Beiträge von el-Stromer

    Hallo zusammen,

    da nun mein erstes Jahr (Kalenderjahr) sich dem Ende entgegenneigt, wollte ich passend zur Überschrift meinen Gang in die Imkerei Kund tun.

    Ich habe Anfang des Jahres mit einem Grundkurs an der Imkerschule Heidelberg ( insges. 4 Schulungstage jeweils einen ganzen Samstag) begonnen. Fast Paralell dazu habe ich am 1.April 3 Wirtschaftsvölker ( Buckfast Königinen von 2015 und 2016) von meinem Imkerpaten übernommen.

    Der erste Ratschlag von Ihm war: Bearbeite 2 Völker nach dem Lehrbuch und eines wie du es denkst. Schreibe aber alles genau auf um später Rückschlüsse ableiten zu können.

    Ja es war mehr Arbeit und teurer wie ich mir vorgestellt habe, aber es hat insgesammt sehr grosse Freude bereitet.


    Positiv:

    Alles was wir in der Schule durchgenommen haben ich sofort an den Völkern nachvollziehen konnte. Die Schulung war auch an dieses komische Bienenjahr angepasst. Im Unterricht bzw. danach war es auch möglich direkt mit dem Referenten aktuelle Schwierigkeiten zu besprechen. Im Kurs waren wir ca. 20 Leute von 60, die die gleiche Linie gefahren haben. Wir haben uns ausserhalb des Kurses zusätzlich ausgetauscht.

    Sehr hilfreich war auch das Imkerforum !!


    Negativ:

    Der Lehrgang war halt nur Theorie aber dafür günstig und gründlich

    Die Materialkosten ( Kisten Rähmchen, Mittelwände usw.) waren teurer wie gedacht !


    Bei den ersten Durchsichten war dann mein Imkerpate dabei. Später meinte er jetzt kannst du es auch alleine. Gesagt getan und gemacht. Bei Fragen oder für mich komischen Sachen stand er mit Rat und Tat bei Seite. Und er wird dies auch im nächsten Jahr tun !!!!

    Die Honigräume wurden Ende April aufgesetzt.

    Nach dem die Mädels dann meinten wir wollen uns vermehren und das Brechen der Schwarmzellen nichts gebracht hatte, habe ich von jedem Volk einen 2 Wabenableger mit jeweils einer schönen Weiselzelle gemacht. Durch einen Fehler von mir habe ich dann einen Ableger verloren. (2 Ableger in einer Dadantkiste). Somit waren es 5 Völker. Die Ableger haben sich bis zur Einwinterung prächtig gemacht und waren so stark wie die Wirtschaftsvölker.

    Einen Schwarmabgang hatte ich nicht.

    Nach der Honigernte in der zweiten Septemberwoche (wegen Urlaub) habe ich die AS Behandlung gemacht. Aus den Honigraumbienen habe ich dann noch 2 weitere Ableger erstellt und jeweils mit einer neuen Königin versehen.

    Zur Zeit sieht es gut aus. Erste OX Behandlung ist durchgeführt und die 2 kommt wenn das Wetter wieder auf geht.

    So und nun meine Bilanz für 2017:

    1. Es hat sehr viel Freude gemacht

    2. Es war viel mehr Zeit notwendig wie gedacht

    3. Die Bienen und die Natur geben den Weg vor

    4. Der Imker ist der Diener der Bienen

    5. Die Biene verzeihen viele Fehler (aber nicht alle)

    7. Es hat eigenen Honig ( obwohl der vielen Fehlern) gegeben

    8. Mein Plan mit 3 Völkern anfangen und mit 3 in den Winter hat nicht geklappt. Es sind nämlich jetzt deren 7.

    9. Wieviele durchkommen ? Abwarten und sitzenbleiben

    10. Ja ich würde wieder den gleichen Weg gehen.

    11. Vielen Dank an die Schreiber hier im Forum es hat mir sehr geholfen und ich hoffe es geht weiter so.


    So das war es von meiner Seite. Ich wünsche euch allen noch einen schönen restlichen 2. Advent und eine besinnliche restliche Adventszeit.

    mit sonnigen Grüßen

    Ruf doch mal bei Bsv-saaten an und lasse dich beraten. Die haben Ahnung und waren auch in Donaueschingen mit einem Stand vertreten.

    Mit sonnigen grüssen Michael

    Hallo Ralf,

    Vielen Dank für das Rezept. Ich und meine Frau sind bereits gespannt wie sie schmecken. Da bei uns heute Feiertag ist, werden wir heute Mittag tätig. Backen werde ich dann, deinem Ratschlag folgend so um den 20.12. .

    Mit sonnigen grüssen Michael

    Hallo zusammen,

    Also müsste die Zucht doch wieder zu einer aggressiven Biene gehen. So sieht man auch Wer sich an der Beute vergriffen hat😎😥

    Mit sonnigen grüssen Michael

    Hallo Mate,

    um das Nest überhaupt zu Finden, würde ich (Hohlwände vorrausgesetzt) mir eine Kleine Inspektionskamera ( Schwanenhals ) im Baumarkt oder bei einem der großen Elektronikhändler besorgen.

