Beiträge von mreczio

    Moin,


    gestern habe ich aus dem Honigraum Bienen gesammelt, diese auf vier Mini-Plus verteilt, mit zwei Futterwaben und vier weiteren MW versehen und knapp 3 km weiter wieder hingestellt. Angebracht hatte ich eine Fluglochrosette, die ich auf die kleinste Öffnung eingestellt hatte. Heute Morgen gehe ich zu den Kisten, schauen rein und muss feststellen, dass diese fast komplett leer sind. Was ist da passiert? Ich hatte es vorher schon einmal versucht aber nur am Stand selbst verstellt und da waren die Kisten auch leer.

    Könnte es an der Fluglochrosette liegen, dass die zwar raus kommen aber irgendwie nicht rein?


    Gruß

    Martin

    Moin,


    auch bei mir ist es nicht vergleichbar mit dem was ich letztes oder vorletztes Jahr als Frühtracht geerntet habe. Der zweite HR ist bei den meisten noch nicht einmal komplett ausgebaut. Bei meinem Volk, welches sich auf der Waage befindet, sehe ich jeden Tag wie das Gewicht abnimmt. Ich habe vor diese WE zu schleudern, denn sonst könnte es sein, das mir die HR's ausgehen. Ich denke das dieses Jahr einfach kein so gutes Jahr für Frühtracht in der Stadt ist.


    Gruß

    Martin

    Immenreiner Nun in den Kursen wurden wie eben auf diese "bürokratischen Hürden" hingewiesen, nämlich dass - ob Vermehrer oder Züchter, der Start mit einem A-gekörten Volk erfolgen muss und das am Ende der Zuchtobmann dich als Züchter oder Vermehrer anerkennt oder nicht.

    Deswegen schrieb ich ja auch das ich, um als Vermehrer anerkannt zu werden, nur noch einen Kurs besuchen muss. Danach könnte ich die Eintragung beantragen und dann mit einem gekörten Volk sofort loslegen.

    Gut, dass es bei Buckfast anders gehandhabt wird, war und ist mir auch klar aber, dass es dann "so einfach ist" nun doch nicht. Zumal alles in Deutschland ja bürokratisch abgesichert sein muss deswegen auch meine Fragestellung.

    Gruß

    Martin

    luffi

    Ich habe den Kurs Königinnenzucht Theorie und Königinnenzucht Praktisch belegt. Zusätzlich noch einen Königinnenvermehrungskurs. In den Kursen wurden die Grundlagen der Königinnenzucht, der Mendelschen Regeln, Prüfvölker Leistungsprüfung, Beebree verstehen und schreiben usw. vermittelt. Waren in Summe 5 Tage a 8 Stunden. Das war aber auch nicht meine Frage!

    robirot

    Ok das kann ja sein, nur nennt es sich nicht so und ich habe auch bis dato noch kein gekörtes Buckfastvolk gesehen.


    Berggeist

    jepp habe ich und ich habe sie auch verstanden. Was aber Deiner Meinung nach habe ich nicht verstanden?

    Z.B.

    - Für die Anerkennung müssen Pedigrees min über drei Jahre geführt werden.

    Da fängt das eigentliche Problem ja schon an. und genau das sind ja auch die Fragen, die ich beantwortet haben möchte. Ich kann ja schlecht mir ein Wald und Wiesen-Pedigree zulegen und dieses drei Jahre lang führen.

    Nun der Weg zur offiziellen Anerkennung ist ja nun mal das, was ich wissen möchte, wie dieser funktioniert. Die Zuchtordnung reißt nur an was geleistet werden muss. Lässt einen aber im Unklaren wie genau das nun von statten geht.

    Sicherlich ist es ein Unterschied ob man sich Züchtern nennen darf oder wirklich sich mit der Zucht beschäftigt bzw. diese betreibt. Ob ich nun 5 Jahre für mich selbst den Weg gehe und selektiere, prüfe … oder aber ich auch diese 5 Jahre nutze, um in der Züchterliste aufgenommen zu werden, ist ein großer Unterschied. Ich fange eine Ausbildung ja auch nicht an indem ich mich Jahre vorher darum kümmere das Wissen außerhalb der Ausbildung zu erlangen, um dann zusätzlich den Nachweis der Sachkenntnis und Praktische Kenntnisse zu erhalten.

