Beiträge von oldHolgi

    bei mir ist heute eine Biene beim Umlarven im Esszimmer geschlüpft. Sie betrachtet das jetzt als ihr Zuhause und sieht mich offenbar als Papa an. Ich hatte heute Abend Jägerschnitzel mit Pommes, da konnte ich ihr nix von abgeben, wollte sie nicht. Ich habe aber Gelee Royal probiert, schmeckt mir nicht, aber wenn ich es mir oft genug an die Lippe klebe, dann könnte daraus doch noch ne Nahrungskette entstehen - oder?


    Grüße

    Holger

    Also ich halte "einen Streifen mit Eiern" ja nun nicht für wirklich einfacher in ein anderes Format zu kleben als ein paar umgelarvte Zellen mit Maden. Nein, nicht "länger weisellos", sondern knapp überm prognostizieren Legebeginn der Nachschaffungsköniginnen. Überflüssig ist eher das geschickte Umgehen der Frage, auf die ich jedoch ab dieser Stelle jetzt auch keine Antwort mehr erwarten darf.


    Grüße

    Holger

    Hallo zusammen,


    Planung ist das eine, Realität das andere...


    Scheinbar sind meine beiden (bisher jetzt nur) MiniPlus weisellos, aufgrund des Formats kann ich also keine Weiselprobe von links daneben zuhängen. Was ich aber habe ist so ein Nicot-Basissatz, legende Völker am Platz, und so ein RCOM 70 im Keller im Trockenlauf zur Einstellungsfindung. Der Plan ist nun, den Minis eine Weiselprobe auf Zuchtlatten zuzuhängen. Das Umlarven und Einhängen werde ich heute früh erledigen (hoffentlich, Kaltstart halt, noch nie gemacht). Nehmen wir aber nun mal an, dass beide Minis die Zellen ziehen und ich in 5 Tagen schön verdeckelte Zellen haben werde, dann trage ich mich mit dem Gedanken, davon doch ein paar in den Brutkasten zu stecken. Nun die Frage: Das Gerät ist auf 35 Grad und 60% Luftfeuchtigkeit eingestellt, das hält es auch über Tage sehr gut. Bernhard spricht in einem Video aber von "ca. 70% Luftfeuchtigkeit". Ich hätte ja im Fall der Fälle noch ein paar Tage bis zum Brutkasten-Ernstfall, aber welche Luftfeuchtigkeit ist denn nun nach den Erfahrungen so richtig gut, 60 oder eher 70 Prozent?


    Grüße

    Holger

    Meiner erfahrung nach verdoppelt sich die sammelleistunf bei weisellosen völkern manchmal nahezu.

    Die haben ja auch keine jüngste Brut mehr zu pflegen dann. Und nach ein paar Tagen haben sie mit Brut garnichts mehr zu tun. Da jucken die 2, 3 Waben die du für den Ableger entnimmst wenig.


    Eben darum meine Nachfrage. Wenn es doch verdeckelte Schwarmzellen gab und der Raps eh schon quasi "durch" ist, dann ist doch kommendes Wochenende wahlweise sowieso zu spät oder eh schon in Blick auf die Tracht alles durch. Da würde ich doch die Königin mitnehmen, den Trieb nutzen, die Tracht voll ausfahren, und mich in der Woche um die kleinen Ableger kümmern.


    Grüße

    Holger

    Gestern hat das Tiefbauamt seine eigenen Initiativen zu Blühflächen und geplanten Maßnahmen bei unserem lokalen stadtratsgleichen Gremium (Bezirksvertretung, aber das sagt nicht jedem gleich etwas) vorgestellt. Für die Herbstpflanzung von 'Geophyten' brauchen die einen Zuschuss, Saatgut haben se noch, sagte er. Alle nickten bedächtig vor sich hin, ich dachte schon, ich sei der einzige, der da ne Lücke in Bio hat. Suchmaschine...ok, Zwiebelgewächse. Osterglocken helfen aber echt nicht weiter, sehen zwar toll aus, blühen aber zu einer blöden Zeit. Tretet jetzt mal an eure Entscheider heran und schubst die in Richtung "10.000 Krokusse im Herbst, kostet 500€, müssen nur in die Erde im Herbst.", da geht noch was. Wirklich :)


    Grüße

    Holger

    Kruppi


    Danke für deine sehr ausführlichen Erläuterungen, für mich eine sehr nachvollziehbare Vorgehensweise, die auch für mich handhabbar erscheint.


    Eine Nachfrage habe ich aber noch: Ist die Maden-Phase im Brutraum schon zu kühl? Also mal angenommen, ich würde so wie oben beschrieben 5 Tage lang "starten lassen" und dann die Zellen im Brutkasten "finishen", wie wäre die Einschätzung?


    Grüße

    Holger

    Kruppi


    aktuell 6 Völker, davon 4 mit Honigräumen, zwei Schwächlinge päppele ich für Bienenmasse, scheint zu funktionieren. Dazu noch zwei besiedelte MiniPlus, zusätzlich noch leer und vorbereitet Material in DN-Format und einige MiniPlus, die als Begattungseinheiten dienen sollen. Ziel ist so 8 bis 10 Wirtschaftsvölker pro Jahr zu führen und nebenbei Reserve (MP). Außerdem möchte ich das mit der Zuchtlatte einfach können, es interessiert mich :) Der Verein wächst und Verluste gibt es immer, also möchte ich da auch meinen Teil beitragen und Neueinsteigern ihr erstes Volk vorhalten, da möchte ich aber nicht mit "Notablegern" aus einer Brutwabe hantieren.


