Beiträge von TiHeBo

    Ich finde eine TBE als all-in-one-Lösung sehr toll, werde das aber in Zukunft auch nicht mehr 100% machen. Der Aufwand ist einfach zu hoch.

    Mir schwebt auch so eine kombinierte Lösung vor. Vielleicht einen Teil der Brutwaben entnehmen, dann Königin käfigen oder abdrücken und danach Behandeln+Auffüttern.

    Ist bei mir ähnlich. Für 25 Völker brauche ich einfach zu viel Material doppelt für eine komplette TBE.

    Ich habe es für mich gelöst, in dem ich die Hälfte der Völker per TBE und die andere Hälft per Scalvini brutfrei mache und dann OX sprühe.

    Das Jahr darauf dann genau umgekehrt. So habe ich auch spätestens alle 2 Jahre komplett neue Waben drin.

    Moin zusammen,


    ich habe dieses Jahr 450 kg Futter in die Völker gebracht und musst jetzt nochmal 200 kg nachkaufen, alles in 28 kg Cubitainern. Bei den Mengen würde es sich für mich fast lohnen, mir einen kleinen Tank liefern zu lassen.

    Allerdings haben die gängigen Größen 1000 kg Inhalt, d.h. ich würde das Zeugs nicht in einem Jahr verbrauchen können.


    Hat jemand von euch Erfahrung, wie sich der Sirup verhält, wenn er im angebrochenen Tank mehrere Monate steht?


    Und kennt ihr jemanden, der Sirup anliefert und dann direkt auf einen Stapel Paletten stellt? Ich hätte zwar den passenden Hänger, um das Zeug zu holen, würde es aber mangels Stapler da nicht mehr herunter bekommen ;)

    Aber in den 9+8 Tagen sollten die eigentlich auch nicht gleich drohnenbrütig werden...


    Gruß Jörg

    Das nicht, aber mir ist nicht wohl bei dem Gedanken, die Mädels da eine Woche hoffnungslos rumsitzen zu lassen. Verkraften werden sie es, aber muss ja nicht sein, wenn es sich mit wenig Aufwand vermeiden lässt.


    Alternativ könnte ich die weisellosen Einheiten natürlich auf 2 weiselrichtige M+ drauf werfen, aber dann müsste ich noch Wirtschaftsvölker für Mini-Kunstschwärme schröpfen, wenn die Königinnen da sind, und da will ich eigentlich nicht mehr groß dran rumwerkeln.

    Ich muss das Thema noch mal hoch holen, denn ich habe ein kleines Problem.


    Ich hätte heute 8 Königinnen abholen sollen/können. Habe dazu letzte Woche einen Mini+ Turm zerlegt und 8 Beuten besetzt. Heute morgen in aller Frühe die Zellen nach 9 Tagen gebrochen, wollte die Damen dann einfach einlaufen lassen.


    Eben kam dann die Info, dass der Züchter unvorhergesehen ein paar Tage weg muss und ich erst nächsten Montag die Königinnen holen kann.


    Wie gehe ich am geschicktesten vor? Die Minis möchte ich ungern so lange hoffnungslos weisellos lassen. Ich habe aber auch keine M+ Waben mit offener Brut mehr, um die Zeit zu überbrücken.


    Die neuen Königinnen möchte ich auch noch nicht in die Wirtschaftvölker werfen, da sind mir noch deutlich zu viele Drohnen unterwegs.


    Ich wollte jetzt einfach aus einem Wirtschaftvolk etwas offene Brut ausschneiden und da reinhängen, um den Zeitraum zu überbrücken. Sinnvoll? Oder übersehe ich was?

    Mal schauen, ob ich das richtige Unterforum getroffen habe, bin aber guten Mutes.


    Folgende Situation:

    Ich habe bisher in Zander und Dadant geimkert. Wollte mir ursprünglich beides angucken und mir dann das für mich beste System raussuchen.

    Hat soweit auch geklappt, aber ich habe natürlich den Cut verpasst und jetzt viel zu viel Zanderkram rumstehen, den ich abgeben will.

    Bei uns im Verein hat der Lehrbienenstand eine wüste Mischung aus DNM, Zander-Eigenbau, Holz, Styro etc. mit teils biblischem Alter. Da möchte der Verein jetzt auch mal aufräumen und das Zeug durch meine Zanderbeuten ersetzen.


