Beiträge von nbkr

    Ferndiagnose ist immer schwierig - Bilder könnten helfen.


    Kein/Kaum Totenfall klingt danach, dass die sich leer geflogen haben. Bienen gehen zum sterben vor die Tür, wenn sie können. Dann findet man keine toten Bienen in der Kiste.


    Varroa ist da der Klassiker für. Ich würde orakeln dass die AS Behandlung nicht richtig gewirkt hat. Aber wie gesagt, so aus der Ferne ist das wenig mehr als 'Allgemeinplätzchen von sich geben'.

    Kommt drauf an was du machen willst.


    Alles wo man die Königin finden muss: Mittags, bei bestem Flugwetter.

    Füttern: Idealerweise abends, idealerweise mit einem Futtergeschirr wo ich nicht an den Brutraum muss.

    Einschlagen eines Schwarms: Später Nachmittag.

    Beute aufbauen, Gras wegsensen: Morgens, damit man nicht gar so schwitzt.

    Vorm Flugloch sitzen und zu schauen: Geht immer!


    Ich habe auch schon einige Aktionen gemacht bei einsetzender Dämmerung, geht manchmal halt nicht anders. War meist nicht schön. Man sieht nicht mehr so richtig was und die Bienen sind meist ziemlich durch den Wind. Da lernt man dann, dass ein Imkeranzug nicht 100%ig stichfest ist.

    Wir sind die falsche Zielgruppe für deinen Blog. Wir können schon imkern - oder bilden es uns zumindest ein.


    Wenn einer aus dem Forum hier deinen Blog liest, dann wollen wir nicht wissen wie man imkert, sondern wie du imkerst. Wie machst du die Königinnenzucht, warum so und hat's geklappt?


    Der Begriff Blog impliziert auch immer was persönliches. Das was du schreibst klingt eher nach Lexikon oder Magazin. Das ist in Ordnung, nur passt es dann nicht zu der Idee das da auch dein Shop ran soll.

    Der Sinn von Wulstkragen hat sich mir im Zeitalter des Reissverschlußes nie erschlossen.

    Wulstkragen hat den Vorteil dass man Schleier einfacher Nachkaufen kann. Am Anzug meiner Frau ging letztens der Schleier kaputt - Gitter gerissen. Der Schleier war per Reißverschluss befestigt und den Schleier gab's nicht mehr einzeln zu kaufen. Also musste gleich ein ganzer Anzug ersetzt werden.

    Geht so. Hat man sich daran gewöhnt, ist das schon eine feine Sache. Man darf (zumindest als Mann) nur nicht ruckartig beide Arme gleichzeitig in die Höhe heben. ;)

    Dann ist der Anzug zu klein oder du hattest bei der genetischen Lotterie deutlich mehr Glück als der Durchschnitt.


    Ich imker auch im Vollschutz - meine Völker stehen nicht im Garten, ist also mit Mehraufwand verbunden und Anzug anziehen fällt dann gar nicht so ins Gewicht. Ich finde das inzwischen ehrlich gesagt auch unabhängig von Allergie ganz praktisch. Man saut sich nicht die Klamotten ein, Zecken sind weniger ein Problem und Sonnenschutz hat man auch gleich.

    Vorsicht ist bei Handschuhen angesagt. Ich nutze sowohl Lederhandschuhe als auch Neopren. Alles aus dem Imkerbedarf, man würde also erwarten stichsicher, die Erfahrung zeigt aber dass das nicht stimmt. Man merkt den Stich zwar nicht, oder kaum, aber ich habe immer mal wieder einen juckend oder geröteten Finger. Das letzte Ende vom Stachel mit ein wenig Gift scheint also doch mal durch zu kommen.

    Wozu desinfizieren? Die fleißigen Bienen putzen die Futtertasche + Steine doch blitzeblank wenn man es ein paar Tage drin lässt :)

    Theoretisch ja, manchmal nehmen die Bienen das Futter aber nicht ab - entweder weil genug da ist, oder weil sie eine bessere Quelle gefunden haben oder weil sonst irgendwas mit dem Volk nicht stimmt.

    Ich nutze Schwimmsteine - vom Prinzip das selbe wie Blähton. Leere Futtertaschen kannst du einfach auffüllen. Drin sitzende Bienen werden einfach mit angehoben ohne nass zu werden. Halt den Sirup nicht direkt auf ne Biene kippen.


    Nachteilig wird's eher wenn das Geschirr nicht ganz leer ist. Die alte Brühe rauszubekommen ist dämlich, man kann ja schlecht die Steine auskippen.


    Auch die Desinfektion der Steine ist schwierig. Theoretisch geht das im Backofen, aber der Geruch ist schon heftig finde ich.


    Insofern würde ich zukünftig wohl auf Rindenstücke wechseln, das lässt sich vermutlich prima thermisch verwerten.