Beiträge von JanL

    Mir ist nicht ganz klar woher das Gemisch kommt, aber ich habe letztes Jahr neben den ausgeschleuderten Honigzargen zum ausschlecken, auch das Entdeckerlungswachs und Nektargefüllten Wildbau in Futterzargen gegeben.

    Räuberei könnte ich nicht feststellen. War allerdings auch bei guten Trachtverhältnissen.

    Die Bienen machen aus dem Wachs dekorative Klumpen, gut für den. Verkaufsstand.

    Ich glaube man sollte im Sommer oder bei Ablegern davon absehen ein Risiko einzugehen.

    Und sowieso nur eigenen Honig und nicht zwischen den Ständen wechseln.. blah blah.


    Mach Met draus.

    Warte besser bis zum nächsten Jahr. Im Herbst trägst du das Risiko des Überwinterns, außerdem ist einfach nicht viel zu tun zwischen Herbst bis Frühjahr.

    Such dir im lokalen Imkerverein jemanden den du dieses Jahr begleiten kannst, vielleicht könnt ihr auch zusammen Ableger machen von denen du dann nächstes Frühjahr zwei, drei übernimmst.

    Vielen dank für die Rückmeldungen.


    Zu der Antwort von Kruppi muss ich jedoch nochmal nachhaken.


    Das TuB führt zu in beiden Volksteilen zu einer vorübergehenden Brutfreiheit. Ich kann im Netz keine Hinweise finden, das eine Milchsäurebehandlung, also zwei Sprühdurchgänge in Abstand von drei Tagen, eine schlechte Wirksamkeit hätte. Bei korrekter Durchführung wird von um 90% gesprochen.

    Was wäre den die bessere Alternative gewesen?


    Gemäß der Gebrauchsanweisung von Nassenheider soll die 2. Behandlung im September stattfinden. Die Behandlungsdauer ist 10-14 Tage, also quasi den halben September lang. Bei mir waren die Rähmchen mit den Verdunstern vom 09.09 bis 24.09 in den Völkern. Die Verdunstungsrate entsprach bei allen Völkern den angegebenen 10-15 ml/d bzw 20-25 ml/d. Dies hatte mich begeistert, da endlich mal etwas so passiert ist, wie vorhergesagt.

    Wann hätten die Ameisensäurebehandlung besser verabreicht werden sollen, bzw warum soll von den Herstellerangaben abgewichen werden?

    Hallo zusammen,


    am Sonntag habe ich an meine Stand bei 15°C den Flug kontrolliert und Gitterböden gereinigt.

    Bei fünf von sieben Völkern war reger Verkehr. Der umgebene Schnee war großflächig gelb gepunktet.

    Zur Wetterhistorie am Stand: seit Mitte Februar knackige Nachtfröste mit bis -14°C. Die letzten drei Wochen auch tagsüber durchgehend Minusgrade. Die letzten Tage täglich steigende Temperaturen.

    Ich nutzte Segeberger Beuten.


    1. Volk ohne Flug:

    leider kein Foto


    Das Volk war sonst unauffällig. Das Flugloch war mit einem Segeberger Fluglochkeil eingeengt. Ein Blick durch die Folie zeigt, das das Volk lebt.

    Zum Entfernen den Keils muss die Beute vom Boden gehoben werden, da das Holz ein wenig auf gequollen ist. Auf dem Boden zeigt sich, dass sämtlicher Totenfall in einem Bereich von fünf Centimeter entlang des gesamten Fluglochs liegt. Beim Abheben sind unmittelbar ein paar Dutzend Bienen aufgeflogen, die war bei keine Volk, welches ich zu reinigen abgehoben hatte der Fall. Als ich später den Stand verlassen habe, war kein Unterschied im Flug von diesen zu den anderen Völkern zu sehen.

    Hier also alles (wieder) gut.

    Kann sein das die Bienen das selber geregelt hätten, aber ich habe für mich mitgenommen, dass wenn Fluglochkeile eingesetzt werden, eine rechtzeitige Bodenreinigung erfolgen muss.


    2. Volk ohne Flug:

    Das Volk wurde einzigartig eingewintert. Es war der Flugling aus einem Teilen und Behandeln, ohne Wiedervereinigung. Die Einwinterrungsstärke hätte besser sein können, ich hätte vereinigen sollen, nach langem Abwägen falsch entschieden. Nach der TuB wurde mit Milchsäure behandelt. Mitte September wurden es wie alle anderen Völker mit Armeisensäure mittels Nassenheider Verdunster Universal H behandelt. Milbenfall nach der Behandlung war unter Standdurchschnitt. Ende Dezember wurde Oxalsäure geträufelt.

