Beiträge von d2dum

    Helmholt kein Ding, das respektiere ich vollkommen. Mir ist es vollkommen egal womit jemand arbeitet. Wenn es was zu lernen gibt bin ich dabei. Wenn ich das dann noch an andere weitergeben darf ist das noch besser.

    Stehe ich persönlich oder wir als LBMV ja noch am Anfang und so schmücke ich mich noch mit der Arbeit die andere geleistet haben. Auch wenn sich das schon etwas verwässert ist doch Demut davor angebracht.


    Liebe Grüße Bernd.

    Gut, wenn du dann einen fairen Preis für eine unser selektierten Königinnen zahlst, werden wir uns schnell einig.

    Ich hatte vorhin mal meinen Aufwand im LBMV VSB Projekt zusammen gestellt und bin 2020 auf ca. 5000 Fahrkilometer nur für das Projekt gekommen.

    Insgesamt ergab es über 8000km für mich persönlich, die mit Projekten um die Suche nach einer Varroa überlebenden Biene zu tun hatten. Der positive Nebeneffekt ist, ich lernte viele Bienenverrückte in vielen Landesteilen Deutschland neu kennen und festigte ältere Verbindungen. In Bayern dachten die Kollegen bestimmt, ich bin von um die Ecke oder mache bei einer gewissen Person ein Praktikum, weil ich gefühlt immer wenn es etwas zu holen gab, da war.😉

    Und dann bin ich in BW und RLP und treffe auch dort immer wieder einige bekannte Gesichter, die selbstlos diese Projekte unterstützen, lernen und auch ihr Wissen und Können weitergeben oder mir selbstlos ein Schlafplatz angeboten haben.


    Danke Mädels und Jungs für den ganzen Support. Wir sind da noch ganz klein im Norden, aber holen auf. Es fühlt sich jedoch manchmal wie Hase und Igel an, aber wir sind trotzdem stolz wie Bolle über unsere Arbeit und das gemeinsame Ziel.


    Liebe Grüße Bernd.

    Helmholt im Prinzip nicht. Bisher waren die Kollegen froh, wenn sie sie los waren und uns damit unterstützen konnten.

    Wenn mir jetzt jemand die ganze Arbeit abnimmt und ich quasi nur 6000 Milben abholen könnte, kann man bestimmt auch über finanzielle Faktoren reden.

    Klar ist das alles eine Terminsache und manchmal eine haarscharfe Volksführung, aber es gab letztes Jahr ein Imkerkollege, der für 2 meiner Kollegen Milben spendete, wo sie innerhalb von 2h über 6000 Milben ernten konnten und damit ihre Völkchen alle infiziert haben. Ich schätze da wären locker noch 3000 für mich ohne großen Aufwand abgefallen, allerdings wusste ich es erst zu spät und da waren die Sammelbrutableger schon behandelt.


    Darum wollte ich vor der Winterbehandlung nochmal ein Achtungszeichen setzen, wer möchte und kann ......


    Manne Milben züchten ist vielleicht etwas übertrieben, wir lassen sie leben hoffen das sich genug entwickeln damit wir definiert ausgesuchte Testvölkchen definiert mit vitalen Varroamilben infizieren können, um dann am Ausräumverhalten bewerten zu können, welches die besten Anpaarungen bei der instrumentellen Besamung waren.

    Die Völkchen werden unbehandelt überwintert und im nächsten Jahr entscheidet dann das weitere Verhalten des MP Volk über eine Eignung für unser VSB Projekt bzw der Entwicklung von Drohnenvölker für unsere VSB Belegstelle(n) oder Tausch/Startpoluationen anderer Projekte.


    Weiter ist zu beachten das Varroa überlebende Bienen einem ständigen Varroabefall ausgesetzt sein sollten, damit ihnen dieser Befall als Gefahr für das Bienenvolk wichtig erscheint, der ausgeräumt werden muss.

    Nimmt der Imker dies den Völkern ab, erkennen meiner Interpretation nach die Völker zu spät dagegen agieren zu müssen.


    Erbanlagen werden teilweise wohl erst nach gewissen Triggern aktiviert.


    Liebe Grüße Bernd.

    Wie meinst du das?

    Meinst du ob man auf die 12MP Überwinterungszarge die 6er Stehr Box stellen kann?

    Schau einfach mal nach den Außenabmessungen, aber ich meine die Stehrzarge ist inklusive Boden.

    Außerdem sprachen wir von Dadant, welches Maß meinst du?


    Liebe Grüße Bernd.