    Mein Problem ist jetzt die Preisfindung. Was nehme ich dem Verein für das Zeug ab? Das Material ist zwischen 1-3 Jahre alt und dementsprechend gut in Schuss. Ich will weder dem Verein weder übermäßig über den Tisch ziehen noch mich selbst mit einer "Spende" zu sehr belasten.


    Was wird denn so auf dem Markt beim Verkauf von gebrauchten Beuten genommen? Hatte spontan jetzt 60-70 % vom Neupreis angesetzt und beim Wachs halt den aktuellen Tagespreis.

    Gestern habe ich mal einen Blick hinein geworfen, Madam stiftet wieder an vorgesehener Stelle im Brutraum und auch die Honigräume haben wieder an Gewicht zugelegt.


    Ist zwar noch etliches an Honig im Brutraum drin, aber ich denke da schaffen sie Platz, wenn´s nötig ist.

    Moin zusammen,


    ich hätte da gerne mal ein Problem.

    Habe ein Volk in Dadant mit 2 Honigräumen drauf, wo die 2017er Königin abhanden gekommen ist. Warscheinlich war ich´s selber, mir ist bei denen mal eine Wabe aus der Hand gerutscht.

    Tut aber auch nichts zur Sache, Madame war weg und die Mädels haben nachgeschafft. Soweit so gut, die neue Königin hat aber beim Rückflug vom begatten das Flugloch verfehlt und es sich unter der Beute gemütlich gemacht.

    Gestern fand ich dann den Zustand auf den Bildern. Wildbau samt Stiften unter der Beute, Brutraum war zum Honigraum umfunktioniert worden und voll Lindenhonig, aber noch nicht verdeckelt.


    Ich habe den ganzen Haufen dann wieder in den Brutraum abgestoßen, den Wildbau entfernt und den Bodenschieber eingesetzt, so dass von vorne kein Zugang mehr unter die Beute möglich ist.


    Jetzt ist natürlich der Brutraum voller Honig und kein Platz zum legen. Die Honigräume sind größtenteils ausgebaut und haben Platz.


    Ist die Hoffnung realistisch, dass die Mädels den Honig umtragen? Oder sehe ich nächste Woche bei der Kontrolle Schwarmzellen, weil´s ihnen im Brutraum zu gut geht?

    Moin zusammen,

    ich habe mich bisher bei meinen Königinnen immer mit standbegatteten "Eigenbauten" zufrieden gegeben, aber so langsam setzt sich die Natur wieder durch und die Damen werden von Jahr zu Jahr unleidlicher.


    Da mir momentan die Zeit fehlt, mich in die richtige Zucht näher einzuarbeiten, lasse ich mir dieses Jahr einige neue Königinnen von Züchtern machen. Die kennen ihr Handwerk einfach, da brauche ich mich nicht mit halbgaren Experimenten rumschlagen.


    Jetzt möchte ich die Damen aber ungern mitten in der Saison mit Ach und Krach in die Ertragsvölker werfen, weil ich da einige Verluste befürchte, sondern sie erstmal in Mini+ zwischenparken, um dann nach der Sommerhonigernte im Zuge der TBE umzuweiseln.


    Die ersten 4 Damen hole ich am 14.06.19 ab. Wollte die unter Futterteigverschluss in eine Zarge M+ mit 1 ausgebauten Wabe, 2 Futterwaben und 3 Leerwaben und einem kleinen Kunstschwarm setzen. Dann 3 Tage in den Keller.


    Bei den nächsten 10 Damen habe ich etwas mehr Vorlauf. Für die würde ich einen bestehenden M+ Turm auflösen. 10 Einheiten bilden mit 1-2 Brutwaben, Futterwaben und Leerwaben/MW, nach 9 Tagen alle Zellen brechen, dann die neuen Queens unter Futterteigverschluss reinhängen. Kellerhaft nötig/sinnvoll? Oder eher nicht, weil die Einheiten ja schon eine Weile am Standort stehen und sich kennen.


    Ist da irgendwo ein grober Schnitzer drin, der mich Königinnen kosten kann?

    Wie weit fliegen die Mädels bei guter Lindentracht realistischerweise?


