Beiträge von Empetrum

    Die Schleuder ist vom imkerverein. Die können Mitglieder ausleihen. Das geht also leider nicht, das ich mit schleudere. Das fände ich sonst auch am besten.

    Wieso das nicht gehen soll verstehe ich nicht!

    Haste mal gefragt?

    Maximilian : In der Lüneburger Heide kenne ich noch drei weitere Imker, die mit dem Lüneburger Stülper imkern. Und damit meine ich, daß diese auch die Völker im Stülper überwintern. Ein paar Imker sind mir außerdem noch bekannt, die rechtzeitig zur Heideblüte, den einen oder anderen Ableger/Kunstschwarm in einen Korb schlagen, nur um Scheibenhonig extra zu gewinnen.

    Die Adressen der Korbimker sind: Wolfgang Schmidt, Schneverdingen, H.I. , Neuenkirchen, den Vors. des Imkervereins Schneverdingen und ...Müller, Groß Süstedt, ...ja genau, einer der Brüder des Müller-Bienenwachsbetriebes.

    Über H.I. weiß ich, daß er gelegentlich noch einmal ein Volk im Kanitzkorb und/oder Gravenhorster Bogenstülper hält.

    Ansonsten stimme ich @Melanie #4 in voll zu !

    Willst Du das Thema trotzdem vertiefen, solltest Du Deinen Urlaub in der Heide verbringen, um die kompetenten Imker zu kontaktieren und auszuquetschen. Hier findest Du eventuell auch noch alte Imker, die aus Altersgründen jetzt nicht mehr im Korb imkern, aber Erfahrung darin haben. Auch die antiquarische Fachliteratur ist ergiebig und über die Stadtbibliothek in der Fernausleihe, wenn auch nicht kostenfrei - ausleihbar. ….Gruß Klaus

    ...ABER,

    ich finde es im Prinzip nicht richtig, nicht zugelassene Medikamente zu nehmen.....

    Ralf Adams : Wenn Du es im Prinzip doch nicht richtig findest und so fort, dann stoße Du doch das Zulassungsverfahren an.

    Du mußt dann auch nicht zum Prinzipienreiter werden. :P

    AFB-Bekämpfung mit Antibiotika als Vergleich heranzuziehen ist nun nur noch voll daneben.

    Ein eher passenderes, genausoweit hergeholtes Beispiel: Als Hühnerhalter nutze ich ein im Handel frei erhältliches Gemisch aus Kieselgur in Dinkelspelzen als Einstreuin den Legenestern und mache damit den Milben das Leben schwer. Verantwortungsvolle Landwirte mischen Kieselgur gegen Kornkäfer ins Getreide.

    Kieselgur ist ein Mineral, daß mit seinen scharfen Kanten Milben und Käfer anritzt.

    Kieselgur ist kein zugelassenes Arzneimittel.

    Gruß Klaus

    Bei uns im Elbe-Weser-Dreieck wurde, was durch den absinkenden oberflächennahen Wasserstand ackerfähig wurde, sowieso in Ackerland umgewandelt.

    Das überrascht mich, denn soweit mir aus einigen (wenigen) Fallbeispielen bekannt darf Grünland nicht einfach so in Ackerland verwandelt werden. Wenn, dann muss Ackerland entsprechend still gelegt werden und wieder zu Grünland entwickelt werden und das Ganze behördlich genehmigt werden. Was nicht immer im Sinne des Landwirts kläuft, sprich auch schon mal ein Nein kommt.


    Vielleicht kann ja einer der professionellen Landwirte hier im Forum mehr dazu sagen und mein Halbwissen ergänzen/korrigieren?

    @Llecer: Du meinst die Gegenwart. Da widerspreche ich Dir nicht!

    Ich habe von der Vergangenheit berichtet.

    Ich glaube mich zu erinnern, daß ein Verbot von Grünlandumbruch mit der Umstellung von Tierhaltungs- auf Flächenprämie ungefähr zusammenfiel. Ist das vielleicht 10-15 Jahre her?

    Moin, Moin.... Köstlich. daß hier schon geschleudert werden soll und vorher dachte ich schon, ich sei im falschen Thread.

