Beiträge von TiHeBo

    Ich hätte jetzt einfach Bienen + Königin unten rein geworfen, Mittelwände rein, Nicotfütterer drauf, 8 kg Futter rein, Zwischenboden und da die auslaufenden Brutwaben 180 ° verdreht drauf.


    Einmal muss ich die wieder runter heben, um die Mädels unten nach ein paar Tage noch mit Oxalsäure zu duschen, aber irgendwas ist ja immer.

    Aaaah - hab' ich's geschnallt ? - Du nimmst die verschließbaren Bienenfluchten als Deckel, stellst die Bruträume drauf und öffnest das Flugloch. Richtig ?

    :thumbup:

    Genau so. Die Dinger haben ein verschließbares Flugloch. Ich werde das wohl noch etwas vergößern, die haben ja sonst keine andere Möglichkeit zum Ventilieren.

    Oder ist dies etwas spezielles?

    Bin eigentlich davon ausgegangen, dass alle Dadant Deckel auch ein Flugloch haben. Also der Innendeckel, der oben bündig abschließt.

    Wenn nicht, dann ist es speziell, ok ;)

    Und - die OXS-Behandlung exakt und mehrfach (Staubbehandlung!) durchführen, damit > 90% der Milben erwischt werden. Das ist essentiell.

    Gestaubt wird bei mir nicht, ich sprühe. Hat aber bisher einwandfrei geklappt.

    Bei den Brutscheunen kann zwar schon wieder Brut von der Nachgeschafften drin sein, aber die wird ja unmittelbar eingeschmolzen.

    Die Bienen werden noch auf den alten Waben eingesprüht und dann direkt abgestoßen, da sollte keine Milbe mehr aus der Brut rüberwechseln können.

    Ich stelle die Brutscheunen nicht auf Zwischenböden, sondern auf normale Böden an anderem Standort, so dass eine komplette Trennung von den WV erfolgt (weiß nicht, was der Milb macht...).

    Die Zwischenböden sind dicht, nicht mit Gitter. Haben Aussparungen für Bienenfluchten, die aber verschlossen und propolisiert sind. Normalerweise sind das die Deckel der Kisten. So stell ich die Brutscheunen einfach direkt drauf und mache das Flugloch auf, fertig.


    Das würde die Sache auch noch attraktiv machen, ich brauche keine 15 Extraböden. Wenn ich die Bienen aus den SBA zulaufen lasse, kommt einfach nur die Flucht rein. In die leeren Honigraumzarge abschütteln, 1-2 Tage später die Zargen einsammeln.


    Hört sich irgendwie zu einfach an :/

    Moin zusammen,


    ich muss mal kurz meine Gedanken niederschreiben und von euch gegenlesen lassen, ob ich da irgendwo einen Denkfehler drin habe.

    Es geht um die Brutentnahme im Sommer mit Oxalsäuresprühen.

    Betriebsweise ist Dadant mit halben Zargen Honigraum.


    Bisher habe ich immer nach der Sommerhonigernte die Hälfte meine Völker per TBE brutfrei gemacht, die andere Hälfte per Scalvini-Käfig. Dann nach Auslaufen der Brut Oxalsäure gesprüht, bei den TBE-Völkern aus den Brutsammlern neue Völker gemacht, alles gut.


    Bei der TBE will ich auch weiterhin bleiben, aber ich darf/will/kann nicht mehr als die jetzigen knapp 30 Völker haben, wenn ich noch weiterhin einer Arbeit nachgehen und eine Familie haben will ;). Außerdem geht mir der Platz aus, und ich baue nicht schon wieder an.


    Mein Plan ist folgender: Alle Völker bekommen eine TBE. Die Brutwaben wandern in leere Honigräume (damit ich mir nich nur für die TBE noch mal 15 Bruträume holen muss, die ich 1x im Jahr brauche), die ich an anderen Ständen auf Zwischenböden mit um 180 ° gedrehten Flugloch auf die normalen Völker stelle. Durch die Kämme ist der Wabenabstand zwar etwas größer, aber zum Schlüpfen der Brut soll´s wohl reichen.

    Wenn die Brut ausgelaufen ist, wird die inszwischen nachgeschaffte Königin abgedrückt, die Damen bekommen eine Oxaldusche und werden über Leerzarge und Bienenflucht ins darunter stehende Volk gebracht. Bei zu großer Bienenmasse werden die nackten Bienen evtl. auch auf mehrere Völker aufgeteilt.


