Beiträge von Andreas K

    Hallo zusammen,


    ich bin gerade an der Planung eines Schleuderraumes.
    Ich habe 10 bis max. 15 Völker und zeitlich können es nicht mehr werden.
    Wenn ich an die diesjährige Frühtrachternte zurück denke fällt mir dazu nur noch ein, dass ich andauernd die Doppelsiebe (3 Stück an der Zahl) gereinigt habe (Dejavue Ralf Sester).
    Das Resultat war ein MEGA klebriger Boden und ein immenser Zeitbedarf.
    Jetzt habe ich mich ein wenig schlau gemacht und weiß nicht so recht was ich mir anschaffen soll.
    Option 1:
    Siebkübel mit Heizung und 2 senkrechten Sieben.
    Option 2:
    Honigsumpf mit mehreren senkrechten Sieben - evtl. überdimensioniert für meine Anzahl der Völker
    Option 3:
    Klärfass wie RaSe es in seinen tollen Videos beschreibt - DANKE dafür!
    Da ich über ein großes Handwerkernetzwerk (Edelstahlbearbeitung kein Problem) verfüge stelle ich mir das Klärfass folgendermaßen vor:
    Macht das Sinn so?
    Die zu erwartenden Erntemenge liegt bei etwa 350kg pro Tracht.
    Da V des Fasses sollte bei 300l liegen und somit ausreichend sein.
    Der Fassboden ist ein Klöpperboden.
    Im Klöpperboden befindet sich ein Absperrhahn.
    Seitlich befindet sich ein weiterer Absperrhahn.
    Das Fass wird über den Tag mit grob vorgesiebten Honig gefüllt.
    Nach 24 Stunden (reichen auch 12 Stunden?) werden die aufsteigenden Wachspartikel abgeschöpft.
    Die schweren Zuckerkristalle sinken auf den Klöpperboden.
    Der „saubere" Honig wird seitlich durch ein Doppelsieb in 12,5 oder 20kg Eimer abgefüllt.
    Zum Schluss werden der Zuckerkristallhonigmix am unteren Hahn ausgelassen und im Wärmeschrank auf 38°C erwärmt und dann in einen Eimer gefüllt.


    Was haltet ihr davon?


    Gruß Andreas

    Moin,

    ich habe ein "kleines " Problem.

    Leider ist der Wassergehalt bei einigen meiner Honigrähmchen (Sommertracht) zu feucht - so zwischen 18 und 21%.

    Ich habe insgesamt so ca. 18 Zander flach HR mit jeweils 10 Rähmchen. Die oberen HR waren leider nicht verdeckelt - mussten aber heute mit geerntet werden.

    Ich verkaufe nicht im DIB Glas - wollte aber trotzdem die Richtlinien einhalten.


    Folgende Fragen:

    1. Würdet ihr die Waben gesondert schleudern und abfüllen, mit Wasser verdünnen und abends zufüttern.

    1a. Wie wäre ein vernünftiges Mengenverhältnis

    1b. Ist Sommertracht prinzipiell zum einfüttern geeignet.

    2. Oder Würdet ihr den Honig mit trockenem Honig mischen

    3. Oder als Backhonig verkaufen - wer kauft so etwas - Bäcker?


    Leider herrschen in meinem Schleuderraum angenehme Temperaturen und ich besitze keinen Lufttrockner...


    Vielen Dank

    Hallo,

    dieses Jahr habe ich sehr starke Völker auf Zadant.

    Habe bei diesen letzte Woche am Dienstag Tbe mit Fangwabe gemacht.

    Sie sitzen aktuell auf 9 neuen Mw und 1 Schied.

    Teilweise habe ich zur Zeit bis zu 5 Flachzargen als Hr drauf. Die Bienenmasse ist dementsprechend.

    Morgen früh will ich die Flucht über Leerzarge setzen und am Tag darauf sehr früh ernten.

    Ich habe Bedenken, dass die Beiten überquellen und die Völker schwärmen.

    Habe folgende Fragen:

    1. ich wollte obligatorisch nach der Ernte abends Os sprühen. Ist das ok, oder kann das noch warten?

