Beiträge von Empetrum

    Resl : Laß Dich von den Banausen nicht beirren!

    So ein richtig schöner und mit viel Arbeit hergestellter Wachsklotz, so gleichmäßig gelb und herrlich duftend, gehört ins Wohnzimmer ins Regal - so wie mensch sich auch Blumen ins Zimmer stellt.

    Ich sage mir aber bis jetzt noch, daß er fürs Kerzengießen zu schade ist. Fürs Wegkokeln tun es die Pillen von Holtermann auch.;)

    Mit imkerlichem Gruß: Klaus

    Ach ja...! Wenn wir denn schon mal beim Weißklee sind - Nektar des Rotklee ist meines Wissens für die Honigbiene nicht erreichbar - dann will ich gerne in das Loblied einstimmen.

    Auf meinem Hofgelände wird die Hofbegrünung im Regelfall 3mal p.a. mit einem Allzweckmäher gemäht. Nur der "Rasen" wird wegen der Optik und für die ab Hof-Kundschaft nach kleinbürgerlichem Usus gekürzt.

    Der Rasen wird der Krokusse wegen aber trotzdem erst Ende April erstmalig gemäht.

    Die Hofbegrünung wird frühestens nach Ende der Löwenzahnblüte das erste Mal gemäht. Leider überschneidet sich dieser Zeitpunkt gerne mit dem Schossen/ Blütenhalm treiben des Weißklee. Bevor dann das nächste mal gemäht wird, wird Inventur des Weißklee gemacht.

    Das Hofgrün wird nach jeder Mahd, sowie der Grünschnitt fast vertrocknet ist, händisch mit Weißklee nachgesät. Trocken soll es sein, damit die feine Saat nicht am Grashalm kleben bleibt und damit dann zum Vogelfutter wird. Und alle paar Jahre wird auch mit Kalkmergel "gedüngt" damit er nicht zu stark unter der Versauerung leidet.

    Leider leidet Weißklee leicht unter dem sogenannten Kleekrebs gegen den der Mensch leider nichts unternehmen kann. In regelmäßigen Abständen verschwindet der Weißklee deswegen und es ist sehr hilfreich, wenn er regelmäßig nachgesät wird. Die Saat ist übrigens sehr preiswürdig, aber man kann nur Hochkultursaatgut kaufen. Im ausgemagerten "Rasen" machen sich diese Sorten nicht so sehr gut.

    Wenn man Löwenzahn in Grünland einbringen könnte, würde ich gerne eine Wiese aus Löwenzahn und Weißklee machen.:)

    Mit imkerlichem Gruß Klaus

    Hallo Thomas,

    ich habe im BienenJournal 9/2017 S.22 einen Beitrag unter dem Titel "Die Mischung machts" von Autor Heinrich Kersten gefunden. Die dort empfohlene elfteilige Mischung Verden blüht von Mai bis Oktober. Die Eckwerte sind pro ha 15 kg Saatgut welches 63 € kostet.

    Inhalt: Alexandriner Klee 5-7, Perserklee 5-7, Saat Lein 6, Ölrettich 6-7, Bockshornklee 6-7, Serradella 6-8, Weißer Senf Bardena 6-10, Phacelia 6-10, Luzerne 7-8, Sonnenblumen zur Saat 7-9, Bokharaklee, Steinklee weiß oder gelb 7-9


    Imkerliche Grüsse, Thomas

    ...aber Achtung: Die Mischung ist zusammengestellt für die Nutzung auf LNF durch landwirtschaftliche Betriebe und setzt eine professionelle Bodenbearbeitung und Aussaattechnik zwingend voraus.

    Eine mehrjährige Nutzung und kleinflächige Anlage steht nicht an.

    Imkerliche Grüße Klaus

    rase : Genau! Das Thema war schon lange durch!

    ...und dann kamst Du, um mit unsäglicher Arroganz irgendwelchen Imkerkollegen - die es hier garnicht gibt - vorzuschreiben, ob diese Lachgas benutzen dürfen, sollen oder können oder eben nicht!

    Deine Wertvorstellungen sind nicht zwingend das Maß der allgemeinen imkerlichen Praxis und Deine Impertinenz nervt ungemein und dies nicht das erste mal.

    Allerbeste Grüße Klaus

    Guten Morgen!

    Saxonicus : Herzlichen Dank für Deine Ausführungen. Diese waren interessant, themenbezogen und zielführend, lehrreich und sachlich.

    Dieses kann man von Forumbeiträgen mit 7 o. 8 Worten und Ausrufezeichen von Pseudo-Bienenflüsterern nun wirklich nicht erwarten.

    Gruß Klaus

    Wenn ich auf eBay nach "Lachgas" suche, dann finde ich Einweg-Druckpatronen (zum Aufschäumen von Sahne) und auch spezielle Öffner die man benutzt um eine Restentleerung der Patronen durchzuführen.

    Ich fürchte die Dinger werden nicht nur in der Schlagsahne genutzt, aber mich interessiert ob man diese Patronen in der Imkerei benutzen kann.8o

    Gruß Klaus

    ...Also zusammengefasst mit Erklärung:

    Wenn man zähflüssige Substanzen oder Flüssigkeiten unter einer festen Schicht erwärmt, dann besteht immer die Gefahr, dass sich die Wärme zu langsam verteilt ...

    Das funktioniert aber auch mit heißem Wasser unter schon flüssigem Wachs. Die gefährliche Sauerei ist die gleiche.

    Es muß eben immer fleißig gerührt werden, damit die Wärme sich gleichmäßig verteilt!

