Beiträge von TiHeBo

    Ich werf so Taschen im Lager auf einen Haufen und sag im Rausgehen 'Faß!' zu den Wespen.

    Ja, die Biester finden recht zuverlässig jeden kleinen Krümel.


    Hatte an einem Stand ein paar 2,5 kg Beutel mit Futterteig für Notfälle in einer Hütte liegen.

    Irgendwo scheint ein minimales Loch drin gewesen zu sein, beim nächsten Mal hatten die Wespen das Loch schon vergrößert und der halbe Beutel war leer.

    Wie sicher bist du dir, dass es Räuberei war und nicht das allgemeine Chaos, dass ausbrechen kann, wenn am helllichten Tag gefüttert wird?


    Die Bienen haben keinen Schwänzeltanz für "Futter im Becken über Kopf", sondern nur für "Futter in unmittelbarer Nähe". Also rennen alle erstmal raus und suchen. Bei kleinem Flugloch kann es sich dann auch schon mal ordentlich stauen, viele Bienen sind in der Luft.


    Gab es wirklich Kämpfe oder nur etwas Geknubbel, weil sich alle gegenseitig über den Haufen rennen?

    Zitat

    Warten immer noch auf die angekündigten Fotos.

    Kommen auch noch. Hab aber momentan nur mobiles Internet, weil die Telekom nicht so will, wie ich gerne will.

    Vom Smartphone bekomme ich die nicht gescheit hochgeladen.


    Hab die beiden Königinnen, die ich aus der Hecke gefangen habe, jetzt nochmals verkunstschwarmt und in Mini+ an einem anderen Standort mit Flüssigfutter neu aufgestellt. Nächstes Wochenende schaue ich mal vorsichtig rein.

    Habe heute beim Hecke schneiden 2 Schwärmchen wieder gefunden, die blaue 8 und 11.


    Ich spendiere denen ein paar zusätzliche Bienen und setze sie einige Zeit im Mini in Kellerhaft mit Sirup.


    Danach an einem anderen Standort ein Neustart, mal gucken was passiert.

    Wachs beim Umarbeiter, aber selbst dabei gewesen.

    Stehen schattig, Tränken sind vorhanden.


    Ich vermutet aber mittlerweile ein Futterproblem. Hab mir die leeren Kästen noch mal angeschaut, fast kein offenes Futter. Teig aber genug drin, auch noch weich. Wurde auch abgenommen, aber scheinbar nicht genug.

    Zum Start war selbst angemischter Honigteig drin, hab dann mit dem Teig von Kellmann nachgelegt.

    Scheint irgendwie nicht richtig angenommen zu werden.


    Hab jetzt den restlichen Einheiten erstmal einen Schub Sirup verpasst, obwohl ich das bei Minis einzargig ungerne mache.

    Heute wieder 3 leer. Wachs ist eigenes, kann also nicht das Problem sein. Ich mache morgen mal Bilder.

    Die verlassen von jetzt auf gleich den Stock. Brut in allen Stadien, auch noch Stifte. Nichts geräubert.

    Allerdings wenig offenes Futter, obwohl Futterteig drin ist und auch abgenommen wird.


    Bin gerade etwas gefrustet, zum ersten Mal Königinnen gezogen, auch ganz passabler Begattungserfolg und dann gehen die mir in einer eigentlich unkritischen Phase über die Wupper.

    Moin zusammen,


    ich habe 20 Königinnen in Mini+ sitzen, sollen im Herbst zur Umweiselung genommen werden.

    War jetzt eine Woche im Urlaub und finde 2 Minis leer vor. Alle Bienen weg, Brut noch vorhanden und verlassen.

    Futterteig ist ebenfalls noch genug vorhanden, freie Mittelwände auch.


    Gestern saß ich auf der Terasse, sehe einen kleinen Schwarm in der Luft. Kurz gewartet, einkassiert. Meine blaue Nummer 9.

    In der Beute wieder das gleiche Bild: Futter, verlassene Brut in allen Stadien, freie Mittelwände.


    Warum machen die das? Varroalast ist minimal, habe eine paar Zellen geöffnet. Zudem sind die Einheiten als Minikunstschwärme erstellt worden.

    Ich nehme den 25 kg Hobbock, den ich im Melitherm verflüssigt habe, hänge den an den elektrischen Seilzug, hebe das Ding über die Anrichte, auf der das handliche 50 kg Rührwerk steht und kippe die Suppe da rein. Das ganze 2x, Impfhonig dazu und dann soll die Zeitschaltuhr den Rest erledigen. Ist der Honig dann cremig, fülle ich direkt aus dem Rührwerk ab.


    Am Anfang scheut man vielleicht die Investition, aber ich habe weder Lust mir den Rücken kaputt zu machen noch mir den Hals zu brechen, weil ich den Hobbock von der Leiter ins Rührwerk kippen muss. Und auf das elendige Gefrickel mit der Bohrmaschine und dem Rührstab hab ich noch weniger Lust.

    Kaputt geht der Edelstahlkram auch nicht, also ist es eine einmalige Investition (bis alles zu klein ist, natürlich). Und wenn man direkt was anständiges kauft, kann man es auch zu akzeptablen Preisen wieder unters Volk bringen.

    Oh, Völlig übersehen. Die letzten Jahre hab ich immer Umweiselung und TBE verbunden, dann natürlich ohne Fangwabe.


    Diese Jahr hab ich mich an Ralf gehalten und eine Wabe drin gelassen. Weniger als Fangwabe, sondern um das neue Brutnest zu positionieren. Dann legen die Damen das schön mittig vorm Flugloch an und sollten es besser verteidigen können, als wenn Brutnest und Flugloch zu weit auseinander klaffen. Nach einer Woche geht die Wabe raus und ich sprühe Oxalsäure.


    Die Königinnen tausche ich irgendwann im Herbst aus, solange hausen die in Mini+.

    Ich hab einfach alle 30 Völker einer TBE unterzogen, dann ist erstmal Ruhe im Karton. Ist zwar eine Mordsgaudi .... nicht, aber so komme ich gar nicht erst in Richtung kritischer Werte.


    Gefällt mir von Jahr zu Jahr besser. Wenn nur nicht immer das Vorbereiten wäre ...