Beiträge von d2dum

    Ja, wenn ich Zeit habe, werde ich die Simulation für 2023 mal wieder durchlaufen lassen.


    Liebe Grüße Bernd.

    Mein Met steht über 6 bis 12 Monate und setzt sich komplett klar ab und hat für mich eine angenehme Restsüße, die nicht aufgesüsst wirkt, noch ist er zu drögig. Ich nehme nur Portweinhefe, alle anderen sonst so käuflichen Trockenhefen wie Malaga oder Cherry nehme ich nicht mehr.


    Bei einer Heißabfüllung vermute ich, wie auch beim Honig erhitzen, die termische Zerstörung von nicht so unwichtigen Inhaltsstoffen.

    Welche das neben Vitaminen genau sind, müsste man untersuchen. Ich kann mir vorstellen, das viele Eiweiße auch bei der Gärung von den Hefen aufgezehrt worden sind.


    Liebe Grüße Bernd.

    @wasi ist doch wumpe ob Kiste, Zellmaß oder Wabenabstand, das System in sich muss passen.

    Der eine mit 5,1mm und 32mm, der andere 5,4mm mit 35mm.

    Oft kommen Fragen auf, weil man einfach diese feine Kombination noch nicht verstanden hat. Wir beide wissen, da gibt es noch viel mehr wass man wissen können sollte um und mit Kisten für die Bienen.


    Aber auch alles kein muss, die Bienen sind da doch ganz flexibel und was den einen nicht kratzt, geht einem anderen Imker sowas auf den Senkel, das für ihn das ein NoGo ist.


    Ich seh es mittlerweise gelassen und weniger "religös", was nicht heisst, das ich es nicht anders mache, als andere.

    Wie es passt und sich im Gesamtkontext als vorteilhaft gezeigt haben könnte (ja teilweise auch mangels Wissen, Erfahrung und Glauben)


    Liebe Grüße Bernd.

    Die Lösung der Eingangsfrage ist nicht was ist für jeden Imker das beste, sondern was ist für welche Randbedingungen günstig, nach den Erfahrungen der eigenen Imkerei ist.

    Auch Heufel und wie sie alle heißen, schreiben ihre Erkenntnisse nur aus einigen Veröffentlichungen und Untersuchungen anderer ab.

    Ja man braucht für Algorithmen eine Quasigröße mit der man die Brutentwicklung gut kalkulieren könnte. All das sind nur Modelle, die im parktischen Einsatz nicht wirklich genau so eintreten, zumindest als Näherung tauglich scheinen

    Als Anfänger mag man es gern berechenbar, so war ich auch, weil man keine Erfahrungen hat, um gut oder weniger geeignet zu bewerten. Man möchte auch mso wenig wie möglich falsch machen und klammert sich dann an solche Rechnenmodelle. Daran ist an sich nichts falsch, nur musst du dir gefallen lassen, das du dafür für dich keine wirkliche Lösung finden wirst.

    Hast du dann eine gefunden, ist diese auch nur an gewisse Randbedingen geknüpft unter der das für dich optimal ist.

    Ändern sich die Bedingungen, dann führt das auch dazu, das man von seiner alten in Stein gemeißelten Ansicht weg kommt. Das schaffen einige mit mehr oder mit weniger Schmerzen, andere gar nicht.

    Und dann gibt es noch die Spezialisten, die erkannt haben, welche Beute unter welchen ihrer Einsatzbedingungengenau das Richtige ist und einen, naja sagen wir mal etwas ausgefalleren Park an Ausrüstungen haben.


    Als Anfänger kann man weder mit der 12er noch mit der 10er wirklich etwas falsch machen und für mich zum Beispiel ist die Frage Nicot oder nicht überhaupt keine Grund für die Entscheidungsfindung, nur weil das oft hier kam.

    Hier ist das eher ein Grund, wie Ralf schreib, bekomme ich zum "Wandern" auf meinen kleinen Hänger evt noch 2 Völker mehr drauf.

    In anderen Situationen reichen mir einfach 10er Kisten nicht, denn bei 2 vollen Drohnenwaben, die ich aus gewissen Gründen brauche, ist die 12er Kiste auch so schon komplett voll. Und ja ich imkere mit 5,1mm Wabenbau und bekomme Brutwaben in meine 12 Kisten. Dafür sind meine Drohnenrahmen 40-41mm breit, das kann jeder jedoch machen wie er will.

    Wenn man das kombiniert, mit ich mag Futterecken und kein Holz zu Holz bis ins letzte Eck, sieht die Welt mit 10er Kisten schon anders aus und demzufolge nehme ich da die 12er Kisten.

    Holz oder Styropor ist auch nicht dieeee Frage, sondern wann benutze ich was vorteilhafter. So entwickeln sich eine Vielzahl von Einsatzszenarios, die alle nicht falsch oder richtiger sind.


    Fangt einfach an und macht und ihr werdet sehen, unter welchen Bedingungen ihr an die Grenzen des einen oder anderen Beutensystems stosst.