    Moin Stewfan schick mir eine PN oder Mail mit Ortsangabe, wo du zu finden bist, dann schaue ich, wohin ich dich ruck zuck in deiner Nähe vermitteln kann.

    Ansonsten der LBMV heisst dich herzlich willkommen.


    Ron was soll ich nur ohne dich machen 8o und beemax dieses Jahr gibt es keine Ausreden, besorg dir schon mal reichlich MP. Puderzucker habe ich xx kg Weise, keine Angst. Ich nehm auch Milben von deinen VSH Königinnen Völkern 8o.

    Ich bin nicht wählerisch, Hauptsache vital und nicht schon halbtot.


    Aber nun genug geprollt, die Sache ist ernst und manchmal grenzwertig in dem was den Völkern zugemutet wird.


    Mit imkerlichen Grüßen

    Bernd Pflugrad

    LBMV Presse und Öffentlichkeitsarbeit

    presse@buckfast-mv.de

    Das Kalenderjahr neigt sich jetzt schnell dem Ende zu, die letzten Arbeiten an unseren Bienenvölkern sollten erledigt sein.


    Viele warten jetzt auf eine brutfreie Zeit, die oft 21 Tage nach dem ersten Frost erwartet wird, um die Varroawinterbehandlung durchzuführen.


    Doch Halt nicht so schnell.


    Wir brauchen nächstes Jahr für unser Zuchtprojekt über 30.000 vitale Varroamilben.

    Es ist schon eine verkehrte Welt, die meisten kämpfen wie verrückt gegen den Varromilbenbefall in ihren Völkern und wir sammeln Milben.

    Ja so ist es, bis zu 25% unserer Testvölker konnten 2020 nicht oder nicht ausreichend mit Milben infiziert werden und konnten bei der Auszählung dadurch keine signifikanten Auszählergebnisse bringen bzw überhaupt ausgezählt werden. Das sind verschwendete Kapazitäten und da gilt es sich zu verbessern.

    Darum müssen wir uns für 2021 besser darauf vorbereiten und neben Königinnen und Zuchtvölkern gut über den Winter bringen, darüber hinaus auch Varroamilben züchten.


    Wer es sich leisten kann und will, sollte bei seinen (oder einigen) Völkern auf eine Winterbehandlung und im Frühjahr auf das Drohnenschneiden verzichten.

    Es ist auch denkbar die Drohnenwaben in Sammelmilbenableger zu geben und Brutwaben aus den winterunbehandelten Völkern in diesen Völkern zu sammeln, damit wir zum Infektionszeitraum in unseren TBE Brutablegern dann tausende Milben ernten können.


    Ich selbst habe an 3 Wochenenden über mehrere Stunden mit Kollegen zusammen ca. 16 Wirtschaftsvölker und Sammelbrutableger mit Puderzucker behandelt und Milben ausgesiebt. Dabei konnte ich nur knapp 4000-5000 Varroamilben gesamt ernten.


    Das war echt mühsam und ich bedanke mich nochmal bei allen Brutsammelspendern und Helfern, die mich und uns dabei unterstützt haben.

    Vielleicht schaffen wir es im nächsten Jahr uns besser darauf vorzubereiten.

    Schön wäre es auch, wenn wir zusätzlich Hilfe von anderen Unterstützern bekämen, die uns bereitwillig ihre vitalen Milben zur Verfügung stellen.

    Ich wünsche noch eine angenehmes Restjahr und bleibt gesund.


    Mit imkerlichen Grüßen

    Bernd Pflugrad

    LBMV Presse und Öffentlichkeitsarbeit

    presse@buckfast-mv.de

    Schau dir einfach mal die Überwinterungsmagazine MP an, da hast du was du suchst.

    6x 2/3 LS oder 12x MP, kombiniert mit 6x DD, Fütterern ......

    Gibt es bei Wagner oder Holtermann oder auch anderen.

    Ansonsten 6er oder Kombikästen sollte man dann noch für die Belegstelle haben.


    Liebe Grüße Bernd.

    Aus der Rubrik Dronenvölker kommend kann ich dir sagen, das Nichtgeschlechtstiere zu jeder Zeit frei fliegen können sollten.

    Für die Geschlechtstiere kann das Flugloch auch auf der abgewandten Seite sein, welches man dann in den abendlichen Stunden ohne Regen öffnen lässt.


    Liebe Grüße Bernd.

    Franz und Dieter ich weiß das es irgenwie geht, doch Dieter hat das als ultima ratio geschrieben.

