Beiträge von d2dum

    Die Wespen sind hier ähnlich extrem wie das letzte Jahr.

    Imker und Bienenvölker sind wahre Wespenmagnete.

    Ich denke mir, das sie in meiner Region bis November aktiv sein werden.


    Liebe Grüße Bernd.

    Bugsi das hier in vielen Beiträgen im Forum niedergeschriebene Wissen kann man leider nicht intravenös bekommen, sondern bedarf einem gewissem Willen und Engagement es sich anzueignen. Einige stößt es auch ab, das gerade aus der Jungecke immer wieder vermittelt zu bekommen, bitte macht mich mal mit der Essenz des Ganzen schlau.

    Wie lange man imkert, hat meines Erachtens nichts damit zu tun, ob man sich varroatoleranten Projekten anschließt oder nicht. Schneller als in zielgerichteten Gemeinschaften kann man nicht lernen. Ich selbst bin eher ein Jungimker (<10 Jahre) und habe schon immer mit verschiedensten "Projekten" der varroaüberlebenden Bienen gearbeitet.

    Klar braucht man imkerliche Grundfertigkeiten und Gelassenheit, die Gegebenheiten an den Völkern besser bewältigen zu können, welche jedoch nicht immer vor Fehlern schützen.

    Bienenvölker sind auch nicht unikat und machen zur selben Zeit und bei ähnlichen Bedingungen zwangsläufig auch immer das Gleiche. Jedes Jahrs ist es irgendwie anders und man muss sich immer wieder neu drauf einstellen.

    Oft gibt es auch kein nächstes Mal, wo man das dann genau besser machen kann, weil es dann doch wieder etwas anders ist.


    Nach mir bekannten Informationen, ist das varroatolerante Verhalten und Bruthygiene an Temperatur und Geruchssinn gekoppel, auch vom Alter der Biene , ihrer Arbeitsteilung und Volksstärke bzw Trachtbedingungen abhängig.

    Ein zusammengewürfeltes Volk wird schnell wieder Ansätze des varroatoleranten Verhaltens verlieren. Dieses Verhalten muß über mehrere Brutzyklen konstant vorhanden sein, solange sie die gefundenen Milben nicht töten, sondern nur die Milbenreproduktion beschränken. Das Verhalten muß so lange anhalten, bis die Milben an Altersschwäche sterben und auch Reinvasion bekämpft werden kann.


    Liebe Grüße Bernd.

    Moin ich empfehle dir, dich einfach einmal durch alle Beiträge zu VSB und oder VSH durchzuarbeiten.

    Nicht ist schlimmer in der Varroaresistenzzucht, als mit Halbwissen und Wunschträumen immer wieder neue Ansätze zu suchen und wilden Aktionismus an den Tag zu legen.

    Ich empfehle den Winter über diese graue Theorie zu verdauen und dich einem der unterschiedlichen VSB Zuchtprojekte ab Frühjahr anzuschließen.


    Wenn du dazu Fragen hast, kann ich dich dahingehend versuchen zu unterstützen.

    Verzeih, wenn ich keine Bewertung zu deiner direkten Frage abgebe, da ich meine du brauchst noch einige gehörige Portion an Wissen und Praxis.


    Liebe Grüße Bernd.

    Meiner Meinung nach macht ein 3D Druck für Waben wirklich erst Sinn, wenn man mit eigen hergestellte Wachsfilament drucken würde. Die Oberfläche sollte durch die Bienen bearbeitbar sein, da durch den Schichtenaufbau und das Platte Aufträgen des verflüssigten Füllstoff die Übergänge zu rauh sind.

    Noch etwas zu kleinen Völkern und wenig Bienenmasse.

    Je kleiner eine Bieneneinheit ist, um so erfahrener muss der Imker sein.

    Ich erlebe es immer wieder, das selbst erfahrene Imker kleine Einheiten in den Sand setzen, wenn sie damit starten.

    Kleine Einheiten verzeihen kaum kleine Fehler, große schon gar nicht.

    Kleine Einheiten müssen engmaschig überwacht werden.

    Kleine Einheiten kann man nicht genauso, wie die großen Einheiten behandeln, da dort Überfüttern an der Tagesordnung ist.

    Nun hat man das Dilemma zwischen das Volk braucht seine Ruhe und engmaschiger Kontrolle. Darum habe ich persönlich immer lieber mehrere gleichartige Völkchen, wo ich mir die Kontrolle aufteilen kann.

    Viel schaue ich am Flugloch, ob das Flugverhalten, die Bienenmasse und der Polleneintrag ähnlich sind und am Fenster des Fütterer schätze ich bei der Schnelligkeit der Futterabnahme auf die Volksgröße im Vergleich untereinander.

    Ansonsten Finger weg von den Einheiten, jedoch wenn was unklar ist, dann auch diese Einheit kontrollieren.


    Liebe Grüße Bernd.

    Falsch.

    Nicht jedes Volk ist gleich stark erstellt worden oder haben genau gleiche Startbedingungen in Anzahl der Milben.

    Der Rest war bei allen Völkern gleich, wie Bienenmasse aus den zusammen abgehangenen Bienen von verschiedensten Bienenspendern.


