Beiträge von tuo

    Mein wichtiger Beitrag zu diesem Thread: lest auf jeden Fall "Last Chance to see". Vielleicht eines der besten Bücher von Douglas Adams.


    Ist auch egal, was ihr für ne Kiste für die Bienen habt.

    PS: Ich habe >40 Kisten auf dem Hof stehen. Wenn die alle auswintern und ich nicht signifikant Völker im Frühjahr verkauft bekomme, dann bin ich echt am Arsch.


    Fun fact: die WV, die ich zu Beginn gekauft habe, und die, mit denen ich erweitert habe, kamen alle von Imkern, die so ca. vier bis sechs Jahre zuvor angefangen haben, und DRINGEND verkleinern wollten (der eine von 60 auf unter 30, der andere von 100 auf möglichst 20).


    Konnte ich damals gar nicht nachvollziehen, wieso man "weniger" Bienen möchte....

    Ich kann rall0r uneingeschränkt recht geben. Ich bin vor zwei Jahren von 8 auf 18 Völker gewachsen, inzwischen auf 20. Damals auch das heere Ziel der 30...oder gar 70? Oh dieses verlockende, nahezu steuerfreie Geld, was man mit einem Hobby, das Spaß macht, nebenbei verdienen könnte....


    Ich hab dieses Jahr beschlossen, dass 20 Völker so grob der Punkt ist, wo ich bleiben möchte. Alleine deswegen, weil ich mir nicht vorstellen möchte, wie viel arbeit dann 40....oder 60....oder oder oder.....machen.


    Der Platz für Material ist jetzt schon "ausgereizt" (Zargen...überall nur Zargen....und diese Rähmchen und Waben....aaahhhhh...und keine Lust, die Hütte zu erweitern...), die Schleudertechnik so, daß sie zwar wahrscheinlich noch zehn, zwanzig Völker vertragen könnte....aber diese Eimer voller Honig im "Lager"....


    Und das ständige Abfüllen....diese Berge an Gläser, und dann kommen da auch noch ständig welche und bringen die wieder zurück.


    Stolz wie bolle wenn man dann mal nen lokalen Laden findet, der einem auf Anhieb 400 Gläser abnimmt...bis man merkt, daß die Abfüllstraße halt dafür doch nicht so recht ausgelegt ist, die an einem Tag zu produzieren...


    Hab ich schonmal was über die ganzen Zargen und das Gerümpel gesagt, was da auf einmal so da ist? Und das Wachsschmelzen....hach jetzt hab ich mir nen richtig schönen, neuen, großen Dampfwachsschmelzer gegönnt, und das macht richtig laune, aber es ist halt alles so viel.


    Und nebenbei sind da ja auch noch Bienen, Ableger, Königinnenzucht um die man sich kümmern muss.


    Ich denke, wer auch immer die 70 Völkergrenze ersonnen hat, wusste genau, was er tut, denn ich will's mir gar nicht vorstellen....ich denke da ist man dann schon an dem Punkt, wo man sich sagt "jetzt kann ich's auch gleich wirklich als Teilberuf/Beruf machen, und geh auf 100....oder mehr".


    Ich bleib bei meinen 20 bis 30, und wenn, dann wachse ich mit meiner Imkerei organisch, aber nicht "hauruck". Mir hat das eine Jahr von 8 auf 18 gelangt, denn es ist nicht die Arbeit an den Bienen, die auf einmal aus dem Ruder läuft...es ist alles drumrum, was man sich in seiner verträumten, idealen Nebenerwerbesimkerwelt so nicht vorgestellt hat.


    Diese Zargen....überall Zargen....

    Les doch mal auf der Seite weiter:


    "Wenn eine Verwechslungsgefahr hinsichtlich des Namens nicht besteht, ist der Apostroph zur Verdeutlichung der Grundform des Namens bei Hinweisschildern zwar nicht falsch, sollte aber vermieden werden."