    Der Weg dahin sollte bekannt sein und das ist es auch was ich wissen möchte und da geht es mir nicht um Mendelsche Regeln, Selektion sondern das, was ich leisten muss, um das dann auf dem Papier steht, das ich mich Züchter nennen darf. Das was es ausmacht steht auf einem anderen Blatt.


    Gruß

    Martin

    Chr!s Es geht mir nicht darum mich Züchter nennen zu dürfen. Wann und ob ich das jemals sein werde oder kann, steht auf einem anderen Blatt. Es geht mir einfach nur um die Unterschiede bei Carnica und Buckfast.

    Ich will auch ab morgen kein Züchter werden sondern ich möchte mich informieren um dann vielleicht irgendwann zu sagen: OK ich nehme die Herausforderung an und unterwerfe mich den Regularien der Zuchtordnung. Der Prozess ist ja nicht von heute auf morgen erledigt und sicherlich muss ich dafür auch noch einiges lernen aber es ist doch nicht verkehrt sich zu informieren wie etwas funktioniert.


    Gruß

    Martin

    Moin,

    auf der Züchtertagung in Herten war ich gewesen. Wie man an guten oder wie auch immer sehr guten Zuchtstoff kommt, ist mir auch bekannt. Auch werde ich dieses Jahr vier Kö's nach Amelanie schicken und vier Kö's künstlich besamen lassen.

    Das wie man Kö's baut usw ist mir bekannt. Aber es ist eben ein Unterschied ob ich als Züchter bzw Vermehrer von Carnica oder Buckfast tätig sein möchte. Um mich als Vermehrungszüchter Carnica eintragen zu lassen, fehlt mir nur noch ein Kurs den ich besuchen muss. Aber ich würde ja gerne In die Buckfast Zucht einsteigen und da gibt es nun Mal keine Körung weil diese Art der Bewertung für Buckfast nicht vorgesehen ist (Beispiel Cubiltalindex)

    - Es gibt keine Beebreeds sondern Pedigrees.

    - Das Bewertungssystem für Carnica und Buckfast ist komplett anders

    - ich muss für Carnica min 20 Völker haben, bei Buckfast?

    - usw.

    Es kann ja nicht sein, das ich mit der Nutzung von Pedigrees, der Leistungsrüfung der Nachkommen und das meinetwegen mit insgesamt 10 Völker, ausreicht, um Buckfastzüchter zu werden.

    Sind dies Infos bei Buckfast so geheim das man diese nur über den Zuchtobmann oder wie auch immer bekommen kann? Es ist doch jetzt keine Biene die man nicht kennt oder von der man noch nichts gehört hat!


    Gruß

    Martin

    Moin,

    Um bei Carnica Züchter zu werden benötige ich ein gekörtes Volk von den ich meine Zuchtlinie aufbauen kann um mich nach 6 Jahren als anerkannter Züchter eintragen zu lassen . Kein gekörtes Volk = keine Eintragung als Züchter möglich.

    Wie läuft das aber bei der Buckfastzucht? Dort gibt es ja keine gekörten Völker?

    Gruß

    Martin

    Nun ich werde dieses Jahr auch in die Königinnen Zucht bzw. Vermehrungszucht einsteigen und in den Kursen die ich dazu besucht habe, war nie die Rede davon das die Temp so genau sein muss. Meine Frage diesbezüglich würde beantwortet mit: Ich habe eine uralten Brutschrank in dem ich die Königinnen ziehe und da ist nicht viel mit hochpräzisen Fühlern usw. Die Temp sollte 35 sein und Punkt. Schwankungen werden toleriert und es kommen trotzdem schöne Mütter raus. Der Herr zieht nur noch für den Eigenbedarf und ausgesuchten Leuten etwa 150 Königinnen pro Jahr.

