Beiträge von Glaronius

    hartmut

    Kannst du bitte diesen Faden schliessen? Dies ist ein Imkerforum und keines für Nachhilfe in IT-, Deutsch- oder anderen Fragen. Solche Versuche in Ehren, aber dafür gibt es die Kommentarfunktionen in den Websites im richtigen Kontext. Hier nerven sie nur.
    MfG Wolfhard

    1. Wieviel in einer Flasche ist, kannst du einfach ausmessen.

    aber:

    2. Lösungen werden nach dem Gewicht der Bestandteile (wegen derer Molekulargewichte) hergestellt, also auch ihre Verdünnungen. Sonst würde Volumen% angeben werden (wie z.B. bei alkoholischen Getränken).

    3. Google mal „Mischungskreuz“ – dann kannst du das ausrechnen.

    MfG, Wolfhard

    Oder hätte ich MW geben müssen? Wäre das nach dem Ausbau attraktiver für die Kö gewesen?

    Ich dachte nur, ich spar dem Volk Arbeit und Kraft, wenn ich eine LW gebe, damit das Volk wieder schnell in Schwung kommt.

    Hallo,
    richtig: Leerwaben wirken auf die Kö als Schied, wenn auch bebrütete Waben im Volk sind. Eine (wirklich nur eine) LW ist nur angebracht bei Ablegerbildung auf MW, wenn eine stark legende Königin im Ableger ist.
    MfG, Wolfhard

    Die Haltbarkeitsangaben solcher Chemikalien bezieht sich auf die Gefässe (meist Plastik) - die müssen auf Dichtigkeit / Sprödigkeit kontrolliert werden und können dann durch neues Datum ohne neues Etikett wieder freigegeben werden. Oxalsäuredihydrat selber ist bei dichter und trockener Lagerung unbegrenzt haltbar.

    MfG, Wolfhard

    Sorry, war auf die Schnelle zusammengesucht, dabei Quellen unzureichend angegeben. Hier noch einmal:

    Southwick, Heldmaier, BioSci 37(1987)6p395-399. Heinrich, Esch, Am scientist 82(1994)2p164-170. Bujok Diss Würzburg, 2005. Kovac, Stabentheiner et al., Apidologie 40(2009)1p82-95. Basile Diss Würzburg 2009. Stabentheiner, PLoS ONE 5(2010)1-e8967.
    Wenn du davon was brauchst, schicke deine E-mail-Adresse per PN.

    Hallo Ribes

    Drohnen haben (naturgemäss vor allem bei brütenden Völkern) einen wichtigen Anteil an der Wämeproduktion. Physiologisch funktioniert das gleich wie bei der Arbeiterin über Flugmuskelaktivität.

    Belege: Southwick, Heldmaier, BioSci 37(1987)6p395-399 Heinrich, Esch Am scientist 82(1994)2p164-170, Bujok 2005, Kovac, Stabentheiner et al. Apidologie 40(2009)1p82-95, Basile Diss Würzburg 2009, Stabentheiner 2005

    MfG Wolfhard

    Ich werde hier dann berichten wie viele Bienen zum alten Platz geflogen sind (am alten Platz stehen keine Beuten mehr)

    Wenn du zusätzlich am alten Platz ein weisses Tuch auslegst, erkennen die Bienen sehr rasch, dass sie da nichts mehr suchen müssen und orientieren sich schneller um. Ich selbst lege mit regelmässig gutem Erfolg zusätzlich einen kleinen feuchten Lumpen mit 2-3 Tropfen Nelkenöl aus (nicht auf das Tuch selber tropfen, wenn es noch gebraucht werden soll: die Flecken gehen nicht mehr raus).
    MfG, Wolfhard

    Vielleicht kennt hier jemand eine veröffentlichte Arbeit zum Thema.

    Hallo Eisvogel (+weitere Interessenten)
    Bezüglich Zusammenhang Varroa-DWV habe ich 7 Quellen gespeichert, allerdings nicht mit Verbindung zu Hawai. Kann ich wg. Copyright hier nicht einstellen, aber an Privat-Email schicken - anfordern via PN:


    Bowen-Walker PL, Martin SJ, Gunn A

    The Transmission of Deformed Wing Virus between Honeybees (Apis mellifera L.) by the Ectoparasitic Mite Varroa jacobsoni Oud.

    J invert pathol 73(1999)1p101-106


    Nordström S

    Distribution of deformed wing virus within honey bee (Apis mellifera) brood cells infested with the exctoparasitic mite Varroa destructor.

    Exp appl acarol 29(2003)293-302


    Yue C, Genersch E

    RT-PCR analysis of Deformed wing virus in honeybees (Apis mellifera) and mites (Varroa destructor).

    J gen virol 86(2005)12p3419-3424


    Gisdeer S, Aumeier P, Genersch E

    Deformed wing virus: replication and viral load in mites (Varroa destructor).

    J gen virol 90(2009)2p463-467


    Martin SJ, Ball BV, Carreck NL

    Prevalence and persistence of deformed wing virus (DWV) in untreated or acaricide-treated Varroa destructor infestes honey bee (Apis mellifera) colonies.

    J apic res 49(2010)1p72-79


    Dainat B, Evans JD, Chen Y et al.

    Dead or Alive: Deformed Wing Virus and Varroa destructor Reduce the Life Span of Winter Honeybees.

    Appl environ microbiol 78(2012)4p981-987


    Santillán-Galicia MT, Ball BV, Clark SJ et al.

    Transmission of deformed wing virus and slow paralysis virus to adult bees (Apis mellifera L.) by Varroa destructo.

    J apic res 49(2010)2p141-148


    Frdl. Grüsse, Wolfhard

    Hallo Tobi (# 1)

    Auf dem 3. Bild sieht man in den Zeilen 7-12 bei 8 Uhr Varroakot (weisse Krümel), der nicht mehr ausgeräumt wurde = werden konnte. Die chaotisch geöffneten Futterzellen deuten auf verzweifelte Futtersuche – aus dem gleichen Varroa-Schwächungsgrund. Die weissen bröckeligen Inhalte und Reste in den Zellen des oberen Drittels dürften Melezitose-Rückstände sein, die nicht verwertet werden konnten mit der Folge des Verhungerns. Solche Reste findet man gern, weil beim Einlagern auch normal-flüssiger Honig dazugelagert wird, der von den Bienen gerade noch entnommen werden kann. Zum Bild „varroabedingte Schwäche + Hunger“ passt dann auch der Kot auf den Oberträgern, der wohl Ruhr sein könnte – ist dazu aber zu wenig – und sicher keine Nosema, sondern ein Not-Abkoten im Stock, um Kräfte zu sparen - findet man bei Hungervölkern öfter.

    MfG Wolfhard