Beiträge von Empetrum

    Hausecke : Ist es so, daß Du, als Du mich eben zitiert hast, meinen Beitrag mit dem Fettdruck verfälscht hast?

    Wo hast Du Deinen keinen Benimm im Netz gelernt?

    Im Übrigen habe ich nirgendwo gesagt, daß es falsch ist beim Imker direkt zu kaufen. Ich habe versucht an Beispielen aufzuzeigen, daß der Honigkäufer auch beim Imker oder da wo ihm glauben gemacht wird, daß er beim Imker kauft, beschi…. wird.

    Nicht mehr so liebe Grüße aus dem Norden … Klaus

    Guten Morgen!

    Drei willkürliche Beispiele:

    1.) Mit einer Beilage zum Bienen-Journal bewirbt ein großer Groß- und Einzelhändler aus MP seine Großgebinde mit Honig auch aus Osteuropa.

    2.) An einer auch von Touristen stark frequentierten Strasse wird in einem Hofladen Honig im Glas mit aufgespritztem MHD verkauft, der so aussieht, als käme er direkt von einem industriellen Honigabfüller in Uelzen. Das betont simpel gehaltene Etikett verweist auf die Hobbyimkerei der Schwester des Ladenbetreibers, bei der die Nachbarn aber noch nie etwas von Imkerei gesehen haben.

    3.) Auf dem größeren Flohmarkt am vergangenen Wochenende habe ich sechs Anbieter von Honig gezählt. Von den schon obligatorischen Neutralgläsern etc. mit DIB-Etiketten abgesehen, stach Oma´s Honig aus H. in einheitlichen Neutralgläsern besonders ins Auge. Der Fehler: Oma wohnt bei mir in der Nachbarschaft, ist sowas bei 80-Jahre alt und hat mit Bienen noch nie etwas am Hut gehabt.

    Nur soviel zum Thema des empfohlenen deutschen Honigs direkt vom Imker.

    Liebe Grüße aus dem Norden ...Klaus

    Sauerländer : Du scheinst ein Zweitnick zu rase zu sein!

    Ich habe festgestellt, daß es keine perennierende (Fremdwort für: ausdauernd, mehrere Jahre blühend) Pflanze gibt, die von der EU als Pflanze, Frucht für EU-Ausgleichsfläche o.ä. genehmigt ist, und, wenn sie einmal erfolgreich etabliert (Fachausdruck für: angesät, ausgepflanzt) ist und nicht grob mißhandelt wird, keine weiteren Kosten für Saatgut und oder Bodenbearbeitung mehr verursacht. Wie rase und Du sicherlich wissen, kosten alle gebräuchlichen und zugelassenen Zwischensaaten etc. wie Senf, Ölrettich, Phacelia, Sonnenblumen auf den Ausgleichsflächen etc. echtes Geld für die Bodenbearbeitung, das Saatgut usw..

    Es kann also betriebswirtschaftlich sinnvoll werden, die höhere Anfangsinvestition für Silphie zu tätigen! Wer lesen kann, ist eben weit im Vorteil!

    Solltet Ihr rase (und/oder) Du Bedürfnis nach erklärenden Ausführungen, auch zu betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen, haben stehe ich auch über PIN zur Verfügung.

    Bis also demnächst .Klaus

    BaarImker : Und genauso hat es auch ca. 3 Vegetationsperioden dort ausgesehen. Dieses Jahr jedoch ist die Silphie nicht gedüngt worden. Das habe ich ja beschrieben und entsprechend sieht sie aus.

    Als ökologische Ausgleichsfläche, nämlich ohne jeden Dünger und vorher abgeerntet und mit Bodenverfestigung, verliert Silphie offensichtlich jeden Wert für die Imkerei! Dafür ist mir dieser Acker eher Beweis, als irgendwelche gehegten Silphieeinzelpflanzen im Hausgarten.

    Für mich ist dieser Acker übrigens ohne Bedeutung, weil unser Pächter im nächsten Frühjahr bei uns hinterm Haus auf ca. 1,5 ha Silphie als Untersaat aussähen und nicht pflanzen soll. Wenn dann in 2020 die ersten Blüten da sind, sollte es für meine Ableger und auch WV vor der Heidetracht dicke reichen. Da dürfen dann auch Nachbars Bienen naschen kommen.