    Völlig unverständlich ist für mich das Thema "Wanderung". Ein Wandergitter ist in wenigen Minuten aus Sparschalung und einem Bodengitter, von mir aus auch Fliegendraht hergestellt, und mir verbraust kein einziges Bienenvolk mehr. Selbst innerhalb des Ortes wird es immer benutzt. Ganz schnell kann etwas Unvorbereitetes passieren und die Ka... ist am Qualmen.

    Wir haben Mittwoch unsere Völker in den Raps in den nördlichen Teil des LK OH gebracht. Kurz hinter Hamburg waren wir schon ein wenig erschüttert, weil die Rapsfelder völlig aufgeblüht waren. Aber je weiter wir nach Norden kamen, desto blasser wurde das Gelb.

    Bei "unserem" Raps waren gerade die ersten Blüten aufgegangen.

    Ich habe aber immer ein Foto vor Augen, daß ein Vereinskollege beim gleichen Bauern vor ca. 7 Jahren geschossen hat: Der Raps ca. ein 1,80m hoch, ein anderer, großer Kollege war gerade noch zu erkennen.

    2020 präsentiert sich der Raps wegen Trockenheit und Erdfloh (?) mit einer Höhe von vielleicht 50 höchstens 60 cm. und Regen ist nicht in Sicht.

    Es könnte rosiger Aussehen! :(Klaus

    Moin,Moin... Offenbar von dem Großteil der Imker unbemerkt, ist die Grünlandbewirtschaftung von den Landwirten in den letzten Jahren drastisch intensiviert worden.

    Bei uns im Elbe-Weser-Dreieck wurde, was durch den absinkenden oberflächennahen Wasserstand ackerfähig wurde, sowieso in Ackerland umgewandelt.

    Die mindeste Intensivierung auf dem Grünland war das Abspritzen der "Breitblätterigen Beikräuter" und das folgende Einritzen und die Aussaat höherwertigerer, die gestiegenen Düngergaben auch ansatzweise umsetzenden Grasarten, in erster Linie die versch. Sorten Weidelgräser.

    Sehr oft wurde aber auch die Grasnarbe mit Totalherbizid abgespritzt und eine "hochwertige" Gräsermischung neu ausgedrillt.

    Heute wird in jedem Frühjahr schon beim Abschleppen des GL eine sogen. Reparaturmischung von Gräsern "ausgeschleudert".

    Die klassische Weidewirtschaft kann bei uns wegen des Wolfes nicht mehr stattfinden und hofnahes Grünland wird von Pferden, Schafen, Ziegen und Geflügel ruiniert.

    In meiner Heimatgemeinde kenne ich keine Weide oder Wiese mehr, die nicht so mißhandelt wurde, außer vielleicht ein paar Quadratmeter Sumpf-, bei uns Wasserwiesen genannt, die aber für Löwenzahn sowieso zu naß sind.

    Brücksichtige ich das von mir Geschriebene, ergibt sich, daß jeder Versuch einer (Wieder-) Ansiedlung von Löwenzahn - von Kikibee ja wohl angestrebt - langfristig hoffnungslos ist.

    Für uns heißt das: Frühtracht ade! Das Heil liegt im immer früher blühenden Raps und in der Heidelbeere.

    :(Klaus

    ingrid : Überall wo Mäusegänge sichtbar sind - ich habe danach gesucht - habe ich im Abstand von max. 15m kleine käufliche Köderboxen mit einem für/gegen Ratten und Mäuse zugelassenen Gift beschickt und aufgestellt. Ich habe die Mäusegänge auf 10 cm Länge aufgegraben und die Box vor den Eingang zum Gang aufgestellt und mit einem Klinkerstein zwecks wiederfinden abgedeckt. Die Boxen habe ich nicht übermäßig voll gefüllt, dafür aber ca. wöchentlich kontrolliert, gesäubert und neu beschickt.

    Das Rattengift heißt "Ratimor" , ist für das Auslegen außerhalb von Gebäuden konzipert , für frei laufende Tiere wie z.B. Igel oder Katzen relativ ungefährlich und ist in dieser notwendig hohen Giftkonzentration bei Landhandel Polen zu beziehen.

