Beiträge von quikly

    He, ich weiß gar nicht wie das gehen soll. Ich bin dabei, 200 kg Zucker einzufüttern, habe aber nur ca. 25 kg Honig geerntet. Oder haben die Bienen irgendwo ein Versteck, wo sie den Honig vor mir verbergen?

    Wenn das so ist, dann kann man den wirtschaftlichen Aspekt in der Diskussion auch gleich ganz weglassen

    Die Vermenschlichung der Biene? Davon kann man doch wohl nur sprechen, wenn man ihnen Zucker gibt und ihnen ihr eigenes gesammeltes Winterfutter wegnimmt. Die Vermenschlichung funktioniert gottlob nicht bei allen Tieren Und als Freudenstein lebte wurden gerade mal die Glühbirnen erfunden. Also was hat er bewiesen? dass man auf Zucker überwintern kann? Das bezweifelt ja niemand. Ob es gut, dauerhaft gesund, oder einfach oft nur die Gier ist sei dahingestellt. Aber irgendwelche Ersatznahrungsmittel oder massive einseitige Ernährung ( egal ob für Tiere oder Menschen) haben auf dauer Nebenwirkungen.

    Deswegen hat man vermutlich ab 2014 auch die Zufütterungsart nicht mehr abgefragt.

    ich weiss nicht warum es herausgenommen wurde es hat aber jährliche Zwischenberichte gegeben wo das noch drinnen war.


    Ich lese halt solche Sachen und versuche auf ziemlich einfachen Weg für die Bienen (und mich) das Beste herausholen.


    Dass die Wintersterblichkeit von vielen vielen einzelnen Faktoren abhängt ist eh klar Für mich kommt dabei raus:

    Honig ist besser als Zucker, also füttere ich vermehrt Honig

    Drohnenschneiden bringt nix......ich bin froh, jetzt verzichte darauf( hat mir nie gut gefallen)

    Ox ist besser als AS, und verdampfen noch einmal besser als beträufeln, als bin ich von der AS Behandlung zum Ox verdampfen übergegagen ( davor Tbe oder KÖ sperren um Brutfreiheit zu erreichen, da muss ich noch ein Jahr ausprobieren um dann zu entscheiden) ... einfache kleine Schritte um möglichst das Bienenchonenste, aber auch eine für mich praktikable Betriebsweise zu finden. Vielleicht füttern wir in paar Jahren unsere Bienen "mit ich weiss nicht was" und haben dadurch das Varroaproblem gelöst, dann ist es mir auch recht. Aber gerade Aussagen, dass Zucker besser als Honig ist...da fehlt mir schon auch ein bischen der Hausverstand.
    Funktionieren tuts natürlich ( seit wieviel Jahren ? 100?)

    Aber eine einseitige unausgewogen Nahrung ist auf Dauer für niemanden gesund.

    Die Einzelergebnisse der letzten Jahre kann man in der Datenbank abfragen. bienenstand.at/datenbank/ auf die schnelle hab ich jetzt nur die Jahre 12/13 gefunden und herauskopiert.

    https://bienen-dialoge.de/honig-und-zuckerfuetterung/


    https://www.mellifera.de/blog/…und-bienengesundheit.html


    https://www.biene-oesterreich.…che=no&suchbegriff=studie ( hier findet man den Endbericht der Bienen O zu einer dreijährigen Studie, leider ist das pdf zu groß, bitte selber downloaden), es gibt signifikante Unterscheide bei der Futterwahl in Zusammenhang mit Wintersterblichkeit)


    ich hab auch irgendwo eine relativ aktuelle Doktorarbeit dazu, muss sie aber erst suchen, stell ich dann rein

    Vielleicht hier zu Erinnerung den sog. Honigfächer. Wie kann man da noch sagen, dass eine Honigfütterung schlechter als eine Zuckerfütter sein könnte?


    Das alles kann man weder mit Tees noch Salzugaben oder was auch immer kom

    pensieren.


    Abgesehen davon kann es eigentlich nicht sein, dass ein Imker in einer Metropole seinen Honig nicht an Endkunden los wird (zu einem anständigen Preis).

    Ich verkaufe zwar an der Arbeitsstelle und an Freunde einige Gläser, aber ich kann mich selber nicht auf einen Markstellen, da ich Berufstätig bin. Vorallem wäre mein Sortiment auch viel zu klein und ich hab auch keinen Sortenhonig. Dh ein paar Gläser gehen so weg, ein paar Kübel an andere Imker. Wesentlich einfacher ist für aber der Völkerverkauf und ich reduziere im Frühjahr immer auf ca 8-10 Völker. Und momentan besitze ich 12 Edelstahlkübel zu 50 kg in denen ich Honig lagern (BIO)kann, der andere muss einfach weg...entweder oder in Gläser füllen oder eben füttern, sonst wirds auch ein massives Platzproblem. Und Wien / Nö ist durchschnittlich einen sehr viel niederen Preis als Tirol/Südtirol ( da geht kein kg Honig unter 16 € weg). Findest aber hier schon um 8€/kg, abgeshen natürlich von absoluten BOBO-Läden, aber da müsstet du auch einen Fuß in Türe bekommen.


    Und auch du schreibst von den Nachteilen der Honigfütterung. Diese Nachteile kann ich einfach nicht nachvollziehen, ich sehe nur Vorteile, vorallem für Bienen, auch wenns teuer ist. Es gibt ja auch schon genügend Untersuchungen dazu. Nur als Beispiel die deutlich länger Lebensdauer der Winterbienen.

    Allerdings ist dies eine Momentaufnahme


    Natürlich ist das eine Momentaufnahme........aber desßhalb von vornherein zu sagen ich fütter nur Zucker weil..........das ist zuviel der Furcht. Übrigens hatte ich vor einigen Jahren einmal einen leicht pos. Befund( 2 Kolonien) da stellte sich mir dann Frage ob ich den Honig verwenden kann. Aus jedem Kübel wurde dann jeweils mittig eine Honigprobe genommen, alle ohne Befund. Das Labor und der Sachverständige hat sein OK gegeben, denn sonst hätte ich sein lassen.


    Da die meisten Imker auch keine Tbe machen, bei der sie sämtliche Honigvorräte entehmen(viele belassen die Randwaben mit Honig) und mit Zucker auffüttern, überwintern die Bienen dann theoretisch auch auf AFB.

    Hallo,

    da ich Honig im Überfluß geerntet habe, frage ich mich, ob ich den Bienen einen Teil des geschleuderten Honigs zurückgeben könnte, entweder pur oder mit Bienenfutter vermischt.

    Was wären die Nachteile?

    Mit freundlichen Grüßen

    Aloha

    gar kein Nachteil ! Ich verfüttere auschließlich Eigenhonig( wie oben schon erwähnt keine Raps und Waldhonig) . Ich hab jährlich viel zu viel Honig, könnte ihn nur an andere Imker verschleudern, da bekommen es liebe die Bienen ich spar mir den Einkauf von Bio-Zucker und hab immer noch mehr als genügend übrig.

    Es ist ja noch Zeit, die brüten noch und wenn die neue Kö loslegt, dann sollte es sich schon ausgehen. Langsam mit 1:1 Honigwasser oder Zuckerwasser auffüttern, dann bauen sie auch noch gut aus.Ein Minimun an 5000 Bienen sollte vorhanden sein, wenn die nächste Brutpause beginnt. Ansonsten kann man im Oktober / November noch vereinen.