Beiträge von nbkr

    Die Frage ist, welches Ziel du verfolgst. 30 Völker klingt nach Gewinnabsicht. Ohne Wandern brauchst du Standorte die dass ganze Jahr über gleichmäßig Tracht bringen. Die dürften selten sein.


    Ansonsten sind Lagerbeuten super, ich hatte selbst vier Stück, steige inzwischen aber auf Oberträgerbeuten um, da die noch ein paar Vorteile bzgl Rähmchenvor- und Nachbereitung hatten.

    Warum ich mit Handschuhe (und generell mit Schleier) arbeite?


    Ich habe Heuschnupfen in der Professionell-Edition. Meine Medikamente dagegen füllen die obere Etage des Medizinschränkchens. Citrizin ist für mich die Sättigungsbeilage zum harten Zeug das es nur auf Rezept gibt. Nennt sich allergisches Asthma der Spaß. Hat nur den fragliche Vorteil dass man bei der Corona-Impfung eine Stufe aufsteigt. Ist dann auch immer eine wahre Freude wenn die Lunge zu geht und man sich fühlt wie ein Fisch auf dem Land.


    Gegen Bienen bin ich nicht allergisch, ich habe mich damals vor Beginn extra untersuchen lassen, sicherheitshalber.


    Aber: Eine Allergie kann man auch erst mit Kontakt bekommen. Wie viele berichten hier, dass sie auf einmal Allergisch waren. Hinzu kommen Kontaktallergien gegen Propolis. Ich brauche echt nicht noch was das mir den Hals anschwellen lässt.


    Es ist mir absolut unverständlich, warum hier immer wieder das Pseudoargument kommt: Holt euch freundlichere Bienen. Selbst die freundlichste Biene sticht mal, insbesondere wenn es zu 'Unfällen' kommt.


    Hinzu kommt dann gerne noch das Argument: 'Da hat man kein Feingefühl und kann gar nicht richtig an den Bienen arbeiten'. Das ist in meinen Augen nur Projektion. Mag ja sein, dass 'man' das nicht kann, andere bekommen das hin. Ich kann mit Gummi-Handschuhen inzwischen auch Königinnen greifen.


    Warum wollen die Sandalenimker eigentlich immer den Astronauten die Handschuhe und Schleier ausreden? Was genau stört es welche Klamotten jemand anders beim Imkern trägt? Wenn man selbst im String-Tanga imkern will: Bitte gerne rede ich keinem aus, mir ist der Schleier lieber. Da bin entspannter, die Sonne brennt mir nicht aufs Hirn und ich spare mir die Quasimodo-Kommentare vom Kunden, wenn mich eine Kuschelbiene doch mal nicht mochte.


    Und bitte auch nicht das: 'Wer einen Schleier hat, hat Angst vor seinen Bienen'-Argument. Leute es ist das 21. Jahrhundert. Auch als harter Mann vom alten Schlag darf man zugeben, dass so ein Bienenstich gut weh tut. Ja, gibt schlimmeres im Leben, aber brauchen tue ich so einen Stich nicht. Ich finde es auch immer amüsant, dass auch der ein oder andere schleierlose Profiimker gerne mal nervös mit den Händen fuchteln wenn eine Biene übers Ohrläppchen krabbelt.


    Wer im Vollschutzimkern will: Bitte gerne. Wer im T-Shirt imkern will: Ebenso gerne. Man muss in beiden Fällen die Konsequenzen daraus berücksichtigen, aber das war es auch. Es gibt wie so vieles beim Imkern in dem Fall kein richtig und falsch. Man braucht keine Überzeugungsarbeit zu leisten, denn die Klamotten des Vereinskollegen wirken sich auf mich und meine Bienen nicht im Geringsten aus.

    Phil Chandler macht das für seine Oberträgerbeuten. Innen und Außen und hat in diesem Video ein paar Infos dazu:


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    Innen gehts ihm wohl darum die Beute wasserdicht(er), so wie das die Bienen mit Propolis machen. Allerdings muss man bei Phil ein wenig aufpassen, viele seine Überlegungen gehen irgendwie in die Richtung aus der auch die Homöopathie her kommt. Halbwissen vermischt mit übertriebener Überhöhung von Bienen und deren 'Produkten'. Das Video in dem er Propolis via E-Zigarette gegen Corona raucht, war doch ziemlich irritierend.

    Ich mag die blauen Gummihandschuhe mit den langen Stulpen. Hat jeder der üblichen Imkerhändler. Sind nicht absolut stichfest, aber das merkt man meist erst hinterher, wenn man wieder daheim ist und feststellt das ein Finger irgendwie ungewöhnlich juckt. Den Stich selbst merkt man nicht und es schwillt normalerweise auch nicht an.


    Feingefühl finde ich in Ordnung, hängt aber auch davon ab wie passig die Handschuhe sind. Wenn man zwischen zwei Größen liegt, muss man testen was besser funktioniert. Eine Nummer kleiner erlaubt meist mehr Feingefühl, spannt aber ggf. halt auch.

