Beiträge von manu_nr

    Danke erstmal für den Tipp, Kruppi. Mit "wenn ich erweitere" meinte ich die weitere Zukunft in ca. 1 bis 3 Jahren. Aber das mit den Ablegern wusste ich nicht, dass die kühl stehen sollen. Im Moment bin ich ja noch in der Ausbildung zum Imker und werde frühestens im Sommer ein bis zwei Völker übernehmen.

    Erstmal vielen Dank für die Antworten. Wie erwartet gehen die Meinungen stark auseinander ;)


    Im Zweifel werde ich es einfach mal mit der Südseite ausprobieren, wenn ich meine Völker erweitere.


    Vielen Dank für die interessanten Antworten!

    Hallo,

    vielen Dank schon mal für die Antworten.


    Wie erwartet setzen sich die unterschiedlichen Sichtweisen fort ;-)


    Nur eine kleine Anmerkung zu meiner Region: Fritzlar ist in Nordhessen, ca. 30km südlich von Kassel. Das Sauerland ist noch gut und gerne 50 bis 80km entfernt. Das ist eher Richtung Nordrhein-Westfalen. Wir leben hier auf 220 Meter ü. NN. Die höchsten Erhebungen bei uns liegen auf ca. 380 Meter.


    Aber wie gesagt, schon mal vielen Dank für die Antworten. Ich freue mich auf weitere Sichtweisen.

    Hallo zusammen,

    ich würde euch mal gerne um eure Meinung bitten.


    Folgendes:

    Ich möchte meine Beuten im Garten aufstellen. Dazu hat mir mein Imkerpate geraten, die Beuten etwas vor der Südsonne zu schützen. Hierzu habe ich eine Möglichkeit: Ich würde die Beuten hinter der Werkstatt aufstellen. Dort habe ich bis ca. 10 Uhr Sonne aus Richtung Osten (im Sommer). Dann würden die Beuten tagsüber im Schatten stehen und würden abends ab ca. 17 bis 18 Uhr Sonne aus Richtung Westen bekommen.


    Der Imker bei mir aus der Nachbarschaft empfahl mir im Prinzip das Gegenteil. Er ist der Meinung, das Flugloch soll (muss) nach Süden zeigen. Wenn ich die Beuten so aufstelle, würden sie allerdings auch im Sommer den ganzen Tag in der knallen Sonne stehen.


    Zu guter letzt noch die Meinung des Referenten auf dem Theorieteil des Imkerlehrgangs. Er sagt, er hat viele Beuten im Wald stehen, die sind von Bäumen eingeschlossen und die bekommen wenig Sonne ab. Von daher ist es aus seiner Sicht völlig egal, in welche Richtung das Flugloch ist.


    Also ist das mal wieder der Klassiker: Frag drei Imker und du bekommst drei verschiedene Meinungen. Ich als Anfänger kann es jedenfalls nicht beurteilen.


    Wie ist eure Meinung zu dem Thema?


    Viele Grüße

    Manuel

    Hallo zusammen,


    ich habe in der Forumssuche nach zu empfehlender Literatur gesucht, aber nichts wirklich Brauchbares gefunden.


    Deswegen: Welche Bücher würdet ihr mir empfehlen? In einzelnen Beiträgen wurde "Einfach imkern" von Liebig empfohlen. Gibt es noch weitere zu empfehlende Bücher? So kann ich mich in der Winterpause schon mal ordentlich auf die Saison vorbereiten.

    Hallo,


    vielen Dank für die Tipps. Dann werde ich es so machen, dass ich erstmal mit dem Imkerpaten mitgehe und den Imkerkurs parallel besuche. So kann ich die praktische Erfahrung mit möglicherweise "zeitgemäßeren" Methoden beim Imkern verbinden und mir die Vorteile aus beiden Welten holen.


    Ein weiterer Vorteil ist, dass mein Imkerpate im örtlichen Imkerverein ist. Da gibt es bestimmt viele interessante Infos. Und bzgl. des angesprochenen Alters der meisten Imker kann ich nur zustimmen. Die meisten sind schon 80 und älter. Allerdings kam in den letzten Jahren zuminstens etwas jüngerer Nachwuchs.


