Beiträge von quikly

    Es ist ja noch Zeit, die brüten noch und wenn die neue Kö loslegt, dann sollte es sich schon ausgehen. Langsam mit 1:1 Honigwasser oder Zuckerwasser auffüttern, dann bauen sie auch noch gut aus.Ein Minimun an 5000 Bienen sollte vorhanden sein, wenn die nächste Brutpause beginnt. Ansonsten kann man im Oktober / November noch vereinen.

    ....habe bisher nicht zu so drastischen Maßnahmen greifen müssen.

    drastisch ist für mich eine 5 malige Behandlung mit OS und AS , dann im Winter vermutlich noch einmal und im Frühjahr sog. Kontrollbehandlungen. Während die Honigräume drauf sind auch einmal ? Ja es ist einfach anzuwenden, aber normlaerweise versucht man mit möglichst wenig auszukommen. Das geht in Richtung Dauerbehandlung. Gefällt mir gar nicht. Und die Frage, wie Varromed die Zulassung bekommen hat, muss auch erlaubt sein. Es ist das einzige Mittel, das Null Tage Wartzeit hat, obwohl die Bestandteile die Selben sind , die nicht während der Tracht angewendet werden dürfen.

    Nimm doch ein eher gängiges Rezept für Bienentee ( Zb von Sklenar)

    Deine Teemischung klingt eher nach einem Sitzbad für Oma


    Das Rezept für Bienentee( Sklenar) verwendet zu gleichen Teilen gemeine Schafgarbe, Zitronenmelisse, gemeinen Wermut, echte Kamille und Polei-Minze. 50 g vom Tee mit kochendem Wasser aufbrühen und 15 Minuten lang ziehen lassen. Danach wird der Tee ins Winterfutter oder Reizfutter abgeseiht. Das Futter sollte in diesem Fall aus 15 Kilo Zucker und 15 Liter Wasser bestehen.


    oder such dir die Demeter Bienenteemischung, da gibt es genügend Erfahrung

    ( Demeter) Wie wird der Winterfutter-Tee angewendet?

    Das Winterfutter wird zunächst mit Zucker und Wasser im Verhältnis 2:1 gemischt. Auf 2 Kilo Zucker kommt also 1 Liter Wasser. Dazu kommen 5% bis 10% Blütenhonig. Pro 100 Liter fertige Lösung gibt man schließlich 1-2 Liter Tee, um das Winterfutter mit den nötigen Blütenkräften anzureichern. Die Tees werden einzeln mit ca. 250ml Wasser erstellt und dann zusammengemischt.

    Für 100 Liter fertige Futterlösung werden von jeder Pflanze 3g benötigt.


    Schafgarbe, Kamille, Löwenzahnblüten und Baldrianblüten werden jeweils mit ca. 250ml kochendem Wasser übergossen und nach 15 Minuten abgegossen. Brennessel, Eichenrinde und Ackerschachtelhalm werden zunächst für ca. 5 Minuten ebenfalls mit ca. 250ml Wasser kalt angesetzt und dann aufgekocht. Nach zehnminütigem Ziehen wird abgesiebt.


    und R. Steiner empfiehlt: Kamillentee und eine Prise Salz,



    Allerdings empfinde ich eine Fütterung mit Honig ( Honig verdünnt mit Wasser) wenn du dann ( nächstes Jahr) einen Überschuß hast, als wesentlich wesensgemäßer als irgendwelche Teesorten.


    Ps. Bitte keinen konv. Zucker sondern Biozucker......damit das wesengemäße nicht glyphosathältig ist.

    Hallo


    Ich hab mir heuer eine KÖ-24 Waben-Radialschleuder gekauft. Bei den Zanderganz gibt es keine Probleme und obwohl ich den Zusatzring unten für die Flachzargen habe, kam es immer wieder dazu, dass Rähmchen ( ab ca 80% der Drehzahl ) herausfallen. Jetzt haben wir oben einen neuen "Zusatzring" gebaut zum testen...und siehe da, trotz Naturwabenbau kann ich jetzt ordentlich trocken mit 100% fahren, ohne Wabenbruch. Ohne so ein Zusatzding kann ich nur an Flachzargenschleuderer apellieren, vielleicht doch zu einem anderen Produkt zu greifen.

    ich war gerade in Wien unterwegs, da blüht bereits der Holler und die Robinie. Leider absolut kein Wetter für einen Bienenflug. Kalt und Regen


    1. ja

    2. ZWA mach ich am gleichen Standort, Königinnenableger auch

    Wenn ein Volk bereits Weiselzellen angelegt hat, dann mach ich es so:

