Beiträge von Empetrum

    Guten Morgen

    Kürzlich war hier im Forum die Rede von der natürlicherweise im Winter in den Beuten auftretenden Kondenzgeschichte , die nachvollziehbar zu schimmeligen Außenwaben führt.

    Imkerkollegen nutzen MiniPlus Beuten aus Hartschaum für die Überwinterung von Königinnen und weil das Schwitzwasser dort besonders intensiv aufgetreten ist, benutzen sie an Stelle einer Folie als obere Abdeckung eine durchlässige Gaze. Oberhalb der Gaze plazieren sie in einer extra Zarge ein sogen. Raschelsäckchen, das mit Heu (Anm.: Heu ist hygroskopisch und außerdem saugfähig) gefüllt ist. Die Kollegen sind mit dem Ergebnis der Maßnahme sehr zufrieden.

    Mich stellt die Gaze nicht zufrieden, besonders, weil sie von den Bienen zugekleistert wird.

    Hat jemand eine Idee, mit welchem Material man die Rähmchen abdecken kann, durch das das Wasser aber diffundieren kann, ohne daß die Bienen die Abdeckung schroten oder mit Propolis verschließen.

    Ein Versuch meinerseits mit dünnerem Baumwollstoff führte nicht zum Erfolg. Da sind heute Löcher drin.

    Aber irgendetwas war da mit Tüchern als Abdeckung in der Literatur: Waren es Tücher aus Leinen statt aus BW? Waren es in Wachs getauchte Tücher?

    Wer hat auch schon mal in diese Richtung überlegt? … und kann vielleicht Erfahrungen beisteuern?

    Mir tut es jedes Frühjahr um das Futter leid, das ich, weil in schimmeligen Waben, entsorgen muß.

    Geiz ist geil und gesünder rechnet Guido Eich in solchem Fall vor. ;)

    Frohes Schaffen wünscht ...Klaus

    Bevor der von mir initiierte Faden unter dem nixsagenden Geiz ist geil Spruch in irgendeine Nut gepresst wird ein aktuelles Beispiel:

    Angeregt durch Melanies Faden zu Kondenzwasser in Bienenbeuten erinnerte ich mich, daß Imkerkollegen Heusäckchen oben in die Miniplus-Beuten legen. Und sie sind erfolgreich damit, weil sie irgendwelche Plastikgitter als Abdeckung benutzen.

    Als ich jetzt vor ein paar Tagen bei einem Fachhändler hier im Norden war, habe ich mir speziell dafür vorgesehene Tücher aus Baumwolle für 9,00 Euro / 5 Stck. !!!! mitgenommen. Zuhause habe ich festgestellt, daß sie offensichtlich aus dünnem Tischdeckenstoff geschneidert waren und meine Bienen haben in wenigen Stunden Löcher in den Stoff genagt.

    Das Ergebnis vorausahnend hatte ich beim Kauf gefragt, ob es Rückmeldungen von anderen Kunden gäbe: Nein! ...und wie lange diese Tücher schon im Sortiment seien: ...ca. 6 Wochen.

    Hier hat man ganz offensichtlich mal was gehört, man hat gehandelt und den Kunden als Beta-Tester eingesetzt und veralbert.

    Liebe Grüße Klaus

    ...Trotzdem ging ich davon aus, daß man sich in NRW wenigstens an die landeseigenen Richtlinien halten würde, nach denen nur der Amtstierarzt zu FKP berechtigt ist oder von ihm autorisierte BSV, die eine entsprechende Qualifikation durchlaufen haben müssen (Zf. 2.2):

    https://recht.nrw.de/lmi/owa/b…v_id=64820161206142852128


    Die meisten Bundesländer werden sich aber an die Leitlinie des BMU halten und FKP entweder von den Vet.ämtern selbst oder beauftragten BSV ziehen lassen:

    https://www.bmel.de/SharedDocs…df?__blob=publicationFile

    ribes : Aus den von Dir verlinkten Texten kann ich die Probennahme zwingend durch den Bienensachverständige nur im AFB-Verdachtfall bzw. bei der festgestellten AFB (Sperrbezirk) herauslesen.