    Hintergrund ist der, dass ich momentan noch 10 Völker in den Resten vom Raps stehen habe. Luftlinie 1,8 km entfernt steht eine schöne Lindenallee. Ich wäre natürlich gerne näher dran, müsste dafür aber die 10 Völker austauschen und vom Heimatstand welche rankarren.

    Lohnt sich der Auswand für den Transport oder kommt erfahrungsgemäß auch bei der Distanz noch genug bei mir an?

    Natürlich immer davon ausgehend, dass die Linde auch tatsächlich honigt.

    So, die erste Schleuderung ist durch, viel ist leider nicht bei rumgekommen, aber am Wetter kann man halt (zum Glück) wenig drehen.


    Das Entdeckeln war in der Tat ein kleiner Flaschenhals, aber bei den Mengen noch nicht ganz so schlimm.


    Was viel mehr aufgehalten hat war der verstopfte Siebkübel durch den Raps. Wie löst ihr das? Heizschnecke mit rein? Dann dürften aber auch die Reste vom Deckelwachs mitschmelzen, oder? Oder noch ein Grobsieb vor den Siebkübel und dann die Schnecke mit rein?

    Wenn's kein Rapshonig ist, kannst die Heizung sparen - genau Kristallisation verfolgen...

    Ich fürchte (bzw. hoffe ;)), dass ich eine nette Menge Raps dabei habe, sonst hätten mich die 10 Völker im Rapsfeld doch arg enttäuscht.

    Wenn ich das ganze jetzt richtig interpretiere, wäre für mich ein praktikabler Ablauf, dass ich den Honig ungerührt lagere und bei Bedarf in folgendes Konstrukt werfe (Aufbau in gleicher Reihenfolge):


    Melitherm

    Abstandsring

    Rührbehälter ohne Rührwerk

    Bodenheizung von Holtermann (Link oben)


    Ich schütte den Honig in den Melitherm, von dort sammelt er sich im Rührbehälter. Rührwerk rein, Impfhonig dazu, rühren lassen. 1 Tag vorm Abfüllen werfe ich die Bodenheizung an und lasse nochmal moderat rühren, damit er halbwegs gleichmäßig warm wird.


    Kann das funktionieren? Hätte den Vorteil, dass ich den Honig nur ein mal aus dem Hobbock umfülle und nicht laufend anpacken muss.

    Moin zusammen,

    mich treibt es im Moment um, wo in diesem Jahr meine Schwachstellen bei der Honigernte und -abfüllung liegen werden.

    Hintergrund ist der, dass ich von 8 Völkern im letzten Jahr jetzt mit 17 Völkern in die Saison gestartet bin.

    Das erwartete Mehr an Honig ist zwar schön, aber es wird im ganzen Ablauf irgendwo eine Engstelle entstehen, die ich gerne schon vorher erkennen würde ;)


    Ich beschreibe einfach mal den geplanten Ablauf, vielleicht sieht einer von den erfahrenen Imkern direkt auf Anhieb den groben Bock. Geimkert wird sowohl in Dadant als auch in Zadant mit normalen Honigräumen mit Hoffmannseiten.


    - Ernte mit Bienenfluchten, Transport im geschlossenen Hänger

    - Entdeckeln mit Gabel und/oder Fön

    - Schleudern in 4-Waben Selbstwender

    - Siebkübel von Fritz, danach Hobbocks 25 kg

    - Spitzsieb auf Dreibein, wieder 25 kg Hobbock

    - Rühren mit Mörtelrührer und Spirale :cursing:

    - Honig ins Lager

    - Passend zum Absatz Honig eimerweise erwärmen und abfüllen mittels Abfüllkübel


    Die Schwachstelle, die ich meine identifiziert zu haben, ist das Rühren. Funktioniert es, die Hobbocks nach der Ernte erst mal ungerührt ins Lager zu packen, dann bei Bedarf leicht zu erwärmen erst dann in einem CFM-50kg-Rührwerk cremig zu rühren und im Anschluss abzufüllen? Und macht in der Kombination so ein Ding https://www.holtermann-shop.de…uellturbo-100-W-5234.html Sinn? Würde sowohl unter den Abfüller als auch unter das Rührwerk passen und bei passender Druchmischung auch gleichmäßig wärmen.


    Viele Grüße, Timo