Beiträge von Empetrum

    ...nur mal so zur Ergänzung: Der TO-Deckel sitzt leichter fest als der Plastikdeckel. Dafür gibt es aber jetzt aber einen speziellen Deckelheber im Haushaltswarengeschäft, bei dessen Benutzung der Deckel ruiniert ist.

    Übrigens haben wir vorgestern einen Sack TO-Deckel - goldfarben mit Wabenmuster - beim Händler unseres Vertrauens gekauft. Leider, leider hat vor ein paar Wochen die Form des Deckels gewechselt und auch noch die Farbe des Wabenmusters. Der neue Deckel sieht nicht so wertig aus. Damit hat sich außerdem die Kontinuität bei der Präsentation erledigt…

    Das kann einem beim omagoldenen Plastikdeckel alles nicht passieren. der ist wahrscheinlich schon so alteingefahren wie das DIB-Glas.

    Trotz allen Pessimismus lohnt der Arbeitsaufwand!

    Wieviel Varroen passen eigentlich max. in eine Brutzelle? Ich schätze, daß eine bierdeckelgroße Brutfläche für hunderte von Varroen ausreicht, aber nicht zwingend ein normales Volk umbringen muß, besonders dann nicht, wenn das Volk im Frühherbst schon mal behandelt worden ist.

    Ansonsten sind hier Alternativen gefragt... Klaus

    Guten Morgen!

    Meine Glaskugel sagt mir, daß die Völker quitschfidel brüten und Varroen und auch Bienen aufziehen. Was durch die Behandlung runtergefallen ist, war nur das, was so unvorsichtig war, beim Eintreffen der Ox-Wolke nicht in Deckung gewesen zu sein.

    Die Glaskugel rät mir, weiter zu varroxen, bis nach Brutfreiheit und danach mind. einer Behandlung keine Varroaleichen mehr die Windeln schmücken.

    Ich kenne so ein Bild. Irgendwann fallen dann nach einer Behandlung hunderte von Varroen und der Spuk hat ein Ende.

    Frohes Räuchern wünscht ...Klaus

    ...Grins...

    Laßt Euch nicht von ribes erwischen. Wahrscheinlich macht er gerade Mittagsschläfchen.

    Ich werde noch heute von ihm regelmäßig gescholten, weil ich mit Chemie die Etikettenreste entfernt habe. Heute reicht bei mir ein Einweichen in H2O mit Spüli und der Topfreiniger, zur Not auch mal Stahlwolle (Akopads) und ganz selten muß dann auch mal Aceton herhalten.

    Einen schönen Feierabend wünscht .. .Klaus

    Bei Pelletiermaschinen gibt es Einfüllstutzen in die nicht nur Wasser eingefüllt wird.

    Was ist denn das für eine Weisheit? ;(

    Lieber Berggeist : Es ist das Wissen, daß in Holzpelletts regelmäßig Bindemittel zugesetzt worden sind. Mußt Du nicht wissen, aber es ist wissenswert, wenn man nicht zwingend seinen Bienen die Chemie um die Ohren pusten will.

    Übrigens geht mir Dein destruktives Gepöbel hier im Forum extrem auf den Senkel!

    Gruß aus dem Norden ...Klaus

    Zu den Sägespänen als anhaltenden Smokerrauchstoff hier mal das eben kopierte Zitat von Wikipedia:

    "Ein typisches modernes „Bio-Kettenöl“ besteht üblicherweise aus folgenden Komponenten:

    • ca. 97 % Rapsöl,
    • ca. 2 % ölgelöster Kautschuk (vorwiegend als Haftverbesserer),
    • ca. 1 % Acrylcopolymer (zur Erhöhung der Viskosität, also zur Verdickung) sowie
    • geringe Mengen Erdöldestillate zur Verringerung der biologischen Selbstzersetzung noch vor dem Ausbringen des Öls."
    • Hoffentlich rauchen die Tanten nicht auf Lunge... Klaus
    • P.S. Die Links zu Wiki kriege ich einfach nicht weg...

    Guten Morgen

    Unserem Hausgrundstück gegenüber liegt ein Bauernhof mit hundert Rindern, hundert Pferden, offen gelagertem Kraftfutter und Silageplattformen. Die Unordnung und die Versteckmöglichkeiten sind sprichwörtlich. Gegen die Ratten wird aus Kostengründen nichts unternommen, nicht einmal Katzen werden geduldet. Entsprechend werden größere Mengen Wanderratten in die Nachbarschaft emitiert.

