Beiträge von Naffnaff

    Die Rambler dürfen - wie alle Rosen - nach der Blüte auch wieder ordentlich gestutzt werden, sonst nimmt das mitunter unheimliche Züge an. Totholz eh raus, aber auch ältere Triebe können ordentlich reduziert werden. Was bis zum August noch ordentlich kommt, darf bleiben. Der Rest wird zum Herbst wieder abgeschnitten. Bis auf zwei, drei Augen zurück. So wird ein Verkahlen verhindert. Ältere Rambler schneiden wird teilweise bis auf den Boden zurück, damit sich die Pflanze gut verjüngt. In zwei, drei Jahren ist das eh wieder völlig aus dem Ruder gelaufen ;-) .Verpasst man das, können die älteren Pflanzen wenig belaubt und mit wenigen Blüten nicht besonders glänzen. Häufig kriegen die dann in feuchten Wintern auch einen backs' und werden krank.

    Schau nach, welche Feuchtigkeit der Honig hat. Und ab wann nichts mehr eingetragen wird. Nur danach würde ich mich richten.


    Bin da sehr entspannt, da auf den Völkern zwei bis drei HR drauf sind. Sprich: Es ist massenhaft eingetragen worden, teilweise verdeckelt aber eben alles über 20 Prozent. Ich lasse die HR also noch wenigstens zwei Wochen drauf. Außerdem soll da soweit umgetragen werden, dass die Zellen auch verdeckelt sind. Ist ja genug Personal da.

    Freitag mache ich den zweiten Versuch den HR mitzunehmen. Vor einer Woche war ich bei 21% Feuchte. Ich fürchte, wesentlich weniger wird es nicht geworden sein. Mal schauen ...

    Bei der Hitze habe ich ebensolche und liege mal schön mit Fieber und einer Erkältung flach. Letzte Woche waren die HR noch dermaßen feucht, dass ich das auf dieses WE verschieben musste. Wollen wir mal hoffen, dass die Hitze jetzt noch ordentlich getrocknet hat - morgen gehe ich erst ran.

    Ist mir kürzlich auch passiert. Ich habe dick eine starke Cortisoncreme aufgetragen (Triderm) und 100 mg Prednisolon (Cortison) geschluckt, weil ich als Arzt am nächsten Morgen niemanden erschrecken wollte.

    Cortison kann man sich immer schenken. Das Mellitin im Bienengift macht zwischen 30 und 50 % der Hauptstoffe im Bienengift aus. Wirkt wesentlich stärker als Cortison. Und der Nutzen ist fraglich, bei der Geschwindigkeit wie das Gift die Membranen der Zellen zuerst durchfließt und danach zerlegt. Gilt auch für die "Byte-Away"-Sticks. Bis die Eiweiße/Proteine vom Gift durch die Hitze erwischt werden, dürfte die Haut bereits in Lappen abfallen. Aber: Wer/Was heilt, hat Recht ... ;-)


    Giftmenge und Stärke ist leider "Natur": Stich einer alten Tante im Gesicht sorgt für wesentlich mehr Erheiterung auf den Erinnerungsbildern als der einer 2-Wochen alten Stockbiene. Irgendwann hört es auf - und setzt dann schlagartig nach der jahrelangen Desensibilisierung wieder ein. Dann hat man ein anderes Hobby. Oder gar keins mehr.

    Meine Völker am Raps sind spät, aber dann durchgestartet. Ich habe einen guten Schlag erwischt, der wird noch eine Woche Gelb sein. Vor einer Woche den zweiten HR drauf, der ist bereits gut eingetragen.

    Yepp, hier - südlich von Hamburg - steht die Linde mal schön in den Startlöchern. Auch mir viel zu früh aber ähnlich wie im letzten Jahr.

    Guten Abend, hier im Norden ein ähnliches Spiel. Wenn Sonne da und kein Regen - fliegt alles aus. Sonne weg, kalt - alles rein. Irgendwie kommt trotzdem was bei rum inkl. Schwarmstimmung. Geht ja nie ohne Drama.

    Hmm, ich habe das ehrlich gesagt aufgeben, eine besondere "Rasse" zu besitzen. Im mittlerweile siebten Jahr ohne Ankauf von anderen Königinnen bin ich mit meiner "regional angepassten Honigbiene" sehr zufrieden. Aufmuckende, pubertierende Völker die ständig ihre Stärke beweisen müssen kriegen ein Wachskreuz außen an die Beute dran - sind es drei geworden, wird da nicht mehr weitergezogen und das Volk zur Strafe noch in die Heidetracht. Ähnlich halte ich es mit dem Ertrag und Wabenstetigkeit.

    Solche Völker deponiere ich erstmal an den Feldrand zur Rapsernte. Bis mir etwas Besseres einfällt.

    Durch das Verstellen, sind die alten Tanten meistens schon mal zum Teil weg. Stechgefahr niediriger. Ist mir dann nichts Neues eingefallen, werden sie gleich weiter in die Heide transportiert und im Herbst vereinigt.

    Bei meinen derzeitigen Völkern - 13 - haben die zu 70 Prozent ganz spät umgeweiselt. Oder die Markierungen abgeknabbert. Alles junge Damen, die schon letzte Woche ordentlich gestiftet haben. Kaum noch Regentschaft aus dem vorherigen Jahr.


    Wie dem auch sei: Einen Teil der Völker führe ich dieses Jahr auf einer Zarge. Die haben bereits letzte Woche den HR bekommen. Die Zweizarger sortiere ich morgen durch - Futter raus -, dann kommen ebenfalls die HR rauf.


    Lediglich der 1,5er Experimentalkasten ... der macht mich ratlos. Aber da lese ich mich erstmal durchs Forum.


    Man muss differenzieren - Schied setzen und dann in Ruhe entwickeln lassen bei guter Futterversorgung heißt nicht, darin herumwühlen und immer wieder Kiste aufmachen. Im Gegenteil - einmal kalt und dann wochenlang in Ruhe lassen. Ich weiß im übrigen nicht mal sicher, auf wie vielen Rahmen Brut sitzt - bestenfalls aus dem Gemüll: da kommen schon mal 4 bis 5 zusammen.


    Das alles gilt für DN1,5 Segeberger und Dadant im hohen Norden zwischen den Seen.

    Moin Rainer!


    Gleiche Situation: Auch Norden, unterhalb der Seen mit deutlichen "Kältenlöchern" in den Nächten - trotz zweistelliger Flugtemperaturen am Tag. Ich habe in den 1,5er ehrlich gesprochen noch gar nichts gemacht. Futterkontrolle im Januar, seitdem "schieden" die vollen Futterwaben. Geflogen wird, gesammelt wird, Brut schlüpft. Den Umfang ermittel ich vielleicht morgen, wenn es weiterhin mild bleibt. Vielleicht setze ich dann auch einen Schied. Muss man sehen.


    Gelassenheit is' ne Tugend, denkt man.


    Grüße,

    N.