Beiträge von quikly

    ich war gerade in Wien unterwegs, da blüht bereits der Holler und die Robinie. Leider absolut kein Wetter für einen Bienenflug. Kalt und Regen


    1. ja

    2. ZWA mach ich am gleichen Standort, Königinnenableger auch

    Wenn ein Volk bereits Weiselzellen angelegt hat, dann mach ich es so:

    Alle Zargen werden abgenommen. An unterster Stelle kommt( auf den gleichen Platz) eine neue Zarge hin, mit einer Brutwabe die eine Weiselzellen enthält( ohne KÖ!, und nur verdeckelte Brut, damit es keine Nachschaffungszellen gibt )Diese Brutwabe setz ich in die Mitte. Den Rest fülle ich mit ausgebauten Waben aus Darauf kommen dann sämtliche Honigräume,( eventuell sogar noch einen extra dazu- bei Volltracht) ) dann der Zwischenwanddeckel, dann der Brutraum mit der alten KÖ( da erlischt sofort der Schwarmtrieb, selbst wenn noch irgendwo Weiselzellen sein sollten, werden die ausgebissen)

    Es fliegen alle Flubienen von oben weg in die unterste Zarge und tragen fleissig ein, da sie ja keine Brutpflege btreiben müssen, oben ist jeder Schwarmtrieb weg.

    Ist ( unten) die neue KÖ dann in Eiablage gegangen, dann nehm ich den Brutraum oben weg, stell ihn bei Seite ( am selben Standort) Ist dann ein starker Reserveableger, der im Herbst umgeweiselt wird.

    Willst du absolut keine Vermehrung und keine neue Kö, dann könntest du natürlich einfach nur die HG auf den Boden stellen, dann der ZWA dann den Brutraum mit der Kö. Auch hier erlischt der Schwarmtrieb und WZ werden ausgebissen, aber sobald du den wieder vereinigst, beginnt das Spiel sehr schnell wieder von vorne.

    Bei uns stand letztes Jahr die Robinie am 2 Mai bereits in Vollblüte und hat sich mit dem Raps überschnitten. Heuer wird es noch etwas dauern, aber es ist sowieso viel zu trocken.

    Hallo CPb


    Einen ZWA mach ich mit der Wabe auf denen Weiselzelle(n) sind und nicht damit hier Nachschaffungzellen angezogen werden, sonst ja kannst ja direkt einen Ableger machen, das ist dann aber keine Schwarmvorwegnahme. Honigertrag wird dadurch nicht gemindert, beim ZWA ist der Honigertrag sogar erstaunlich hoch, da er ja alle Flugbienen bekommt. Ich fülle den gerne ganz mit ausgebauten Waben, bei Tracht ist der im NU voll.

    Man sollte Manuka Honig als natürliches Heilmittel sehen, dass man eher bei Problemen (Wunden, Infektionen etc.) verwendet anstatt zum Brot schmieren oder zur täglichen Verwendung. Dann ist es auch keine Gefahr für die einheimischen Imker, da es eher seltener gekauft wird, dem Preis sei dank

    Auch dafür braucht man keinen Manukahonig...........

    1. Schiebt ihr im angp. BR später das Brutnest mittig in die Zarge( links und rechts ein Schied)oder fangt ihr vom Rand an?

    Ich habe lange das Brutnest auf einer Seite belassen, habe aber die Honigräume dann immer wieder um 180°C gedreht. Die Waben über dem Brutnest wurden sehr viel schneller ausgebaut und Honig eingetragen. Setz du einen 2ten Honigraum auf starten sie auch wieder eherüber dem Brutnest. Ohne den Honigraum zu drehen, kann es passieren dass sie die andere Seite einfach links liegen lassen.

    Ich hab mir weitere Schiede gebaut und werde heuer das Brutnest in die Mitte schieben. Ich glaube dass das besser funktionieren wird...


