Beiträge von d2dum

    Bis Oktober nimmt doch die Bienenmasse nicht zu, sondern stetig ab, wenn dort noch keine legende Köngin im Volk ist.

    Selbst wenn eine Frische in 14 Tage legt, wird die erste Brut erst in 21 Tagen schlüpfen. Eine junge Königin legt erst ein kleineres Brutnest an und steigert sich dann ab dem 2. Durchlauf, wo dann aber immer weniger Pflegebienen da sind, um diese Dynamik zu unterstützen. Das heißt du hast evt wenn es gut geht in 56 Tagen den Staus Quo erreicht. Dann haben wir Ende Oktober.


    Was hast du dann gekonnt im Vergleich zu jetzt?

    Bienenmasse: nix

    Mehrarbeit: ja

    Stress: ja


    Bei der Vereinigung kommt es drauf an: Beutensystem, Betriebsweise, derzeitiger Ausbau der beiden Bruträume, Futter, Volksstärke, Wertigkeit evt. vorhandener Königinnen, Standorte der Fluglinge und der Brutlinge ...

    Es gibt mehr an Möglichkeiten als nur eine und dieses unsägliche in Sicherheit wiegende Zeitungspapier.


    Ah ich lese gerade Zander einzargig.


    Liebe Grüße Bernd

    Ich nehme ein 250ml Joghurtbecher bei Mini-Kunstschwärmen.

    1x Apidea

    3x MP mit 3 Mittelwänden und 1 Futtertasche die ich dann nach und nach mit MW erweitere.


    Bei BW 2x auslaufende BW mit Bienen und 2x Futterwaben mit Bienen Rest 3x MW


    Die im Ende Mai gebildeten sind jetzt auf 3 Zargen.

    Die im Juli gebildete Völker sind auf 1er Zarge. Wenn dann die Königin entnommen wird zum Einweiseln, nehm ich die Zarge und stelle sie unter einen Zargensammler bis 3x Zargen.


    Völker die ich mit Futtertasche gebildet habe, werden mit MW solange erweitert, bis die Zarge ausgebaut ist, danach kommt eine Futterzarge drauf. Danach lasse ich bis zu 3 Zargen in Kombination mit Ausbauen und Zargensammler anwachsen, je nach Zeitpunkt im Jahr. Wird eine Königin drohnenbrütig, wird sie abgedrückt und Zargen anderen Völkchen untergesetzt.

    Völker aus dem Frühjahr die stark gebildet wurden und sich gut zu entwickeln, sind dann in 3x 12er Überwinterungszargen, da ein 6er 6MP Turm schlecht zu händeln ist.


    Liebe Grüße Bernd.

    Bei mir gibt es auch einige starke Völker die noch etwas auslaufende Brut und keine Stifte mehr haben, bei sonst noch vorhandener alter Königin.


    Ich würde mir da kaum Gedanken darüber machen, evt. den Varroabefall noch testen und ansonsten weiter einfüttern, wenn es noch notwendig ist.

    Wenn noch nicht behandelt ist das jetzt eine gute Change.


    Liebe Grüße Bernd.

    Überall ist ein sehr weitläufiger Begriff. Eine gewisse Bodenfeuchtigkeit begünstigt meiner Erfahrung nach das Wachstum. Das ist aber keine Bedingung, bisher habe ich Bestände noch nicht auf Sandböden gesehen.


    Liebe Grüße Bernd.

    10l Kanister, sind etwas robuster und 8l bekomme ich immer ganz gut in den Fütterer.

    Ich habe ein kleines Eimerchen in dem ich dann die kleinen Steine sammel, wenn ich sie nach dem Reinigungsprozeß nicht mehr benötige.

    Ob jetzt jede angedunkelte Stelle weggeschrubbt werden muss, ist wohl eher ein menschliches Schönheitsideal als eine Notwendigkeit. Das 3:2 Futtergemisch steht bei mir maximal 3-4 Tage im Keller und wird derzeit vor dem Verbrauch auf 1:1 verdünnt.


    Ansonsten die Kanister immer schön nach Gebrauch spülen.


    Liebe Grüße Bernd.

    Ich denke Dieter hat es auf den Punkt gebracht, volle Kiste bei ressourcenschonenden Einsatz der Königin.

    Ich denke es gibt nicht _DIE_ Langlebigkeit an sich, sondern das ist eine lebensangepasste Strategie der Minimalisierung der Natur.

    Schlußendlich hat es auch etwas mit der Leistungsfähigkeit der Königin zu tun, ob sie in ungünstigen Situationen mittels hoher Legeleistung auch eine volle Kiste hinbekommt.

    Ansonsten bremst sich das Brutgeschäft doch ein und die Brut wird zurückgefahren, wenn die Volksstärke für die Witterung, Tracht und alle Arbeiten ausreicht.


    Nachteil von nur Langlebigkeit ohne Brutvitalität ist bei Erkrankungen, das Dahinsiechen und eine längere Infektionsverbreitung.

    Kurzlebige haben eine schnellere Selbstheilung des Volkes durch Aussterben der Schädigung.


    Man kann sich nicht nur die rosigen Seiten (Langlebigkeit) raussuchen, denn irgendwie ist das alles ein riesen zusammenhängender Batzen an Abhängigkeiten und bringt dann andere Probleme mit sich, die vorher einfach gar nicht da waren (Überalterung).


    Liebe Grüße Bernd.

    Und wenn jemand schon mal ZKV (Zweiköniginnenvolk) hatte, der wird diese Idee noch abstruser finden.

    Probiere erst mal ZVK mit normalen Honigräumen aus, dann schauen wir mal, ob du das auf Dauer machen möchtest. Ich nicht, ich trenne alle nicht schwachen Völker im April in 2 einzelne, weil alles andere macht kein Spass in der weiteren Bearbeitung.

    Das ist wie Brei der im Topf überkocht und du den Deckel nicht mehr drauf bekommst.

    Ich hatte dieses Jahr, ich operiere damit schon seit 3 Jahren, das erste mal 1 von 6 ZVK komplett durch das Jahr geführt. Aber auch nur, weil es im Frühjahr sehr klein war, um als Einzelvolk irgendwas zu reißen. Im Sommer war die Kombi eines der besten Völker.


    Ich schließe mich allen Vorrednern an, Alles in Allem, vergiß es.


    Nicht jede Sache die für sich allein gut ist, macht in der Summenkombination Sinn.

    Wer mit Großwaben imkert, muss sich einfach auch von alten Betriebsweisen der Kleinformatwaben trennen, sonst macht das mit den Großwaben kein Sinn,


    Liebe Grüße Bernd.