    Ich hatte insgesamt Schwierigkeiten die Völker zu Füttern, zum einem war ich recht spät dran, zum anderen wurde das verabreichte Futter bereits im Spätsommer/Herbst verzehrt, was mich veranlasste, allen Völkern, Mitte Oktober nochmal eine angepasste Menge an Zuckerwasser anzubieten. Alle Völker haben das angebotene Futter angenommen, diese Volk hats nicht angerührt.

    Zur Oxalsäurebehandlung besetzte es nur drei Gassen. Mitte Januar betrug das Gesamtbeutengewicht etwa 15 kg, also deutlich untergewichtig. Hab ein Paket mit 1:1 Puderzucker/Honig aufgelegt. Zu diesem Zeitpunkt hatte es 10°C. Mitte Februar, unmittelbar vor dem Kälteeinbruch, hatte ich die Futteraufnahme kontrolliert, um ggf. ein weiteres Paket aufzulegen. Das Futter wurde soweit bon oben sichtbar nicht angerührt. Das Volk saß auf zwei Waben an der selben ecke wie zwei Monate davor.


    Am Sonntag nun folgendes Bild:

    Kot auf den Oberträgern und stellenweise auf der Wabe. Ich imkere im Warmbau, das Flugloch ist unmittelbar unter dem verendeten Volk.


    Das Restvolk ist auf der ersten Wabe eingegangen. Bienen saßen auf beiden Seiten auf der Waben in der Linken oberen Ecke.



    In unmittelbarer Umgebung, unterhalb der Bienen, war steinhartes Futter.




    Auffällig finden ich das unter dem Bienensitz viele Wachs raspeln sind. Nach dem Entfernen der toten Bienen zeigte auch auch warum, die Bienen haben die Waben zwischen sich, zerlegt und sich an mehreren Stellen durch die Mittelwand gearbeitet.



    Die Königin ist auch vorhanden. Sie ist markiert, aber auf dem Foto schwer zu erkennen, das Opalithplättchen mit Wachs verschmutzt ist. Diese Wachs musste ich regelrecht abkratzen. nach meinen dafürhalten war es zu viel und zu fest als das es einfach verschmutzt ist. Wo die Königin genau gesessen hatte kann ich nicht sagen. Ich konnte sie erst ausfindig machen nachdem ich die meisten Bienen von den Waben entfernt hatte.



    Alles hier nicht gezeigten Waben waren unauffällig, und waren leer enthielten Futter. Durch das Teilen und Behandeln, ist das Volk im Sommer mit elf jungfräuliche Waben gestartet.



    Achso der Totenfallen:

    Hier ein bisschen zu sehen, das Foto sollte eigentlich die Verschmutzung der Beuten-wand zeigen. Die Bienen waren recht gleichmäßig auf dem Boden verteilt. im hinteren Bereich der Beute waren die Biene angeschimmelt.





    Ich habe am Stand nur den Tot festgestellt, ohne es weiter zu öffnen. Die Beute habe ich umgehend verschlossen und von Stand gebracht. Es gab übrigens kein unangenehmen Geruch. Bis auf den Wachsabtrag unmittelbar unter den verendeten Volk, welchen ich dem Volk selber zuschreibe, zeigt keiner der Waben Spuren von Räuberei. Nach dem auseinander nehmen der Beute wurde der verwendete Stockmeißel desinfiziert, als Handschuhe hatte ich Einmalhandschuhe.


    Ich habe versucht möglichst genau zu beschreiben, was ich wahrgenommen habe, und mich gleichermaßen mit meiner Meinung/Vermutung zurückgehalten. Für Tips bis ich natürlich dankbar. Ansonst kann das gerne als Erfahrungsbericht verstanden werden.

    Danke an alle. Andreas hat vollkommen Recht. Der Kommentar kam unaufgefordert von irgendwo.

    Er hat noch jedoch nicht wirklich verunsichert, sondern mir irgendwie vor Augen geführt, das ich mich in unbekannten Gewässern bewege.

    Heute ist Stammtisch im Verein, mal schauen was es in Erfahrung zu bringen gibt.

    Der Verkaufsstand steht auf unserem Grundstück, dort wo auch der Honig geschleudert wird. Die Bienen selber stehen genau genommen sogar in einem anderen Bundesland.


    Mir geht es primär darum, das ich es richtig machen will, ich bin wenn nötig, auch Anträge zu stellen oder irgendwelche Gebühren zu zahlen, Auflagen zu erfüllen etc, so es den irgendwie im Rahmen ist.


