukunft das Futter schätzen, ohne die Kiste öffnen zu müssen. Aber Achtung: Von April bis und mit Juni ist viel Brut in den Völkern, die auch ein Gewicht hat! Also lieber einmal mehr als einmal weniger nachschauen.


    Wenn das Volk kein zusätzliches Futter benötigt, kannst Du den Futterteig entfernen, ansonsten belassen. Behalte in der Hinterhand ein neues Paket, das Du nötigenfalls gleich zusätzlich auflegen kannst.


    Viel Erfolg!

    Tobias

    Dennoch; 10 Völker drei mal schneiden sind 50...60kg (haupstächlich Biomasse, die übrig bleibt).
    Wieviel davon passt in den Entsafter?

    Keine Ahnung. Ich messe und wiege nicht, kann nur sagen, dass es für mich passt, inkl. TBE. Jeder so, wie es ihm gefällt! Ich habe sogar hier in der teuren Schweiz einen Edelstahlentsafter gebraucht für 20 Franken bekommen und hätte diese Investition auch nicht bereut, wenn ich nach einer halben Saison hätte sagen müssen, dass ich doch lieber was anderes hätte. Daher fand ich es legitim, diesen Tipp zu geben und auf Deine Entgegnung klarzustellen, dass ich Deine Probleme hier bei mir mit meinen Erfahrungen nicht nachvollziehen kann.

    Ich mach das nicht mehr. Dauert ewig und der Ablauf verstopft ständig und man muss dabei bleiben.
    Ich sammle in der Tiefkühltruhe und schmeiß dann einmal den "Doppel-Plaste-Stapelbox-Tapetenlöser-Dampf-Wachsschmelzer" an. Kostet nicht viel mehr als Entsafter und Heizer, schafft aber ein Vielfaches weg und arbeitet unauffällig alleine vor sich hin.


    s.

    Echt? Ich fülle unten mit Wasser, oben mit Wabenstücken oder was auch immer, drehe das Gas an (ich darf natürlich nicht in die Küche damit, also Gaskochplatte in der Garage) und mache etwas anderes. Nach fünf Minuten kocht das Wasser, dann drehe ich die Flamme kleiner. Anschliessend ist es mir egal, wie lange es dauert … Wenn ich allerdings gleich mehr Material zu verarbeiten habe, als auf einmal ins Sieb passt, fülle ich so alle fünf Minuten mal wieder nach. Der Abfluss ist mir noch nie verstopft. Sicher wäre der Vorgang in einem echten Dampfwachsschmelzer schneller, aber mir reicht diese Geschwindigkeit und ich verarbeite alles Wachs meiner paar Völker auf diese Weise, inkl. TBE. Dabei schätze ich besonders, dass ich nicht ständig das Auge auf dem Entsafter haben muss. So gehen die Erfahrungen auseinander …


    Dieses Kunststoffgebastel möchte ich für mich persönlich nicht haben. Mein nächster Schritt wäre die Anschaffung eines Edelstahl-Dampfwachsschmelzers. Am liebsten hätte ich einen von Bernd Hommel, aber für im Schnitt 5–10 Wirtschaftsvölker und ebenso viele Ableger wäre das wohl leicht überdimensioniert …

    Ich schneide auch nur von denen Völkern, wo ich die Genetik nicht weiter verbreiten möchte oder als Schwarm Indikator.


    Ich habe kein Dampfwachsschmelzer. Ich koche das alles immer. Aber das gibt dann nur so ein eckelhafter Brei aus dem kaum Wachs raus kommt.

    Das ist irgendwie Mist. Wie kann ich das denn anders/besser machen?

    Dampfentsafter. Kriegst Du gebraucht aus Edelstahl für sehr kleines Geld. Ideal für solche Geschichte, finde ich.

    Also Manuela, Du meinst zwar Mettbrötchen, denke ich, aber von mir kannst Du auch eine Antwort haben. Ich hätte sie verkauft mit dem Angebot zu helfen.

    Und wenn Du jetzt fragst wie Du Dein Frühstüchsei morgen zubereiten sollst:

    Versuch es doch mal mit pochieren dazu etwas Maggi und gesalzene normannische Butter auf knusprigem Brötchen.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Also, Wolfgang, ich muss doch bitten! Ich hätte Dich für einen Connaisseur gehalten, aber da kommst Du mit Maggi daher. 😔 Bei uns sagt man: «Nimm Maggi, du Latschi!» 😂


    PS: «Manuela» ist ein Manuel. ;)

    Ich war letztes Jahr bei zwei Königinnen zu spät (dürfte an fehlenden Umlarvkünsten liegen), konnte diese aber gerade noch greifen, bevor sie zu viel Schaden angerichtet haben. In der Not habe ich die offenen Weiselzellen mit einem dünnen Wachsfilm mit Löchlein wieder verschlossen, die frisch geschlüpften Königinnen wieder da rein und diese dann so in die Begattungsvölklein eingeweiselt. Kleiner Aufwand für ein gutes Gefühl. Hat bestens geklappt, aber natürlich keine weitere Aussagekraft. Ich finde die Idee pfiffig! :)

    Zur Weiterzucht eignet sich das Volk nicht, aber Honig kannst Du so noch ernten.

    Danke! :thumbup: Aber: Das Volk? Die Völker! ;( Von sieben sind vier, fraglich fünf betroffen, jetzt schon. Umgelarvt wird dieses Jahr aber sowieso woanders, da habe ich grosse Erwartungen! 8)

    d2dum Wie funktioniert das mit der offenen Brut? Dieter hat das auch schon erwähnt … Ist diese von Anfang an dabei? Hindert sie nicht die Annahme der Zellen?

    Danke für die Einschätzung, Berggeist ! Die (zugekaufte) Mutter dieser (von mir nachgezogenen) Königinnen ist nach wie vor richtig schön schwarmträge, aber ich darf dieses Jahr auf hoffentlich noch besseres Material zugreifen (umlarven). Nächstes Jahr läuft es dann hoffentlich besser … :)

    beemax Einmal wurden die Zellen nun bereits gebrochen. Nächste Woche Kontrolle, evtl. zweites Mal Brechen, dann Königinnenableger. Ist schon fest eingeplant. :( Ich frage mich nur, ob ich nicht lieber im ersten HR Mittelwände gegeben hätte …

    Irgendwas mache ich wohl (noch immer) grundlegend falsch. :( Folgende Situation: Lange kalt wie überall, Königinnen, die gerade so mit fünf Brutwaben Dadant zurecht kommen (vier hätten teilweise wohl auch gereicht ;(), alles wunderbar dick mit Bienen besetzt. Ersten HR aufgesetzt, nur ausgebaute Waben, sofort angenommen und bei einigermassen ordentlichen Trachtverhältnissen während einer Woche auch schon teilweise gefüllt. HR und BR gut besetzt (HR nicht komplett), also zweiten HR mit Mittelwänden aufgesetzt, für den Bautrieb. Nochmals eine halbe Woche später tut sich nichts im zweiten HR (eher wenig überraschend), aber in den Bruträumen schwimmen schon Maden dick im Futtersaft in Schwarmzellen. :( Hätte ich angesichts der nicht gerade schwallmässig flutenden Tracht lieber den ersten HR mit Mittelwänden besetzt? Oder was hätte ich tun müssen, um den Bautrieb zulasten des Schwarmtriebs zu fördern? Hat jemand eine Idee?