    Ich wollte auch möglichst schnell genügend Wachs für den eigene Kreislauf. Ich habe fast ausschließlich Anfangsstreifen verwendet. Hatten sie genügend Vorsprung zum Ausbauen, bevor die Tracht einsetz, dann haben sie genauso viel eingetragen wie die Völker die Mittelwände bekamen. Eng wird es nur, wenn Volltracht herrscht und nicht fertig ausgebaut ist.


    Ich würde nicht "3 Sorten" mischen ( MW, AFstr, Ausgeb.)

    Ich hab da relativ viel herumprobiert, wie es am besten ist diese Anzuordnen. Hab letztes Jahr ganz unterscheidlich die Honigräume bestückt. Die Varianten abwechselnd ausgebaute Waben( von denen ich mittlerweile einige habe) und Anfangsstreiefen oder Mittelwand und Anfangsstreifen funktioniert eigentlich sehr gut. Vorallem weil es "gerade" gebaut wird, sonst muss man dich immer wieder einzelen Waben zurechtrücken.

    Hallo Claudia, hallo Georgie

    ich glaube es ein Unterschied, Völker kurz zur Futterkontrolle zu öffen bzw. mit "Gewalt" einzuengen; neudeutsch zu schieden bis es weh tut.

    Gruß Eisvogel

    Nicht einmal hab ich beim Schied setzen jemals meine Völker so weit geöffnet !Für eine Futterkontrolle brauch ich sie gar nicht zu öffnen. Anheben, wiegen und auf die Windel schauen wo sie sitzen.

    Das kann man einfach nicht so unkommentiert stehen lassen. Sonst glaubt es noch jemand. Mag sein, dass in Wien soetwas stimmt, wobei ich auch da zweifele. In vielen anderen Regionen ist ein Verhungern von Völkern durchaus möglich und nicht selten, bei einer später auftretenden Kälteperiode, wenn kein Futter und keine Möglichkeit zur Futterlagerung am Brutnest ist.

    Verhungern ist nur möglich, wenn sie prinzipiell zu wenig Futter haben, oder aber dort nicht hinkommen ( Zb nach oben bei Zander zweizargig, da hatte ich regelmäßge Futterabrisse) Das Futter wurde ja beim Schieden direkt neben die Brutwaben gehängt. Was soll da passieren? Und natürlich haben wir auch oft noch Kälteperioden im März oder April....

    Desweitern frag ich mich, ob du, quikly, deine Zandervölker schiedest, oder woher deine Erfahrung zu der Schiederei kommt?

    ja, ich schiede die Zandervölker schon länger Zeit. Hab ursprüglich mit Liebig (2 Bruträume) begonnen. Viele Schwärme, kaum Honig schwierige Durchsichten usw. Dann Umstieg auf einzargig, dann einzargig und Schied. Meiste gelernt von Jürgen Binder - Armbruster....https://www.armbruster-imkerschule.de/

    Noch ne Frage: wie oft kontrolliere ich ob noch genügend Futter vorm Schied hängt, oder spielt das nur bei Temp. unter 10°C eine Rolle da die Damen sonst das Futter ohne Probleme umtragen?

    DANKE

    Diese Frage sollte mal beantwortet werden, würde mich auch interessieren.

    Gruß

    Martin


    ob das Futter jetzt vor dem Schied, hinter dem Schied oder ganz ohne Schied drinnen ist es egal. Die vermehrte Bruttätigkeit steigt jetzt. Somit steigt auch jetzt der Futterbedarf. Es muss natürlich genügen drinnen sein, bis sie wirklich Nektar eintragen können, und immer genug, dass sie dann auch noch eventuelle Kälteperioden überstehen. Ich wiege die Beuten bzw. hebe sie hinten an und merke, ob noch genug drinnen ist oder nicht. Um eine Futterkontrolle zu machen, muss ich Beuten nicht öffnen. Auch ein Blick auf die Windel kann Aufschluss gebe, sitzen sie schon ganz hinten, wirds eng....