Beiträge von Hausecke

    Die am häufigsten gestellte Frage war bis jetzt: Läuft da auch Rapshonig raus?

    Ich habe keine Ahnung und bin gespannt. Der Raps steht in den Startlöchern in ca. 200m Entfernung. Ich werde berichten.

    Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen mit dem Raps.

    Hier meine Erfahrungen mit Rapshonig in der FlowHive.


    • Am 19. Mai hatte ich eine Wabe testweise geleert. Der Wassergehalt war 20%.


    • Am 5. Juni habe ich einzelne Zellen gesehen, in denen der Honig anfing zu kristallisieren. Das ist gut auf dem ersten Bild von hinten zu erkennen. Die Zellen in den linken drei Waben sind mehr oder weniger leer gelaufen. Der kristallisierte Honig blieb in den Zellen. Nach dem leeren aller Waben hatte ich 17,5 kg Honig in dem Eimer. Laut Hersteller passen 18kg in diese 6 Waben. Der Wassergehalt war bei 17,4%. Im unteren Bereich sammelte sich eine Neige mit Honig. Bei dem Bild von der Seite sieht man, die verschobenen Zellewände und das die Deckel nicht aufgebrochen sind.



    • Am 8. Juni hatten die Bienen folgendes vollbracht. Auf dem Bild von hinten sieht man, dass die Zellen mit kristallisiertem Honig ausgeräumt sind. Die Neige am Boden ist geleert. Auf dem Bild von der Seite ist zu sehen, dass die Zellränder aus Wachs komplett abgebaut sind. Die Deckel aus Wachs wurden teilweise entfernt. Es gibt einen kleinen Bereich der wohl noch Honig enthält und sauber verdeckelt ist. Die Stege zwischen den gebrochennen Zellen wurden wieder hergestellt.



    Die Waben der Honigräume der anderen beiden Völker habe ich eine Woche später geschleudert. Der Wassergehalt war bei 17,2%.


    Anmerkung:

    Laut Kleingartendrohn hatten wir in diesem Jahr nicht den reinsten Rapshonig.



    Schneeweiß ist mein kristallisierter Frühtrachthonig auch nicht, eher leicht gelb-bräunlich. Die Kristallisationsdauer war auch abweichend - ca. 14 Tage. Der Raps wurde definitiv von den Bienen beflogen. Ich weiß aber, dass in diesem Jahr auch Apfel parallel zum Raps stark beflogen wurde. Einzelne Waben enthielten auch tief dunklen Honig, der die Gesamtfarbe ins Dunkle gedrückt hat - offenbar Honigtauhonig.

    Nach dem Ende des Raps habe ich noch einmal geschleudert. Dieser Honig kristallisiert auch schön fein, aber ziemlich langsam. Als weiter rühren.

    Gruß Ralph

    Mit dem dunklen Honig habe ich die gleiche Erfahrung gemacht. Je Volk eine Wabe die so aussah.

    ...

    Epoxidharz würde gehen, es ist nämlich bis ungefähr 150 °C Hitzebeständig, aber ich bin mir nicht sicher, ob sich da nicht irgendwelche Inhaltsstoffe lösen, und im Wachs einlagern.

    ...

    Es gibt "Epoxidharze für den Einsatz in der Lebensmittel- oder Trinkwasserindustrie".

    Für das Aquarium habe ich solchen schon mal verwendet.

    Ganz abgesehen von den eingeschleppten Parasiten. Ich stelle mir einen AFB-Ausbruch, gerade auch in der Stadt, als Super-GAU vor. Denn wieviele von den Paketbienen-"Imker" als Bienenretter sind denn registriert? Weiß man auf welchem Balkon welche "Dreckschleuder" steht?

    Oh, ist das jetzt der Thread zum Ausheulen über die gar so schlechte Welt oder darf hier jeder mal drauf hauen, es trifft ja schon den Richtigen?

    Schade, dass hat das wichtige Thema eigentlich nicht verdient.

    Das zu fairen Preisen, oder verschenkt Sie.


    Verschenken ist doch Quark. Warum sollte ich Ableger verschenken, wenn mir diese auch Honig bringen könnten.

    Wer sich ein neues Hobby zulegen möchte sollte auch bereit für Investitionen sein. - Wer dazu zu geizig ist, sollte nun wirklich besser die Hände von Bienen lassen.

    Man kann vieles Investieren, nicht nur Geld.

    Geizig ist kein schönes Wort. Man könnte es auch für Imker benutzen, die wegen etwas Honig, nichts verschenken wollen. 8o

    Aber ja, der faire Preis wird der häufigere Fall sein und dann gibt es Fälle, da ist das Geschenk eine gute Investition.

    Als Gefankenanstoß möchte ich einbringen, ob man ein Überlebensvolk überhaupt gegen Varroa behandeln sollte, denn sie haben ein biologisches Gleichgewicht mit dem Parasiten erreicht.

    ...

    Es wäre überaus schade, wenn man sich dies durch eine wie auch immer geartete chemische Behandlung kaputt macht.

    Unabhängig vom Sinn oder Unsinn für einen Anfänger, sich diesen Fragen und Problemen zu stellen.

    Warum sollte eine einmalige Behandlung bei einem "Varoa-Überlebensvolk" dem Volk, diese Eigenschaft wieder rauben? Oder brauchen in dieser Art von Gleichgewicht die Bienen sogar die Varoa?

    Nun hat sich ein allseits bekannter Imker dem Gerät angenommen. Sogar dem orginal!

    http://www.immelieb.de/nachgedacht/varroa-killer-sound/

    Bin gespannt was nun von den befürwortern kommt... Bedienungsfehler, falscher einlegewinkel?

    Wenn man die folgenden Werte liest, gab es reichlich Milben in den Völkern.


    "Vor der Behandlung war der natürliche Milbenfall über einen Zeitraum von 9 Tagen erfasst worden. Er lag bei Volk 7 bei etwa 27 Milben/Tag. Volk 8 verlor 7 Milben/Tag."


    Was sich dann auch in der Auszählung der Drohnenrahmen mit fast 500 bzw. fast 800 Milben bestätigt.

    Gestern 14°C, aber immer noch zu kalt für den Raps. Geflogen sind sie wie bei Volltracht, Pollen haben sie gebracht, keinen Zuwachs durch Nektar. Keine Biene hatte das Rapszeichen. Vielleicht bessert der Raps am Wochenende die Futtersituation etwas auf.

    Gruß Ralph

    Meine Bienen haben in dieser Woche definitiv schon Nektar eingetragen (geschätzt min. 2kg). Nach dem Rapszeichen habe ich jetzt nicht geschaut, hatte ich noch nie von gehört.

    Ja, für das Wochenende sieht es gut aus.


    Sieht das Rapszeichen so aus wie hier? Bild --> www.bienenvolk.ch

    Servus !

    Hier mal ein ganz aktueller Fall, bei dem der Bienendieb ermittelt werden konnte. Nämlich mittels einer Wildkamera ! :daumen::daumen::daumen:
    ...

    "In zwei Fällen nahm der Tatverdächtige, der dank Aufzeichnungen mit einer so genannten Wildkamera zusammen mit seinem neun Jahre alten Sohn zu erkennen war, je eine Kiste mit dem jeweiligen darin befindlichen Bienenvolk mit."


    8|8|8|


    Da kann man nur hoffen, dass solch ein Verhalten sich auch noch mal auf ein mögliches Strafmaß auswirkt.