    2. was soll ich mit der Bienenmasse machen? Für weitere Völker fehlt mir eigentlich die Zeit.

    Kann ich die Bienen welche sich in der Leerzarge über dem Br befinden nehmen um schwache Völker zu verstärken? Wie soll ich diese einlaufen lassen.

    Könnte ich auch alle Leerzargen auf einen Boden stellen und ne neue Kö dazu. Quasi wie ein Kunstschwarm. Muss dieser an nen neuen Stand? Die Reihenfolge wäre so: Boden, Br mit neuen Mw und 1 Fw. Darüber die Leerzargen mit den Hr Bienen. So schnell wie möglich neue Kö dazu.

    3. wie lange sollte ich nach os sprühen warten um die Hr zum Ausschlecken aufzusetzen?

    Vielen Dank

    Hallo,

    vielen Dank für die schnellen Antworten.

    Ich wollte ne begattete dazusetzen.

    Die Bienenmasse sollte am 10 Tag ja absolut ausreichend sein - hoffe ich.

    Es geht halt recht viel Brut verloren, die ja noch schlüpfen könnte - aber wenn die neue gleich loslegt.


    Ahh, jetzt fällt der Groschen, so lange noch verdeckelte Brut da ist könnte die neue evtl nicht legen - richtig?

    LG

    Hallo,


    ich habe meine TBE am 3.7. durchgeführt.
    Ich möchte in diesem Zug gleich die Kö in dem Brutling erneuern.
    Wie würdet ihr vorgehen?


    1. Nach 9 Tagen alle Nachschaffungszellen brechen und am nächsten Tag eine neue Kö zusetzen.
    Nach 21 Tage alle alten BW gegen neue MW ersetzen und OS sprühen.

    2. Nach 9 Tagen alle Nachschaffungszellen brechen.
    Nach 21 Tage alle alten BW gegen neue MW ersetzen und OS sprühen.
    Neue Kö einsetzen.
    Gefahr das zwischenzeitlich ein Drohnenmütterchen tätig ist.


    3. Alle Nachschaffungszellen bis auf eine schöne entfernen.
    Kö schlüpfen lassen.
    Nach 21 Tagen alle alten BW gegen neue MW ersetzen und OS sprühen.

    Kö im Herbst suchen und gegen neue austauschen.
    Gefahr dass die Kö beim Hochzeitsflug verloren geht.


    Wie würdet ihr es machen - mein Favorit ist 1.
    Über weitere Vorschläge bin ich dankbar.

    LG Andreas

    Hallo,

    TBE habe ich jetzt gerade bei meinen 3 Zadantvölkern gemacht und somit habe ich jetzt bereits 5 Zadantvölker.

    Wenn ich jetzt von meinen anderen 6 Zandervölkern noch ne TBE mache habe ich deutlich zu viele Völker. Müsste noch auf die Husche nen Stand bauen, Rähmchen fertig machen etc. Das ist jetzt alles grad n bissl viel... Oder ich entsorge, bzw. schmelze die BW ein und bilde nur den Flugling. - wenn es mir auch in der Seele weh tun würde...

    Deshalb wollte ich so wie oben geschrieben vorgehen.


    Gruß Andreas

    Hallo,


    ich habe folgende Frage zu dem Thema einfüttern - und neues Zargenmaß.
    Zur Info: ich führe einen Teil meiner Völker im Maß Zander einräumig im ang. BR - dies hat eigentlich sehr gut funktioniert.
    Die Platzverhältnisse finde ich jedoch nicht optimal - es ist mir einfach alles zu eng, und das Einfüttern ist so auch nicht optimal - deshalb Zadant.
    Die Damen sitzen auf neun Zanderrähmchen + Schied.
    Für die Winterauffütterung (ich benötige ca. 13kg. Apiinvert / Volk) müsste ich eine zweite Zarge aufsetzen, da es evtl. in einem BR zu eng ist.
    In den letzten 2 Jahren hat das auch einräumig ganz gut geklappt - aber ich möchte ja auf Zadant.
    Jetzt die eigentliche Frage:
    Ich möchte diese Völker im neuen Jahr im Maß Zadant führen, und gleichzeitig die Hoffmannrähmchen gegen Polsternägel ersetzen.
    Könnte ich jetzt nach der Ernte, auf die bestehenden Völker Zadant Zargen mit Mittelwänden aufsetzen und kräftig einfüttern?
    Somit sollten die Damen im nächsten Frühjahr oben Sitzen und ich kann die unteren Zanderrähmchen entsorgen.
    Klappt das - oder ist das grau Theorie?



