Beiträge von TiHeBo

    Ich hatte auch 2 Drohnenbrüter dabei. In beiden waren unbegattete Königinnen drin. Hat allerdings echt lange gedauert, bis ich die beiden gefunden habe, so winzig waren die.


    Hab die beiden Königinnen über den Jordan geschickt und die Bienen und Futterwaben anderen Völkern zugehängt.

    Alle Waben mit Drohnenbrut und Eiern raus und einschmelzen, sonst können sich u.U. 2 Brutnester bilden, wenn in irgendeiner Ecke noch Eier sitzen und sich die Traube aufteilt, um beide Brutnester zu wärmen.

    Erinner mich nicht auch noch dran. Ich hab nur die Hälfte von dem bisschen, was die Kälte übrig gelassen hat, rausgeschleudert bekommen.


    Hatte das eigentlich schon wieder verdrängt ...

    So sah der Raps gestern bei uns aus. Auf der anderen Hälfte vom Feld gab´s auch schon vereinzelte gelbe Punkte.

    Hoffentlich drückt der Nachtfrost nächste Woche da nochmal etwas, ein paar Tage Luft könnten nicht schaden, damit die Völker noch ein wenig nachlegen können.

    PS: Habe Bienenfluchten nur zur Honigentnahme auf den Beuten. Innendeckel die im Winter auf der Beute liegen haben bei mir kein Bienenfluchtloch. Sonst käme die Feuchtigkeit ja an die Dämmplatte. Dies könnte man dann durch Folie vermeiden.

    Ich habe den Zwischendeckel mit den Fluchten immer drauf. Im Deckel liegt eine Weichfaserplatte. Darauf Innendeckel mit Hinterlüftung, darauf Bleckdeckel.

    Eine Folie verwende ich nicht.

    Schimmelt aber trotzdem nichts, weil ich die einzelnen Schichten immer gut durch kleine Holzstücke trenne. Da liegt an jedem Stand ein Haufen von rum, so dass die immer griffbereit sind.

    Stell mir das gerade bildlich vor, wie er Oma und Opa früh aus dem Keller holt und sie zum Rähmchen drahten und Mittelwände einlöten in die Werkstatt sperrt...

    Gut das du das sagst, hab meine Eltern gestern Abend in der Werkstatt vergessen. Ob die wohl noch genug Mittelwände haben? Gleich nochmal eine Fuhre rein bringen, nicht dass denen langweilig wird.

    Die ganze Familie von ihm, das heißt drei Kinder, Ehefrau und Großeltern betreiben diese Imkerei.

    Das ist sportlich mit 140 Völkern. Das wird der gute Mann nicht nur aus dem Honigertrag bestreiten, da muss noch einiges drumherum gemacht werden (Met, Propolis, Kerzen, etc., evtl. Vorträge, Kurse).

    Rein aus dem Honigertrag wird er keine 100.000 € bekommen, es sei denn, er hat es geschafft sich ein echt gutes Netz aufzubauen, wo er alles im Glas zu hohen Preisen los wird.

    Davon dann noch Steuern, Neuanschaffungen und 7 Personen zu versorgen ... Puh, würde ich ich mich nicht trauen.

    Vor allem vor dem Hintergrund, das hier die Leute dann klingeln, um im Frühjahr Völker zu kaufen 😂

    👎

    Da wäre jetzt etwas Kontext schon ganz nett. Was willst du damit sagen? Magst den Rase nicht? Soll er keine Völker verkaufen? Darf er nicht an Fehlern anderer verdienen? Hast du dich bei den Smileys verklickt? Was ist die Intention?


    So ist´s doch stochern im Nebel.

    Bei mir sind die in den letzten Jahren gepflanzten schon in voller Blüte. Einige Hundert Blüten sind über Nacht allerdings irgendeinem Untier zum Opfer gefallen, scheint ein beliebter Snack zu sein.


    Die 2000 im letzten Jahr geplanzten haben bisher nur die Blätter rausgestreckt, die sind etwas später dran.

    Ich kann mir aber vorstellen, dass VarroMed bei Brutfreiheit - bspw. im Dezember - gut funktioniert.

