Beiträge von nbkr

    Von Emsa gibt's 5,5 Liter rechteckige Plastikbehälter mit Luftdichtem Verschluss. Die laufen im Auto garantiert nicht aus. Die hatte ich mal für die Lagerbeuten gekauft, bin dort aber auf günstigere Eimer gewechselt. Aber von den Maßen her dürften die auch in Dadant und andere Halbzargen passen. Hätte den Vorteil das man immer das ganze Futtergeschirr tauscht. Sind aber nicht ganz so günstig und man bräuchte ja zwei pro Volk.

    Ich habe 5 und 10 Liter Kanister mit gluckerfreiem Auslauf. Für Transport und einfüllen prima. Reinigen ist doof, manchmal übersieht man den letzten Rest und dann gibt's Stockflecken. Mit Reis als 'Scheuermittel' geht das zwar wieder raus, aber danach braucht man auch kein Fitnessstudio.


    Für die Lagerbeuten gabe ich 10 Liter Eimer, bei denen ich die Innenseite mit Schmirgelpapier angeraut habe. Darin kann ich das Futter zu Hause anmischen, drei Hand voll Schwimmsteine rein und dann kann ich den Eimer direkt hinters Schied stellen. Aufstiegshilfe ist der Eimer selbst und bisher wurde das immer bis zum Grund geputzt und ich hatte noch nicht eine tote Biene drin.


    Allgemein finde ich es am praktischsten, wenn ich immer das ganze Futtergeschirr - in dem Fall halt den Eimer - tauschen kann. Wenn mal was übrig geblieben ist, muss ich das nicht vor Ort entsorgen und den Eimer kann ich zu Hause säubern.

    Hi Rolf,


    danke für das Thema, mir ist aber nicht ganz klar worauf du hinaus willst:


    CBPV ist eine Erkrankung verursacht durch ein Virus. Wir wissen was die Symptome sind, die Übertragungswege sind bekannt und die Konsequenzen einer CBPV Infektion sind auch bekannt. Mit Glück ebbt die Krankheit von selbst ab, wenn's dumm läuft stirbt das Bienenvolk.


    Das hat mit wesengemäß oder 'großer Imker der nur an Honig denkt' nichts zu tun. Dem Virus ist das völligst Wumpe wieviel Honig der Imker am Ende des Jahre ernten will oder ob er auf Naturbau setzt oder nicht.


    Dem Virus ist auch mit Antibiotika nicht bei zu kommen. Antibiotika wirken nur gegen Bakterien. Desinfektion einer Beute mit Feuer/Lauge tötet das Virus (hoffentlich) ab - da entsteht keine Resistenz die sich über den Honig irgendwie auf den Menschen oder die Bienen auswirken kann.


    Durch eine wirkungsvolle Behandlung - sofern das bei CPBV denn Möglich ist - vernichtet man auch nicht wirklich Möglichkeiten. Ja, theoretisch beeinflusse ich die Evolution der Bienen. Tut man nichts, hat man vielleicht das 'Glück', dass nur die Völker überleben deren Immunsystem eine natürliche Wiederstandkraft gegen diesen Virus haben. Da muss ich aber dann auch in Kauf nehmen dass alle anderen Bienen krepieren. Wenn's dumm läuft sind alle hin.


    Ich stimme zu: Man muss sich überlegen was man tun, denn alles hat Konsequenzen. Wenn das Haus aber gerade brennt, ist nicht die Zeit sich zu überlegen ob ein Neubau als Passivhaus nicht ökologisch sinnvoller wäre. In einem solchen Augenblick heißt's Wasser Marsch und löschen!

    Du schreibst nicht welches Rähmchenmaß, deshalb lässt sich nicht direkt abschätzen wie groß das Volk ist.


    Normalerweise bekommen Ableger erst im Jahr drauf Honigräume. Im ersten Jahr geht's nur drum, dass die Bienen gut in und durch den Winter kommen.

    Ich baue meine Lagerbeuten mit einer einer Tischkreissäge (von Bosch Grün, die PTS 10) und einer Kappsäge von Metabo Auf die Kappsäge könnte man zur Not verzichten und statt dessen den Schiebeschlitten der Tischkreissäge nutzen.


    Kleiner als die PTS 10 würde ich bei Tischkreissägen nicht gehen, aber das kommt auch auf den Bauplan der Beute an. Ich habe geschlossene Böden, muss also eine Platte von 120x60 auf Maß schneiden. Bei einem offenen Boden würde vielleicht auch eine kleinere Säge funktionieren.

    Die kommen auch ohne die ausgebaute Wabe klar. So ein Rähmchen hat ein Schwarm ziemlich schnell ausgezogen.