    Ergebnis wären dann mannschaftsstarke Völker für den Winter, aber keine Vermehrung.

    Ein paar Ableger stelle ich mir natürlich trotzdem irgendwo hin, ganz ohne Reserve geht´s dann doch nicht.


    Irgendwo ein Fallstrick, den ich nicht sehe?


    LG, Timo

    Die Bienen stört es normalerweise nicht allzu sehr, wenn nachts das Flugloch dicht ist, abgesehen von der nicht optimalen Ventilation.


    Was viel gravierender ist, dass der Imker nicht Hellseher ist. Er weiß nicht, ob er sich Abends noch den Fuß bricht, nachts ein kleines Feuerchen im Schuppen hat oder morgens beim Duschen ausrutscht.

    Kommt alles vor. Wenn er es dann nach ein paar Tagen mal wieder zu den Bienen schafft, sollte er einen mobilen Kärcher dabei haben, um die Futter-Wachs-Bienen-Pampe wieder aus den Kisten zu spülen.


    Daher immer erst das Flugloch verschließen, wenn's auch wirklich los geht.

    Zitat

    ich nutz immer Variante 2, weil ich dann nicht den oberen Honigraum mitsamt Brutwabe auseinanderbauen muss.

    Hmm, ich glaube wir meinen andere Dinge. Ich würde 2 Brutwaben hoch hängen, mir geht's um die Wabengasse dazwischen. Da kann ich ja munter kombinieren mit großen, kleinen und Honigwaben.

    Moin zusammen,


    mich treibt momentan die Frage um, ob es bei Dadant einen Unterschied macht, ob die Zellen im Pflegevolk in einem (oder 2) Honigrähmchen hängen oder in einer normalen Großwabe, speziell was den Verbau der Zellen angeht.


    Aufbau ist folgender:

    Anbrüter, nach 24 Stunden kommen die Zellen über das Absperrgitter ins Pflegevolk.

    Auf dem Pflegevolk stehen 2 Honigräume. 2 Brutwaben werden hochgehängt (über beide Honigzargen), dazwischen die Zellen.


    Jetzt habe ich mehrere Möglichkeiten:

    1. Brutraumrähmchen mit 2 Latten a´20 Zellen

    2. Untere Honigzarge Honigwabe, obere Honigzarge Honigraumrähmchen mit einer Zuchtlatte.

    3. Obere Honigzarge Honigwabe, untere Honigzarge Honigraumrähmchen mit einer Zuchtlatte.


    Bringt eine der Möglichkeiten einen Vorteil was die Annahme der Zellen und den Verbau angeht? Vom Gefühl her hätte ich Variante 3 bevorzugt, weil die Zellen da mittig im warmen Brutnest sitzen.


    Besten Dank,

    Timo

    Machst du das echt jedes Jahr bei allen 150+ Völkern?

    Ich breche ja schon bei knapp 30 Völkern. <X

    Bin mittlerweile dazu übergegangen, die Völker mit verschiedenen Methoden abwechselnd brutfrei zu bekommen. Ein Jahr TBE, nächstes Jahr Scalvini. Dann fallen nicht immer ganz so viele Waben an (und Völker aus den Sammlern), und alle 2 Jahre komplett neue Brutwaben muss auch reichen.

    Zitat

    Der Rapshonig ist manchmal schon nach drei Monaten hart

    Ersetze Monate durch Tage. So geschehen letztes Jahr. Ein mal kurz weg geguckt und schon war's ein weißer Block.

    Einen Teil hab ich nicht mal mehr aus den Waben gebracht, weil der schon darin kristallisiert war.

    Mir ist letzte Woche schon das erste Volk im Raps geschwärmt. Schiebe ich aber eindeutig auf die Genetik. Die Königin war die grüne Nr. 3, die mir letztes Jahr zugeflogen ist. Saß auf einmal im Volk, wo ich eine rote Dame erwartet hätte :/


    Hab sie dann drin gelassen, um mal zu gucken, was die so kann. Schwärmen, offensichtlich ...


    Bei allen anderen Völkern ist alles im Lot, keinerlei Tendenzen, auch bei den anderen im Raps nicht.