Beiträge von Hausecke

    In der neuesten DIB aktuell 6/2018 wird auf S. 6 berichtet, daß die Imker-App "überwiegend ehrenamtlich " erarbeitet worden sei, nicht zuletzt auch mit Schüler-Workshops. So gesehen, wäre es doch gut, wenn sich mal ein Profi dem DIB als Helfer anböte...

    Sry, wenn ich sowas lese, läuten bei mir alle Alarmglocken. Wenn sich die Schüler Workshops auf die grundlegende Gestaltung von Teilen der Anwendung erstreckt, dann ist ja gut, aber wenn es dabei um Programmierung geht, bzw. die Programmierung von Hobbyprogrammierern gemacht wird, wirds es haarig.
    Vor allem wenn auch Personendaten verarbeitet werden, muss man höllisch aufpassen.

    Am besten noch mal im D.I.B. Aktuell 6/2018 auf Seite 6 nachlesen wer wann was gemacht hat. Da steht nichts davon das Schüler programmiert haben oder keine Profis beteiligt wahren. Aber wirkliche Details wird man nur von D.I.B. erfahren können.

    ...

    Du hast einen Stand ohne Internetempfang? Dann hast du hoffentlich eine Stock Karte dabei.

    Auch steht dort, dass zumindest am Anfang nicht der (Hobby)-Imker der Zielkunde für die App war.

    ich finde, man sieht für den verschiedenen Behandlungsmethoden recht hohe Durchschnittswerte. Sie liegen alle sehr nah bei einander. Die Streuung wird sicher für jede Art der Behandlung unterschiedlich sein und von Unterschiedlichen Faktoren abhängen (z.B. Anwendungsfehler, AS-Behandlung von der Außentemperatur, usw.). Ich denke auch die Zahlen taugen nicht zum Vergleich der einzelnen Behandlungsarten. Der Vergleich steht auch nicht im Ausgangsposting aber sogar erfahrene Imker vergeichen diese Zahlen sofort.


    Ich staune, dass ein Schwarm 80% der Milben mitnehmen soll. Ich dachte, wenn der Schwarm auszieht gibt es noch verdeckelte Brut. In diesen Zellen und auf den im Volk bleibenden Bienen würde ich mehr als 20% Milben erwarten.

    Es bräuchte sehr komplexe, gut trainierte Modelle, bevor man hier irgendetwas simulieren könnte. Und dann stehen da oben so Fantasiezahlen von Wirksamkeiten, und es wird nicht klar, in welchem Kontext die entstanden sind,

    Oder unter welchen Bedingungen.


    Im Grunde bringt so etwas niemanden etwas, und bei Neulingen, die das lesen, führt das womöglich zu falschen Schlüssen.

    Ja stimmt!


    Aber wenn du diese Goldwaage auch für alle anderen Beiträge in diesem Forum nimmst, dann dürfte hier keiner mehr etwas Inhaltliches posten.


    Von daher bin ich dankbar über jeden Beitrag mit Inhalt und hier sogar mit einer ungefähren Quelle. Wenn man meint die Werte sind quatsch kann man das gerne schreiben.

    Wenn man aber meint das Vergleichbarkeit oder gar Schlüsse aus diesen Zahlen falsch sind, dann sollte man diese erst mal beschreiben. Denn in dem Posting der Zahlen stehen keine Schlüsse.


    Soapp beschreibt sogar wofür er die Zahlen nutzen möchte. Randy's Varroasimulator ist ein Excel-File da musst du einen Zahl eintragen, sonst geht es dort nicht weiter.

    Ich will es eigentlich es nicht Wissenschaftlich machen. Ich versuche halt das ich meine Erfahrungen Teile und da keiner Erfahrungen im Forum mit dieser Biene hat kann ich es ja mal versuchen.

    Ich bin mir sicher, dass es auch in diesem Forum Imker gibt die Erfahrungen mit der kaukasischen Biene haben. Aber sie schreiben hier nichts, weil sie keine Lust haben oder den Thread einfach nicht sehen. Benutze die Suche hier und du findest deutliche Hinweise. Ich denke auch das viele Imker in der DDR Erfahrungen mit der kaukasischen Biene hatten. Denn eines der Zuchtziele war es den Rotklee als Bienentracht zu nutzen. Dazu brauchen die Bienen einen langen Rüssel und diesen hat die kaukasische Biene. Da gab es bestimmt Versuche bzw. Kreuzungen.

