Beiträge von tuo

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    Wenn die Zellen mittig sind, sind es in der Regel keine Schwarmzellen. Wie oben bereits vermutet, weiseln die eher um. Schwarmzellen werden in der Regel am Rand gebildet, damit die Königin so wenig wie nötig damit genervt wird und das Volk weiter wachsen kann, bevor dann der Schwarm auszieht (die Königin wird kurz davor sowieso auf Diät gesetzt damit sie flugtauglich ist, da das Volk dann schon die Prinzessinen-Maden riecht). Die "wichtigen" Schwarmzellen am Rand sind aber für die Bienen schwieriger zu pflegen bzw. warm zu halten. Trotzdem schaffen Sie sie so weit wie möglich vom "Arbeitsplatz" der Königin weg.


    Übrigens meiner Erfahrung nach auch gerne mal recht weit oben (Kippkontrolle und so).


    Zellen, die zur Nachschaffung oder Umweiselung verwendet werden, sind den Bienen aber heiliger als alles, da sie auf deren Entwicklung angewiesen sind. Daher werden diese in der Regel mittig erzeugt, wo sie einfacher zu wärmen sind. Die bestehende Königin findet das nicht toll, aber diese soll ja auch weg (bzw. im Falle einer Nachschaffung ist keine da)...mit der schwärmt meißt dann auch nix mehr weg, denn die Bienen halten sie nicht (mehr) für tauglich.


    Je nach Buch, was man studiert, wird diese Königin sich dann sowieso von alleine zurückziehen, wenn sie merkt, daß sie nicht mehr gefüttert und geputzt wird, und irgendwo im Stock verhungern.

    Ist wohl ähnlich wie bei mobilen Klimageräten, sprich ne anpassbare Leiste, die du irgendwo ins Fenster klemmst...die aber wohl im Gegensatz zu mobilen Klimageräten permanent da sein muss. Glaub nicht, daß ne Versicherung das im Falle eines Einbruchs gut findet.


    Der Teil bzgl. Winter in den FAQ ist spannend. Er erklärt zwar, was Bienen normalerweise im Winter machen, verliert aber kein Wort darüber, ob man die Bienen denn mit dem Kram überwintern soll/darf/kann.


    e: okay, die Firma kommt wohl aus dem Aquarien/Terrarienbau. Naja...

    Erschrocken bin ich auch erstmal, aber zumindest scheint unten eine Schublade für Gemüllentnahme etc. zu sein. Und oben eine Öffnung mit Zwischenboden....vielleicht für Docht und Tropfflasche eines Verdunsters? (reine Spekulation)


    Wie das im Winter funktionieren soll, frag ich mich aber trotzdem.


    In einer Parkanlage hier in der Nähe hat ein Bienenverein ein sehr schönes Ausstellungshaus mit Infotafeln, historischen Imkerwerkzeugen/Beuten/Schleuder/Körbe, und ein Ausstellungsvolk auf vier Zanderwaben im Schaukasten mit Plexiglasröhre nach draußen. Sind logischerweise nur im Sommer und nur kurz drin, aber wohl selbst da viel Arbeit, damit alles halbwegs rund läuft.

    Wer pflegt die neue Brut von deiner begatteten Weisel? Überleg mal, wie alt die Bienen sind. Das wird sehr eng.


    e: zumal du davon ausgehst, daß die abgekehrten ja wieder exakt in ihre Beute gehen, minus evtl. Afterweisel. Die müssen erstmal verstehen, daß sie nix mehr haben, was legt. Dann setzt du ne Weisel zu...soviel Zeit ist da nicht mehr.

    Wir hatten am 23.5. eine ausgefressene und eine geschlüpfte Weiselzelle. Das ist jetzt 22 Tage her. Ich dachte nur Königinnen können auf den Boden der Zellen legen und so schnell ginge das nicht.
    Oder meinst du, dass die Kö drohnenbrütig ist? Und warum ziehen die Bienen dann Zellen , wenn die Eier unbefruchtet sind? Oder machen die das trotzdem?

    Sicher daß es keine Drohenflöten waren?

    14 Völker im genannten Szenario halte ich auch für unangemessen. Insb. wenn diese direkt an der Grundstücksgrenze stehen. Ich meine mal was von fünf Völkern gehört zuhaben, die der Nachbar "dulden muss", aber das ist wohl auch abhängig vom Land/Kommune.


    Ich bin als Imker IMMER im Gespräch mit meinen Nachbarn. Im Wohnort habe ich nur ein Volk auf dem Grundstück, der Rest steht abseits. Und selbst da suche ich immer das Gespräch mit den Grundstücksnachbarn, da man oft nicht alles mitbekommt, wenn sich jemand über die Bienen aufregt oder sich nicht mehr ganz wohl fühlt (oder sogar mal gestochen wurde). Ich denke es ist wichtig, als Imker nicht darauf zu pochen, das jeder die Situation akzeptiert wg. Artenschutz etc. pp., obwohl sie ihm u.U. nicht geheuer ist. In den meißten Fällen gibt es doch immer Lösungen, und vor allem auch Situation, die man als Imker gar nicht realisiert, aber den Nachbar stören.


    Der Hinweis oben bzgl. Rasenmähen bspw. Ich mähe den Rasen des Nachbargrundstücks, wo unsere Hauptzahl Bienenstöcke stehen, weil ich gar nicht will, daß der Besitzer da einer Gefahr ausgesetzt wird oder "die Stimmung kippt".


    Ich kann nur empfehlen, mit einem anderen Imker, der die Situation und die Anzahl und Aufstellung der Völker einschätzen kann, zu sprechen, und evtl. mit ihm zusammen das Gespräch mit dem Nachbar zu suchen.


    Wenn dieser dann trotzdem seinen Weg weiter geht und nicht auf andere Rücksicht nimmt, dann geht die Sache halt andere Wege, so schade sowas ist.


    Imkern ist toll, aber niemand sollte sich dadurch unwohl fühlen. Und wenn dem Imker das egal ist...naja...

    Gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, ob der Anblick eines Bienenschwarms die Höheneinschätzung von Menschen beeinflusst?


    "Hallo, wir haben hier einen Bienenschwarm, können Sie kommen und den wegmachen?"


    "Wo ist er denn?"


    "Im Baum! Ganz großer Klumpen"


    "Wie hoch?"


    "2,50m ca."


    "Okay, also ich komme mit ner einfachen Leiter problemlos hin, ja?"


    "Ja klar!"


    Vor Ort hängt das Ding natürlich ca. sechs bis sieben Meter hoch im Baum...


    Schade um die verschwendete Energie und Zeit :/


    "Kommen Sie dann noch mal mit einer größeren Leiter?"


    Mal sehen....