Beiträge von Emanuel Paul

    Moin Ulrich,

    blöderweise bin ich mit diesem Stand im Vorort. Ich such ja schon nach Imkernachbarn, hab aber noch keine gefunden.

    Den hier ansässigen Imkerverein hab ich schon ein paar Mal besucht. Die halten sich aber sehr bedeckt. Man will keine Neuen, die dann in Konkurenz treten.

    Das mit dem Verschliessen seh ich genauso. Nur komm ich zu meinen Aussenständen nicht ständig. Aber nun ist der Kasten ja zu.

    Bleiben immer noch die Fragen. Ich hoffe es erbarmt sich jemand meiner. Unser Verein trifft sich nämlich erst wieder in ein paar Wochen.

    Gute Nacht wünscht

    Emanuel

    PS: Danke, Rowa, tatsächlich war ich da wohl etwas im Jagdfieber. Es stimmt, ich hab nicht an den nun verlustigten Bien gedacht.

    Sollte sie dann wohl morgen früh gleich wiedr gut abgefüttert nach Hause schicken und den Kasten dann leeren und dicht machen.

    Mir ist leider kein besserer Titel eingefallen.

    Nun zu meinem Anliegen:

    Ich habe heute einen Bienenstand inspiziert bei dem wir einen Totalverlust hatten. Topbar-Ableger-Kasten. Dieser habt nur ein Flugloch im unteren Viertel der Längsseite.

    In Anbetracht der 20°C war schon sehr früh ein Rollkomando fremder Bienen dabei die Reste zu beseitigen. Da dachte ich mir: "Klauen ist strafbar. Mädels ihr kommt in den Knast!"

    Ich habe dann ein wenig Plastikfolie von innen vor die Fluglöcher genagelt. Die Folie vorgebohrt. So kann sie ähnlich der Klappe an einem Hummelkasten leicht bewegt werden. Es geht aber - wie bei einer Rückschlagklappe nur nach innen auf. Zwei Oberträger habe ich durch einen Streifen Plexiglas ersetz. So kann ich gut in den Kasten schauen.

    Im Laufe des Tages sind dann ca. 1 Liter Bienen zusammengekommen. Heute Abend haben sie sich zwischen den Wabengassen zusammengekuschelt. Futter ist eine Menge mit drinn.

    Soweit, sogut.

    Wie lange währt üblicherweise die Haftzeit bei nachgewiesenem Honigdiebstahl?

    Oder ernster Gedanke.

    Wenn ich die Damen jetzt da drinnen lasse und ihnen Brut zusetze - ich hätte da was -, hab ich dann die Chance auf einen Ableger?

    Werden die sich jetzt schon eine neue Königen nachschaffen?

    Wie lange dauert es, bis die Mädels ihre alte Heimat vergessen haben? Ich ihnen die Möglichkeit wiedergebe auszufliegen.

    Ist mein Vorgehen moralisch, ethisch usw. vertretbar?

    Ich suche eine Farbe - nicht Lasur!

    Also sowas, das die Holzstruktur überdeckt. Der Grund ist folgender: Ich möchte ein Logo deutlich erkennbar auf den Beuten "aufpinseln".

    Das Ganze sozusagen im Sinne von "Corpurate Identity".

    Es sollte schwarz auf weiß sein. Evtl. auch schwarz auf gelb oder rosa.

    Bisher habe ich mit Brennstempeln gearbeitet. Die sind aber nach einem Jahr nicht mehr so gut auf den unbehandelten Beuten zu erkennen.

    Nun hab ich mir gedacht, die Honigräume rundum weiß zu machen und da unser Logo drauf. Nicht alle, aber pro Beute einen.

    Hat jemand einen Tip für Deckweiß und Schwarz?

    Moin in die Runde,

    unsere Mädels kommen seid einiger Zeit mit grau-weiß gestempeltem Rücken zurück in die Bude. Welche Pflanze kann das sein, die sie dermassen satt stempeln. Btw. wahrscheinlich streifen sie sich an den Seiten und am Bauch den Pollen nur in die Höschen, sodass es nur aussieht, wie ein gestempelter Rücken.

    Bedanke mich schon mal im Voraus für jede Antwort

    Gruss Emanuel

    Einige Tage lang treibt sich schon eine Hummel um unsere Golz-Ablegerkästen herum. Nun marschiert sie durch das Flugloch ein und kommt nach zwei/drei Minuten wieder raus. Klaut die?