    Viel Erfolg ...Klaus

    Auch bei uns blühen die (Elfen-)Krokusse wie verrückt. Ich bin begeistert und wild entschlossen im kommenden Herbst noch einmal 1000 Stück im Bienenhof auszupflanzen.

    Ich habe aber diesen Winter auch einen intensiven Feldzug gegen alle Arten von Mäusen geführt.

    Auch von den "alten" Krokussen, Schneeglöckchen und Osterglocken sind dieses Frühjahr sehr viele, sehr stark gewachsen. Irgendwie muß in den vergangenen 12 Monaten etwas besonders günstig gewesen sein.

    In meiner Begeisterung habe ich mir dieses Frühjahr bei eBay-Kleinanzeigen auch noch Winterlinge gekauft. Diese habe ich geteilt, getopft und werde sie im Herbst bei mir unter die Büsche pflanzen. Außerdem bin ich gespannt, ob die Lerchensporne aus den letzten Jahren so gut wiederkommen.

    Dann ist der Garten rund ums Haus auch voll mit Frühblühern.:)

    Während man das hier so liest, wird einem bewußt, wie alt man doch schon ist...

    Natürlich haben wir auch einem der früheren Jahrzehnte selber gebacken. Die Brotbackbibel war das Tassajara Brotbuch. Etwas anderes kannten wir nicht. Bioläden gabs nur in der Stadt, aber da kam man auch nur hin, wenn man sich, selten genug, mal einen Tag freinahm, um mal wieder in Antiquariaten und alternativen Buchläden zu stöbern. Vorher ging man übrigens in den Garten und füllte ein paar Tomatenkisten(!) mit Gemüse, das man im Bioladen dann eingetauscht hat - Demeter und Bioland waren noch ziemlich ungebräuchlich - Vertrauen war alles.

    Selber haben wir nur Roggen angebaut, Weizen ließ man sich mitbringen. Gerste (!) holte man sich beim konventionellen Nachbarn.

    Zwar gab es schon Mühlen für den Hausgebrauch, aber die waren mit 300 DM aufwärts unerschwinglich. Also haben wir uns eine ausgemusterte Steinmühle, von einer Hammermühle abgelöst, für kleinstes Geld gekauft, uns das nötige Werkzeug beim ortsansässigen Müller ausgeliehen und den Stein nach Anleitung wieder geschärft.

    Unser herrliches Alltagsdreikornbrot hat bei der Kriegs- und Hungergeneration nur Ekel hervorgerufen. Gerste war schließlich Schweinefutter und man war froh sich Bäckerbrot leisten zu können.

    Gebacken wurde im Backofen, weil was anderes kannten wir gar nicht.

    Heute weiß ich gar nicht mehr, woher man die Zeit genommen hat. Und die Energie hat man heute auch nicht mehr. Schade ists...

    ….Klaus

    Hallo rase : So wie Du Dir das vorstellst geht es leider nicht.

    Es kann der friedliebendste Forumler posten, es dauert nicht lange und Du bist da und keulst dazwischen. Dir reichen Posts aus drei Worten und ein kompletter Thread ist im Eimer.

    Aber tröste Dich, Du bist nicht der Alleinige. So ein knappes Dutzend von Deinem Kaliber toben hier im Forum.

    Betrachte in einer ruhigen Minute mal allgemein die Zahl Deiner Beiträge, und Du wirst einsehen, daß kann nicht alles Information gewesen sein. Nicht mal wenn ich Discounterwertigkeit zugrunde lege.

    Es sollte Dir auffallen, daß ganz viele User sich nach wenigen Posts zurückgezogen haben.

    Was aber wirklich nervt ist außerdem, daß hartmut und auch andere Moderatoren nicht wirklich gewillt sind diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Sie haben die Möglichkeit der Ermahnung bis hin zur Sperre... wie ich selbst erfahren habe.

    Ich selber war im Motorradforum und im Briefmarkenforen, teilweise auch als Mod. unterwegs. Solche Forumler wie hier habe ich noch nicht erlebt.