    Gruß

    Martin

    Moin,

    Ist die Königinnenzucht mit einem Brutschrank so eine Wissenschaft und ist es Mal wieder typisch deutsch?

    Im Volk herrschen auch nicht immer die optimalen Bedingungen. Dort gibt es auch Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit und trotzdem werden Königinnen geboren.

    Also, muss man das alles bis zur 5ten Nachkommerstelle genau haben?

    Früher gab es diese hoch präzise Technik auch nicht und trotzdem würden Königinnen im Brutschrank gezogen

    Gruß

    Martin

    Moin,

    Ich habe bei mir im Garten fünf Beuten, einen Teich plus zwei zusätzliche Tränken und wo fliegen die Bienen hin? Zum Nachbarn der etwa 50 Meter weiter eine Koi-Teich hat. Ich habe ihm im letzten Jahr eine Kiste Wasser hingestellt um seine Wasserverluste ein wenig zu mildern. Seine Aussage zu den Bienen am Teichrand: Mich stören die nicht und ich schaue den auch gerne zu. Ab und zu rettet er dann auch noch Bienen vor dem ertrinken. Laut seiner Aussage würde er bis dato noch nicht einmal gestochen.

    Der Hinweis auf die Allergie auf Wespenstiche ist ein bissel Vorgeschoben. Wenn ich wirklich allergisch reagiere und dazu gehören nicht die Quadeln die sich nach eine Stich bilden können, so muss ich ja eh ein Notfallset mitführen. Denn die Wespen kommen auch dieses Jahr und haben nichts mit dem Imkernachbarn zu tun. Was soll den Kindern passieren wenn sie von einer Biene gestochen werden? Da kühlt man, redet und fertig. Wird man auch nicht dran sterben.

    Bei mir kommen die Nachbarskinder auch an meine Beuten und fragen mich was, wie funktioniert. Auch die würden mal gestochen oder sind barfuß auf einer gelandet, die dann natürlich den Stachel ausfuhr und trotzdem kommen sie mit zu den Bienen. Man muss und kann Kinder nicht vor allen Gefahren des Lebens schützen, so mancher Erfahrung führt auch zu Lerneffekten.


    Zu guter Letzt: Ich kann Natur nicht verbieten nur weil es mich stört oder ich gefahren ableiten.

    Gruß

    Martin

    Mhh die Frage die doch gestellt wird lautet: Wie mache ich eine Schwarmkontrolle bei schlechtem Wetter?

    Ob eine Kö vorhanden oder ob das Volk Schwärmen will und oder was auch immer ist doch erst einmal irrelevant. Ob es eine Weiselzelle oder nur ein Spielnäpfchen ist, interessiert doch auch zuerst einmal nicht. Ganz vergessen: Der Standort ist auch egal

    Laut Lehrbücher, Kurse, Youtube, Foren usw heißt es: In der Zeit von mitte April bis in den Juni alle 7 Tage eine Schwarmkontrolle durchführen.

    Und wie soll nun diese bei schlechtem Wetter durchgeführt werden?


    Gruß

    Martin

    Moin

    Versuche doch das schwache auf das starke zu setzten. Natürlich ein Absperrgitter zwischen den beiden Zargen. Somit wird das schwache durch das untere Volk mit gewärmt und die obere Königin legt zu. Nach vier Wochen das alte Volk umsetzen und das bis dahin erstarkten dort stehen lassen.

    Das aber auch nur, wenn das Volk gesund ist

    Warum man was macht ist doch egal. Ich möchte hier keine Diskussion über erweitern mit Fw oder Mw oder 2ten Brustraum - den es bei Dadant-Ableger ja eh nicht gibt, sondern einfach nur wissen ob ich ein Problem mit den Waben habe wegen der Nutzung von Essig. Warum muss man Themen immer wieder in andere Richtungen lenken die mit der Fragestellung nichts mehr zu tun haben?

    Also wie es ausschaut kann ich sie nutzen und damit reicht es mir zum Thema.


    Gruß

    Martin