Beiträge von nbkr

    Wir sind die falsche Zielgruppe für deinen Blog. Wir können schon imkern - oder bilden es uns zumindest ein.


    Wenn einer aus dem Forum hier deinen Blog liest, dann wollen wir nicht wissen wie man imkert, sondern wie du imkerst. Wie machst du die Königinnenzucht, warum so und hat's geklappt?


    Der Begriff Blog impliziert auch immer was persönliches. Das was du schreibst klingt eher nach Lexikon oder Magazin. Das ist in Ordnung, nur passt es dann nicht zu der Idee das da auch dein Shop ran soll.

    Der Sinn von Wulstkragen hat sich mir im Zeitalter des Reissverschlußes nie erschlossen.

    Wulstkragen hat den Vorteil dass man Schleier einfacher Nachkaufen kann. Am Anzug meiner Frau ging letztens der Schleier kaputt - Gitter gerissen. Der Schleier war per Reißverschluss befestigt und den Schleier gab's nicht mehr einzeln zu kaufen. Also musste gleich ein ganzer Anzug ersetzt werden.

    Geht so. Hat man sich daran gewöhnt, ist das schon eine feine Sache. Man darf (zumindest als Mann) nur nicht ruckartig beide Arme gleichzeitig in die Höhe heben. ;)

    Dann ist der Anzug zu klein oder du hattest bei der genetischen Lotterie deutlich mehr Glück als der Durchschnitt.


    Ich imker auch im Vollschutz - meine Völker stehen nicht im Garten, ist also mit Mehraufwand verbunden und Anzug anziehen fällt dann gar nicht so ins Gewicht. Ich finde das inzwischen ehrlich gesagt auch unabhängig von Allergie ganz praktisch. Man saut sich nicht die Klamotten ein, Zecken sind weniger ein Problem und Sonnenschutz hat man auch gleich.

    Vorsicht ist bei Handschuhen angesagt. Ich nutze sowohl Lederhandschuhe als auch Neopren. Alles aus dem Imkerbedarf, man würde also erwarten stichsicher, die Erfahrung zeigt aber dass das nicht stimmt. Man merkt den Stich zwar nicht, oder kaum, aber ich habe immer mal wieder einen juckend oder geröteten Finger. Das letzte Ende vom Stachel mit ein wenig Gift scheint also doch mal durch zu kommen.

    Wozu desinfizieren? Die fleißigen Bienen putzen die Futtertasche + Steine doch blitzeblank wenn man es ein paar Tage drin lässt :)

    Theoretisch ja, manchmal nehmen die Bienen das Futter aber nicht ab - entweder weil genug da ist, oder weil sie eine bessere Quelle gefunden haben oder weil sonst irgendwas mit dem Volk nicht stimmt.

    Ich nutze Schwimmsteine - vom Prinzip das selbe wie Blähton. Leere Futtertaschen kannst du einfach auffüllen. Drin sitzende Bienen werden einfach mit angehoben ohne nass zu werden. Halt den Sirup nicht direkt auf ne Biene kippen.


    Nachteilig wird's eher wenn das Geschirr nicht ganz leer ist. Die alte Brühe rauszubekommen ist dämlich, man kann ja schlecht die Steine auskippen.


    Auch die Desinfektion der Steine ist schwierig. Theoretisch geht das im Backofen, aber der Geruch ist schon heftig finde ich.


    Insofern würde ich zukünftig wohl auf Rindenstücke wechseln, das lässt sich vermutlich prima thermisch verwerten.

    Von Emsa gibt's 5,5 Liter rechteckige Plastikbehälter mit Luftdichtem Verschluss. Die laufen im Auto garantiert nicht aus. Die hatte ich mal für die Lagerbeuten gekauft, bin dort aber auf günstigere Eimer gewechselt. Aber von den Maßen her dürften die auch in Dadant und andere Halbzargen passen. Hätte den Vorteil das man immer das ganze Futtergeschirr tauscht. Sind aber nicht ganz so günstig und man bräuchte ja zwei pro Volk.

    Ich habe 5 und 10 Liter Kanister mit gluckerfreiem Auslauf. Für Transport und einfüllen prima. Reinigen ist doof, manchmal übersieht man den letzten Rest und dann gibt's Stockflecken. Mit Reis als 'Scheuermittel' geht das zwar wieder raus, aber danach braucht man auch kein Fitnessstudio.


    Für die Lagerbeuten gabe ich 10 Liter Eimer, bei denen ich die Innenseite mit Schmirgelpapier angeraut habe. Darin kann ich das Futter zu Hause anmischen, drei Hand voll Schwimmsteine rein und dann kann ich den Eimer direkt hinters Schied stellen. Aufstiegshilfe ist der Eimer selbst und bisher wurde das immer bis zum Grund geputzt und ich hatte noch nicht eine tote Biene drin.


    Allgemein finde ich es am praktischsten, wenn ich immer das ganze Futtergeschirr - in dem Fall halt den Eimer - tauschen kann. Wenn mal was übrig geblieben ist, muss ich das nicht vor Ort entsorgen und den Eimer kann ich zu Hause säubern.

    Hi Rolf,


    danke für das Thema, mir ist aber nicht ganz klar worauf du hinaus willst:


    CBPV ist eine Erkrankung verursacht durch ein Virus. Wir wissen was die Symptome sind, die Übertragungswege sind bekannt und die Konsequenzen einer CBPV Infektion sind auch bekannt. Mit Glück ebbt die Krankheit von selbst ab, wenn's dumm läuft stirbt das Bienenvolk.


    Das hat mit wesengemäß oder 'großer Imker der nur an Honig denkt' nichts zu tun. Dem Virus ist das völligst Wumpe wieviel Honig der Imker am Ende des Jahre ernten will oder ob er auf Naturbau setzt oder nicht.


    Dem Virus ist auch mit Antibiotika nicht bei zu kommen. Antibiotika wirken nur gegen Bakterien. Desinfektion einer Beute mit Feuer/Lauge tötet das Virus (hoffentlich) ab - da entsteht keine Resistenz die sich über den Honig irgendwie auf den Menschen oder die Bienen auswirken kann.


    Durch eine wirkungsvolle Behandlung - sofern das bei CPBV denn Möglich ist - vernichtet man auch nicht wirklich Möglichkeiten. Ja, theoretisch beeinflusse ich die Evolution der Bienen. Tut man nichts, hat man vielleicht das 'Glück', dass nur die Völker überleben deren Immunsystem eine natürliche Wiederstandkraft gegen diesen Virus haben. Da muss ich aber dann auch in Kauf nehmen dass alle anderen Bienen krepieren. Wenn's dumm läuft sind alle hin.


    Ich stimme zu: Man muss sich überlegen was man tun, denn alles hat Konsequenzen. Wenn das Haus aber gerade brennt, ist nicht die Zeit sich zu überlegen ob ein Neubau als Passivhaus nicht ökologisch sinnvoller wäre. In einem solchen Augenblick heißt's Wasser Marsch und löschen!