    Dann an verschiedenen Stellen Kleine ( Entsprechend der Kamera (gibt es ab 6mm Durchmesser) ) Löcher bohren und mir den Schlamassel dann anschauen.

    Je nach Ergebniss kann man dann eine Sanierungsstrategie Festlegen. Die Kleinen Löcher sind auch schnell wieder mit Gips zu verschließen.


    mit sonnigen Grüßen

    Michael

    Hallo Olivia,

    meine Mädels wohnen in Dadant Zargen.

    Zur Zeit sitzen sie auf 6 Waben zuzüglich eines Drohnenrahmens. Mein Imkerpate meinte, das der 2. Honigraum erst dann notwendig ist, wenn der erste zu 70% gefüllt ist und noch nicht Schleuderreif ist. Durch das Wetter und die Angebotene Tracht ist dies noch nicht der Fall.Vor 3 Wochen war die Überlegung, ev. die entnommenden Futterwaben vom Winter wieder zuzuhängen, da bei uns der Wintereinbruch die Obstblüte erledigt hatte. Raps gibt es bei uns so gut wie keinen. Der Ackerbau bei uns besteht hauptsächlich aus Getreide und Mais. Die Mädels haben sich dann zum Glück auf den Bährlauch gestürtzt. In ca. 2 Wochen fängt dann meine Bienenweide und mein Gründünger an zu Blühen und dann gibt es Tracht bis Anfang Oktober.

    Ich bin nämlich auch noch Hobbylandwirt. Meine Nutzfrucht sind Kartoffeln ( alte Sorten), Diese stehen nur alle 4 Jahre auf dem gleichen Boden. Dazwischen gibt es nur Gründünger bzw. Bodengesundung. Das Rezept stammt hierfür von einem Demeterbetrieb. Über den Winter gibt es bei mir wegen Bodenerrosion und anderer Gründe keine Schwarzbrache.


    mit sonnigen Grüßen

    Michael

    Hallo zusammen,

    zuerst die Vorstellung.

    Ich bin der Michael und komme aus der nähe von Karlsruhe. Ich bin ein Neuimker und habe inzwischen die 3 von 4 Kursteile der Imkerschule Heidelberg (Imkergrundlehrgang) abgeschlossen.

    Sei Anfang April kann ich auch 3 Buckfastvölker (Wirtschaftsvölker) auf Dadant mein eigen nennen.( Oder die Bienen haben einen neuen Diener). Zusätzlich habe noch einiges an Literatur durch und auch zum Glück 2 Imkerpaten. Die Bienen konnte ich zu Glück aus dem direkten Umfeld erwerben.

    Doch nun zu meinem Diskusionsthema.

    Alle 3 Völker sehr stark haben je einen Honigraum und die Drohnenrahmen wurde bereits 2x geschnitten. Leider haben sie auch Weisselzellen angelegt und nun habe ich Folgendes gemacht:

    1. Aus jedem Volk 2 schöne Waben mit Stifen, Maden, Verdeckelter Brut und Necktar/Pollen mit ansitzenden Weisselzellen ( mind. 2 Stück je Ableger) ( Ausgezogen, noch nicht Verdeckelt) ohen Bienen entnommen. Dem Altvolk jeweils eine Mittelwand gegeben.

    2. Die jeweiliegen Waben zusammen mit einer Futterwabe und 2 Leerwaben eine Beute eingesetzt.

    3. Die Beuten über ein Absperrgitter auf das jeweilige alte Volk aufgesetzt und 5h. stehen lassen. (Gitter wegen Königin)

    4. Die Bienen haben die Bienenlos eingesetzten Waben wieder besetzt. Zusätzlich die Bienen aus den Honigräumen eingefegt.

    6. Die Beuten mit den Ablegerwaben abgenommen und an einen anderen Ort verstellt.

    7. Die Ablegerbeuten haben ein sehr kleines Flugloch. An diesem herrscht seit Freitag ( Ableger wurden Mi. erstellt). leichter Flugbetrieb (Ankommend mit Polen).


    Soweit so gut. Meine Imkerpaten haben das noch nie so gemacht.

    Wie gut steht die Chance, das die neuen sich eine Prinzessin ziehen ?

    Diese zur Königin wird ?

    Wann sollte ich ein oder mehrere Altvölker daneben stellen ? ( Drohnen sind in diesen Völkern Vorhanden)

    Wie lange hält eine Fitterwabe mit ca. 3kg in so einem Ableger ?

    Zufüttern ?

    Wie sollte bei den Ablegern die Varroabehandlung aussehen ? ( Der Varroakursteil kommt erst im Juni)

    Welche weiteren möglichkeiten außer Zellenbrechen gibt es noch um die Schwarmlust zu beenden ?


    So das war es für das erste.

    Für gute Ratschläge bin ich Dankbar.

    mit sonnigen Grüßen

    Michael