    Ich bin auch noch Anfänger, ich habe mit drei Königinnen (alles Töchter von einer Königin) von einem Züchter begonnen. Die haben sich alle unterschiedlich entwickelt. Die einen haben mehr Honig, die anderen schwärmen gerne und die nächsten sammeln deutlich mehr Milben. Diese Liste mit Unterschieden könnte man beliebig verlängern.

    Was die Altimker sagen wollen ist, du wirst mit wenigen Völkern keinen Unterschied erkennen, den du eindeutig der Rasse kaukasische Biene zuordnen kannst.

    Du hast in diesem Jahr mit zwei Völkern begonnen, im nächsten Jahr soll es dann auch mit dem Honig los gehen und mit deinem Gefühl für die Varroa bist du auch noch am suchen. Das sind doch genug schöne Aufgaben mit den Bienen. Und genau dabei kann dir das Forum auch helfen.

    Ich glaube nicht, das deine Erfahrungen dem Forum helfen werden, wenn du im nächsten Jahr zusätzlich mit der kaukasischen Biene startest.

    ...

    In der Baumhöhle gibt es auch keinen Gitterboden...

    :wink:

    Das es keine Baumhöhlen mit Gitterboden gibt, liegt auf der Hand. Also haben die Bienen da auch keine Wahl.

    Das beides funktioniert ist nun sicher schon Tausendfach nachgewiesen.

    Das mit Völker selektieren bekomme ich schon gut hin, z.B ist mein erstes Volk ziemlich ruhig aber baut mir zuviel Wild und es benutzt nur wenig Propolis.

    Ich könnte ja eine Kaukasische Königin in ein Dadant Volk tun und den kleinen Bogenschnitt verwenden um Königinnen nachzuziehen.

    :thumbup:8o||

    Aber eines unterscheidet dich von der ersten Gruppe. Du bist dir sicher, dass du die Gründe kennst und nennst alles dazu passende Fakten. Das macht deine Argumentation aber nur lächerlich, weil nichts davon nachvollziehbar ist.

    Nein , da liegts Du falsch . Nachlesen !

    ...

    Nein, dass entscheidest du nicht.

    Widder für mich reihst du dich in die Reihe derer ein, die für sich bemerken, dass sie mit der Varroa weniger Probleme haben. Die beschriebenen Gründe sind oft vielfältig und ungenau zu benennen. Mal der Schwarm von irgendwo, die Betriebsweise, die Beute, der Standort, ihre Zucht oder bei dir die dunkle Biene.

    Aber eines unterscheidet dich von der ersten Gruppe. Du bist dir sicher, dass du die Gründe kennst und nennst alles dazu passende Fakten. Das macht deine Argumentation aber nur lächerlich, weil nichts davon nachvollziehbar ist.

    Das ist schade für alle Imker der ersten Gruppe, die es schon so schwer genug haben und der dunklen Biene wird es sicher auch nicht gerecht.

    Hallo Schwabe12345,


    herzliches Willkommen hier im Forum. Einfach verlassen die Völker nie ihren Stock. Es gibt dafür immer einen Grund. Wenn der dich interessiert, solltest du etwas mehr Details liefern. Z.B. Wie stark war die Varroabelastung, mit was habt ihr behandelt, warum habt ihr so behandelt ...

    In einem sozialen Netzwerk, bin ich auf einen argentinischen Bericht über die Entwicklung des internationalen Honigmarktes aufmerksam geworden. Ich habe den Text übersetzt und fand ihn sehr interessant.


    • Es geht um die chinesischen Honigfabriken, wie sie schon beschrieben wurden (More than Honey oder auch hier).
    • Zusätzlich geht es um fünf Arten der Honigverfälschung.
    • In der letzten Grafik geht es um das veränderte Export und Importverhalten einzelner Länder. Länder mit gleicher Farbe haben nach einem ähnlichen Muster ihren Handel verändert. In rot die Länder, die deutlich mehr Honig exportieren, ohne das sich die Völkerzahlen deutlich verändert haben. Die blauen Länder (alles EU-Länder) haben sowohl den Import, als auch den Export deutlich gesteigert. Hier gibt es die Vermutung, dass es um die Verschleierung der Herkunft der Importe geht. Gelbe Länder ohne große Veränderungen, die traditionell Honig exportieren. Violette Länder ohne große Veränderungen, die mehrheitlich verpackten Honig exportieren. Als letztes noch zwei grüne Länder, die spezielle Honige produzieren.

    Für mich ist viel Neues in diesem Artikel und daher wollte ich ihn hier verlinken.