Beiträge von TiHeBo

    Während der heutigen Durchsicht mit meinem Imker haben wir in einem Volk vier grosse verdeckelte Nachschaffungszellen gefunden.

    Der Imker hat drei davon rausgebrochen, damit es angeblich nicht zum nachschärmen kommt.

    Bitte erstmal klären, was genau das für Zellen sind, sonst wird hier wieder nur wild spekuliert.


    Wenn es Nachschaffungszellen sind, schwärmt da nichts, weil ja, wie der Name schon sagt, nachgeschafft wird, weil´s die ursprüngliche Königin irgendwie dahingerafft hat.


    Bei Schwarmzellen können tatsächlich mehrere Schwärme abgehen.


    Zu guter Letzt bleibt noch die stille Umweiselung über, bei der die Königin im laufenden Betrieb ersetzt wird.


    Wo saßen die Zellen denn? Und war die alte Königin noch im Volk? Stifte?

    Fühle mich zwar nicht als Veteran angesprochen, antworte aber trotzdem ;):


    Ich streiche nichts. Weder Boden, Brutzarge noch Honigzarge. Die bekommen dann zwar ein tristes grau, aber die Optik ist mir dabei egal.


    Wenn irgendwann mal bei den Böden was modern sollte (was es nicht tut, die haben kaum Berührung mit was nassem), kommt einfach eine neue Dachlatte drunter.

    Ich hab momentan auch 4 Kandidaten mit (warscheinlich) CBPV dabei.


    Interessanterweise sind das die 4 Völker, die ich von einem Kollegen übernommen habe. Die saßen zu Jahresbeginn auf DNM, nach der Frühtracht habe ich sie per TBE auf neue Dadant Mittelwände umgesetzt.


    Brutanlage gut, alles im Grünen Bereich. Gegen Varroa habe ich gesprüht, Milbenfall ist auch unauffällig.


    Für mich bleiben momentan 2 Faktoren über:


    - Futtersituation: Ich habe sanft zugefüttert, verhungert ist da niemand. Möglichweise war aber der Futtervorrat auf einem zu niedrigen Niveau, kann ich jetzt nicht mehr genau nachvollziehen. Habe keine Schwarmkontrollen gemacht wegen TBE, nur hin und wieder mal reingelinst.


    - Genetik: Die Königinnen stammen mehr oder weniger aus dem gleichen Pool, 1-jährige und 2-jährige sind dabei.


    Nachdem ich die zitternden Bienen vor der Beute festgestellt habe, hab ich direkt zugefüttert, es hat sich auch bei 2 Völkern deutlich gebessert. Werde noch bei allen 4 Völkern die Königin ersetzen und hoffe damit, die Damen gut in den Winter zu bekommen.

    Mit der Heizdecke arbeite ich immer, wenn ich mal wieder nicht rechtzeitig ins Rührwerk geguckt habe oder der Honig doch schneller war als erwartet.


    Drumwickeln, gut fixieren, damit die auch eng anliegt und dann 12+ Stunden LEICHT erwärmen. Nicht volle Pulle, soll ja keine Suppe werden, sondern nur wieder gescheit fließen.


    Nach 6 Stunden lasse ich das Rührwerk nochmal kurz laufen, um die Temperatur zu verteilen, danach nicht mehr, damit etwaig eingerührte Luft noch aufsteigen kann.


    Mit einer Styroporzarge drumherum wäre es sicher noch etwas effektiver, hab ich aber nicht. Funktioniert auch so.

    Kommt drauf an, was die da drin machen sollen.


    Du willst die Kästen ja nicht einwintern, die sollen ja nur ein wenig bauen und die Königin stiften. Ich habe momentan auch ein paar Königinnen in Zander Ablegerkisten, weil mir die Mini+ ausgegangen sind. Die besetzen dann nur einen Teil der Waben und bauen die aus, aber das reicht mir ja.


    Flugloch halt entsprechend anpassen, dass nur eine Biene durch passt und das es in der Nähe des Bienensitzes ist.

    Ich möchte den Schwarm selber bauen lassen, daher habe ich bisher 3 Rähmchen mit Anfangsstreifen (AF) eingesetzt.

    Kiste voll machen und nach ein paar Tagen schauen, wo die Traube sitzt. Dann den Rest wieder raus.


    Wenn du nur 3 Rähmchen drin hast, kann es passieren, dass die einfach im freien Raum was an die Decke zimmern und du beim nächsten Öffnen einen Haufen Wachs mit Bienen drin liegen hast.

    Ich mache das meist im Juli. Bei den Brutsammlern musst du halt gucken, dass du genug Brutwaben zusammen hast, damit die Bienenmasse zur Einwinterrung reicht. Ich nehme meist die Waben von 2 Völkern für einen Sammler, aber das hängt von der Brutmasse ab.

    Ich habe für meine 4 Wirtschaftsvölker Königinnen bestellt, weiß aber noch nicht, wann die kommen werden. Sobald ich dazu Info vom Züchter habe, war mein Plan eine TBE zu machen und dabei die neuen Bruträume gleichzeitig von Zander auf Zadant umzustellen.
    Mir ist allerdings noch nicht klar, was ich mit den entnommenen Brutwaben machen soll. Ursprünglich wollte ich die Brutlinge mit den neuen Kös versehen, weiß aber nicht wie ich dann gegen Varroa behandeln soll, weil die Völker nie brutfrei sein werden. Auf Ameisensäure würde ich allerdings auch gerne verzichten.

    Das Ziel wäre also gegen Varroa zu behandeln und gleichzeitig das Standmaß zu ändern und die Zahl der Völker zu verdoppeln.

