Beiträge von Hausecke

    Hallo Schwabe12345,


    herzliches Willkommen hier im Forum. Einfach verlassen die Völker nie ihren Stock. Es gibt dafür immer einen Grund. Wenn der dich interessiert, solltest du etwas mehr Details liefern. Z.B. Wie stark war die Varroabelastung, mit was habt ihr behandelt, warum habt ihr so behandelt ...

    In einem sozialen Netzwerk, bin ich auf einen argentinischen Bericht über die Entwicklung des internationalen Honigmarktes aufmerksam geworden. Ich habe den Text übersetzt und fand ihn sehr interessant.


    • Es geht um die chinesischen Honigfabriken, wie sie schon beschrieben wurden (More than Honey oder auch hier).
    • Zusätzlich geht es um fünf Arten der Honigverfälschung.
    • In der letzten Grafik geht es um das veränderte Export und Importverhalten einzelner Länder. Länder mit gleicher Farbe haben nach einem ähnlichen Muster ihren Handel verändert. In rot die Länder, die deutlich mehr Honig exportieren, ohne das sich die Völkerzahlen deutlich verändert haben. Die blauen Länder (alles EU-Länder) haben sowohl den Import, als auch den Export deutlich gesteigert. Hier gibt es die Vermutung, dass es um die Verschleierung der Herkunft der Importe geht. Gelbe Länder ohne große Veränderungen, die traditionell Honig exportieren. Violette Länder ohne große Veränderungen, die mehrheitlich verpackten Honig exportieren. Als letztes noch zwei grüne Länder, die spezielle Honige produzieren.

    Für mich ist viel Neues in diesem Artikel und daher wollte ich ihn hier verlinken.

    Gab es die Bieneninstitute nicht schon vor der Milbe? Aber ja, für die Freunde der Verschwörung gibt es bald den kleinen Käfer.

    Für andere Freunde der Verschwörung gab's ganz handfest die Milbe. Für Freunde der Realität gibt's die Frage, wo genau uns die Institute substanziell geholfen haben?

    Ich vermute, dass die Forschung für Dich nicht zählt. Aber z.B. bieten sie günstige/geförderte Honig- und Wachs-Analysen an. Zusätzlich auch Kurse/Lahrgänge, für Deinen Einstieg mit der VSH-Imkerei hilft dir ein Besamungslehrgang bestimmt substanziell. :saint:

    Ich wage die Prognose,

    wird sich -so sie denn kommt- in Deutschland wohl nicht durchsetzen.

    Dann wären ja 80% der sog "Bieneninstitute" samt ihrer teuer aufgerüsteten Labore und auch die Manpower schlagartig überflüssig.

    Gab es die Bieneninstitute nicht schon vor der Milbe? Aber ja, für die Freunde der Verschwörung gibt es bald den kleinen Käfer.

    Ich habe ja keine Ahnung. Aber ich vermute es geht nur darum, dass bei einem Volk mit Brut wesentlich weniger Milben fallen dürfen/sollen, als bei einem Volk ohne Brut. Ob das Volk Brut hat oder nicht, erkennt man im Winter z.B. an den hellen Milben.

    Hymenoptera : Kann daraus einen nachnutzbare Zusammenfassung oder elektronisches Dokument, Videomitschnitt o.ä. erwachsen, damit auch Nichtteilnehmer profitieren und gute Ansätze sich verbreiten können?

    Laut Staatssekretär Stefan Tidow, werden die Präsentation zur Verfügung gestellt, soweit die Referenten damit kein Problem haben. Die ersten fünf Vorträge (incl. Wien) hatten Folien, die auch für sich alleine eine Aussagekraft haben. Danach wurde der Inhalt der Folien etwas dünner.

    Hier der Link zu den eingereichten Präsentationen.

    Im Januar soll es voraussichtlich noch mal eine zusammenfassende Dokumentation geben.


    Der eigentliche Einstiegslink ist immer noch hier.

    Traurige Nachricht: Der Imker hat auch in 2. Instanz verloren - die Völker müssen bis morgen früh abgetötet werden. Auch das OVG hat rein auf Basis der Schriftsätze vom Anwalt und dem Veterinäramt entschieden ohne weitere Meinungen einzuholen.


    Aber gerade mit dem Hintergrund der freiwilligen Untersuchung solltet ihr euch als Imker beim zuständigen Veterinäramt und dort direkt beim Amtsleiter ggf. beim Bezirksbürgermeister noch dringend im Nachgang Gehör verschaffen. Auch wenn das Tierschutzgesetz nicht greift, das Bundesnaturschutzgesetz greift bestimmt. Also holt die Naturschutzbehörde dazu und klärt die Veterinäre auf, es scheint erforderlich !

    Man wird alle diese Probleme eher mit dem zuständigen Veterinäramt lösen müssen, als gegen dieses. Aber ja leichter gesagt als getan, vor allem nach diesem Urteil.

    Als Rentner mit etwa 15 Völkern im "Dreiländereck" von 3 Veterinärbehörden und viel Zeit habe ich von der Stadt, in der ich die meisten Völker stehen habe, das etwa wöchentlich erscheinende Amtsblatt, in dem Sperrbezirke veröffentlicht werden, im kostenlosen "Online-Abo". Seit die "Gerüchteküche" von Sporenfunden nahe meiner Völker in einem Nachbarort berichtete, schaue ich fast täglich in TSIS und gelegentlich in die Homepage des Kreises, zu dessen Veterinär ich auch Kontakt habe.

    Von einem noch berufstätigen Hobbyimker mit 2 Völkern kann man das meiner Meinung nach nicht verlangen bzw. realistisch erwarten. Hier im "Bergischen Städtedreieck" Wuppertal-Solingen-Remscheid werden AFB-Sperrbezirke und die Verpflichtung zur Anmeldung von Völkern u.a. in der Tagespresse publik gemacht, wobei neben der Veterinärbehörde auch Vereine engagiert sind. Das halte ich ebenso wie eine gute Einbindung der BSV für wichtig.

    Ein verantwortungsbewusster Imker sollte, auch wenn er nicht "wandert", meiner Meinung nach mindestens jährlich seine Völker auf Sporen untersuchen lassen.

    Karl

    Ich bin da auch unzufrieden, dass nicht für jeden Imker klar ist, wo er die Information über AFB-Sperrbezirke herbekommt.

    Aus meiner Erfahrung, klappt für mich die Information per email über den Verein sehr gut. Aber ja auch Vereinsmitgliedschaft kostet Zeit und Geld.