    Ist der Leidensdruck hoch genug steigt ihr um, wenn nicht wird solange an Alternativen gebastelt, bis der Leidensdruck für einen Umstieg hoch genug ist.


    Das ist jetzt kein Pro auf BeutenZoo in der Imkerei, da das bei einer effektiven Honigimkerei kontraproduktiv ist.


    Liebe Grüße Bernd.

    Hier kommt es in den Erklärungen zu den Drohnenvölkern noch nicht ganz deutlich heraus.

    Die Völker die die Drohnen erzeugen, haben alles Schwesterköniginnen einer Zuchtmutter. Mit welchen Drohnen diese Schwesterköniginnen begattet sind, spielt für das Erbgut der erzeugten Drohnen keine Rolle.

    Ausschließlich das Erbgut der Mutter der Schwesterköniginnen ( Drohnen = unbefruchtete Eier) wird hier bei der Begattung durch diese Drohnen weiter gegeben.

    Um eine ausreichende genetische Vielfalt weiter zu geben, braucht es eine größere Anzahl von Geschwisterköniginnen für diese Drohnenvölker (genügende Anzahl von Sexallelen). Ich nannte hier min 20 Geschwistervölker, ist aber eher ein schlechter Kompromis.

    Das mag jetzt für 5 Königinnen (extrem nach unten) etwas oversized zu sein, ist aber notwendig, wenn man die genetische Vielfalt haben möchte.

    Nach Oben könnten diese 20 Völker auch 400 und mehr Königinnen begatten, wenn dafür ausreichend Drohnen im Laufe der Zeit (versetzt oder punktuell) gebildet werden.


    Jetzt kommen wir zur Begattungsqualität. Je weniger Fremddrohnen an der Begattung der Königinnen teilhaben, um so besser ist das Ergebnis, welches man sich mit diesen Begattungen auf Basis der genetischen Linien verspricht.

    Je höher der Fremdeinfluß, um so schlechter lassen sich Eigenschaften der Völker, die von den begatteten Königinnen erzeugt wurden, miteinander vergleichen und daraus diejenigen selektieren, mit denen man weiter machen möchte.

    Der Ort der Anpaarung reguliert dann mögliche Fremdeinflüsse, bzw entscheidet darüber welchen zusätzlichen Aufwand man betreiben muß, um den Fremdeinfluß so gering wie möglich zuhalten.

    Das kann bei Belegstellen mit Schutzradius auch dazu führen, das man dort die Imker mit ihren Völker im Schutzbereich und nahen Schutzbereich mit entsprechenden Schwesternköniginnen jedes Jahr kostenfrei umweiselt.

    Oder die Imker wandern für den Zeitraum der Belegstellensaison und kurz davor an andere Standorte ab.


    Suche hier bitte im Forum noch einmal nach Drohnenvölker. Da kommen auch noch reichlich Informationen, bevor wir hier alles noch einmal zusammenfassen.


    Liebe Grüße Bernd.

    Wenn man ganz sicher gehen will, hilft nur der allgemeine und schon oft angesprochene Spruch:

    1xBank, 1xLager und 1x im Volk.

    Alles was dann zuviel ist kann weg.


    Wo ist da das Verständigungsproblem?


    Letzte Ernte kommt ins Glas, neue ins Lager und alles was dann noch übrig sein sollte kann in freien Handel.


    Liebe Grüße Bernd

    Viele Methoden sind nicht die Frage nach der Methode ob es klappt oder nicht, sondern eine Frage der Menge und damit verbunden der Sinnhaftigkeit.

    Sichere Methoden für gute "Produkte" bedürfen halt auch immer mehr Aufwand als bei anderen Methoden.


    Liebe Grüße Bernd.

    hornet genau das habe ich vermutet.

    Reine Marketingmasche und Verkaufspsychologie, weil die Leute teilweise als zu doof dargestellt werden und vom Preisschild im Laden nicht das kg Gewicht ablesen können.

    Das kann aber bei bewusst agierenden Käufern extrem nach hinten losgehen, weil sie das als Schwindel und Übervorteilen auslegen könnten.

    Es mag keiner eine 80g Schokolade für den Preis der 200g kaufen, ohne sich "verarscht zu fühlen". Das führt dann unter Umständen auch zu Verweigerungshaltungen und damit kein Umsatz.

    Ich denke das ist ein Feld da kann man sich beliebig pro und kontra drüber auslassen.

    Ich sage das sollte jeder für sich selbst entscheiden, wie und wo er sich positioniert.


    Liebe Grüße Bernd.

    Halten wir fest, das es eine regions- und gebrauchspezifische Bezeichnung ist.

    In meinem Standardvertriebsgebiet kennt kaum einer Akazien, Robinien fast jeder.


    Darum liebe Kiki mach was du willst. Du kannst auch ein 2 Sortenhonige machen, indem du einmal Akazien- und zum 2. Robinenhonig aufs unterschiedliche Etiketten schreibst.
    Es finden sich garantiert Leute, denen die gleiche Füllung unterschiedlich schmeckt und oder du marketingtechnisch emphirisch ermitteln kannst, was sich besser verkauft.


    Liebe Grüße Bernd.