Beiträge von Hausecke

    Ich habe auf einem der Fotos bei der Weiselzucht eine für mich seltsam „geschminkte“ Biene entdeckt.

    Die beiden rosa Streifen auf dem Rücken, am Ansatz der Flügel.

    Ich habe keine Erklärung gefunden, vielleicht habt ihr ja eine.

    Ich bin Hobbyimker mit 4 Völkern. Nach meinen ersten Imkerjahren und der erfolgreichen Königinerneuerung durch Schwärme hat mich der Vorschlag von rase angesprochen.


    Mein wichtigste Ziel ist es, Erfahrungen mit der Zucht von Königin zu sammeln.


    Ich habe bei einem Volk (ohne Flow Hive) zwei Brutwaben mit möglichst viel offener Brut in den Honigraum gehängt. Eigentlich waren es zwei Waben mit Brut in allen Stadien, da das Brutnest wie im Bilderbuch in Ringen ausgebildet war.


    Testweise habe ich mit der Umlarvnadel einige kleine Larven in ein Nicot-Näpfchen umgesetzt.


    9 Tage später habe ich mir von gufl 10 Larven von einer Königin mit guter Herkunft geholt und im Honigraum zwischen die Brutwaben gesteckt.

    Es war sehr mühsam die kleinsten Larven zu finden. Viel Licht hilft hier wirklich viel, vor allem hilft der Lichteinfall auch aus verschiedenen Richtungen.


    Am nächsten Tag, gab es den ersten Lohn für den Aufwand bis hierher. Die Bienen hatten zumindest einige Larven angenommen.


    Die frisch verdeckenden Zellen konnte ich nicht am ersten Tag käfigen, sondern erst einen Tag später. 3 Weiselzellen sahen „normal“ aus. Die anderen 4 Weiselzellen wurde stark überbaut. 3 Näpfchen wurden ignoriert.


    Für die MiniPlus Beuten, habe ich mir noch schnell zwei Futtertaschen aus Rähmchen gebaut. Diese habe ich mit Futterteig gefüllt und die restlichen Rähmchen mit Anfangsstreifen versehen.


    Am Schlüpftermin habe ich zwei geschlüpfte Königin gefunden. In die vorbereiteten MiniPlus Beuten habe ich nassen Bienen aus verschiedenen Völkern, von den Brutwaben gegeben. Zur besseren Annahme habe ich die Königin mit Honigwasser besprüht und einlaufen lassen. Eine der beiden Königen war sehr klein (kurz).


    Beim aufbrechen der anderen Zellen habe ich gesehen, dass nur in einer weiteren Zelle eine Puppe enthalten war. In allen stark überbauten Zellen hat sich nichts befunden, was das Stadium einer Puppe erreicht hat.


    Angeschafftes Material:

    10er Nicot Set

    Mini Plus Beute 2 in 1

    Umlarvnadel


    Quellen:

    Video von rase https://youtu.be/woqAudMduro

    Schulungsunterlage für Fach- und Gesundheitswarte in Bayern


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    Königenvermehrung im weiselrichtigen Volk ist kein neues Thema. Ich habe es hier aber als neues Thema mit meinen Bildern eröffnet.

    Ich hoffe das es hier kritische Antworten und Hilfen gibt, die nicht zu weit von dem Thema abschweifen.

    So wird dann vielleicht auch der eine oder andere dazu ermutigt es selber zu probieren.

    Vielleicht auch ohne alle meine Fehler zu wiederholen. ;)

    Hallo Imkerfreunde,


    noch niemand hat hier darauf hingewiesen, dass die Hersteller solcher lebensmittelechten Kunststoffeimer selbstverständlich von einem einmaligen Gebrauch ausgehen. ...

    Damit sie neue Eimer verkaufen können? Die Eimer bestehen doch aus den gleichen Kunststoffen, die in der Küche Verwendung finden und für den mehrfachen Gebrauch bestimmt sind. Zum Beispiel Vorratsdosen, die sogar Mikrowellen geeignet sind.

    Ich stimme ja vollkommen zu, dass Edelstahlbehälter wahrscheinlich sicherer für die Gesundheit sind als Kunstoffeimer. Aber das mit der einmaligen Nutzung erschließt sich mir nicht.

    Ich glaube auch nicht, dass es besser ist den Sommerhonig über einen Winter in den Eimern zu lassen, als drei Jahre den Rapshonig für je einen Monat in den Eimern zu haben.

    Ich bestelle bei honigwerk.de und bin mit der Qualität sehr zufrieden. Aber der eigentlich Hauptgrund für meine Bestellung dort ist:

    „Seit vielen Jahren bietet die Honigwerkstatt in München sinnvolle Beschäftigungs- und Tätigkeitsmöglichkeiten für chronisch psychisch erkrankte und erwerbsgeminderte Menschen.„


    Edit: ich mag die flachen 19 Kilo Eimer.

