Beiträge von ingrid

    Mein Vater hatte die Beuten bis zu seinem Tod erfolgreich in Betrieb.

    Ich wollte sie weiterführen, leider in unserer Umgebung der totale Exot.

    Ich bin an den seitlichen Honigräumen und dem Mittelabsperrgitter gescheitert.

    Ich kam einfach nicht damit zurecht, zumal ich niemanden fragen konnte und nur auf das Buch von Herrn Bremer angewiesen war. ( ... hätte ich mal mehr Vater gefragt..... )


    Rückenschonend waren die Kisten allemal und sie hatten eine super Arbeitshöhe, weil alles auf einer Ebene stattfindet.


    JaKi , mir bereitete schon mal das Umdenken im Kopf Probleme :

    Das Volk lebt in der Bremer quasi in der Horizontale, sonst ja in der Vertikale wie bei meinen Magazinen.

    Und meine Bienen haben ganz schlecht den seitlichen Honigraum angenommen, bzw. habe ich da mit Erweiterung und Honigraumgabe erhebliche Schwierigkeiten gehabt.

    Ausserhalb der Trachtzeit war es irgendwie einfacher.

    Wenn man die Betriebsweise verstanden und verinnerlicht hat und jemanden an der Seite hat, der einem Tipps gibt, keine schlechte Kiste.

    Verständnisfrage :saint: , lacht mich nicht aus...: Im Honigraum sitzen doch eigentlich keine Flugbienen, finden die denn heim, wenn die weggepustet werden?

    ...vorher fluchten, dann hält sich alles sehr in Grenzen.

    Ich blase ca. 10m von den Kisten entfernt, vor der Eingangstür die letzten Versprengten raus.

    Ich setze die HR über Bienenfluchten und der Rest an Mannschaft wird mit dem Laubbläser rausgepustet.

    Wir haben einen Stihl, techn. Daten weiss mein Mann ;)

    Ich habe auch beobachtet, dass die Bienen friedlicher nach Hause fliegen und nicht so aggro wie nach dem Abkehren sind. Dachte schon, ich bilde mir das ein.

    Besonders zur letzten Ernte ist man schnell mit dem Bläser fertig, ehe Räuber das mitkriegen.

    Hallo Ingrid,

    ich würde versuchen die Windel sauber machen und reinschieben und nach 2 Tage nochmal schauen,

    Zu Not mitte Woche soll es wärmer werden +9 dan reinschauen.

    Konntest du ein Geruch wahrnemen ?

    LG Waldemar

    Ja, es roch etwas komisch.

    Reinschauen habe ich mir vorgenommen, wenn es die Temperaturen erlauben.

    Im Moment hats hier stürmischen Schneeregen, 3 Grad und die Vorhersage sieht nicht besser aus.

    Vielleicht Unruhe wegen Weisellosigkeit? Klopfprobe gemacht?

    Nein habe ich gar nicht dran gedacht, war gleich zu sehr erschrocken.

    Das wär aber auch doof, das war ja die Reserve.....

    Danke, ribes.


    Alles eine verfahrene Kiste, die mir schlaflose ächte bereiten wird.

    Was ich sehen konnte sitzen sie in 2-3 Wabengassen, aber nicht voll.

    Also nicht so berühmt gegenüber den anderen.

    Der Flugling war eigentlich meine Reserve mit der jungen Kö.

    Im Falle eins wird weisellos bevor es neue Königinnen gibt.

    Die Beute steht frei im Hausgarten. Keine Äste, Mäuse oder Spechte.

    Höchstens ein Fuchs kommt nachts vorbei.

    Nach dem Bodengitter konnte ich nicht sehen.

    Es war bisher offen, sodass ich das alles gar nicht bemerkt habe.

    Winterfutter nur Apiinvert.

    Sicher haben sie etwas Springkraut eingetragen. Verdeckelt.

    Melezitose oder ä. haben wir hier nicht, bzw. sehr, sehr selten.

    Eben habe ich nach den Windeln geschaut.

    Alle sind unauffällig bis auf ein Volk. Da bin ich doch etwas erschrocken, siehe Foto.


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    Ich habe durch die Folie geschaut : keine vollgekackten Oberträger.

    Bienen leicht unruhig.

    Es ist ein Flugling von 2021, brutfrei gesprüht behandelt.

    Oxalsäure Winterbehandlung Anfang Dezember, mit Apiinvert eingefüttert.

    In dem dunklen Wust von Gemüll keine Varroen erkennbar.

    Das Flugloch und die Beute sind nicht vollgekackt.

    Das Volk steht frei, etwas entfernt von den anderen.

    Es ist das einzige, welches immer viel Kondenswasser auf der Windel hat.

    Die Temperaturen lassen ein Öffnen nicht zu.


    Was meint Ihr, kann / sollte ich was tun ?

    Habe letztes Jahr die nagellackähnlichen Fläschchen vom Imkerhandel probiert.

    Handhabung fand ich sehr gut.

    Haltbarkeit werde ich zur ersten Durchsicht kontrollieren können.

    Mit den Stiften und Plättchen bin ich nicht zufrieden gewesen.

    Nordler, anfangen....ich wurde mit 57 ins kalte Wasser geschmissen, als mein Vater verstarb und seine Bienen herrenlos dastanden.

    Fehler und Misserfolge inclusive. Aber daraus lernt man.

    Nicht entmutigen lassen !

    Ich habe dann im 2. Jahr einen Imkerkurs belegt, jedoch das meiste Wissen kommt bei mir aus der Erfahrung, dem langsamen Verstehen von Zusammenhängen, dem Imkerforum und Fachbüchern.

    Im Netz nach den Montagsimkern, Simon Hummel und den Honigmachern googeln rundet alles gut ab.

    Lernen muss man jedes Jahr aufs Neue, die Bienen helfen einem dabei.

    Verein und Paten habe ich nicht gehabt. Da gehts mir hier wie Kiki.

    Fragen werden im Forum beantwortet.

    Suchfunktion benutzen.

    Da wir es mit Lebewesen zu tun haben, ist es richtig wenn man sich vorm Beginnen Gedanken macht.

    Und ganz wichtig und als Warnung : Bienen machen süchtig, also muss die Familie eine gewisse Toleranzschwelle mitbringen !