    Ich kenne übrigens einen Landkreis in dem die FKP vom Imker selbst gezogen werden und einen angrenzenden Landkreis im gleichen Bundesland, in dem nur der ausgebildete BSV die FKP ziehen darf.

    Liebe Grüße Klaus

    Guten Abend!

    Schmunzel…. Seid ihr alle Standimker und habt keine und kennt keine Wandergitter?

    Ein Wandergitter für z.B. Segeberger Beuten ist ein Bodengitter von 50x50cm auf einem Rahmen aus Sparschalung ca. 3x6 hochkant aufgeschraubt. Sowas wird beim Wandern zwingend benötigt!

    Wenn ein Wandergitter aufgelegt ist, die Folie völlig entfernt und zusätzlich Schatten gegeben wird, sollten die Bienen sicher ein paar Stunden überleben.

    Gute Nacht.... Klaus

    Guten Tag

    Gerade bin ich dabei das Inventar instand zusetzen und aufzuhübschen. Dabei fällt mir auf, daß etliches sehr liderlich verarbeitet und zerbrochen ist, aus falschem Material besteht usw.

    Beispiele: Segeberger Hochboden: Der Gitterboden ist mit einem viel zu mageren Streifen von Kunststoffkleber verarbeitet. Die Bienen propolisieren den entstandenen Schlitz zu bzw. versuchen das und anschließend kann man die Gitter nicht mehr ordentlich reinigen und das Ganze nur noch verschrauben.

    Auflageschienen aus Kunststoff gibt es in den verschiedensten Macharten. Bei der einen Machart bricht die Auflagewand schon ab, wenn ich etwas glupsch das Rähmchen schiebe, die nächste Machart biegt sich unter dem vollen Rähmchen nach innen, das Rähmchen verkanntet und die Bienen propolisieren hinter der Auflageschiene.

    Im selbstgebastelten Dampfwachsschmelzer verbiegt die Auflageschiene beim ersten Durchgang zu einem Schweineschwänzchen. Was ist eigentlich, wenn jemand AFB im heißen Bad sanieren muß? Schmeißt der seine Schienen ins Feuer?

    Dann haben wir für viel Geld einen Dampfwachsschmelzer erstanden: Nach dem ersten Durchgang waren die Deckelgriffe so spröde, daß sie zwischen den Fingern zerbröselt sind. Natürlich läßt sich auch ein im Handel üblicher Dampfgenerator wegen der fehlenden Übergangstücke nicht ohne weiteres anschließen usw.

    Über DN-Maß Holzbeuten, wohlbemerkt innerhalb kurzer Zeit bei einem Händler erstanden, will ich garnicht reden...

    Meine Kritik kann ich beliebig lang fortsetzen. Testen die Händler eigentlich das Material bzw. lassen sie es testen?

    Bin ich alleine, wenn ich mich ärgere, oder ergeht es anderen auch so?

    Liebe Grüße Klaus

    Guten Abend!

    Schon heute kaufen wir fast keine Gläser mehr. Der Bedarf wird gedeckt durch zurücklaufende Gläser eigener Abfüllung, fremder Abfüllung und Gläser der großen "Industrie-"abfüller aus dem Supermarkt bzw. Discounter o.ä..

    Ich bin gegen jedes Pfandsystem, weil ich dann unendlichen Diskussionsbedarf zum Thema "Mein Glas - Dein Glas - Unser Glas" hätte. Sowas ist nicht zu leisten.

    Einer unserer Weiterverkäufer hat ein Pfandsystem mit unseren Gläsern gleich zu Anfang eingeführt. Dem Weiterverkäufer ging es um Kundenbindung. Er akzeptiert, daß er auch für das Glas des Discounter 50 Cent gibt, aber der Kunde kommt wieder. Solche Eskapaden will ich nicht leisten.

