Beiträge von nbkr

    Ok, das wusste ich nicht.

    Die Händler haben dann Ihre Völker dort stehen oder beziehen die die Bienen von Züchtern aus Italien?

    Ist eigentlich egal wem die Bienen gehören. Das Problem ist ein anderes. In Italien wurde der kleine Beutenkäfer gefunden. Ein Bienenvolk das davon befallen ist geht sehr schnell zu Grunde. Mit den Bienenimporten kommt der evtl. mit über die Alpen. Das möchte man unbedingt vermeiden.

    Ich würde aufmachen und vorsichtig die Rähmchen ziehen. Aufmachen stört zwar, aber im Moment ist es ja noch halbwegs warm, so dass aufmachen weniger stört als an dem Ding zu ziehen und eine oder mehrere Waben zu beschädigen.

    Das sieht eher nach Plastik aus. Überbleibsel von nem Frischhaltebeutel in dem Futter war, zerschreddert von den Bienen? Verpackungsmaterial das am Futtergeschirr war?


    Wie sieht das von innen auf? Hängt das an den Rähmchen, wenn du die gezogen hast.


    BaarImker hat recht, das gehört da nicht hin.

    Wie würdest Du dich verhalten wenn die Supermärkte bis nächstes Jahr zu haben und jemand vorbei kommt und dir die Wurst aus dem Kühlschrank zieht um mal zu schauen wie viel eigentlich da ist?


    Spaß Beiseite, die Stimmung von Bienen schwankt auch. Das kann verschiedene Ursachen haben. Genetik spielt natürlich eine Rolle, aber es gibt noch etliche Faktoren mehr von Harmlos - Tageszeit, Jahreszeit, wie viel Futter da ist, wie viel die Bienen zu tun haben, wie der Imker heute riecht, wie (un)geschickt er/sie sich anstellt - bis schwerwiegend: fehlende Königin, Räuberei, etc. pp.


    Mich hat das dieses Jahr (bin ja auch erst seit 2017 dabei) auch überrascht als meine Bienen im Frühjahr plötzlich schlechte Laune hatten. Wenn man so im Forum liest oder einem alten Hasen über die Schulter schaut, hat jeder irgendwie die reinsten Kuschelbienen, nur man selbst nicht. Aber das liegt an der Erfahrung. Einerseits braucht man als Anfänger mit allem länger, ergo ist die Kiste länger offen, was die Bienen natürlich nicht mögen, andererseits hat man noch nicht soviel erlebt und es bleibt einem mehr im Gedächtnis wenn die Damen mal auf Krawall gebürstet waren.


    Langere Rede kurzer Sinn - meiner Meinung nach ist es prinzipiell verständlich wenn deine Bienen Störungen im Moment nicht ab können und kein Zeichen von 'problematischer Genetik'. Wenn es vorher alles Ok war (Königin da) - einfach mal nächstes Jahr schauen wie es läuft, ich würde vermuten nächstes Jahr wenns wieder Futter gibt sind die wieder freundlichen wie eh und je.

    1 zu 1 würde ich nicht in 5l-Portionen füttern.

    Das gibt ne schöne Schleimpilzzucht.

    Ich füttere 1 zu 1 nur in Portionen, die innerhalb eines Tages weggeputzt sind.

    Das Problem hatte ich am Anfang mit den Adamfütteren aus Holz die mit Wachs abgedichtet waren. Ich nutze inzwischen Plastiktröge die in einen HR eingelegt werden. Das schimmelte bisher nur 1x was als das Futter nicht richtig angenommen wurde weil die Bienen draußen wohl noch genug fanden.

    Zu 1) Bienen haben auch unterschiedliche Launen und auch generell ein unterscheidliches Temperament. Ich habe zwei Völker die direkt nebeneinander stehen. Beim einen mach ich den Deckel auf und kaum eine Biene kommt mal schauen, beim anderen werde ich sofort umschwirrt. Ist halt so. Dein Fall klang _für mich_ aber wirklich nach, da fehlte Futter. Aber so 100%ig sicher ob es (nur) das Futter war kann man nicht. Neuer Standort, neuer Imker, neue? Kiste - alles stressig und das Wetter war vielleicht auch kurz vor Gewitter. Einfach mal abwarten und schauen wie die Damen sich entwickeln.


    Zu 2) Ableger würde ich aktuell dünn füttern. Also 1 zu 1. Die Bienen sollen das am besten gleich in Wabenbau und Brut stecken, da sie bis zum Wintern noch auf entsprechende Stärke anwachsen sollen. Die sollen also keinen Hunger leiden, da es noch viel zu tun gibt.