    Hallo Rick,


    herzlich willkommen hier im Forum. Zu vielen Fragen findest du hier Hilfe über die Suchfunktion, aber manchmal ist diese auch etwas sperrig.

    Von daher hier mal ein link der vieles zum Thema Imker und Gewerbe beantwortet.

    Ich kann mich noch genau an meine erste Honigernte erinnern, die Freude ist riesig. Bei größeren Mengen denkt man auch sofort an den Verkauf von Honig. Aber neben der Vermarktung ist auch die Verarbeitung des Honigs eines oft unterschätztes Thema. Denn einfach ins Glas schütten reicht nicht. Hier im Forum findest du auch zu diesem Thema viele Antworten.


    Es wird hier gerne gesehen, wenn du dein Profil füllst, so ist ein reger Austausch deutlich leichter möglich.

    Die Luftblasen sind unproblematisch, der Wassergehalt wohl. Ich gebe einem solchen Honig (>18%) eine Haltbarkeit von 3 Monaten.

    Grauß Ralph

    Ja, danke für die Einschätzung. Bei der geringen Menge sehe ich da kein Problem. Die schafft mein Vater fast alleine in der Zeit. ;)

    Eine der beiden Waben hatte einen Wassergehalt von 18,6%. Das war der feuchteste Honig. Der trockenste Honig hat 16,5% Wassergehalt.

    So schnell ging es bei mir noch nie. Am 19. Mai (Beginn der Holunderblüte) die Waben geleert und 8 Tage später fein cremig abgefüllt.



    15 Gläser (250g) aus zwei Waben, Wassergehalt bei 18,5%, Feinsieb, bei 14°C täglich gerührt und dann abgefüllt. Ich denke ich hätte weniger Probleme mit den Luftblasen gehabt, wenn ich den Honig einen Tag früher abgefüllt hätte.


    Der Honig ist noch heller, als der Raps-Honig von 2017 (1) und (2).

    Die Rapsfelder sind in diesem Jahr deutlich weiter entfernt, der Honig aus den anderen Waben kristallisiert auch nicht so schnell.

    Ihr seit sehr weit vom Thema „Anfängerkurs der Honigmacher“ entfernt.
    Inhaltlich bietet der Kurs Informationen zu fast allen Bereichen, von denen man als Imker schon mal etwas gehört haben sollte. Der Kurs gibt einen guten Überblick, was alles zur Imkerei gehört.
    Er will sicher nicht, bestimmte Arten der Imkerei empfehlen oder vergleichen.
    Aber die größte Stärke ist für mich die technische Umsetzung des Kurses.


    • Aufteilung in Schnupperkus/Anfängerkurs
    • Gute Gliederung
    • Keine Ausschweifungen und wenig externe Verlinkungen
    • Sichtbarer Lernvortschritt
    • Motivation den Kurs in einer bestimmten Zeit zu beenden.

    Ich finde ihn immer noch deutlich besser als die im Moment noch sehr unreifen MOOC‘s die zum Thema Imkerei aus dem Boden sprießen. Er steht sowieso über allen Kursen, die ein bestimmtes Businessmodel unterstützen oder gleich selber eines sind.

    Aber auch dieser Kurs reicht nicht, um als Anfänger nur mit dem Wissen eines Kurses direkt zu starten.

    Die Zargen sind immer Langstroth (Rähmchen 448 x 232 mm).

    6 FlowFrame sind so breit wie 8 normale Rähmchen.

    7 FlowFrame passen in eine 10er Langstroth Zarge.

    Zargen für 8 Rähmchen sind in Europa eher selten. Beim Holtermann haben sie den Namen GardenHive.


    Hier findet man die genauen Abmessungen.

    Hallo Elmue ,


    danke. Dann stelle ich hier mal meine Fragen. :)

    Also ich habe eine Mühle und mahle das Korn frisch und habe dann Vollkornmehl. Damit will ich backen.

    Bisher habe ich dieses Rezept verwendet.

    Das Dinkelmehl habe ich zu 100% durch Weizenmehl ersetzt.

    Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Allerdings gefällt mir die Zeit von 4-5 Stunden für das reifen/quellen des Vorteigs/Autolyse-Teiges nicht so.

    Kann ich diese Zeit auch verlängern, auf z.B. auf 8 oder 12 Stunden?

    Geht das auch mit Sauerteig?

    Was würde sich dadurch ändern?



    Edit: Natürlich bin ich auch für andere Rezepte offen.