Beiträge von TiHeBo

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    Jetzt wird es aber Zeit. Morgen früh fahre ich 8 Völker hin, für mehr fehlt mir dieses Jahr die Zeit und die Nerven.


    Die stehen direkt unter einem Windrad. Hat das irgendeinen Einfluß auf die Mädels oder nur auf mich, weil es unheimlich ist, wenn sich direkt über mir tonnenschwere Flügel bewegen 8o

    Niemals! Unser Baum hat einen Namen. Der gute Gustav ist dieses Jahr zum siebten Mal bei uns in der Wohnung.

    Der wird jedes Jahr ausgegraben, in einen schwarzen Betonkübel gewuchtet und auf Rollbrettern ins Wohnzimmer gefahren.


    Praktischerweise bekommt er durch das jährliche Ausbuddeln anscheinend immer so einen vor den Latz, dass er nicht größer wird, und passt deshalb stets perfekt bis knapp unter die Decke ;)

    Die Idee ist zu einfach, als das man da selbst hätte drauf kommen können :/


    Dann werde ich über die Weihnachtstage mal einen Ausflug in die Werkstatt machen.

    Gerüchteweise liegt auch eine neue Tischkreissäge unterm Weihnachtsbaum, wie passend...

    Ich bräuchte mal einen Tipp von euch.


    Ich ... also der Schwager eines Freundes dem seine Mutter hat 50 kg Rapshonig ins Rührwerk geworfen. Das Rührwerk steht in einem Raum, der momentan zwischen 10 und 15 Grad hat, berichtete mir der Postbote vom Schwippschwager. Eventuell hat diese besagte Person dann irgendwie die Zeitschaltuhr nicht eingeschaltet, so das sich der Honig nicht bewegt hat. Dann hat er ihn auch noch länger aus den Augen gelassen, als es klug gewesen wäre.


    Das Ende vom Lied sind 50 kg Beton an einer massiven Rührspirale mit Motor obendrauf. Ein Riesenlutscher sozusagen.


    Wie bekommt man jetzt zum einen den Honig noch in annehmbarer Qualität da wieder raus und dadurch halt auch das Rührwerk wieder frei? Die nächsten Chargen warten bereits.


    Hatte jetzt erstmal daran gedacht, den Raum zu erwärmen und gleichzeitig eine Heizdecke um den Rührer zu wickeln. Nur wie lange das dauert, bis auch der Kern wieder bewegbar wird, kann ich mir nicht so richtig vorstellen.


    Wärmeschrank o.ä. in der Größenordnung habe ich nicht, das Maximum ist ein Deckelwachsschmelzer, wo ich Hobbocks rein bekomme.

    Hier mal ein kleiner Zwischenbericht von mir.


    Ich habe insgesamt 38 Völker mit den Streifen behandelt. Davon ca. 25 Ertragsvölker, der Rest Ableger aus diesem Jahr. Die Ableger wurden jeweils mit 2 Brutwaben erstellt + schlupfreifer Zelle erstellt.

    Bei den Ablegern kamen die Streifen rein, nachdem die neue Königin zu legen begonnen hatte.

    Bei den Ertragsvölkern direkt nach der Honigernte, gleichzeitig kam der Fütterer drauf.


    Den Befall der Ableger habe ich nicht vorher ermittelt, bei den Ertragsvölkern habe ich mit Puderzucker Stichproben genommen. Alle auf normalem Juli-Niveau, keine Kanditaten für eine sofortige TBE dabei.


    Ich habe dann allen Völkern zwischen 2 und 4 Streifen verpasst, je nach Brutgröße. Die Mini+ haben je einen Streifen pro Zarge bekommen.

    Nach 4-5 Wochen habe ich die Streifen kontrolliert und zernagte Streifen nochmal ersetzt.

    Danach nicht mehr reingeschaut, nur noch aufgefüttert.


    Gestern habe ich dann Oxalsäure geträufelt, auch wenn es laut Bodeneinlage nicht überall nötig gewesen wäre. Die Streifen sind fast überall komplett zerlegt oder komplett mit Propolis eingeschmiert worden.

    Die Reste werde ich bei der Frühjahrsdurchsicht entfernen, die Störung wäre mir jetzt zu groß.


    37 von 38 Völker sind lebendig, vom Durchschnitt her sind die Völker auch größer als in den Jahren davor mit TBE als einziger Sommerbehandlung.

    Ein paar Kandidaten sind natürlich dabei, wo man im Frühling mal übers Zusammenwerfen nachdenken könnte, aber keine Völker, wo ich mir jetzt groß Sorgen machen würde, dass die das Frühjahr nicht erleben.


    Ich weiß, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber vom ersten Eindruck her bin ich sehr zufrieden mit den Streifen. Wenn sich der Trend bewahrheitet, hätte ich damit eine schöne Alternative zur TBE. Damit könnte man dann wechseljährlich die eine Hälfte der Völker mit TBE und die andere mit den Streifen behandeln und hätte nicht jedes Jahr die ganz große Materialschlacht.


    Mal schauen, wie sich die Völker im Laufe des nächsten Jahres so machen.

    Ich hatte dieses Jahr auch eine blaue Königin dabei, wo immer wieder Drohnenbrut mitten im Brutnest war.

    Der Anteil wurde langsam mehr, hatte daher auch schon die dunkelrote Heftzwecke für die Umweiselung angebracht.

    Den Damen ging es wohl nicht schnell genug, beim letzten Mal lief eine ungezeichnete durchs Volk und hatte ein vollflächiges Brutnest angelegt, keine Drohnenbrut mehr.

    Zitat

    das hört sich aber nach Plastikabrieb am Deckel und im Eimer an?

    Was hindert dich daran, den Deckel beim Rühren vom Eimer zu nehmen?

    Der Schlitz im Deckel hat einfach nur den Vorteil, dass das Rührgerät dran bleiben kann.

    Nach dem letzten Rühren den Deckel draufschieben, den Schlitz abdecken und fertig.

    Ok, ok, ihr versteh, was ihr mir sagen wollt. Ich werfe mir gleich mal 2 H1

    Plastik-Paletten in der Firma ins Auto. Vielleicht finde ich sogar noch welche mit geschlossener Oberfläche.

    Muss die dann nur noch etwas einkürzen, damit die in die Ecke passen, wo das Fass steht.

    Moin zusammen,


    eine einfache Frage habe ich: Wie viel Kilogramm trägt so eine Dadant-Honigraumzarge?

    Sprich, kann ich da ohne Magengrummeln 2 Stück von Stapeln und darauf das 300 kg Klärfass befüllen?

    Evtl. noch ein passendes Brett oben auf, um die Belastung nicht nur von den schmalen Kanten vom Fass auf die Kante der Zarge zu bringen.


    Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, das sollten die Zargen packen. Aber das hat doch bestimmt schon mal jemand ausprobiert und kann mir die Sorgen vor einer Honigflut auf dem Boden nehmen.