Beiträge von Empetrum

    Nachtrag: In/von Celle werden auch dieses Jahr wieder Kurse zum Korbbinden angeboten. An einem Tag bindet man dort einen kleinen Püttscherkorb. Das Ding ist vergleichbar mit der Begattungskiste.

    Diese Kurse sind regelmäßig schneller ausgebucht als mensch gucken kann.

    Selber habe ich einen Korbbindekurs in einem Verein im LK WL besuchen dürfen. Der Referent war ein pensionierter Imkermeister aus Celle, der auch das unbedingt nötige brauchbare Stroh (Roggen aus Bioanbau und ungedroschen) (!) Bindematerial und Werkzeug mitgebracht hat.

    Für diese Möglichkeit nochmal: Danke!

    Klaus

    Varroa : In der Lüneburger Heide findest Du noch eine handvoll Imker, die (auch) im Korb imkern. So der Vorsitzende des Schneverdinger Imkervereins H.Inselmann und einer der "Wachsumarbeiter" Müller in Süstedt imkern ganzjährig mit Lüneb.St.. Die meisten "Korbimker" schlagen im Sommer lediglich einen kleinen Schwarm in den Korb, der nach der Heidetracht wie ein Kunstschwarm behandelt wird.

    Gebrauchte und fachgerecht aufgearbeitete, neu geschmierte Körbe bekommst Du bei H.Inselmann. Die gebraucht käuflichen Körbe sind fast immer reparaturbedürftig und müssen alle neu geschmiert werden. Die meisten sind irreparabel.

    Der Handel mit erhaltenswürdigen Lüneb.St. läuft allmählich aus.

    "Neue" Körbe sind selten für die Imkerei brauchbar, sondern ausschließlich für die Show.

    Marc F : Das von Dir beschriebene Patent wurde ohne "Wetterschutz" im Stroh-Kanitzkorb ähnlich verwirklicht.

    Persönlich kenne ich zwar diverse Korbimker in der Heide, aber unter denen ist niemand, der den Kanitzkorb erfolgreich nutzt.

    Der Vorsitzende des Rotenburger Freizeitimkervereins (Google!) hat m.W. vor einigen Jahren ziemlich erfolglos mit Honigräumen auf Bienenkörben experimentiert.

    Übrigens vermisse ich in Deiner umfassenden Aufbaubeschreibung das Absperrgitter zum Honigraum. Das ist sogar in meinem Kanitzschaukorb eingebaut.

    Der Lüneburger Stülper und schon gar der allgemeine Korb hat kein einheitliches Maß!

    Der Bienenkorb/ die Korbimkerei ist übrigens Thema in mehreren Threads in diesem Forum und auch ernsthafter behandelt worden. Corona läßt grüßen!

    Viel Erfolg wünscht Klaus

    Die Lebensmittelkontrolle war auf uns durch das Etikett auf den Honiggläsern im Regal einer einzelhandelnden Freundin aufmerksam geworden und kam nach telefonischer Anmeldung vorbei, weil sie gerade in der Gegend war.

    Ich habe die "Honigbude", eine Gartenlaube mit PVC-Fußboden und darin das Honiglager mit den vorzeigbaren Honigeimern und der sauberen Schleuder vorgeführt.

    Im Gespräch zum Protokoll kamen dann die zu spülenden Rücklaufgläser zur Sprache, worauf der Kontrolleur die Spülmaschine gezeigt haben wollte - Siebe - Dichtungsgummis etc. . Ich habe meine Fingernägel und auch die Küche, damals noch ohne Spülmaschine, vorgezeigt.

    Es war ein freundliches Gespräch und wir sind gewarnt.

    Natürlich werden wir versuchen einem Mindeststandard gerecht zu bleiben und nicht dumm aufzufallen.

    Bei uns im LK sind die Wege kurz, weil die Lebensmittelkontrolle im Veterinäramt angesiedelt ist.

    Durch die Gesetzgebung wurde außer der Hausschlachtung auch die (Rasse-) Kaninchen- und Geflügelhaltung nahezu kaputt gemacht. Wer heute ein geschlachtetes Kaninchen oder Suppenhuhn abgibt macht sich strafbar.

