Beiträge von TiHeBo

    wie das eben früher war, bevor es Fernsehwerbung gab

    Tja, früher war einmal. Meine Kunden haben nunmal Fernseher, einige sogar fliessend Wasser.

    aber immer schön dem Kunden den Honig um den Bart schmieren.

    Aber sicher doch. Der bezahlt mir ja nicht unerhebliches Geld für meinen Honig, da kann ich mich auch bemühen, den in passender Konsitenz zu liefern.

    Bei Zimmertemperatur wird der feinsteif.

    Scheint tatsächlich zu funktionieren, gestern Abend sah der Honig schon wieder deutlich besser aus.

    Ist mir tatsächlich bisher noch nie aufgefallen. Warscheinlich stand der Honig bislang vor dem Etikettieren immer mindestens einen Tag bei Zimmertemperatur. Jetzt kam der halt direkt aus dem kühlen Lager.


    Wieder was gelernt, schön wenn´s so einfach ist :)

    Na ja, Du hättest nach dem Schleudern und vor dem abpacken in Hobbocks rühren sollen. - er soll ja cremig fest werden, nicht grobkristalin...

    Das Rühren im Hobbock im Sommer will ich ja vermeiden, deshalb der Melitherm und das Rührwerk.

    Der Melitherm löst die Kristalle komplett auf, der Honig ist wieder völlig klar. Und selbst wenn einzelne Kristalle durch kommen, dürften sich da doch durchs Rühren keine groben Strukturen mehr bilden.

    welchen Wassergehalt hat der Honig jetzt?

    16 %

    Was sagt Deine Zunge bezüglich Kristallbildung?

    Feine Kristalle. Eigentlich alles super, bis auf die "Blockbildung". Aber vielleicht optimiert sich die Konsistenz tatsächlich noch bei Zimmertemperatur.

    Das der Honig zum Block kristallisiert, wundert mich. Eigentlich wäre nur eine sandige Konsistenz zu erwarten.

    Das ist ja das Seltsame. Die Struktur an sich ist wie normaler Cremehonig, aber die ganze Masse ist ein harter Klotz.

    Welcher Impfhonig war das und wie viel hast Du da verwendet?

    Frühlingsblüte. Vielleicht 1 kg auf 40 kg, also nicht wirklich viel.

    Was ich ebenfalls nicht verstehe ist, warum Du einen Honig, der bereits cremig war, noch mal impfst.

    Der war ja vorher nicht cremig. Der kristallisiert grob im Hobbock, wird wieder komplett verflüssigt und dann geimpft und gerührt.

    Moin zusammen,


    folgende Ausgangslage:


    2 verschiedene Honige, Sommertracht und Frühtracht ohne nennenswert Raps.


    Geschleudert, abgeschäumt und im Hobbock ins Lager und fest werden lassen.

    Im November durch den Melitherm gejagt, direkt ins Rührwerk und geimpft. Ca. 1 Woche 2x täglich Rühren lassen, dann bei teilweise Kristallisation in Gläser und bei 15 °C gelagert. Viel länger hätte ich nicht rühren können, dann wäre er zu fest gewesen.


    Gestern wollte ich etikettieren, da fiel mir auf, dass der Honig sich ganz leicht vom Glas ablöst, als ob er trocknet und sich etwas zusammenzieht. Mal ein Glas geöffnet, steinhart.


    Was ist da schief gelaufen? Die Vorgehensweise hat bisher immer funktioniert, bin mir da nicht so recht eines Fehlers bewusst. Kann es am Impfhonig gelegen haben, dass der evtl. nicht fein genug gerührt war? Andererseits hätte mein Rühren die Kristalle ja wieder zerschlagen sollen.


    Und wie bekomme ich das Zeugs wieder halbswegs streichbar, ohne die ganzen Gläser wieder auskippen und noch mal durch den Melitherm jagen zu müssen?

    Der Honig muss vorher aufgetaut werden.

    Das mache ich z.B. nicht, da habe ich ja direkt nochmal einen Gang Wärme vorm Melitherm.


    Ich taue den Eimer nur kurz an, damit sich der Honig vom Rand löst. Dann bau ich den Melitherm direkt auf mein Rührwerk drauf (natürlich ohne die eigentliche Schnecke, also quasi nur der 50 kg Behälter). Rührwerk + Melitherm haben eine angenehme Höhe, so dass ich den Eimer/Hobock dann langsam auf der Arbeitsplatte liegend kippen und den Honig in den Melitherm laufen lassen kann, der vor der Platte aufgebaut ist.