    Alle Zargen werden abgenommen. An unterster Stelle kommt( auf den gleichen Platz) eine neue Zarge hin, mit einer Brutwabe die eine Weiselzellen enthält( ohne KÖ!, und nur verdeckelte Brut, damit es keine Nachschaffungszellen gibt )Diese Brutwabe setz ich in die Mitte. Den Rest fülle ich mit ausgebauten Waben aus Darauf kommen dann sämtliche Honigräume,( eventuell sogar noch einen extra dazu- bei Volltracht) ) dann der Zwischenwanddeckel, dann der Brutraum mit der alten KÖ( da erlischt sofort der Schwarmtrieb, selbst wenn noch irgendwo Weiselzellen sein sollten, werden die ausgebissen)

    Es fliegen alle Flubienen von oben weg in die unterste Zarge und tragen fleissig ein, da sie ja keine Brutpflege btreiben müssen, oben ist jeder Schwarmtrieb weg.

    Ist ( unten) die neue KÖ dann in Eiablage gegangen, dann nehm ich den Brutraum oben weg, stell ihn bei Seite ( am selben Standort) Ist dann ein starker Reserveableger, der im Herbst umgeweiselt wird.

    Willst du absolut keine Vermehrung und keine neue Kö, dann könntest du natürlich einfach nur die HG auf den Boden stellen, dann der ZWA dann den Brutraum mit der Kö. Auch hier erlischt der Schwarmtrieb und WZ werden ausgebissen, aber sobald du den wieder vereinigst, beginnt das Spiel sehr schnell wieder von vorne.

    Bei uns stand letztes Jahr die Robinie am 2 Mai bereits in Vollblüte und hat sich mit dem Raps überschnitten. Heuer wird es noch etwas dauern, aber es ist sowieso viel zu trocken.

    Hallo CPb


    Einen ZWA mach ich mit der Wabe auf denen Weiselzelle(n) sind und nicht damit hier Nachschaffungzellen angezogen werden, sonst ja kannst ja direkt einen Ableger machen, das ist dann aber keine Schwarmvorwegnahme. Honigertrag wird dadurch nicht gemindert, beim ZWA ist der Honigertrag sogar erstaunlich hoch, da er ja alle Flugbienen bekommt. Ich fülle den gerne ganz mit ausgebauten Waben, bei Tracht ist der im NU voll.

    Man sollte Manuka Honig als natürliches Heilmittel sehen, dass man eher bei Problemen (Wunden, Infektionen etc.) verwendet anstatt zum Brot schmieren oder zur täglichen Verwendung. Dann ist es auch keine Gefahr für die einheimischen Imker, da es eher seltener gekauft wird, dem Preis sei dank

    Auch dafür braucht man keinen Manukahonig...........

    1. Schiebt ihr im angp. BR später das Brutnest mittig in die Zarge( links und rechts ein Schied)oder fangt ihr vom Rand an?

    Ich habe lange das Brutnest auf einer Seite belassen, habe aber die Honigräume dann immer wieder um 180°C gedreht. Die Waben über dem Brutnest wurden sehr viel schneller ausgebaut und Honig eingetragen. Setz du einen 2ten Honigraum auf starten sie auch wieder eherüber dem Brutnest. Ohne den Honigraum zu drehen, kann es passieren dass sie die andere Seite einfach links liegen lassen.

    Ich hab mir weitere Schiede gebaut und werde heuer das Brutnest in die Mitte schieben. Ich glaube dass das besser funktionieren wird...


    Ich wollte auch möglichst schnell genügend Wachs für den eigene Kreislauf. Ich habe fast ausschließlich Anfangsstreifen verwendet. Hatten sie genügend Vorsprung zum Ausbauen, bevor die Tracht einsetz, dann haben sie genauso viel eingetragen wie die Völker die Mittelwände bekamen. Eng wird es nur, wenn Volltracht herrscht und nicht fertig ausgebaut ist.


    Ich würde nicht "3 Sorten" mischen ( MW, AFstr, Ausgeb.)

    Ich hab da relativ viel herumprobiert, wie es am besten ist diese Anzuordnen. Hab letztes Jahr ganz unterscheidlich die Honigräume bestückt. Die Varianten abwechselnd ausgebaute Waben( von denen ich mittlerweile einige habe) und Anfangsstreiefen oder Mittelwand und Anfangsstreifen funktioniert eigentlich sehr gut. Vorallem weil es "gerade" gebaut wird, sonst muss man dich immer wieder einzelen Waben zurechtrücken.