Beiträge von d2dum

    Meiner Meinung nach macht ein 3D Druck für Waben wirklich erst Sinn, wenn man mit eigen hergestellte Wachsfilament drucken würde. Die Oberfläche sollte durch die Bienen bearbeitbar sein, da durch den Schichtenaufbau und das Platte Aufträgen des verflüssigten Füllstoff die Übergänge zu rauh sind.

    Noch etwas zu kleinen Völkern und wenig Bienenmasse.

    Je kleiner eine Bieneneinheit ist, um so erfahrener muss der Imker sein.

    Ich erlebe es immer wieder, das selbst erfahrene Imker kleine Einheiten in den Sand setzen, wenn sie damit starten.

    Kleine Einheiten verzeihen kaum kleine Fehler, große schon gar nicht.

    Kleine Einheiten müssen engmaschig überwacht werden.

    Kleine Einheiten kann man nicht genauso, wie die großen Einheiten behandeln, da dort Überfüttern an der Tagesordnung ist.

    Nun hat man das Dilemma zwischen das Volk braucht seine Ruhe und engmaschiger Kontrolle. Darum habe ich persönlich immer lieber mehrere gleichartige Völkchen, wo ich mir die Kontrolle aufteilen kann.

    Viel schaue ich am Flugloch, ob das Flugverhalten, die Bienenmasse und der Polleneintrag ähnlich sind und am Fenster des Fütterer schätze ich bei der Schnelligkeit der Futterabnahme auf die Volksgröße im Vergleich untereinander.

    Ansonsten Finger weg von den Einheiten, jedoch wenn was unklar ist, dann auch diese Einheit kontrollieren.


    Liebe Grüße Bernd.

    Falsch.

    Nicht jedes Volk ist gleich stark erstellt worden oder haben genau gleiche Startbedingungen in Anzahl der Milben.

    Der Rest war bei allen Völkern gleich, wie Bienenmasse aus den zusammen abgehangenen Bienen von verschiedensten Bienenspendern.


    Aus der Selektion, sind die Bienen erst raus, wenn sie nicht erfolgreich in den 2. Winter gehen. Ich gebe dir recht, das sich im 1. Winter Tendenzen zeigen könnten, aber bewertet wird nach mindestens 1 Jahr.


    Liebe Grüße Bernd.

    Ja Stefan, du hast ja recht. Es ist alles möglich, darum sagte ich ja, das Maß des Verzichts auf Honig entscheidet darüber. Wenn man eine Saison ohne Schwarmkontrolle bei zweistelligen Völkerzahlen gemacht hat, will man nie wieder anders.

    Egal ob jetzt mit guten Bienen oder einer Unzulänglichkeiten kompensierenden Betriebsweise.

    Und ich kenne Leute, die machen von Mitte April bis Juli regelmäßig Schwarmkontrollen und wundern sich, warum ich in der Zeit schon mit Königinnen rumspiele.


    Aber nicht vergessen, Bienen und Königinnen immer schön aus der Masse und im Überfluß, nie kleckern und ach naja wird schon werden.


    Liebe Grüße Bernd

    saimonsez warum so kompliziert? (Beginn ca. Mitte April an meinem Standort)

    Du gibst zu einem genau vorher gewählten Zeitpunkt 10 Völkern je eine Brutwabe DD im Abstand von je einer Woche an das Brutnest heran zum bestiften. In denen lässt du die Larven anziehen, schüttelst alle Bienen ab und packst sie in die 2 HR über dem Brutnest.

    Dann nimmst du dir ein Tag vor Schlupf die erste Serie Waben mit ansitzenden Bienen (Königin musst ja nicht suchen) in einen extra Brutraum und bringst diese Beute außerhalb des Flugradius der Spender mit einem nur auf einer Leiste mit Edellarven bestückten Zuchtrahmen und lässt dir super prächtige Königinnen anziehen. Hier bitte nicht nach 5 Tagen das käfigen der Zellen vergessen.


    Nach 7 Tagen fängst du mit der 2. Serie an.


    Jeweils kurz vor oder nach Schlupf der gekäfigten Zellen bildest du dir 5 Ableger aus 2 dieser Waben, einer MW und wenn du hast noch eine Futterwabe oder Futtertasche dazu. Dann kommen die Ableger aus dem Flugkreis des Sammelbrutablegers und dürfen darauf warten bald ein großes Volk zu werden.


    So hast du in 14 Tagen ohne viel Aufwand 10 neue Völker und brauchst eigentlich gar keine Schwarmkontrolle mehr machen.