    Danke/Gruß
    Andreas

    Super, vielen Dank für eure Infos!

    Ich werde dann wohl so vorgehen:

    Flugling mit voller Zarge (Mittelwände) am Standort mit HR und einer Fangwabe. Diese wird nach 7 Tagen entfernt.

    7 Tage danach HR weg, OS sprühen und auffüttern mit 1:1.

    Brutling stelle ich außerhalb Flugkreis und behandle diesen nach 21 Tagen mit OS sprühen.

    Muss man den Brutling eigentlich füttern? Da schlüpfen ja viele hungrige Mägels...

    Das Futter wird ja dann in die alten Waben eingetragen welche nach 21 Tagen verworfen werden.

    Da ich im angepassten BR arbeite und das Rähmchenmaß Zander flach im HR ist habe ich keine Futterwaben oder ähnliches...

    Habt ihr dan noch ne Idee?

    Somit wäre es evtl. doch besser die HR über dem Brutling zu belassen - OH Mann - ich glaube ich mach doch wieder Schwammtuch ;-)


    LG Andreas

    Hallo,


    ich möchte dieses Jahr Anfang Juli eine TBE durchführen.
    Bin ich so auf dem richtigen Weg?
    1. Neue Beute Zadant mit 7-8 Rähmchen und Schied (Zander 8-9 Rähmchen und Schied) an den Stand bringen.
    2. Am Wirtschaftsvolk alle Bienen aus dem BR inkl. Kö in die neue Beute einschlagen. Die BW inkl. die Bienen aus den HR bleiben am Platz (Brutling) und machen den Honig fertig.
    3. Der Flugling wird an einen neuen Platz gestellt und erhält am nächsten Tag eine OS Sprühbehandlung (15g auf 1 L H2O). Danach wird er mit verdünnten Apii. oder Zuwasser 1.1 aufgefüttert.
    4. Nach 20 Tagen wird die Bienenflucht am Brutling eingelegt. Einen Tag später werden die Bienenleeren HR entnommen.
    5. Anschließend werden die ansitzenden Bienen mit OS besprüht und gleichzeitig neue MW gegeben und dünn gefüttert.
    6. Wenn man möchte kann Ende August/Anfang September eine neue Kö am Brutling eingeweiselt werden.


    Passt das so, oder mache ich einen gravierenden Fehler?


    Danke

    Gruß Andreas

    Moin Bienenfreunde,

    ich habe letztes Jahr relativ erfolgreich mein Schied am14.2 bei den ersten warmen Temperaturen gesetzt.

    Dieses Jahr hatten wir bei uns noch keinen Winter und morgen sind 12 Grad gemeldet.

    Setzt ihr jetzt schon das Schied (Brutwaben) oder wartet ihr noch.

    Richtig Winter ist nicht in Sicht.

    Gruß und Danke Andreas

    Hallo,

    ich bin letztens über ein Video gestolpert wo Rumänische Forscher bienenfreie Brutwaben mittels einem Pinsel mit Ameisensäure (60 und 85%)bestrichen haben.

    Danach wurden die Bw für eine weile autark in einem Ablegerkasten gelagert. Bei 40% iger As wurden die Bw wieder direkt ins Volk zurück gehängt.

    Wurde das Thema schon einmal diskutiert?

    Das Verfahren ist sicherlich in D nicht zugelassen-sind ja aber andere auch nicht.

    Gruß Andreas

    Hallo,

    ja ich habe 3 Stehbolzen in den Boden geschraubt und dann die Maschine festgeschraubt.

    Honig ist definitiv nicht gleich Honig.

    Ich differenziere zwischen Nahrungsmittel und Maschinen.

    Aber in Zeiten des Zentraleinkaufs von Maschinenbauteilen sehe ich das anders.