    *Ich* füttere immer 5L 1 zu 1 pro Woche. Die 5L haben sich so ergeben, da ich das in kleinen Kanistern zu den Beuten transportiere und da gehen halt genau 5L rein. Nach einer Woche ist die Futterzarge meist ganz leer und in den Waben findet sich ein kleiner Futterkranz. Scheint also zu passen - hängt aber halt auch immer von den örtlichen Gegebenheiten ab ob die Bienen sonst noch was finden.


    Am besten du schaust vor dem Füttern mal ins Volk. Wenn du überall in den Zelle Futter glänzen siehst, dann brauchen sie wohl aktuell nichts oder zumindest nicht so viel. Falls alles oder das meiste leer scheint, würde ich füttern.

    Du kannst sonst auch den Milbenbefall via Puderzuckermethode testen. Das ist technisch natürlich etwas aufwendiger als die Windel anzuschauen, dafür gibt's bessere Werte. Bei der Windel kannst du nie ausschließen dass die gefallenen Milben nicht von Ameisen o.ä. weggetragen wurden.


    Außerdem sollte das auch unabhängig von der Volksgröße sein, da du ja 50g Bienen testet - ob da jetzt noch weitere 3kg Bienen im Volk sind oder nur 1,5 ist dann egal.


    Abgesehen davon vielleicht hilft folgende Info: Ich habe letztes Jahr auch mit 2 Ableger angefangen. Waren je 4 Brutwaben + eine Mittelwand als ich sie bekommen hatte. Milben vielen damals quasi keine. Beim einen Ableger habe ich nie eine gefunden, beim anderen vielleicht 1 in 7 Tagen. Habe trotzdem mit AS im Nassenheider Proffessional behandelt, danach waren so 50 - 100 Milben auf der Windel zu finden. Beide Ableger haben es gut über den Winter geschafft.

    Was du jetzt schon planen kannst ist der Materialbedarf für nächstes Jahr. Willst du die Völker vermehren brauchst du mehr Kisten. Je nach dem wie Du das angehen willst brauchst du Schwarmfangkisten oder Ablegerkästen, oder, oder, oder. Hier schadet es auch nicht etwas früher zu bestellen - die Lieferzeiten der Händler gehen nämlich zur Saison auch in die Höhe, wenn's dann blöd läuft fehlt einem ne Kiste.


    Auch Dinge wie zweiter Standort und wie man den Honig wieder 'los wird' kannst du schon planen.

    Da ist es jetzt vielleicht etwas zu früh zu planen, wann du den HR ausetzt. Die Volksentwicklung nach dem Winter muss ja nicht so sein wie sie aktuell ist. Bei meinen beiden ersten Ablegern war vor dem Winter auch das eine Volk minimal stärker als das andere. Nach dem Winter hatte sich die Situation ins Gegenteil gedreht.

    Ich hab Dadant-Rähmchen mit Schiffsrumpf sowohl im Honigraum als auch im Brutraum.


    Funktioniert gut, allerdings brauchen die Bienen im Honigraum eine Aufstiegshilfe. D.h. zumindest am Anfang braucht es dort ein paar Rähmchen die schon ausgebaut sind oder eben über Mittelwände verfügen.


    Akurater ausgebaut werden natürlich die Mittelwände, im Naturbau ist schon mal was schief, aber so eine reine Naturbauwabe mit reinem weißen Wachs sieht natürlich geil aus. Der darin gelagerte Pollen scheint fast zu leuchten.


    Was nicht wirklich funktioniert ist MW und Naturbau zu mischen. Einfach mit Leerwaben erweitern klappt nicht so richtig, das werden dann meist reine Drohnenwaben.

    Sind das evtl. Rähmchen mit Hoffmann? Da würde kein Abstandshalter ran gehören.


    Es gibt auch Abstandshalter zum Anstecken an den Oberträger.


    Ansonsten würde ich die Rähmchen einfach bei nächster Gelegenheit z.B. bei einer TBE oder einfach im Rahmen der normalen Bauerneuerung tauschen.

    Eine Diagnose aus der Ferne ist natürlich immer schwierig. Wenn die Königin wirklich begattet war und nicht zu lange im Käfig unterwegs war würde ich erwarten dass sie sich zügig ans Werk macht.


    Warum das nicht der Fall ist, ist schwierig. Evtl. ist schlichtweg kein Platz mehr da. Der Honig im Brutraum spricht dafür das es viel Nektar gab und die Bienen den mangels Platz nur im BR lagern konnte und somit die Königin nicht legen konnte. Da die Königin dann noch da war, wurde die neue vielleicht abgestochen.


    Vielleicht ist das Volk auch geschwärmt und deshalb ist keiner da.


    Wenn du noch ein Volk hast, würde ich eine Brutwabe mit Stiften von dort zu hängen. Außerdem würde ich den Bienen mehr Platz geben. Weiteren HR drauf am besten mit Leerwaben, damit die den Nektar dort lagern.