Beiträge von Hausecke

    Gab es die Bieneninstitute nicht schon vor der Milbe? Aber ja, für die Freunde der Verschwörung gibt es bald den kleinen Käfer.

    Für andere Freunde der Verschwörung gab's ganz handfest die Milbe. Für Freunde der Realität gibt's die Frage, wo genau uns die Institute substanziell geholfen haben?

    Ich vermute, dass die Forschung für Dich nicht zählt. Aber z.B. bieten sie günstige/geförderte Honig- und Wachs-Analysen an. Zusätzlich auch Kurse/Lahrgänge, für Deinen Einstieg mit der VSH-Imkerei hilft dir ein Besamungslehrgang bestimmt substanziell. :saint:

    Ich wage die Prognose,

    wird sich -so sie denn kommt- in Deutschland wohl nicht durchsetzen.

    Dann wären ja 80% der sog "Bieneninstitute" samt ihrer teuer aufgerüsteten Labore und auch die Manpower schlagartig überflüssig.

    Gab es die Bieneninstitute nicht schon vor der Milbe? Aber ja, für die Freunde der Verschwörung gibt es bald den kleinen Käfer.

    Ich habe ja keine Ahnung. Aber ich vermute es geht nur darum, dass bei einem Volk mit Brut wesentlich weniger Milben fallen dürfen/sollen, als bei einem Volk ohne Brut. Ob das Volk Brut hat oder nicht, erkennt man im Winter z.B. an den hellen Milben.

    Hymenoptera : Kann daraus einen nachnutzbare Zusammenfassung oder elektronisches Dokument, Videomitschnitt o.ä. erwachsen, damit auch Nichtteilnehmer profitieren und gute Ansätze sich verbreiten können?

    Laut Staatssekretär Stefan Tidow, werden die Präsentation zur Verfügung gestellt, soweit die Referenten damit kein Problem haben. Die ersten fünf Vorträge (incl. Wien) hatten Folien, die auch für sich alleine eine Aussagekraft haben. Danach wurde der Inhalt der Folien etwas dünner.

    Hier der Link zu den eingereichten Präsentationen.

    Im Januar soll es voraussichtlich noch mal eine zusammenfassende Dokumentation geben.


    Der eigentliche Einstiegslink ist immer noch hier.

    Traurige Nachricht: Der Imker hat auch in 2. Instanz verloren - die Völker müssen bis morgen früh abgetötet werden. Auch das OVG hat rein auf Basis der Schriftsätze vom Anwalt und dem Veterinäramt entschieden ohne weitere Meinungen einzuholen.


    Aber gerade mit dem Hintergrund der freiwilligen Untersuchung solltet ihr euch als Imker beim zuständigen Veterinäramt und dort direkt beim Amtsleiter ggf. beim Bezirksbürgermeister noch dringend im Nachgang Gehör verschaffen. Auch wenn das Tierschutzgesetz nicht greift, das Bundesnaturschutzgesetz greift bestimmt. Also holt die Naturschutzbehörde dazu und klärt die Veterinäre auf, es scheint erforderlich !

    Man wird alle diese Probleme eher mit dem zuständigen Veterinäramt lösen müssen, als gegen dieses. Aber ja leichter gesagt als getan, vor allem nach diesem Urteil.

    Als Rentner mit etwa 15 Völkern im "Dreiländereck" von 3 Veterinärbehörden und viel Zeit habe ich von der Stadt, in der ich die meisten Völker stehen habe, das etwa wöchentlich erscheinende Amtsblatt, in dem Sperrbezirke veröffentlicht werden, im kostenlosen "Online-Abo". Seit die "Gerüchteküche" von Sporenfunden nahe meiner Völker in einem Nachbarort berichtete, schaue ich fast täglich in TSIS und gelegentlich in die Homepage des Kreises, zu dessen Veterinär ich auch Kontakt habe.

    Von einem noch berufstätigen Hobbyimker mit 2 Völkern kann man das meiner Meinung nach nicht verlangen bzw. realistisch erwarten. Hier im "Bergischen Städtedreieck" Wuppertal-Solingen-Remscheid werden AFB-Sperrbezirke und die Verpflichtung zur Anmeldung von Völkern u.a. in der Tagespresse publik gemacht, wobei neben der Veterinärbehörde auch Vereine engagiert sind. Das halte ich ebenso wie eine gute Einbindung der BSV für wichtig.

    Ein verantwortungsbewusster Imker sollte, auch wenn er nicht "wandert", meiner Meinung nach mindestens jährlich seine Völker auf Sporen untersuchen lassen.

    Karl

    Ich bin da auch unzufrieden, dass nicht für jeden Imker klar ist, wo er die Information über AFB-Sperrbezirke herbekommt.

    Aus meiner Erfahrung, klappt für mich die Information per email über den Verein sehr gut. Aber ja auch Vereinsmitgliedschaft kostet Zeit und Geld.

    ...

    Aber von Behördenseite? Soll die Seuchenbekämpfung und -verhinderung darauf beruhen, dass Imker die Gerüchteküche anzapfen?

    Oder wird von den Imkern erwartet, dass sie wöchentlich die Webseiten sämtlicher Ordnungsämter abklappern?


    Was genau hindert die Ämter daran, so eine amtliche Bekanntmachung einfach an den Landesverband zu schicken?

    Ich glaube, dass der Landesverband in diesem Fall zeitnahe die Information hatte und diese auch weitergeleitet hat.


    Nur was hilft das den dort nicht organisierten Imkern? Dem Landesverband kann/wird es wohl egal sein.

    Man sollte es Imkern nicht unnötig schwer machen diese Information zu bekommen, aber etwas initiative kann man von jedem Imker erwarten.

    ribes Gibt es wirklich sporenfreie Völker?

    Ja. Die FKB meiner Völker seit 2005 sind immer mit "Sporendichte: Keine Sporen" ausgewiesen.

    Ja, es gibt Sporenfreie Völker, ich hätte es wissen sollen. In der Auswertung, der FKP meiner Völker aus Hohen Neuendorf, ist es auch für meine Völker genau so erklärt.



    Der Test kann wohl gar keine Aussage über wenig oder viel Sporen im Volk geben.

    Hallo Melanie,

    erst einmal meinen großen Dank dafür, dass durch die von Dir eingebrachten Fakten hier nicht nur zu Spekulationen kommt.


    Zu den folgenden Zitaten:

    ...

    Ich glaube, in Berlin haben wir viel mehr an AFB als gemeinhin bekannt eben weil es kein Monitoring gibt und keine ausreichende Zahl an subventionierten Proben... da wird das Keulen der Stände von ein paar ehrlichen und gesetzeskonform handelnden Imkern nichts ändern!

    Berlin braucht dringend ein Monitoring für die AFB. Glaubt doch nicht, dass die ganzen Balkonimker und Einvolkbienenstreichler ihre Völker alle anmelden, geschweige denn sich teure Beprobungen leisten.

    ...

    Diese Problem der nicht angemeldeten Imker kann man nicht ignorieren, aber das Vorgehen sollte sich nicht nach denen richten, die sich nicht an die bestehenden Regeln halten.