    Ansonsten freue ich mich auf die Tätigkeit und auf regen Austausch hier im Forum.

    Hallo,


    erstmal vielen Dank für die Infos. Mein Profil mit Wohnort usw. habe ich aktualisiert.


    Zu meinem Imkerpaten: Er imkert seit 40 Jahren und wird demnächst 80 Jahre alt. Er sagt selbst, dass er es so lange weitermacht, wie es eben geht. Er weiß aber selbst, dass nun mal niemand jünger wird. Aufgrund der Umstände bin ich mir sicher, dass er mich gewissenhaft in die Imkerei einarbeitet und es um das Imkern an sich geht und finanzielle Interessen nicht im Vordergrund stehen.


    Grundsätzlich sehe ich eher Vorteile in einem Imkerpaten, weil ich dann eben mehr selbst machen kann. Den Kurs selbst kann ich ja nachholen.


    Zu den Kosten: 2.000 Euro und mehr sind natürlich erstmal „ein Wort“. Es geht mir auch um die Imkerei an sich und ich sehe das Imkern als gemeinnützige Arbeit. Man tut eben etwas für die Natur und damit auch für die Gesellschaft. Einstein soll einst gesagt haben „Ohne die Biene hätte die Menschheit noch maximal 4 Jahre zu leben“.


    Nur noch mal zu einem Nebengewerbe und Förderungen: Braucht man das nicht machen oder sollte man das nicht machen? Wenn ich eine Förderung bekommen würde, wäre ich natürlich froh darüber. Meine angestrebten 4 Völker sind natürlich auch nicht so viel.


    Schon mal vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.


    Viele Grüße
    Manuel

    Hallo zusammen,

    ich möchte die Imkerei ab nächstem bzw. übernächstem Jahr beginnen und habe einige Fragen.

    Ich lebe auf dem Land mit einem 1000m² großen Grundstück und 500m² Garten mit Gartenteich. Die Nachbargrundstücke sind alle ähnlich groß. Die Bedingungen für die Bienenhaltung würde ich als gut bezeichnen. Einen Wehrmutstropfen habe ich: Direkt an unser Grundstück grenzt ein Feld an und da wollte ich eigentlich die Bienen unterbringen. Damit wären die Beuten nur ca. 2 Meter vom Feld entfernt. Hier mache ich mir Gedanken wegen Pestiziden usw. Wäre das in KO-Kriterium für euch?


    Hier meine Fragen:


    • Ist eine Ausbildung zwingend vorgeschrieben? Am Bieneninstitut Kirchhain wird diese angeboten. Ich bin am Überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, von meinem Imkerpaten eingearbeitet zu werden. Könnte man die Ausbildung auch nachholen? Ich wohne in Hessen. Da könnten in anderen Bundesländern ja andere Regelungen gelten.



    • Ich habe schon ein angemeldetes Kleingewerbe. Muss für die Imkerei ein zusätzliches Kleingewerbe anmelden?



    • Muss / sollte man eine Versicherung für die Bienen abschließen?



    • Wie viel Geld muss man für den Anfang investieren? Ich würde mit 4 Völkern beginnen und Magazinbeuten verwenden. Dafür und das weitere benötigte Zubehör würde ich ca. 1.000 Euro ansetzen. Kommt das hin? Evtl. würde ich meinen Imkerpaten fragen, ob ich das ein oder andere auch gebraucht kaufen kann.



    • Gibt es eine Möglichkeit, Fördergelder vom Staat zu bekommen?



    • Würdet ihr mir raten, direkt mit der Imkerei zu beginnen und parallel von meinem Imkerpaten zu lernen oder würdet ihr eher ein Jahr lang mit dem Paten mitgehen und erst dann selbst imkern?



    • Ein heißes Thema, was jetzt mit Sicherheit kontrovers diskutiert wird: Was spricht für und was gegen die Bienenkiste?



    • Bei den Beuten: Was spricht für und was gegen Kunststoffbeuten?