    Das Volk, was ich oben beschrieben habe, habe ich letztes Jahr als Brutling eines Volkes mit einer F1-Carnica erstellt. Die Mutter gibt es noch, also möchte ich gerne von der umlarven. Die beiden Königinnen haben mir im Vergleich zu den vorher an dem Stand (von einem Freund, der mich 3 Jahre eingewiesen hat) lebenden Völkern gezeigt, dass eine gute Königin einen sehr deutlichen Unterschied machen kann.


    Die grundlegende Frage ist also: Warum vereinigt man die Einheit so schnell wieder? Sind es für eine richtige Pflege dann doch nicht genug Bienen, die im Honigraum verbleiben? Die Ablegerbildung mit der Königin wäre mir in dem Fall halt ein schöner Nebeneffekt, ich kann die aber auch anders umsetzen, klar.


    Entschuldigt das "a" im threadtitel, es war schon spät :sleeping:


    Grüße

    Holger

    Hallo zusammen,


    mal wieder ein Gedankenspiel mit eurer Bitte um Einschätzung und der Bitte um Aufzeigen der möglichen Nachteile und Klippen. :)


    Man nehme: ein starkes Volk auf zwei Bruträumen DNM, darüber zwei Honigräume, auch DNM 1.0 Die Honigräume verbleiben nach Rainer am Platz, die Bruträume werden am Stand verstellt. Die Zuchtlatte wird nach zwei Stunden gegeben, alles nach Plan. Jetzt die Abweichung: Man lasse alles für 5 Tage so stehen, das Brutvolk bekommt zur Sicherheit einen Honigraum. Das lässt sogar Luft, um noch nichtangepflegte Zellen am Honigraumstandort zu ersetzen. Danach erfolgt die Teilung des Brutvolkes in einen Königinnenableger am Standort, auf den es verstellt wurde - die Königin behält alle in den 5 Tagen eingeflogenen Flugbienen, das Volk wird rückvereinigt und behält später eine veredelte Zelle, wenn die gekäfigten Zellen aufgeteilt werden.


    Die Königin, die dieses echt starke Volk gebaut hat, hat am neuen Standort bestimmt die Kraft, einen ordentlichen Ableger aufzubauen. Das Brutvolk bekommt eine ausgesuchte Jungkönigin, die im Volk schlüpft und genug Vorsprung vor Nachschaffung haben sollte, die jedoch als Backup (wahrscheinlich?) doch angelegt wird. Die Zellen wiederum sind durchgängig weisellos gepflegt worden bis zur Verdeckelung.


    Kling das nach nem Plan? :)


    Grüße

    Holger

    was ich nie verstehe: Warum propagiert sie es denn so herum? Ein Wabe mit Königin am alten Ort und den Rest der Kiste wegstellen. Aus der weggestellten Kiste nach ner guten Woche 3 Abteilungen bilden (die genaue Beschreibung ist "einfach" und würde ich ihr überlassen). Es wären einfach um Längen bessere Zellen gebildet und aus einfach volleren Einheiten umsorgt worden. Alles danach würde der Argumentation entsprechen - außer, dass man nicht "einfach" verdoppelt, sondern vervierfacht, was nicht so "einfach" wäre, da man ja "einfach" so mal mit der vierfachen Völkerzahl "einfach imkern" müsste.


    Aber ich will ja auch kein Buch schreiben.


    Grüße

    Holger

    im Zuge eines Hochschulprojekts im Studiengang Internet der Dinge, unter Kooperation der Hochschule Aalen und der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, interessieren wir uns für die Imkerei.

    Wir würden gerne mehr über den Alltag eines Imker, speziell des Hobbyimkers im urbanen Umfeld, erfahren. Wobei natürlich alle Erfahrungen willkommen sind.

    • Wie seid ihr denn zur Imkerei gekommen?
    • Was zeichnet den Alltag eines Imkers aus?
    • Was macht euch am meisten Spaß und was motiviert euch jeden Tag aufs neue? Was frustriert euch?
    • Welche Parameter (z.B. Temperatur, Feuchtigkeit usw.) sind zu beachten und wie wirken sie sich aus?

    Da unser Studiengang technisch orientiert ist, würden wir auch gerne wissen wie ihr im Allgemeinen zum Thema Digitalisierung und Vernetzung steht und ob ihr selbst schon einmal überlegt habt technische Mittel für bestimmte Prozesse zu verwenden oder sogar bereits verwendet.


    Jungs, es tut mir leid, aber euch selber ist das Ziel eurer Fragestellung nicht klar. Ihr werdet aus den Antworten nichts ableiten können. Ihr habt grundsätzlich den spannenden Zusammenhang von IoT und Imkerei gefunden und habt daraufhin leider in einem Schnellschuss Fragen abgefeuert, die möglichst eine Antwort auf "haben Imker Interesse und sind mögliche Probanden für IoT-Dingsis" liefern soll., damit man damit ein lohnt/nicht belegen können soll. Ihr verschiebt leider die Stoßrichtung möglicher Sensorik in zu den Imkern, die im Prinzip einmal eure Kunden sein sollen, das heißt, ihr wollt einen Markt eruieren, der sich selber erzeugen soll. Sprecht noch einmal hinsichtlich der Fragestellung mit einem guten Dozierenden und meldet euch dann mit einem ordentlichen Fragekatalog noch einmal zurück. Namedropping hilft dabei btw nüscht ;)


    wohlwollende Grüße

    OStR Holgi ;)