Beiträge von sir-tobi87

    Hm, bei der Pfanderstattung nur für eigene Gläser ist es doch ein Nullsummenspiel: Pfand vereinnahmen beim Verkauf des vollen Honigglases, Rückerstattung bei Rücklauf. Kommt das Glas nicht zurück, kann sich der Imker vom Pfand ein neues kaufen = rundherum kostenneutral.

    Es ist eben kein Nullsummenspiel. Die Gläser müssen gereinigt werden. Egal wie sauber ich sie zurück bekomme, ich weiß nicht mit welchem alten Handtuch die abgetrocknet wurden. Dazu kommt das Etikett abkratzen ect.

    Als Hobbyimker bin ich aus der Sache mit dem Verpackungsgesetz raus. Und Berufsimker, die selbst abfüllen, werden die wenigsten Gläser wieder sehen, also müssen sie so oder so bezahlen.



    Ich nehme auch Pfand, aber niemals den Glaspreis.

    50ct halte für überzogen und weckt möglicherweise eine Rückgabeeinbahnstraße. Dabei sollte der Preis nicht über dem Neukaufpreis eines Glases liegen und wenigstens die Aufbereitungskosten decken.


    Liebe Grüße Bernd

    Genau so. Ich zahl doch keine 0,50€ für ein Schmutziges Glas, wenn ein neues genau so viel kostet :/

    Gerade wenn er aufgetaut wird entstehen doch die Blüten.

    Die Temperaturunterschiede zwischen Glas und Honig ergeben das Problem.

    Vor allem wenn das Glas nicht 100%ig dicht ist.

    Das sind alles Verarbeitungsfehler, die man dem Kunden nicht schön reden muss, wenn man sie vermeidet.

    Warum?

    Weil die Leute in der Regel keine Dose mit Delle kaufen, wenn daneben das gleiche Produkt in einer einwandfreien Dose steht.

    Es ist nun mal so, dass der Kunde auch mit dem Auge entscheidet. Als Imker weiß man warum das so aussieht, als Kunde eher nicht, auch wenn der Imker dem Kunden drei mal erklärt warum das so ist.

    Einwandfreie Ware gegen einwandfreies Geld, so einfach ist das.

    Im Baum ist das Flugloch auch klein.


    Gruss

    Ulrich

    Es ging grad um das Ausräumen der Toten Bienen. Da ist eher relevant, wie viel unter dem Flugloch kommt und nicht wie groß es ist. Ich glaube die wenigsten natürlichen Nisthöhlen haben ein Flugloch, das Plan mit dem Boden abschließt.

    Nach oben drehen, das hiesse, Öffnungen so, daß die Bienen jedesmal über eine Schwelle klettern müssen. Auch mit ihren Toten.

    Wems gefällt.

    Normal wäre anders.

    Normal wäre ein Baum, in dem keiner kommt und das Flugloch einengt.

    Er hat schon recht. Wenn der Totenfall zu stark ist, ist der Schlitz dicht und im Winter räumt keine Biene Tote raus. Der "umgedrehte" keil gibt etwas Puffer.

    Der "Honigspezialist" meinte damit, dass man bei einer Kontrolle vorweisen muss, dass man die Gebinde überprüfen kann.

    Wenn im ALDI eine geeichte Waage steht und ich mit der Geschäftsführung abgesprochen hab dass ich ab und an ein paar Gläser Honig kontrolliere, ist das in Ordnung. Nicht jedes Glas muss über die geeichte Waage. Sonst bräuchte man auch keine Abfüllanlagen.

    Wenn durch die Flachzargen das Brutnest größer und verteilter ist, ist das nicht ein Nachteil wenn mehr Fläche gewärmt werden muss oder ist das vernachlässigbar wenig?


    Du hast bei zwei Flachzargen (logischerweise) weniger Fläche als bei zwei Ganzzargen.

    Ich hab letztes Jahr den Honigkurs gemacht. Da kam das Thema auch zur Sprache.

    Er hatte uns gesagt, dass dieser "Honig" eben nicht verkehrsfähig ist. Jetzt können wir uns das Beste raussuchen :S

    Bienen erfrieren anders als Menschen.


    Wolfgang

    Du warst bestimmt mal eine Biene und kannst uns erklären, wie es sich für eine Biene anfühlt in den Gefrierschrank gesteckt zu werden.


    Ob sie Schmerz spüren oder nicht, Stress haben, oder es einfach nur ein Fluchtinstinkt ist, ich weiß es nicht und es ist mir auch egal.

    Mir kann aber keiner sagen, dass erfrieren lassen die schonendste Methode ist, wenn es die Alternative des kurzen "Knack" gibt.