    Es ist auch möglich 20 Völker zu machen, mit einer Brutwabe und einer Futterwabe, allerdings bringen die dir dann in der Linde keinen Honigraum mehr, werden aber trotzdem ein großes Volk bis zum Herbst. Dieses Verfahren hat nichts mit einem Einwabenableger und zieh dir selber eine Königin zu tun. Eine frisch schlüpfende Dadandbrutwabe mit ansitzenden Bienen ist eine ganz andere Hausnummer als eine Zander oder DNM Brutwabe.

    Gleichmässige leichte Futtergabe mit Zugabe von weiteren MW gibt dem Volk weiteren Platz für das Wachstum.

    Bei 6 Waben im Brutraum Absperrgitter und HR rauf und auf Lindentracht warten.

    Es muss auch allerdings alles mit dem Wetter (Kälteeinbruch und Brut im Honigraum ist ungünstig) passen und die potentiellen Schröpfvölker sollten keine Kümmerlinge sein.


    Liebe Grüße Bernd

    Täuscht mich meine Erinnerung und es war in Wahrheit noch nie so?

    Oder war es so, wurde inzwischen aber geändert?

    ... aus Styropor mit Verweis auf die Vorgaben der Belegstelle. So werden z.B. für die Greifswalder Oie nur kleine Stryroporeinheiten angenommen ...

    Hier muss ich intervenieren, speziell für die [oie].

    Keine mir bekannte Belegstelle schreib das Material für Begattungskästchen vor, nur unter Umständen das Format , in dem angeliefert werden kann.


    Im Besonderen gibt es auch HOLZ Begattungskästchen im Apidea Style, sind nur keine Apidea, weil der Hersteller halt nur in Styrodur fertigt.


    Liebe Grüße Bernd.

    Das bohren an der Kiste ist unproblematisch, ich schraube eine blanko Hundemarke davor.

    Heh was für super Idee, Kombination aus Beutennummer und klappbarem Bedampfungsloch.

    Du bist mein Held, ich nehme dafür jetzt meine Schlüsselanhänger mit Nummer.


    Liebe Grüße Bernd.

    Bitte die Versicherung des Imkers über den Verein nicht mit einer imkerlichen (Betriebs)Haftpflichtversicherung verwechseln. Hier sind lediglich imkerliche Dinge versichert und nicht Schäden die durch den Imker und sein Tun entstehen.
    Das kann man sicherlich nicht genau so pauschal sagen, weil da kann ja jeder Verein für seine MItglieder eine Schippe drauf legen, wenn es aber um den Versicherung im Verein als DIB Mitglied geht trifft obiges zu.

    Irgendwie halten sich verschiedene Mythen ziemlich hartnäckig.


    Liebe Grüße Bernd

    Gestern konnte ich eine Hornisse minutenlang von einem Flugloch zum nächsten Flugloch meiner in Reihe stehenden Völker fliegen sehen… ohne jeglichen Erfolg jeweils abgeblitzt. Das ging fast im Sekundentakt von Flugloch zu Flugloch von einem Ende der Völker zum anderen Ende… immer hin und her… 😂

    Ja das ist wohl ein normales Verhalten. Ich habe noch nie gesehen das sie gezielt nur ein spezielles Volk angeflogen sind.

    Einzig bei Wespen hatte ich vor 2 Jahren 2 handvoll tote Wespen vor dem Flugloch eines Volkes, welches es schlussendlich nicht geschafft hatte.

    Da bin ich jedoch der Meinung die hier meist geäußert wurde, da ist etwas anderes faul.

    Das kann man mit Aßfressern vergleichen, die riechen den Tot schon bevor er eintritt.


    Allerdings sind dieses Jahr an meinem Starndort mehr Hornissen unterwegs, da sie selbst und ihre Beutetiere bei der milden Witterung gut überwintert haben.

    Richtig ist auch, das sie so eine Art Zeitachse haben, wo sie ihre Streifzüge bei den Bienen machen und nicht den ganzen Tag präsent sind.


    Liebe Grüße Bernd.

    Volksführung vor dem Schwarmtrieb ist eine lohnenswerte Art für seine Betriebsweise und verschafft dem Imker eine entspannt frohe Art im April/Mai.
    Allerdings gibt es dafür kein alltagstaugliches Rezept für jedermann.

    Warum?

    Trachtverhältnisse und Trachtart sind sehr oft nur wenige km entfernt ganz anders.