    Vor zwei anderen Beuten in denen ich Schwärme eingeschlagen habe liegen ständig tote Hummeln unterhalb der Fluglöcher. Kann es sein, dass die von unseren Mädels abgemurkst wurden?

    Wie sind eure Erfahrungen mit Hummeln und Bienen?

    Bin dankbar für jede Info

    Gruss

    Emanuel

    Moin Gottfried,
    danke für die sehr informativen Begründungen.
    Das ist ja eine tolle Sache mit dem "beespace".
    Das gibt mir gleich zu Denken, wie nah beieinander dann doch unsere potenziellen Standplätze liegen, obwohl gefühlt da doch KM dazwischen liegen.
    Dir einen gesegneten Feierabend
    Emanuel

    Angenommen Ulrich. Is schon in Ordnung. Wie bereits geschrieben muss ich noch einiges über Bienen aber auch über Forumsumgangsformen lernen. Ob ich alles dann übernehme lasse ich erst einmal dahingestellt.
    Gute Nacht und für alle morgen einen gesegneten Tag
    wünscht
    Emanuel

    Liebe Schreiber,
    mangels Forenerfahrung habe ich offenbar manch ironisch gemeinte Antwort als Tatsache ausgelegt.
    Möge man es mir verzeihen.
    Ich werde die Gitter nicht nutzen. Zumindest nicht in den Beuten.

    Bon,
    nun bin ich etwas durcheinander.
    @ Kuden-Imker: Ich werde da wohl nach dem Käfer hier im Forum und im I-Net suchen, um Dich zu verstehen.
    @ Bienenfred: Ist das nun gut oder schlecht?
    @ Ulrich: Wenn Du das vermutest und als Vorteil siehst, dann irrst Du. Eine tote Biene fällt da nicht durch. Die rollt sich und die Flügel und Antennen stehen ab.
    Jede Antwort hat mich als Anfänger immerhin auf neue Fragen gebracht. Nun weiss ich um Pollengitter (Kam im Imkerkurs nicht vor).
    Schon mal Danke
    Emanuel

    Moin aus dem Norden,
    ich habe eine Menge Gitter, die eigentlich für Regenrinnen als Laubschutz gedacht sind.
    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/27699981pq.jpg]
    Die Maschen sind maximal 6,9 x 4,5 mm.
    Mäuse knabbern sich durch das Material nicht durch.
    Kann ich die als Bodengitter nutzen?
    Danke für jede Antwort im Voraus
    Emanuel

    beegoodies : das "Schüsseln" hat vorrangig nichts mit der Brettstärke zu tun. Eher mit der Art des Einschnittes der Bretter und mit der Brett- / Leistenbreite und dann bei verleimten Brettern damit, ob darauf geachtet wird immer abwechselnd linke und rechte Seite anzuordnen.


    @ Ludger: Darf ich das so verstehen, das es eher was mit dem Ego der imkernden TgH-Besitzer zu tun hat?
    Das würde auch zu den Bauten der Imker aus anderen nördlichen Ländern passen, die nehmen, was gerade da ist. Auch wenn es nur Palettenholz ist.

    Guten Tag an alle Forumsleser,
    nach langem Mitlesen habe ich mich angemeldet.
    Seid längerem befasse ich mich mit dem Thema Bienen und habe nun - gemeinsam mit meiner Faru - den zweiten Schritt getan und einen Imkerkurs sowie einen Honigkurs besucht.
    Wir lesen schon über ein Jahr fleissig Imkerlitheratur, Foren und was uns so vor die Augen kommt.
    Es kommen immer neue Fragen und bei der Suche nach Antworten, wieder neue Fragen...
    Wir sind beide nicht mehr die jüngsten, Honig steht nicht im Mittelpunkt unseres Begehrens und ich "habe es im Kreuz".
    Wir planen das Imkern in TopbarHives. Ich habe eine gut eingerichtete Holzwerkstatt und der Bau der Beuten wird kein Problem sein.
    Nun aber doch ein Problem - eine Frage:
    Gekaufte TbH sind von der Stärke der verwendeten Bretter so ab 27mm am Markt.
    Magazinbeuten werden aus deutlich dünneren Brettern gebaut.
    Wieso sind die bei TbHs so dick?
    Danke für jede Antwort.