    Dafür wäre mir persönlich das 12er MP formschöner und ohne Grundbastelei verfügbar.

    Da packe ich 12MP Rähmchen in die untere Zarge und oben 6 DD drüber und warte bis die Beute platzt und überwintern das dann komplett so mit 2 Zargen plus Einfüttern mit MP Zarge über ASG drüber und im November dann bis zum Frühjahr drunter.


    Dieters Ansatz mit der bestmöglichen Raumausnutzung von Transportmitteln ist mir vollkommen klar und das teile ich auch unangefochten. Genauso das fluglochftreie Rückwand an Rückwand System ist vollkommen ok. Evt ist der Materialpreis dann auch noch besser.


    Liebe Grüße Bernd.

    Genau, nun wird ein Schuh draus. In der Länge dachte ich das wären die 509mm. Aber du stellst die ja quer zur 10er DD darum 430mm, sonst würde es ja nicht passen. In der Breite sind es dann 509/2 mm

    255mm. Das reicht aber nicht ganz für MP Rähmchen Dieter.

    35x9+2×2 = 314mm Innenmaß macht gang schön dicke Wandstärke

    217 + 2xBeeSpace = 233mm Innenmaß

    macht 11mm Holzstärke der Wände dabei sind die Oberträger ca 254mm und dies ergäbe dann 0,5mm Wandbereich.


    Dieter, wo ist da der Wurm drin?


    Liebe Grüße Bernd.

    Pinte ich denke das könnte man analog zu den 10DD HR sehen.

    Ich kenne da welche mit Rechen und Rutschleiste.

    Ich habe da jedoch bei Weber kein 10er DD System gesehen, sodass ich annehme das es dort nur Rechen mit 25mm Ohrchenbreite gibt.


    Ich habe nochmal nachgesehen, die Öhrchen im Standard und damit Rechen sind für 25mm ausgelegt.

    Bei Weber sind die Öhrchen und Rechen passend für 19mm.

    Die Oberträger sind dann entweder 28,5mm oder 25mm je nach System 35/32mm Wabenabstand (BR) welche für den HR weniger ein Rolle spielen.


    Liebe Grüße Bernd.

    Ich bleibe mal nur bei HR Zargen, weil das ja Thema ist. Den Rest kann man sich ableiten.

    Bei einem Beutenaußenmaß von 509mm darf das Material nur 22mm dick sein, bei 25mm ergibt sich 515mm.

    Wenn man also Beespace kompatibel sein will, müssen sich bei konstantem Innenmaß bei unterschiedlicher Beutenwanddicke unterschiedliche Außenmaße ergeben.


    Damit sind diese unterschiedlichen Zargen zwar vom Innenmaß kompatibel und auch stapelbar, aber vom Witterungsschutz her nicht gut zu kombinieren.

    Da dringt dann mehr Feuchtigkeit über die Überstände in die Zargen ein.

    Zum Material nimmt jeder Inverkehrbringer etwas anderes und bei Weber war es meines Wissens nach Weymothkiefer und bei Wagner Fichte.

    Aber das ist auch immer vom Hersteller abhängig und wird dann vom Vertreiber so weiter verkauft.

    Die Qualität ist teilweise sehr schwankend, hält bei mir schon 5 Jahre und länger, wenn ich übernommenes Material anrechne.

    Du wirst immer wieder Sachen finden, die bei Extremnutzung sich auch mehr abnutzen oder die auf Grund der Bauart (Absperrgitter im Holzrahmen) und Nutzung nicht das Lebensalter einer Brutraumzarge erreichen werden.

    Astlöcher werden meist ausgebohrt und verdübelt und halten je nach Farbgebung/Außenschutz mehr oder weniger lang.

    Ich habe gemerkt, das eine dunkle Farbgebung bei einer Lasur das Holz mehr arbeiten lässt und so vorhandene Bahnenbrüche verstärkt.

    Wer Verzinkungen nicht ordentlich gegen Witterungseinflüsse schützt wird dort auf Grund der vielen Bahnbrüche eine geringere Haltbarkeit haben. Gleiches trifft auf die zu, die zu wenig Schrauben verwenden, da die Kräfte aus der Holzverwerfung ungenügend aufgenommen werden. Damit brechen die Brettverleimungen auf und die Witterung tut dann den Rest.


    Ich persönlich mache Beespace ausschließlich nur unten und was ich nicht so an (Holz)equipment kaufen kann, baue ich darauf hin um.


    Liebe Grüße Bernd.