    Wir warten ab, ob wir uns so durchlügen können, in DIB-Gläser oder in was auch immer abfüllen werden müssen.

    Unsere Verdrossenheit am Gesellschaftssystem steigt kontinuierlich...

    Mit imkerlichem Gruß Klaus

    Guten Tag!

    Bei einem Imkerkollegen sind mehrere (selbstgebaute) Holzbeuten auf einem Außenstand beschädigt worden.

    Die Bodenlüftungsgitter aus feinem Fliegengitter wurden durchbissen (!) und so ausgebissen, daß ein rundes Loch von ca. 10 cm entstand. Im Beutenraum wurde rumgewühlt (?) und auch Futter geklaut. Die Bienen waren beunruhigt und haben abgekotet,

    Verdächtigt wird der Marder. Ich habe aber da so meine Zweifel, daß ein reiner Fleischfresser sich diesen Mühen unterzieht und tippe eher auf Ratten.

    Hat schon einmal jemand von einem Marder in einer Bienenbeute gehört oder gelesen.

    Mit imkerlichem Gruß Klaus

    Guten Abend!

    Bei mir haben sich beim Ankauf neuer Völker auch ein paar Plastikrähmchen angefunden.

    Kann ich die alten Plastikrähmchen, die man nicht abkochen darf, weil sie sich sonst verformen, sicher von den Plastikrähmchen der neueren Art, die sich nicht sofort verformen, in irgendeiner zerstörungsfreien Art sicher unterscheiden?

    Danke im Voraus für konstruktive Antworten

    Klaus

    Guten Tag!

    Mein Beitrag zum Thema Reinheit von Oxalsäure und den Reinheitexperten ins Poesiealbum geschrieben:

    Meine Bienen habe ich mit Oxalsäureverdampfung im Block so behandelt, wie ich es von Anfang der Bienenhaltung an getan habe.

    Ich habe geringen Totenfall auf dem Flugbrett festgestellt.

    Mitte Dez. 2017 offenbarte sich das Ausmaß des Totenfalls durch eine Neuschneedecke: Auf dem gesamten Bienenhof lagen die Hunderte von Bienen und waren ockerfarbene Flecken dünnflüssigen Kotes im Schnee sichtbar.

    Eine gesammelte Probe toter Bienen nach Celle eingeschickt ergab: Keine Varroa, keine Ruhr und keine Nosema.

    In meinen Magazinen befinden sich z.Z. vereinzelt noch kleine oder kleinste Völkchen.

    Ich habe allen Grund zu anzunehmen, daß der Totalverlust meiner Bienenvölker in Zusammenhang mit der Benutzung von techn. Oxalsäure - hier aus China - in Zusammenhang steht. Ich hatte diese über eBay und als Rest, verpackt in einem Sack bezogen.

    Ich hatte ein MiniPlus-Völkchen nur einmal zum Schluß mit-"geräuchert", was aber dann auch heftigen Totenfall hatte.

    Auf allen Böden lagen Unmengen von toten Bienen, wie ich es für Vergiftungen als symptomatisch gelernt habe.

    Weil mir noch sehr wohl in Erinnerung ist, wie welcher Häme, Bösartigkeit und Gehässigkeit seinerzeit Bernhard Heuvel u.a. begegnet worden ist, stehe ich für eine Diskussion oder weitere Anfragen nicht zur Verfügung.

    Das Thema ist für mich durch, ich habe nur die Pflicht als "Chronist" erfüllt.

    Mit imkerlichem Gruß... Klaus

    Hallo Remstalimker : Willst Du etwa gerade Tante Uschi in Sachen polemischen Sarkasmus den Rang ablaufen und den Thread zerschiessen?

    Das ist schade, weil wir hier gerade unmittelbar davorstehen über die Möglichkeiten einer Alternative zum DIB zu diskutieren. :whistling:

    Gute Nacht wünscht Klaus