    Dann besser nicht drüber nachdenken womit der Raps behandelt wurde. Oder welche Rückstände in den Mittelwänden waren. Was aus den Plastikdichtungen der Honiggläser, den Hobocks oder dem Industrieleim und dem Beutenanstrich ausgast.

    @xerof Da du keinen eigenen Schleuderaum besitzt, stellst du vermutlich nur kleinere Mengen Honig her. Dann gilt für dich Anhang 2 der Lebensmittelhygieneverordnung. Was da steht entspricht meiner Meinung nach dem gesunden Menschenverstand und ist in der Praxis gut umsetzbar. Das man als Kleinimker keine Haustiere haben darf, steht da nicht.


    Gut, Absatz vier sagt, dass man die Katze vor dem Schleudertag glatt rasieren muss, aber das machen Katzenbesitzer ja sowieso regelmäßig. ;)

    Beute leer und kein Totenfall klingt sehr nach Varroaschaden. Die sterbenden Bienen schaffen sich mit letzter Kraft aus der Beute um den Rest des Volkes zu schützen. Auf die Art und Weise fliegt sich das Volk kahl und am Ende sind keine oder kaum Bienen übrig. Meist findet man ein ein paar letzte erfrorene Bienen mit der (dann sehr kleinen) Königin in der Mitte.


    Ist schade, aber passiert halt manchmal. Varroakonzept überdenken, dieses Jahr besser machen.

    Bin nicht sicher ob ich weiß was eine Geller Beute ist und Google gibt da nicht viel zu her. Aber 4 Beuten auf einer Palette klingt nach dem was Bernhard Heuvel macht. In seinem Buch 'Honig im Kopf' ab Seite 324 ist das ein wenig beschrieben. Das Verladen geht dadurch schneller beim Wandern, aber er muss zusehen dass alle 4 Völker gleich stark sind, sonst fährt er unterschiedliche Völker in die Tracht bzw. das dürfte auch mit der Anzahl der Honigräume nicht passen. Das schwächste Volk hätte dann zu viele oder eben das Stärkste zu wenige HR. Aber das ist nur meine Vermutung. Außerdem sind die Beuten mit der Palette verschraubt was die Bodenreinigung schwerer macht. Wenn ich das richtig sehe ist der Außendeckel auch eine Spezialanfertigung die über alle 4 Dadantbeuten auf einmal geht und nicht übersteht. Das dürfte sich erst für den Erwerbsimker lohnen.

    Auro Aqua 160 wurde mir mal vom Naturlandberater empfohlen. Ich finds besser als Lixum. Lässt sich besser streichen. Wirkt besser als das Beutenbraun vom Holtermann. Langzeiterfahrungen habe ich damit nicht, die Beuten stehen erst einen Winter lang draußen.

    und als nächstes beschäftigen wie uns mit dem Thema und der Chemie dahinter und vll, verstehen wir dann sogar die Hintergründe und lehnen es nicht nur unreflektiert als Chemie ab oder aber wir lehnen die Trinkwasserbehandlung genauso ab und trinken wieder ausm Brunnen.

    Ich finds auch immer etwas seltsame wenn von 'bösem Chemiezeugs' gesprochen wird. Aber in dem Fall sehe ich das auch so dass Chlor ins Futter kippen wenig sinnvoll ist. Nicht weil es prinzipiell gefährlich wäre, sondern weil es unnötig ist.


    Das Problem ist: Schimmel im Kanister. Lösungen gibt es genug: Andere Futtergeräte, andere Reinigung, andere Zuckerkonzentration/Futterart. Oder eben Chlor.


    Im Gegensatz zu Chlor, führen die anderen Lösungen aber nichts zusätzlich ein. Futterbehälter brauchst du, reinigen musst du die auch und Futter musst auch auch geben. Lässt sich also alles nicht weglassen.


    Chlor ist ein zusätzlicher Stoff, der vielleicht nicht schadet, aber den Bienen auch nichts nützt. Du musst es kaufen, Lagern, mit einrühren und es bleibt immer der Hintergedanke dass es doch irgendwo landet wo es nicht hin soll.


    Warum also die Route gehen, wenn es auch ohne geht?

    Ich bin von den Kanistern ebenfalls wg. dem Schimmelproblem abgekommen und nutze jetzt 10 Liter Eimer. Die Deckel sind dicht genug und ein voller Eimer kippt normalerweise auch nicht um. Nur wenn man die im Auto stapelt sollte man sie nochmal sichern.


    In einen Deckel habe ich mir einen Quetschhahn und ein Luftloch eingebaut, damit gluckert nichts und ich kann klecker frei in die Futtertaschen und Zargen einfüllen. Bei den größeren Beuten kann ich die Eimer (innen aufgeraut und mit Schwimmhilfe) auch einfach hinters Schied stellen.


    Zuckerwasser lässt sich in den Eimern auch einfacher anrühren. Reinigen ist ebenfalls simpel und die Eimer lassen sich in einander stapeln und nehmen so weniger Platz weg.