    Wer nur Frühtracht hat, muss, egal wie, seine Völker genau zur Tracht auf Maximum haben.

    Ein Maximum an allem wie Futter, Bienen etc. ist meiner Meinung nach immer schwarmbegünstigend.

    Also wie kommt man aus dem Dilemma, alles MAX ist nicht.

    Ich beantworte es mir so: wieviel Minus von der Maximaltracht ist mir diese genüssliche Ruhe wert.

    Wenn ich auf Honig verzichten kann, bremse ich die Völker mit egal welchen Methoden immer kurz vor Max ein.

    Ich glaube eine schwarmträge Biene hält man mit sanften Brutwabenschröpfen relativ ruhig. Hier ist der Zeitpunkt so zu wählen, das der Schlupf der zu schröpfenden Bienen kaum eine Verbesserung des bestehenden Trachteintrags bringen würde (magische 14 Tage vor Trachtende).

    Das lohnt besonders wenn man Trachtlücken hat, denn der Brutknick hilft 2x.

    Einmal sind nach Trachtende weniger Bienen in den Völkern mit möglicherweise weniger krampfhaften Eintrag (Räubern) und zum zweiten kann man parallel mit der Vermehrung seines Königinbedarfes und oder seiner Ableger beginnen.

    Oft sind diese Ablger dann bei der 2. Tracht
    (Linde) soweit, das sie selbst noch ein 1x HR dazu beitragen und die WV sind schon wieder so weit, das man da auch wieder einen super Eintrag erwarten kann.


    Bei allem darf man jedoch nie den Raumbelegung außer acht lassen, die darf auch nie MAX sein ;)

    Klar gibt es Ausnahmen, habe ich auch, aber bisher waren die meisten zu klein gehaltenen Völker "plötzlich und unerwartet" oder wenn man zu lange die Arbeit aufgeschoben hat weg.

    Wie beemax auch schon schrieb, Schwarmteufel wirst du so nicht halten können, doch dann ist schon eins der vielen MAX-Faktoren wohl schon erreicht gewesen.


    Was will ich mit der ganzen Prosa sagen, irgendwie muss jeder für sich und seine Gegebenheiten eine Methode finden, die gut passt.


    Ja bei mir schwärmen Völker und nein ich mach keine regelmäßige eng getakteten Kontrollen. Meist sind es jedoch Völker, wo Imker vorher "geschlampt" hat, weil er dachte, ach ist ja noch nicht so "MAX" oder die Entwicklung unterschätzt hat.


    Liebe Grüße Bernd

    Nicht immer steht der Volkswille zu dem, was der Imker will.

    Manche Völker haben trotz Drohnewabe kein Bedürfnis diese zu bestiften und lagern dort lieber Futter ein, weil die biologische Uhr tickt. Die Tage werden kürzer, keine Tracht .....


    Für eine natürliche Begattung ist dein Vorhaben meines Erachtens nicht gerade zielbringend, da ich sehr oft gelesen und in Vorträgern zu Drohnensammelplätzen gehört habe, das die Königinnen vom selben Platz nicht den nächsten Drohnensammelplatz, sondern einen weiteren anfliegen würden.


    Sofern du instrumentelle Besamungen planst, mag das ein sinnvolles Anliegen sein, doch bedenke, du brauchst ungefähr 44 Tage vom Zeitpunkt der Zugabe der Wabe, bis zur Geschlechtsreife der Drohnen.


    Das kannst du meiner Meinung nach jetzt zu dem Zeitpunkt vergessen.


    Wenn du im August fitte Drohnen haben möchtest, solltest du damit Ende Juni beginnen und deine potentiellen Drohnenvölker dazu gezielt vorbereiten.

    Nimm dazu mindestens 5 (besser 10) bis 10 (besser 30) Völker, denen du die Drohnenwabe Ende Juni gibst.

    Sie müssen im Entwicklungsprozess jedoch etwas den anderen Völkern hinterherhinken und in der Aufstrebenden Phase sein.

    Dann bestiften die auch problemlos die dann gegeben Drohnenwaben.


    Mit nur einem Volk wirst du da nichst reissen können.

    Denke aber immer an die Problematik Drohnensammelplatz.


    Liebe Grüße Bernd.

    Bitte nicht vergessen, das das keine Gesetzmäßigkeit ist.

    Ja dieses Jahr bauen die in fast allen Völkern wie wild. Das habe ich schon anders erlebt. Es ist meines Dafürhalten auch den Witterungseinflüssen geschuldet.


    Liebe Grüße Bernd.