    Aus der Selektion, sind die Bienen erst raus, wenn sie nicht erfolgreich in den 2. Winter gehen. Ich gebe dir recht, das sich im 1. Winter Tendenzen zeigen könnten, aber bewertet wird nach mindestens 1 Jahr.


    Liebe Grüße Bernd.

    Ja Stefan, du hast ja recht. Es ist alles möglich, darum sagte ich ja, das Maß des Verzichts auf Honig entscheidet darüber. Wenn man eine Saison ohne Schwarmkontrolle bei zweistelligen Völkerzahlen gemacht hat, will man nie wieder anders.

    Egal ob jetzt mit guten Bienen oder einer Unzulänglichkeiten kompensierenden Betriebsweise.

    Und ich kenne Leute, die machen von Mitte April bis Juli regelmäßig Schwarmkontrollen und wundern sich, warum ich in der Zeit schon mit Königinnen rumspiele.


    Aber nicht vergessen, Bienen und Königinnen immer schön aus der Masse und im Überfluß, nie kleckern und ach naja wird schon werden.


    Liebe Grüße Bernd

    saimonsez warum so kompliziert? (Beginn ca. Mitte April an meinem Standort)

    Du gibst zu einem genau vorher gewählten Zeitpunkt 10 Völkern je eine Brutwabe DD im Abstand von je einer Woche an das Brutnest heran zum bestiften. In denen lässt du die Larven anziehen, schüttelst alle Bienen ab und packst sie in die 2 HR über dem Brutnest.

    Dann nimmst du dir ein Tag vor Schlupf die erste Serie Waben mit ansitzenden Bienen (Königin musst ja nicht suchen) in einen extra Brutraum und bringst diese Beute außerhalb des Flugradius der Spender mit einem nur auf einer Leiste mit Edellarven bestückten Zuchtrahmen und lässt dir super prächtige Königinnen anziehen. Hier bitte nicht nach 5 Tagen das käfigen der Zellen vergessen.


    Nach 7 Tagen fängst du mit der 2. Serie an.


    Jeweils kurz vor oder nach Schlupf der gekäfigten Zellen bildest du dir 5 Ableger aus 2 dieser Waben, einer MW und wenn du hast noch eine Futterwabe oder Futtertasche dazu. Dann kommen die Ableger aus dem Flugkreis des Sammelbrutablegers und dürfen darauf warten bald ein großes Volk zu werden.


    So hast du in 14 Tagen ohne viel Aufwand 10 neue Völker und brauchst eigentlich gar keine Schwarmkontrolle mehr machen.

    Es ist auch möglich 20 Völker zu machen, mit einer Brutwabe und einer Futterwabe, allerdings bringen die dir dann in der Linde keinen Honigraum mehr, werden aber trotzdem ein großes Volk bis zum Herbst. Dieses Verfahren hat nichts mit einem Einwabenableger und zieh dir selber eine Königin zu tun. Eine frisch schlüpfende Dadandbrutwabe mit ansitzenden Bienen ist eine ganz andere Hausnummer als eine Zander oder DNM Brutwabe.

    Gleichmässige leichte Futtergabe mit Zugabe von weiteren MW gibt dem Volk weiteren Platz für das Wachstum.

    Bei 6 Waben im Brutraum Absperrgitter und HR rauf und auf Lindentracht warten.

    Es muss auch allerdings alles mit dem Wetter (Kälteeinbruch und Brut im Honigraum ist ungünstig) passen und die potentiellen Schröpfvölker sollten keine Kümmerlinge sein.


    Liebe Grüße Bernd

    Täuscht mich meine Erinnerung und es war in Wahrheit noch nie so?

    Oder war es so, wurde inzwischen aber geändert?

    ... aus Styropor mit Verweis auf die Vorgaben der Belegstelle. So werden z.B. für die Greifswalder Oie nur kleine Stryroporeinheiten angenommen ...

    Hier muss ich intervenieren, speziell für die [oie].

    Keine mir bekannte Belegstelle schreib das Material für Begattungskästchen vor, nur unter Umständen das Format , in dem angeliefert werden kann.


    Im Besonderen gibt es auch HOLZ Begattungskästchen im Apidea Style, sind nur keine Apidea, weil der Hersteller halt nur in Styrodur fertigt.


    Liebe Grüße Bernd.

    Das bohren an der Kiste ist unproblematisch, ich schraube eine blanko Hundemarke davor.

    Heh was für super Idee, Kombination aus Beutennummer und klappbarem Bedampfungsloch.

    Du bist mein Held, ich nehme dafür jetzt meine Schlüsselanhänger mit Nummer.


    Liebe Grüße Bernd.

    Bitte die Versicherung des Imkers über den Verein nicht mit einer imkerlichen (Betriebs)Haftpflichtversicherung verwechseln. Hier sind lediglich imkerliche Dinge versichert und nicht Schäden die durch den Imker und sein Tun entstehen.
    Das kann man sicherlich nicht genau so pauschal sagen, weil da kann ja jeder Verein für seine MItglieder eine Schippe drauf legen, wenn es aber um den Versicherung im Verein als DIB Mitglied geht trifft obiges zu.

    Irgendwie halten sich verschiedene Mythen ziemlich hartnäckig.


    Liebe Grüße Bernd