    Da hilft bei uns nur größtmögliche Ordnung und absolute Rattenfutterfreiheit auf dem Gelände.

    In speziell gebauten Köderkisten "reiche" ich kleine käufliche Beutelchen mit Paste aus Rattengift. Diese sind in der Kiste festgenagelt, damit sie nicht in der Gegend rumfliegen oder Katzen sie rauskratzen können.

    Die Kiste selber ist aus Holz gebaut. Lichte Maße (ca.): 50cm x 30 cm und 6 cm hoch. Sie hat einen Deckel und ist mit Vorhängeschloß verschließbar und außerdem ist sie mit einem riesigen GIFT-Totenkopf gekennzeichnet.

    Als Eingang werden in die Schmalseiten der Kiste, in eine Ecke pro Seite die Eingänge von 5x5cm gesägt. Die Köder werden auf der gegenüberliegenden Langseite befestigt.

    Die Kiste wird geschützt an einer Rattenrennbahn plaziert und regelmäßig kontrolliert.

    Wer ganz vornehm ist, verkneift sich das Beködern im späten Frühjahr und frühen Sommer, wenn kleine Igel in der Gegend rumflitzen.

    Übrigens ist die Rattenbekämpfung eine öffentliche Aufgabe. Zuständig ist das Ordnungsamt. Angeblich werden regelmäßig und großflächig Kontrollen auf Rattenbefall vorgenommen und diese bei Bedarf im öffentlichen Auftrag bekämpft. Der private Grundstückseigentümer kann auch zu eigenen Bekämpfungsmaßnahmen, auch durch den kostenpflichtigen Kammerjäger, gezwungen werden.

    Nach Auskunft meines Rattengiftlieferanten ist die Abgabe von "wirksamen" Rattengift nur noch an Personen mit PschM-Sachkundenachweis oder Personen mit Erlaubnis zum "Töten" (z.B. Jäger und Angler) erlaubt.

    Waidmannsheil ...Klaus

    Meine Frau hat eben eine WhatsApp-Nachricht von ihrem Vorstand erhalten, daß es heute auf NDR um 21:00 MESZ einen Beitrag über das Bienensterben geben soll. Ohne Gewähr für die Richtigkeit und Wichtigkeit

    Klaus

    Hausecke : Ist es so, daß Du, als Du mich eben zitiert hast, meinen Beitrag mit dem Fettdruck verfälscht hast?

    Wo hast Du Deinen keinen Benimm im Netz gelernt?

    Im Übrigen habe ich nirgendwo gesagt, daß es falsch ist beim Imker direkt zu kaufen. Ich habe versucht an Beispielen aufzuzeigen, daß der Honigkäufer auch beim Imker oder da wo ihm glauben gemacht wird, daß er beim Imker kauft, beschi…. wird.

    Nicht mehr so liebe Grüße aus dem Norden … Klaus

    Guten Morgen!

    Drei willkürliche Beispiele:

    1.) Mit einer Beilage zum Bienen-Journal bewirbt ein großer Groß- und Einzelhändler aus MP seine Großgebinde mit Honig auch aus Osteuropa.

    2.) An einer auch von Touristen stark frequentierten Strasse wird in einem Hofladen Honig im Glas mit aufgespritztem MHD verkauft, der so aussieht, als käme er direkt von einem industriellen Honigabfüller in Uelzen. Das betont simpel gehaltene Etikett verweist auf die Hobbyimkerei der Schwester des Ladenbetreibers, bei der die Nachbarn aber noch nie etwas von Imkerei gesehen haben.

    3.) Auf dem größeren Flohmarkt am vergangenen Wochenende habe ich sechs Anbieter von Honig gezählt. Von den schon obligatorischen Neutralgläsern etc. mit DIB-Etiketten abgesehen, stach Oma´s Honig aus H. in einheitlichen Neutralgläsern besonders ins Auge. Der Fehler: Oma wohnt bei mir in der Nachbarschaft, ist sowas bei 80-Jahre alt und hat mit Bienen noch nie etwas am Hut gehabt.

    Nur soviel zum Thema des empfohlenen deutschen Honigs direkt vom Imker.

    Liebe Grüße aus dem Norden ...Klaus

    Sauerländer : Du scheinst ein Zweitnick zu rase zu sein!