    Gruß Klaus

    Guten Morgen!

    Brennnessel läßt sich im Grünland auch durch x-faches Mähen mit dem Rasenmäher innerhalb einer Vegetationsperiode bekämpfen. Da bleiben dann nur noch die Quecke und/oder andere Gräser übrig.

    ThomasF beerdige Deine Blumenwiesenidee oder spritze!

    Gruß Klaus

    Ein Imkerkollege hat es gemacht bzw. sein Kumpel hat seine zwei oder drei Körbvölker "abgestoßen"

    In diesem Jahr war wohl nicht soviel Wabenwerk frisch gebaut und damit zu wackelig.

    Deswegen hat er nach alter Väter Sitte abgetrommelt.

    Guten Morgen!

    Weil es bei uns in diesem Jahr sehr gut geklappt hat, hier im OT-Modus auch noch ein paar praktische Anmerkungen:

    Zur Bodenvorbereitung den Bienenacker (!) am besten eine Vegetationsperiode oder noch besser ein Jahr mit gebr. Silofolie abgedeckt liegen lassen. Danach hat man - macht man die Abdeckung jetzt noch in diesem Herbst - im nächsten Spätsommer noch Gelegenheit zur oberflächigen Bodenbearbeitung um Unkrautsaat zum Keimen anzuregen.

    Soll nicht mit Folie gemulcht werden, muß umgegraben und die Wurzelunkräuter müssen händisch rausgesucht werden.

    Wir haben umgegraben etc. und die Quecke ausgesucht und danach 2x gehackt, wodurch wir erst spät ausgesät haben.

    Die Ausaat erfolgte in Reihen (!), weswegen wir noch 2x hacken konnten.

    Unsere "Pflückmischung" von Saaten-Zeller ist von uns mit den Blumensaaten aus der Streudose vom ALDI und mit ein wenig Phacelia gestreckt worden und witterungsbedingt und durch die sehr späte Aussaat nicht so gut gelaufen,wie wir uns es gewünscht hatten. Zwischen den Reihen sind noch kurzblätterige Gräser gewachsen (z.B. süßes Honiggras.

    Noch steht der Aufwuchs mit vielen Blüten und bleibt auch bis ins nächste Frühjahr stehen.

    Zukunftmusik: Wenn die freilebenden Insekten den Halmenwald verlassen haben, wird die Fläche mit dem Rasenmäher o.ä. gemäht und eventuell grob abgeharkt.

    Die Reihen aus 2017 wird man immer noch so gut erkennen können, daß man dazwischen eine Reihe umgraben, mit der Harke krümmeln und eine Reihe Saat mit im letzten Jahr übrig gebliebener Saat versehen kann. Diese werden wir mit Sonnenblumenkernen von versch. Vogelfutteranbietern versetzen und zuviel wachsende Sonnenblumen sehr zeitig abschneiden.

    Vielleicht reicht es auch, nur eine Rille in den schattengaren Boden zu reißen.

    Mal sehen wie oft/wieviel Jahre wir dieses Spielchen treiben können, bevor es mit Umgraben wieder von Neuem beginnt. :)

    Aus dem letzten Herbst hatten wir noch eine Hälfte des Gartens mit Folie abdeckt liegen. Gestern hat meine Frau eine schmale Reihe abgedeckt, umgegraben, geharkt und eine Unmenge Zwiebeln von Frühjahrsblühern (Krokusse etc.) darin versteckt.

    Auch hier in Reihe als frühes Angebot an unsere Bienen. Die Hummeln werde ich mit Fähnchen vertreiben!

    Ich rate auch zur Anlage von Dauerkulturen, die so gut wie keine Arbeit machen: Durchwachsene Silphie und Comfrey (Beinwell) haben wir schon vor etlichen Jahren ausgepflanzt (:)) und Goldrute und Springkraut in der Nähe üppig ausgewildert (;)).

    Der Acker hinterm Haus gehört uns und vom Pächter habe ich nach Celle 2017 gefordert mit unserer Unterstützung dort die durchwachsene Silphie für seine Biogasanlage anzubauen. Widrigenfalls würden wir kündigen, selber mit Lohnunternehmer Silphie anbauen und dann auf dem freien Markt verkaufen. Zusätzliche Einahmen erwarten wir aber, weil es inzwischen Entgelte für die Abnahme von "Wirtschaftdünger" aus dem Cloppenburger Raum gibt.

    Guten Morgen!

    Gaaanz vorsichtig - weil ich höre schon den Aufschrei - stelle ich mal in den Raum, daß der Dieb es, in Unkenntnis der mitteleuropäischen Winterfütterungspraxis, auf Wabenhonig abgesehen hatte.

    Natürlich mußte er die Bienen mitnehmen, denn ohne Ornat schlägt doch niemand im Dunkeln Rähmchen ab.

    Das Schlimme ist, daß, wenn der "Wabenhonig" schmeckt, er regelmäßig wiederkommen wird.

    Da hilft nur eine ganz hoch und mit der Leiter montierte Wildkamera oder geschickt aufgestellte Stolperdrähte.

    Ganz neu: Bei uns in der Gegend wurden Honigwaben aus dem Honigraum geklaut: bei einem Stand am Weg waren es zwei Rähmchen und an einem abgelegeneren Stand sechs Rähmchen. Zu diesem Stand ist der Dieb insgesamt viermal gekommen, weil er beim ersten Beutezug zufälligerweise gestört wurde.

    Viel Erfolg wünscht: Klaus