    Der einzige knifflige Moment ist der, wenn der Block Honig im Melitherm landet. Da muss man mit einem stabilen Löffel o.Ä. abfangen, damit er halbwegs kontrolliert drin landet.


    Und man sollte vorher prüfen, ob der Durchmesser vom Honigeimer auch zum Durchmesser vom Hobock passt. Ist blöd, wenn der Klotz in den Melitherm rauscht und ein paar Centimeter zu breit ist. ;)

    Eigentlich nicht. Tacker auf die gewünschte Länge einstellen, 10 Rähmchen in Reihe hinlegen, tack-tack-tack-tack-tack .... Fertig.


    Schneller als Polsternägel reinhämmern, genau so stabil, kein Gequetsche a´la Hoffmann. Ich seh da wenig Geigelei und viel Zuverlässigkeit.

    Ich dachte, man nimmt einfach einen Leisten um den Tacker auszulegen, damit die Klammern den richtigen Abstand bekommen

    Oder stellt den Drucklufttacker so ein, dass er nicht komplett versenkt, sondern die gewünschte Distanz stehen lässt. Meiner kann´s, ich weiß aber nicht ob die das generell alle können.

    wobei es mich mitunter wirklich (negativ) überrascht, wie viele Milben aus TBE Völker fallen können, 2 Monate nach eben jener TBE.

    Bei mit ist das nur bei den Brutsammlern der TBE so. Ich habe bei den "normalen" Völkern, die Mittels TBE oder Scalvini und dann gesprühter OX behandelt wurden, einen natürlichen Totenfall von 0-7 Milben pro Tag.


    Die Sammler wurden auch auf neue MW gesetzt und mit OX besprüht. Da habe ich mittlerweile einen Totenfall von 13+ pro Tag, so dass ich irgendwie noch mal ran muss.

    Ruf mal bei Grafschafter an. Die liefern Dir auf Wunsch direkt auf drei Paletten und die kleine Einheit sind 680kg (Die große 800). Bocholt könnte noch gehen, wenn sie sowieso mal in der Nähe sind.

    Kurz angerufen, die Jungs kommen auch nach Bocholt. Danke für den Tipp.

    Der Titel sagt eigentlich schon recht viel.


    Mir ist eine Kiste Sommerhonig von 2018 "komisch" geworden. Er gärt nicht, schmeckt einwandfrei. Hat sich allerdings entmischt und dabei eine Krone wie ein schönes Pils gebildet.


    Warum macht der Honig das? War dunkel gelagert, allerdings bei +/- 20 C°.

    Ich vermute, dass beim Abfüllen zu viel Luft eingerührt wurde und sich die durch das Entmischen nach oben gearbeitet hat.

    Ich finde eine TBE als all-in-one-Lösung sehr toll, werde das aber in Zukunft auch nicht mehr 100% machen. Der Aufwand ist einfach zu hoch.

    Mir schwebt auch so eine kombinierte Lösung vor. Vielleicht einen Teil der Brutwaben entnehmen, dann Königin käfigen oder abdrücken und danach Behandeln+Auffüttern.

    Ist bei mir ähnlich. Für 25 Völker brauche ich einfach zu viel Material doppelt für eine komplette TBE.

    Ich habe es für mich gelöst, in dem ich die Hälfte der Völker per TBE und die andere Hälft per Scalvini brutfrei mache und dann OX sprühe.

    Das Jahr darauf dann genau umgekehrt. So habe ich auch spätestens alle 2 Jahre komplett neue Waben drin.

    Moin zusammen,


    ich habe dieses Jahr 450 kg Futter in die Völker gebracht und musst jetzt nochmal 200 kg nachkaufen, alles in 28 kg Cubitainern. Bei den Mengen würde es sich für mich fast lohnen, mir einen kleinen Tank liefern zu lassen.

    Allerdings haben die gängigen Größen 1000 kg Inhalt, d.h. ich würde das Zeugs nicht in einem Jahr verbrauchen können.


    Hat jemand von euch Erfahrung, wie sich der Sirup verhält, wenn er im angebrochenen Tank mehrere Monate steht?


    Und kennt ihr jemanden, der Sirup anliefert und dann direkt auf einen Stapel Paletten stellt? Ich hätte zwar den passenden Hänger, um das Zeug zu holen, würde es aber mangels Stapler da nicht mehr herunter bekommen ;)