    Trieb zum Naturbau machst du auch nicht kaputt, wobei es da in dem Sinne keinen Trieb gibt. Die Bienen brauchen Waben für ihr Volk, sind keine da, bauen sie welche. Sind welche da werden die benutzt. Sind zu wenig da, werden weitere gebaut.


    Ich persönlich würde die ausgebaute Wabe weg lassen. Einzig drauf achten dass dem Schwarm nicht das Futter ausgeht. Futter in der Nähe ist gut, ich gebe immer noch ein wenig Zuckerwasser hinters Schied. Allerdings hatte ich bisher immer nur vorwegenommene Schwärme - das Glück einen Naturschwarm aus dem Baum zu angeln hatte ich bisher noch nicht - da sieht's mit Futter(waben) vielleicht wieder anders aus.

    In die Cityboxen von Holtermann gehen 29 Dadant Rähmchen. Wenn man mit Schied arbeitet, dann sind ja ungefähr 5 - 6 Rähmen Brut und der Rest ist für Honig 'übrig'. Klar ist nicht direkt mit einem HR vergleichbar, aber ein vom Platz her sind das gute 4,5 Honigräume.


    Wenn man jetzt solche Killerbienen hat, die jedes Jahr ne halbe Tonne Honig produzieren reicht das natürlich nicht, aber für die Bienen von uns normalsterblichen Imkern, sollte das reichen.


    Ich habe mir dieses Jahr eine Lagerbeute im Dadantformat gebaut - Schwarm habe ich letzte Woche eingeschlagen, kann also noch nicht übermäßig viel dazu sagen.


    Erkenntnisse/Infos bisher:

    * Wandern ist damit nicht. Trifft aber für deinen Anwendungsfall nicht zu.

    * Ameisensäuredosierung ist schwierig, weil die Kiste ja viel größer ist. Da muss man Alternativen nutzen (TBE, Bannwabe, etc.)

    * Deckel anheben geht für einen Erwachsenen, für ein Kind ist das zu unhandlich.

    * Großraumrähmchen sind, wie Master Tom erwähnt hat, trotzdem recht schwer.

    * Preislich: Diese Lagerbeuten sind im Handel recht teuer - vermutlich weil eher weniger verkauft. Da lohnt tatsächlich noch der Selbstbau.

    * Benötigter Platz verschiebt sich von häuslichem Keller zur Wiese (das war mein Grund dafür).

    * Füttern geht entweder via Tasche oder Schale hinterm Schied. Futterzarge führt die Idee irgendwie ad absurdum. Füttern ohne Bienenkontakt geht also eher nicht (wobei das auch bei Futterzargen nicht immer gut funktioniert).

    Ich habe mir aus Tinkerforge Bausteinen eine Stockwaage gebaut - die Bausteine kann ich empfehlen, insbesondere was Stabilität angeht.


    Wg. Ameisensäuredosierung: Warum nicht ein einfacherer Ansatz: Bei den Verdunstern sollte pro Tag immer eine gewissen Menge verdunsten. Wenn du den Verdunster auf eine Waage stellst, weißt du genau wieviel aus der Flasche in die Luft gelangt.

    Beim Brand in der Notre Dame haben alle drei Bienenstöcke überlebt weil sie sich in sichere Entfernung gerettet haben und als der Brand gelöscht war kamen sie zurück.

    https://www.tierwelt.ch/news/n…re-dame-ueberlebten-feuer

    In dem Artikel stand nichts davon, dass die Bienen zurück kamen, nur dass sie überlebten. Kann also auch sein, dass sie einfach in den Kisten blieben und die glücklicherweise weit genug weg standen. Hast du das noch wo anders gefunden, dass die aus- und wieder eingezogen sind?

    Kunstschwarm im August ist ein wenig spät. Natürliche Schwarmzeit ist Mai/Juni - ggf. etwas früher oder später je nach Wetterlage. Ja klar, manchmal gibt's auch im August einen Schwarm, aber das dürfte eher die Ausnahme bzw. eine Notlage sein.


    Bei DNM 1.0 arbeitet man meines Wissens nach nicht mit Schieden und gibt ganze Zargen, nicht einzelne Rähmchen.


    Im ersten Jahr brauchst du keine Honigräume - das Jungvolk hat genug damit zu tun groß genug zu werden um den Winter zu überstehen.


    Bei einem Kunstschwarm kannst du Oxalsäure sprühen, die haben ja noch keine Brut.

    Hi,


    in den Hinweisen zur Ausgangssperre in Bayern stehen unter Punkt 5 die triftigen Gründe warum man doch das Haus verlassen darf:


    h) Handlungen zur Versorgung von Tieren


    Man darf also zu seinen Bienen.