    Mich hat's bei dem Etikett an der Stelle auch erstmal geschüttelt. Aber jeder, wie er mag.

    WoltLab Suite selbst (Forensoftware hier) bietet doch eine feine Lösung an, die keine Daten an dritte Marketingfirmen sendet. Warum denn nicht die? Läuft doch auch in anderen WoltLab-Foren problemlos.

    Cookie-Consent via JavaScript ist eigentlich sowieso kritisch.


    Ich kenne die Probleme zur Genüge, insb., wenn eben kein Programmierer zur Verfügung steht. Die DSGVO ist von der Grundidee her gut, in der Umsetzung aber so kompliziert, daß sie flächendeckend fast nicht umsetzbar ist.


    Heraus kommen dann - sorry wenn ich das so sage - Frankensteinlösungen, bei denen der Cookie-Consent von einer Drittfirma eingesetzt wird, welche als Hauptbranche digitales Marketing verfolgt. Das ist halt schon komplett gegen die Grundidee der DSGVO.


    Das ist keine persönliche Kritik, nur eine rein technische.

    Sowohl die Google Fonts hier als auch der Cookie-Consent sind an sich nicht DSGVO-konform...


    e: wobei Google aktuell bei den Fonts tatsächlich im Moment keine Cookies setzt, das ist noch Grauzone...

    Erweiternd: die Seite, die das Cookie ausließt (die Drittseite)...mit der hab ich ja keinen "Vertrag" im Sinne der DSGVO, bzw. ich habe nicht zugestimmt, daß meine personenbezogenen Daten an diese übermittelt werden, BEVOR ich überhaupt erst die Cookie-Einstellungen vorgenommen hab.


    Ich weiß, daß das alles sehr pedantisch klingt, aber es ist halt so...ich muss mich mit dem Kram täglich rumschlagen...

    Das ist schon richtig, daß ein Cookie gesetzt werden muss, damit das System sich merken kann, daß keine Cookies erwünscht sind (ja...is so).


    Die Sache ist halt die: ein Cookie darf immer nur von der Domain ausgelesen werden, welche es setzt. Normalerweise setzt die Domain, auf der ich gefragt werde, das Consent-Cookie. So ist es auch von der DSGVO vorgesehen und akzeptiert. Sprich: imkerforum.de setzt das Cookie, daß ich keine Cookies möchte. Dieses Cookie kann nur von imkerforum.de wieder ausgelesen werden (der Browser sendet die Cookies nur an die Domains bei einem Seitenaufruf, von denen es ausgestellt wurde).


    Wird nun aber das Cookie von einer dritten Seite - in dem Fall sind es zwei dritte Seiten - ausgestellt, führt es die Idee komplett ad absurdum. Ein dritte Seite - deren Cookie-Consent bspw. in Fall von einer von den zwei Seiten auf ca. 25.000 anderen Seiten genutzt wird - kann mich damit über die 25.000 anderen Seiten weiter tracken.


    Mir selbst geht's da nicht um mich, sondern darum, daß dies nicht nur nicht im Sinne der DSGVO ist, sondern sogar gegen den Sinn der DSGVO ist. Und wenn ich mir aus meiner Erfahrung anschaue, wie sehr sich konkurrierende Foren mögen, kann sowas schnell angreifbar machen. Es ist halt technisch und fachlich nicht korrekt, rechtlich würde ich es maximal noch in eine Grauzone verorten, wenn nicht sogar in einen Verstoß gegen die DSGVO (je nach dem, wie das ganze Kleingedruckte geschrieben ist...da hatte ich jetzt keine Muße zu).


    Es könnte aber tatsächlich auch der technische Grund sein, warum manche User das Problem haben, da das Consent-Cookie nicht von der aufgerufenen Domain kommt, und je nach Einstellungen der Privatsphäre abgelehnt wird, und somit beim nächsten Seitenaufruf der Server wieder das Banner anzeigen muss, da er kein gesetzes Consent-Cookie übertragen bekommt (da eben nicht von der gleichen Domain).