    Wir haben am Pfingstsonntag die 8 Völker aus SH (kurz vor Fehmarn) geholt. Am vergangenen Wochenende hat meine Frau geschleudert. Nur gaaanz wenig Rapshonig war in den Waben geblieben.

    Nach Aussage meiner Frau, die in SH immer kontrolliert hat, haben die Damen besonders in der letzten Woche ganz schwer eingetragen und auch den Brutraum zugehonigt.

    Bei Abwanderung war der Raps großflächig abgeblüht

    Die Ernte erbrachte ca. 250 kg.

    Ehrlicherweise muß mensch aber zugeben, daß die Wandervölker vorher allesamt etwas schlapp aus dem Winter gekommen und dann großzügig verstärkt worden sind.

    Nur so macht eine Wanderung über mehr als 150km Sinn für uns.

    In den letzten Tagen haben wir hier im Elbe-Weser-Dreieck ungewohnterweise schon wieder erkleckliche Tracht aus div. Quellen (Phacelia, Faulbaum...)

    Gruß ...Klaus

    Folgender Hintergrund: In "weiter Entfernung" zum Heimatstand habe ich ein Phaceliafeld vor Augen, welches ich gerne anwandern möchte.

    Einfach vier Völker auf dem Anhänger + zwei Honigräume drauf und bis … da stehen lassen, weil ich nicht jede Woche kontrollieren will. Dieses Risiko möchte ich so wohl eingehen.

    Aber.... nebenan ist eine Beerenobstplantage. In diesem Jahr besonders, hat durch den fehlenden Frost die Kirschessigfliege die besten Bedingungen(!) und der Beerenbauer wird formal ganz sicher korrekt spritzen. Wenn es aber warm sein wird, sehe ich die Gefahr, daß meine Bienen sich in den Beeren und durch die Spritzbrühe mit Tränke versorgen wollen.

    Bisher habe ich noch nie und nirgendwo eine Bienentränke erfolgreich betrieben. Die Damen haben immer Besseres gefunden.

    Bin ich jetzt zu ängstlich oder besser, weiß jemand ein 100%iges Patent für eine Bienentränke? Für funktionierende Tips bin ich sehr dankbar.

    Ich bin gespannt ...Klaus

    @Queen_Bee: Ich glaube, Du bist unhöflich !

    Laß uns doch teilhaben an Deinen vergeblichen Versuchen die Ameisen aus dem Bienenhaus zu vertreiben.

    Gift ausbringen, weil die Ameisen "bald jedes Jahr um die Beuten herum krabbeln" ist wohl nicht so das Mittel für jemanden, der Bienen als Haustiere hält. Ansonsten der Rat: Probier es einfach aus. Vielleicht tragen die Bienen das Zeug ja auch ein, in den Honig.8o

    Bernd 1963 : Die beiden Bilder sagen nix über die Volkstärke in der Kiste aus!

    Die einen wollen vielleicht noch nichteinmal rausguggen, weils zu kalt ist, und die anderen stürmen vielleicht gleich schwärmenderweise raus.

    Sind die Bilder denn auch zur gleichen Zeit gemacht ?:S

    Moin, Moin

    Versucht es mal mit Kreide / Talkum - als Tafelkreide für `nen Strich oder Kreidepulver.

    Über Google habe ich mich gerade nochmal versichert, daß es funktioniert.

    Bau-, Drohnenrahmen sind bei mir viergeteilt. Ausgeschnitten werden nur die Viertel, die Drohnenbrut enthalten und verdeckelt sind.

    Wenn das "wertvollste" oder "zweitwertvollste" Volk einen schönen Drohnenrahmen hat, bleibt dieser als Drohnenlieferant für meinen und die Nachbar(n)stände erhalten, indem ich die Rähmchen in ein schlappes Volk zum ausbrüten hänge.

    Ein reines Drohnenvolk werde ich mir erst später einmal zur Königinnenvermehrung gönnen.