    Allerdings diente VarroMed bei mir nur als herbstliche Restentmilbung, nachdem WV Ende Juni eine TBE bekommen hatten, oder Ableger bei Brutfreiheit nach Bildung mit OXS behandelt worden waren. VarroMed war also nur ein Baustein eines Behandlungskomzeptes.

    So sollte man es meiner Meinung nach auch einsetzen. Sich nur auf Varromed zu verlassen, ist ein Ritt auf der Rasierklinge. Gilt aber für viele andere Behandlungsformen auch. Es muss ein schlüssiges Gesamtkonzept existieren, dass auch regelmäßig hinterfragt wird, z.B. wenn sich das Wetter in einem Jahr deutlich anders verhält als üblich.


    Ich setze Varromed auf 2 Arten ein:

    Zum einen behandle ich Völker, die trotz TBE im Juli dann im Herbst in eine gefährliche Richtung driften noch mal mit 3 Anwendungen Varromed nach.


    Zum anderen nutze ich es zur Winterbehandlung. Da behandele ich aber längst nicht mehr alle Völker, sondern nur noch nach Schadschwelle.


    Mich nur drauf zu verlassen wäre mir aber zu heikel, ohne TBE bzw. 24-Tage-Käfigen geht bei mir kein Volk mehr durchs Jahr.


    Ach ja, bisher fliegen 24 von 25 und tragen Pollen ein.

    Besten Dank schonmal für die Antworten, ich wühle mich mal durch.


    - Wärmeschutz von unten ist IMHO Unfug, da Wärme immer noch nach oben steigt und ein Betonboden eher trocken ist als nass

    Ich war gerade noch mal auf dem Heimweg von der Arbeit am stand. Der Beton ist schon ganz gut bemoost und auch dementsprechend feucht.

    Nimm mal eine tote Biene vor der Beute und drücke sie hinten zusammen. Wenn der Kot trocken und zäh ist, lag es an Wassermangel.

    Ich konnte nur am Totenfall vom Boden testen, der jetzt schon 2 Tage im Regen lag. Auf dem Flugbrett liegt dank dem Orkan nichts mehr. Die getesteten Biene hatten alle einiges an Kot im Hinterleib, der wiederum war aber von normaler Größe, also nicht aufgedunsten.

    Konsistenz ist schwer einzuschätzen, wenn man keine gesunde Biene als Vergleich hat, tendentiell würde ich aber schon sagen, etwas dickflüssig.

    Wo allerdings an dem Standort und zu dieser Jahreszeit der Wassermangel herkommen soll, ist mir ein Rätsel. Die Beuten stehen in der Nähe eines Flusses, der Niederschlag bei uns war bisher auch regelmäßig und von den Temperaturen gab es alle paar Tage mal Flugwetter.

    Ich kann aber auch nicht sagen, seit wann die Beutenfront so verkotet ist, habe die letzten Wochen nur geguckt, ob die Deckel gut liegen und Bienen fliegen, da bin ich nicht jede Beute durch gegangen.

    Oder du packst die tote Biene und ziehst den Darm an dem Stachel raus. Wenn der weiß ist ist es Nosema.

    Momentan nicht machbar, da keine frischen Toten vor der Beute. Wenn´s Wetter sich wieder beruhigt hat, gehe ich da nochmal nach.

    Halte Ausschau nach Sterbegruppen. (Zeichen für Nosema)

    Sind mir beim Umsetzen nicht aufgefallen.

    Suche nach flugunfähigen aber lebenden Bienen.

    Dito.

    Suche nach dünnflüssig abgespritztem dunklem Kot (Zeichen für Ruhr)

    Würde den Kot eher als hell und etwas dicker beschreiben, fast schon "sandig". Ich habe noch ein Detailbild angehängt.

    Ich würde abschätzen, ob es noch stark ist.

    Passend für die Jahreszeit. Auch der Totenfall war normal. Ich werde beobachten und mich beim nächsten warmen Tag mal davor setzen.

    Ja, Königin ist vorhanden, frische und verdeckelte Brut ebenfalls. Königin ist vom letzten Jahr.


    Ich gucke mir gleich noch mal die Beute genauer an und mache ein Bild vom nahen.