    Ich hab´s bei der Umstellung von Zander auf Dadant so gemacht:


    TBE bei den Zanderkisten, neue Bruträume mit Mittelwänden und gekäfigter neuer/alter Königin (je nach Wunsch) hingestellt. 80 % der Bienen dazu geworfen, Fütterer drauf. Nach 5-6 Tagen Oxalsäure sprühen, fertig.


    Die entnommenen Brutwaben mit den restlichen 20 % an einen anderen Stand. 21 Tage auslaufen lassen, nachgeschaffte Königin raussuchen, Finger drauf. Frische Mittelwände rein, neue Königin im Käfig dazu, Bienen alle rein, Fütterer drauf. Alte Waben einschmelzen, nach 5-6 Tagen Oxalsäure sprühen, fertig.

    Welche Styro-Böden benutzt du bei den Minis? Stehr, V&W, Germerott? Wie sieht die Drohnensperre aus?

    Link


    Die dürften es sein. Drohnensperre geht innen über die komplette Breite, 45° zum Flugloch.

    In Oberhof haben wir die Apideas auf einfache Europaletten gestellt und sternförmig angeordnet, um den Verflug zu minimieren.

    Wie war da die Rückkehrquote? Hab jetzt schon öfter gelesen, dass Madam sich da auch mal gerne in der Haustür irrt.

    Kauf die Böden von Geller oder Voigt/Warnholz. Die haben auch schöne Bodenverschlüsse mit Drehscheiben, die man anschrauben kann. Die passen aber nur richtig an die von den genannten beiden Händlern. Nimm die mit komplett offenen Böden und nicht die mit Futterwanne unten drin.

    Ich hab ja meine 35 Böden hier, die will ich ja nicht tauschen. Geht mir nur um den passenden Unterbau.

    Ich kram den Thread noch mal raus, so alt isser ja noch nicht.

    Stell die direkt in 'ne Wiese. Einzeln! Bestes Begattungsergebnis.

    Auch bei Styro Minis? Die haben ja das Flugloch eher unten sitzen.


    Ich fahre am Sonntag 24 Minis zur Belegstelle. Weil da sonst keine Minis benutzt werden, gibt´s auch keine festen Standorte. Ich kann/soll also was um unterstellen mitbringen.


    Könnte jetzt einfach 4 Paletten auf den Hänger werfen und je 6 Minis mit unterschiedlichen Flugrichtungen drauf packen, aber da befüchte ich doch einiges an Verflug.


    Da muss es doch einfache, billige Möglichkeiten geben, wie ich die Dinger in die Wiese werfen kann, ohne das es zu Verflug und verstopften Floglöchern kommt. Ach ja, und im Moment regnet es zum Glück mal wieder etwas.


    Einfach kurze Stücke Dachlatten sägen und drunter werfen?

    Der erfahrene Anfänger nimmt sich Hilfmittel, wie Belegstellenrechner zur Hand, einen wie hier: Zuchtplaner - da wirst Du sehen das die Königin bei der Belegstelenbeschickung, je nach Tool und Philosophy, 3-5 Tage alt sein soll.

    Danke, damit kann ich arbeiten. Nehme mal den Mittelwert.

    In der Zwischenzeit einfach Königinnenabsperrgitter davor und die Arbeiterinnen frei fliegen lassen, nehme ich an.


    Bei Standbegattung würde das entfallen, richtig? Einheiten bilden, Zelle rein, Flugloch zu, an den Begattungsstand und fertig.

    auch erwähnen viele das eine Königin im Paradies geboren werden sollte und nicht vereinsammt im Brutkasten.

    Das ist auch meine Intention hinter der Verwendung von Mini+. Da kann ich Wabengassen bilden und ein kleines Volk bilden.

    Aber zum zusetzen der Zelle, muss das Völkchen auch stark genug sein um sie die letzten Stunden wärmen zu können, was bei MPs meist der Fall ist, aber bei EWKs eher nicht...

    Das wird funktionieren. Ich habe 3 5er Türme zur Verfügung für die ersten 10 Königinnen.

    Trotzdem Drohnen aussieben und Drohnenbrut möglichst entfernen, damit die Herren nicht unnötig eingesperrt sind oder sogar das Flugloch verstopfen.

    :thumbup:

    Das funktioniert in den meisten Fällen auch mit offener Brut. Dann würde ich allerdings einen Ausfressschutz verwenden. Zuverlässigere Schlupfergebnisse hatte ich mit ausschließlich verdeckelter Brut.

    Ausfressschutz liegt bereit, würde ich beim Stecken der Zellen nach Kontrolle der Zellen aufstecken.

    Mit verdeckelter Brut teste ich dann in der zweiten Serie, dann sehe ich ja direkt die Unterschiede.


    Besten Dank schonmal.

    Timo

    Ich mein, bei Brut, wie willst du sicher stellen, dass da keine Drohnen schlüpfen? Die Belegstelle wird sich bedanken;-)

    Die Beuten sind mit Drohneabsperrgitter dicht. Die kommen werder rein noch raus.

    Oder must die Brut auslaufen lassen, bzw. 7-9 tage Weissellos, Zellen brechen, dann Kö's rein.

    Das umgehe ich ja mit der schlupfreifen Zelle. Bevor die groß anfangen können, Weiselzellen zu errichten, ist ja schon die zugesetzte geschlüpft. Also alles im Lot im Völkchen.

    Nur der weitere Ablauf danach ist noch etwas nebulös, hab ich halt noch nie gemacht.