    Wir und auch andere in einer ähnlichen Situation müssen sich dann nur dagegen wappnen, daß sie mit Silphie auf einer ungedüngten ökologischen Ausgleichsfläche abgelinkt werden.

    Langfristig kann es sogar wirtschaftlich sinnvoll sein, die Investition zu wertloser Silphie zu tätigen, denn mir fällt gerade keine perennierende landwirtschaftliche Nutzpflanze ein, die ich nur einmal etablieren muß und dann ohne jede Bodenbearbeitung vergessen kann und das für Jahre....

    All den landwirtschaftlichen Totallaien unter den Imkern einen geruhsamen und empörungsfreien Abend wünscht ...Klaus

    Bislang hatte ich gehofft und der Silphie eine Existenzberechtigung auf kleineren und unförmigen Flächen eingeräumt. Irrtum!

    Im Nachbardorf hatte ein Biogasbauer seine Anlge erweitert und vollmundig verkündet, daß deswegen kein einziger Hektar Mais mehr angebaut werden würde als vorher. Großr PR-Aktion mit beschilderten Blühstreifen auf den Vorgewenden etc.

    U.a. pflanzte er als Test auch Silphie auf ca. 1/2ha anmoorigen Acker. Gestern habe ich mir den Acker mal wieder angeguggt. Die Silphie war nicht nur ohne nennenswerte Blüten und vielfach vertrocknet, sondern auch nur 50cm hoch. Dabei ist Silphie nicht nur trockenheitsunempfindlich, sondern eigentlich auch ca. 2m hoch. Nur am Rand des Schlages, da wo von nebenan Mineralischer Dünger auf die Silphie geflogen war, erreichte die Höhe ca. 1,5m.

    Ich gehe davon aus, daß der Landwirt die Silphiefläche nicht gedüngt hat und als ökologische Ausgleichsfläche oder so ähnlich angemeldet hat.

    So werden denn die Hoffnungen von Silphie für die Imkerei ad absurdum geführt.

    Man kann nicht so dämlich denken, wie es hinterher blöde kommt.

    Klaus

    Zitat robirot : "Das Problem der Imkerei damit ist auch viel mehr die Kontrolle durch eine private Stiftung (Behördenersatz) als die 1-2 Cent/Glas, Dokumentation etc. Nicht aber das Pfand selber."

    Dies kann ich nur unterstreichen! Warten wir ab, welche Kriterien überhaupt gelten werden, wenn es um Hobby- oder Gewerbliche Imkerei geht. In meinem Verein gibt es Imker, die mit 40 WV z.B. auf zwei Haupttrachten zielen und min. 95% der Ernte im Hobbock an den Großhandel vermarkten.

    Es bleibt deswegen spannend.

    Für Ironie sehe ich keinen Platz...

    Frohes Schaffen Klaus

    Guten Morgen!

    Jetzt wird es mal höchste Zeit, eine Lanze für ribes zu brechen!

    Wird hier gerade mal eben so der Überbringer einer schlechten Nachricht vom Pöbel gelyncht ?

    Ich bin ribes sehr dankbar, daß er die Probleme rund um das Gesetz aufgezeigt hat, die möglichen Interpretationen gegeben hat und hier auch Ursachen erklärt hat. Auch wenn ich öfter nicht der Meinung von ribes bin, das Gehirnschmalz aufzubringen bin ich auch zeitlich nicht in der Lage.

    Die Ausführungen von ribes hier, sind dem was z.B. der DIB angeboten hat, um Längen voraus.

    Schlimm für mich ist, daß die letzten Postings bestens dazu geeignet sind, ribes zum Rückzug aus dem Forum zu bewegen. Aber mir scheint, daß dieses beabsichtigt ist.

    Daß hierbei Imker federführend sind, die ihre intellektuellen Fähigkeiten entweder noch gar nicht unter Beweis gestellt haben oder schon Berhard Heuvel gemeuchelt und weitere User aus dem Forum geekelt haben, sei nur am Rande erwähnt.

    Macht weiter so!

    Gruß aus dem Norden ...Klaus

    Guten Morgen!

    "Schmunzel"... Kann es sein, daß WFLP seine Drohnenbrut im Dampfentsafter bearbeitet und Clas Lehmann die Drohnenbrut einfach in heißem Wasser gebadet hat?