    Ich mag es nicht abends mit einem "Hoff endlich kackt nicht keiner ab" Gefühl ins bett zu gehen. Ich glaube nicht das es ernsthafte Probleme gibt, hier in der Gegend kommt man allenaslang an Marmeladen, Kürbisen oder Pflaumen vor der Haustür vorbei, aber ich mag gerne Gewissheit haben, oder zu mindest wissen was ich falsch mache.


    Ich werde mal schauen ob mit das Land SchleswigHolsein oder ähnliches Auskunft geben kann.

    Hallo Zusammen,


    nachdem ein Bild unseres Honigverkaufsstand vor dem Haus mit einer "Kasse des Vertrauens" bei Instagramm gepostet wurde, bekamen wir direkt ein Kommentar:


    Ohne weitere juristische Kenntnisse vorweise zu können, halte ich beide aufgeführten Links, mal abgesehen davon, dass Ansbach oder LWK Reinland Pfalz natürlich hier in SH keine Gültigkeit haben, für nicht zutreffend. Zum einem betreibe ich, mit 7 Völkern, kein Gewerbe, oder vielleicht doch?

    Zum anderen findet der Verkauf direkt an der Produktionsstätte, hier stehen Schleuder und Abfüller, statt, oder ist der Bienenstand der Ort der Produktion?


    Wie auch immer, da ich grundsätzlich Wissen über Vermutung stelle, möchte ich es nicht dem Zufall überlassen ob mein handel 'rechtens' ist.

    Gibt es irgendwo gesicherte Quellen, welche sich mit dem Thema Vermarktung, Steuerrecht, Gewerblichkeit und was noch dazu gehört im Kontext zur Hobbyimkerei? Oder wer wäre ein passender Ansprechpartner um sich betraten zu lassen? Mit fällt es schwer das thematisch korrekt einzuordnen.

    Danke Ralf, ich habe Anfang Oktober einen Teig angesetzt, und nach und nach drei sehr leckere Gebäcke hergestellt. Letzte Woche wie ich dann die letzten 1.5 kg ausbacken. Leider musste ich das abbrechen, der Teig schien verdorben. Nicht faulig oder schimmelig, aber es gab eindeutig ein Fehlgeruch welcher durch das Backen massiv zugenommen hatte. Ohne dass wirklich beurteilen zum können wir ich sagen dass der Teig gegärt hat.

    Unabhängig von der Wirksamkeit des verdampfens als Varroa-Bekämpfung und der möglichen Kontamination eines Lebensmittels, oder Anwendungssicherheit...


    Nach der Argumentation von Kai- Michael, welche primär auf der Annahme Oxalsäure ist kein Arzneimittel, daher muss es auch nicht zugelassen werden, basiert, ist auch das eintunken in Altöl eine zulässige Aktion.


    Ich finde sowas muss fundiert sein, oder es muss irgendwie darauf hingewiesen das man sich was zu gepuzzlet hat (ich hoffe bei einem teuren Rechtsthema wie eine Erbschaft wird in eigenem Interesse anders vorgegangen ).


    Oder er ruft auf, hier Licht ins grau zu bringen, und einen Profi mit der Klärungen zu beauftragen, evtl würde ich dafür sogar ein paar Euro spenden.


    Aus der BienSeuchV $15 geht die Pflicht zur Behandlung der Völker gegen Varroatose hervor, wäre spannt zu erfahren ob dieser mit einer nicht explizit anerkannten Methode nachgekommen werden kann.

    So, ich habe die Völker nun geteilt. Leider lief es nicht ganz so glatt wie ich hoffte. Bei zwei Völkern habe ich die Kö im Käfig in eine Zarge mit einer Futter und Rest ausgebaute Waben gesetzt an dem ehemaligen platz gestellt und die alte beute drauf. Deckel druff gut ist.


    Bei einem Volk habe ich die Königin (leider nicht markiert) nicht finden können, ich musste bei drohender Dämmerung letztendlich die Suche aufgeben. Habe mich dann entschlossen eine Beutenahme zu machen. Habe am alten platz eine Boden mit zwei Zargen ausgebaute Waben und 2 Futterwaben hingestellt, Leerzarge drauf und das komplette Volk dort eingefegt/geschlagen. Alle was Brut enthielt in eine extra Kiste mit Boden und Deckel, der Rest ins Lager zum einschmelzen.

    Letztendlich bin ich auch beim nächsten Volk so verfahren, und habe nach zweimaliger gewissenhafter Durchsicht beider Bruträume die Suche aufgegeben.


    Mein fünftes Volk darf bei der TBE oder TUB leider nicht mitspielen, da ich hier tatsächlich gespart habe... mir sind die Beutendeckel ausgegangen. Diese werde ich mit AS behandeln.