Beiträge von Sonnenvoeglein

    Mir tat es einfach leid, die Honigwaben auszupuetschen und damit zu zerstören. Ich habe mit Rähmchen in den Warrėbeuten nur gute Erfahrungen gemacht. Diese schleuder ich mit einer manuellen Schleuder. Naturbau beherrschen meine Völker perfekt, auch die auf DNM in den alten Hinterbehandlungsbeuten.

    Bei mir dieses Jahr auch ohne Trachtpause. Die letzten Robinien sind verblüht und die ersten Linden blühen. Ab und zu leichter Regen in der Nacht, keine Unwetter. Bei uns passt es dieses Jahr. :)

    Ich verkaufe meine Gläser direkt am Stand zum Kilopreis von 20 Euro. Kasse des Vertrauens, läuft sehr gut.

    Der Berufsimker im Ort verkauft das 500g DIB Glas zum Preis von 4,50 Euro und ab 6 Gläser für 3,50 Euro. Teurer könne er es als Erwerbsimker nicht machen, sonst kaufen die Leute nicht, sagt er. :/

    Ich habe solche Überfälle immer nur bei schwachen Völkern erlebt. Bei mir hat Backpuver geholfen. Großzügig vor dem Flugloch ausstreuen.

    Bei meinen Begattunskästen waren sie oft unter dem Deckel. Da habe ich die Beine des Tisches in alte Konservendosen gestellt und diese mit Wasser gefüllt. Wenn man das Gras kurz hält, damit keine Brücken entstehen, hilft das. So jedenfalls meine Erfahrungen.

    Ich wurde an meinem Bienenstand auch von Spaziergängern angesprochen, ob ich Honig verkaufe. Der benachbarte Imker war verstorben. Bei ihm kostete das Honig Glas 4 Euro. Ich hab daraufhin aus einer Beute einen "Honigautomaten" gebaut. Ganz simpel mit Selbstbedienung und Kasse des Vertrauens. Zwei Glasgrößen im Angebot. Die Story dahinter ist, dass die Kunden sehen, wo die Bienen den Honig produzieren, den sie kaufen. Ich hab Dunkle Bienen und hab darüber auch noch einige Infos an den Automaten gehangen. Passend zur Biene habe ich schwarze Etiketten und Deckel. Ich verkaufe 240 g für 3,50 EUR, oft liegen aber auch 4 EUR in der Kasse. Das läuft jetzt seit 1,5 Jahren und ich bin sehr zufrieden. Anfangs hatte ich auch große Gläser angeboten und obwohl die mit 6 EUR preiswerter waren, wurden die nicht gekauft.

    Ich bin über das damalige Forum von Bernhard Heuvel auf die Warré aufmerksam geworden und habe mir dann das Buch von Warré gekauft.

    Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich Glück hatte zwei Imker zu treffen, die zwar skeptisch waren, mir aber trotzdem zwei Schwärme verkauft haben. Ich bin dann schnell von Stabilbau auf Rähmchen mit Anfangsstreifen gewechselt und bin sehr zufrieden damit. Ich habe neben der Warré auch DNM, die Völker gedeihen in beiden Beuten gut. Warrézargen sind eben wirklich schnell und preisgünstig gebaut.

    Ich entferne die Zusatzkäfige auch immer nach spätestens drei Tagen, auch um sicher zu sein, dass die Königinnen frei gefressen worden sind. Einfach vorsichtig von oben entnommen ist mir noch keine Königin abgestochen worden. Daran sollte es nicht gelegen haben. Ich warte aber immer eine Stunde mit dem Zusetzen, damit sie merken, dass sie weisellos sind.

    Liebe Grüße

    Karin

    Bei Nassenheider muss man unbedingt nach 24 Stunden kontrollieren, wieviel verdunstet ist. Das wurde hier schon so oft geschrieben. Dann kann man noch gut korrigieren. Immer mit dem kleinsten Docht starten und ggf. am nächsten Tag auf den mittleren Docht wechseln. Die Verdunstung basiert auf der Wärme, die vom Brutnest aufsteigt. Ordentlicher Futterkranz muss vorhanden sein. Wie soll das gehen, wenn du das Brutnest auseinander reißt? Bitte befolge den Rat von Immenlos.