    Wir geben unsere DB an einen Singvogelzüchter, der die Maden als Eiweißbombe puhlt und das Wachs dann im Dampfwachsschmelzer extrahiert und zurückgibt.

    Vorher habe ich die DB aus ca. 20 WV im Dampfentsafter erfolgreich selber gewonnen und die gekochten Maden an die Hühner verfüttert. Das gewonnene Wachs war sauber, geruchfrei und chem. gesehen tadellos. Zusammen mit dem Entdeckelungswachs heben wir das Drohnenwachs getrennt auf, um eventuell daraus mal rückstandsfreie Mittelwände zu gießen.

    Frohes Schaffen Klaus

    Du suchst Erfahrungsberichte zu Mini Plus Beuten oder normalen Magazin Beuten ?

    @beginners mind: Egal!

    Wenn etwas in einer großen Beute funktioniert, funktioniert es wahrscheinlich auch bei MiniPlus und umgekehrt:

    Idealerweise sperrt der Werkstoff die Bienen von der Dämmung ab ohne geschrotet oder zugekleistert zu werden. Und als Dämmung möchte ich gerne Raschelsäcke mit Heu einsetzen. Halt Bordmittel....

    Guten Morgen

    Kürzlich war hier im Forum die Rede von der natürlicherweise im Winter in den Beuten auftretenden Kondenzgeschichte , die nachvollziehbar zu schimmeligen Außenwaben führt.

    Imkerkollegen nutzen MiniPlus Beuten aus Hartschaum für die Überwinterung von Königinnen und weil das Schwitzwasser dort besonders intensiv aufgetreten ist, benutzen sie an Stelle einer Folie als obere Abdeckung eine durchlässige Gaze. Oberhalb der Gaze plazieren sie in einer extra Zarge ein sogen. Raschelsäckchen, das mit Heu (Anm.: Heu ist hygroskopisch und außerdem saugfähig) gefüllt ist. Die Kollegen sind mit dem Ergebnis der Maßnahme sehr zufrieden.

    Mich stellt die Gaze nicht zufrieden, besonders, weil sie von den Bienen zugekleistert wird.

    Hat jemand eine Idee, mit welchem Material man die Rähmchen abdecken kann, durch das das Wasser aber diffundieren kann, ohne daß die Bienen die Abdeckung schroten oder mit Propolis verschließen.

    Ein Versuch meinerseits mit dünnerem Baumwollstoff führte nicht zum Erfolg. Da sind heute Löcher drin.

    Aber irgendetwas war da mit Tüchern als Abdeckung in der Literatur: Waren es Tücher aus Leinen statt aus BW? Waren es in Wachs getauchte Tücher?

    Wer hat auch schon mal in diese Richtung überlegt? … und kann vielleicht Erfahrungen beisteuern?

    Mir tut es jedes Frühjahr um das Futter leid, das ich, weil in schimmeligen Waben, entsorgen muß.

    Geiz ist geil und gesünder rechnet Guido Eich in solchem Fall vor. ;)

    Frohes Schaffen wünscht ...Klaus

    Bevor der von mir initiierte Faden unter dem nixsagenden Geiz ist geil Spruch in irgendeine Nut gepresst wird ein aktuelles Beispiel:

    Angeregt durch Melanies Faden zu Kondenzwasser in Bienenbeuten erinnerte ich mich, daß Imkerkollegen Heusäckchen oben in die Miniplus-Beuten legen. Und sie sind erfolgreich damit, weil sie irgendwelche Plastikgitter als Abdeckung benutzen.

    Als ich jetzt vor ein paar Tagen bei einem Fachhändler hier im Norden war, habe ich mir speziell dafür vorgesehene Tücher aus Baumwolle für 9,00 Euro / 5 Stck. !!!! mitgenommen. Zuhause habe ich festgestellt, daß sie offensichtlich aus dünnem Tischdeckenstoff geschneidert waren und meine Bienen haben in wenigen Stunden Löcher in den Stoff genagt.

    Das Ergebnis vorausahnend hatte ich beim Kauf gefragt, ob es Rückmeldungen von anderen Kunden gäbe: Nein! ...und wie lange diese Tücher schon im Sortiment seien: ...ca. 6 Wochen.

    Hier hat man ganz offensichtlich mal was gehört, man hat gehandelt und den Kunden als Beta-Tester eingesetzt und veralbert.

    Liebe Grüße Klaus