    Ich selber reagiere inzwischen in der Art, daß ich mich mit Beiträgen zurückhalte und das geht auch bis zur Lustlosigkeit zu Beiträgen überhaupt. Warum soll ich mir Knoten in die Finger machen, wenn gleich jemand um die Ecke kommen wird und mich anpöbelt.

    In angenehmer Erinnerung an Deinen Urlaub...

    Die Hoffnung starb zuletzt... Klaus

    hornet : Die DIB-Aktion ist nicht im Zusammenhang mit A... und Discounterware zu sehen, sondern mit dem Bestreben um markenbewußtere Kunden. Das DIB-Glas ist eben "Marke".

    Bei uns im Norden steht eine Abfüllstelle "Biophar" mit DIB-Gläsern in den wichtigeren Supermarktregalen. Auch solche sind wahrscheinlich als Konkurrenz gemeint.

    Dreißig DIB-Gläser pro A.-Filiale und Jahr lohnen keine Aufregung. Den älteren DIB-Kollegen sei diese Werbung gegönnt.

    Wesentlich bedeutender war, das um den vergangenen Jahreswechsel A. mit großem Werbetrara den Preis für alle Honigsorten des Sortiments von normal im Glas oder Quetsche, von Bio bis Fairtrade im mind. einstelligen Prozentbereich gesenkt hat. Einen cremigen Blütenhonig eben sogar auf unter 2,00€ / 500g Glas.

    Übrigens: Zur ungefähr gleichen Zeit hatte Langnese auch eine Markenhonigaktion bei A. . Niemand kommt deswegen auf die Idee, Langnese-Honig als Discounterprodukt zu betrachten.

    Und wenn ich das richtig beobachtet habe, haben zu der Zeit alle namhaften Discounter an der Preisschraube gedreht und die Supermärkte hatten mind. Preisaktionen.

    Das Bestreben der Imker nach Qualität - Regionalität gehört dazu - und der Premiumbereich im Honigsektor bleiben von alledem unberührt.

    Discounterpreise, Discounterqualitäten versauen aber das Image des Honig ganz allgemein. Ich bin da eben Pessimist.

    Die Zeit wird es zeigen ….Klaus

    ...Ähnlich war es mit Funny Frisch Chips. Wobei hier der Preis vergleichsweise aggressiv war/ist. Die Geschichte hat nachhaltig, den Preis für Kartoffelchips in Deutschland um ca 25% nach unten gedrückt.

    Das kann man mit vielen Marken weiter aufzeigen: Red Bull, uvm...

    Dem DIB Glas kann das auch passieren....

    Im Wettbewerb der Discounter und Supermärkte versuchen die A´s seit Monaten die meist jüngeren markenbewußteren Kunden mit Aktionen zu beeindrucken, in denen sie "hochwertigere" Marken zum deutlich niedrigeren Preis als Supermärkte und auch gegen ihre Hausmarken anbieten.

    Den Honig im DIB-Glas sehe ich in diesem Zusammenhang. Das ist (erfolgreiche?) Markenwerbung in die richtige Richtung.

    Dem DIB-Honig kann es schon deswegen nicht so gehen wie es anderen Lebensmittelmarken ergangen ist, weil die Menge des Deutschen Honig, die den Discountern zur Verfügung steht, zu unbedeutend ist.

    Im Gegensatz zur scheinbaren Mehrheit hier im Forum sehe ich die Gefahr von Honigen im Discounter in der Preismühle zwischen den Discountern. Die A.´s boten Blütenhonig aus dem Weltmarkt für unter 2,00€/500g Glas an.

    Ein solcher Ramschpreis beschädigt den Ruf von Honig mittel- und langfristig ganz allgemein, indem Honig zur Ramschware degeniert wird.

    Meine Generation kennt Honig als etwas "Besonderes", so wie wir Bäckerbrötchen schätzen.

    Es gibt jedoch immer weniger Bäcker, dafür aber umso mehr Märkte mit Industriebrötchen als Ramsch- und Allerweltsware.

    In der Hoffnung, daß ich jetzt nicht als DIB-Fan gelte ...Klaus