    Ich habe festgestellt, daß es keine perennierende (Fremdwort für: ausdauernd, mehrere Jahre blühend) Pflanze gibt, die von der EU als Pflanze, Frucht für EU-Ausgleichsfläche o.ä. genehmigt ist, und, wenn sie einmal erfolgreich etabliert (Fachausdruck für: angesät, ausgepflanzt) ist und nicht grob mißhandelt wird, keine weiteren Kosten für Saatgut und oder Bodenbearbeitung mehr verursacht. Wie rase und Du sicherlich wissen, kosten alle gebräuchlichen und zugelassenen Zwischensaaten etc. wie Senf, Ölrettich, Phacelia, Sonnenblumen auf den Ausgleichsflächen etc. echtes Geld für die Bodenbearbeitung, das Saatgut usw..

    Es kann also betriebswirtschaftlich sinnvoll werden, die höhere Anfangsinvestition für Silphie zu tätigen! Wer lesen kann, ist eben weit im Vorteil!

    Solltet Ihr rase (und/oder) Du Bedürfnis nach erklärenden Ausführungen, auch zu betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen, haben stehe ich auch über PIN zur Verfügung.

    Bis also demnächst .Klaus

    BaarImker : Und genauso hat es auch ca. 3 Vegetationsperioden dort ausgesehen. Dieses Jahr jedoch ist die Silphie nicht gedüngt worden. Das habe ich ja beschrieben und entsprechend sieht sie aus.

    Als ökologische Ausgleichsfläche, nämlich ohne jeden Dünger und vorher abgeerntet und mit Bodenverfestigung, verliert Silphie offensichtlich jeden Wert für die Imkerei! Dafür ist mir dieser Acker eher Beweis, als irgendwelche gehegten Silphieeinzelpflanzen im Hausgarten.

    Für mich ist dieser Acker übrigens ohne Bedeutung, weil unser Pächter im nächsten Frühjahr bei uns hinterm Haus auf ca. 1,5 ha Silphie als Untersaat aussähen und nicht pflanzen soll. Wenn dann in 2020 die ersten Blüten da sind, sollte es für meine Ableger und auch WV vor der Heidetracht dicke reichen. Da dürfen dann auch Nachbars Bienen naschen kommen.

    Wir und auch andere in einer ähnlichen Situation müssen sich dann nur dagegen wappnen, daß sie mit Silphie auf einer ungedüngten ökologischen Ausgleichsfläche abgelinkt werden.

    Langfristig kann es sogar wirtschaftlich sinnvoll sein, die Investition zu wertloser Silphie zu tätigen, denn mir fällt gerade keine perennierende landwirtschaftliche Nutzpflanze ein, die ich nur einmal etablieren muß und dann ohne jede Bodenbearbeitung vergessen kann und das für Jahre....

    All den landwirtschaftlichen Totallaien unter den Imkern einen geruhsamen und empörungsfreien Abend wünscht ...Klaus

    Bislang hatte ich gehofft und der Silphie eine Existenzberechtigung auf kleineren und unförmigen Flächen eingeräumt. Irrtum!

    Im Nachbardorf hatte ein Biogasbauer seine Anlge erweitert und vollmundig verkündet, daß deswegen kein einziger Hektar Mais mehr angebaut werden würde als vorher. Großr PR-Aktion mit beschilderten Blühstreifen auf den Vorgewenden etc.

    U.a. pflanzte er als Test auch Silphie auf ca. 1/2ha anmoorigen Acker. Gestern habe ich mir den Acker mal wieder angeguggt. Die Silphie war nicht nur ohne nennenswerte Blüten und vielfach vertrocknet, sondern auch nur 50cm hoch. Dabei ist Silphie nicht nur trockenheitsunempfindlich, sondern eigentlich auch ca. 2m hoch. Nur am Rand des Schlages, da wo von nebenan Mineralischer Dünger auf die Silphie geflogen war, erreichte die Höhe ca. 1,5m.

    Ich gehe davon aus, daß der Landwirt die Silphiefläche nicht gedüngt hat und als ökologische Ausgleichsfläche oder so ähnlich angemeldet hat.

    So werden denn die Hoffnungen von Silphie für die Imkerei ad absurdum geführt.

    Man kann nicht so dämlich denken, wie es hinterher blöde kommt.

    Klaus