Beiträge von Empetrum

    Wir haben am Pfingstsonntag die 8 Völker aus SH (kurz vor Fehmarn) geholt. Am vergangenen Wochenende hat meine Frau geschleudert. Nur gaaanz wenig Rapshonig war in den Waben geblieben.

    Nach Aussage meiner Frau, die in SH immer kontrolliert hat, haben die Damen besonders in der letzten Woche ganz schwer eingetragen und auch den Brutraum zugehonigt.

    Bei Abwanderung war der Raps großflächig abgeblüht

    Die Ernte erbrachte ca. 250 kg.

    Ehrlicherweise muß mensch aber zugeben, daß die Wandervölker vorher allesamt etwas schlapp aus dem Winter gekommen und dann großzügig verstärkt worden sind.

    Nur so macht eine Wanderung über mehr als 150km Sinn für uns.

    In den letzten Tagen haben wir hier im Elbe-Weser-Dreieck ungewohnterweise schon wieder erkleckliche Tracht aus div. Quellen (Phacelia, Faulbaum...)

    Gruß ...Klaus

    Folgender Hintergrund: In "weiter Entfernung" zum Heimatstand habe ich ein Phaceliafeld vor Augen, welches ich gerne anwandern möchte.

    Einfach vier Völker auf dem Anhänger + zwei Honigräume drauf und bis … da stehen lassen, weil ich nicht jede Woche kontrollieren will. Dieses Risiko möchte ich so wohl eingehen.

    Aber.... nebenan ist eine Beerenobstplantage. In diesem Jahr besonders, hat durch den fehlenden Frost die Kirschessigfliege die besten Bedingungen(!) und der Beerenbauer wird formal ganz sicher korrekt spritzen. Wenn es aber warm sein wird, sehe ich die Gefahr, daß meine Bienen sich in den Beeren und durch die Spritzbrühe mit Tränke versorgen wollen.

    Bisher habe ich noch nie und nirgendwo eine Bienentränke erfolgreich betrieben. Die Damen haben immer Besseres gefunden.

    Bin ich jetzt zu ängstlich oder besser, weiß jemand ein 100%iges Patent für eine Bienentränke? Für funktionierende Tips bin ich sehr dankbar.

    Ich bin gespannt ...Klaus

    @Queen_Bee: Ich glaube, Du bist unhöflich !

    Laß uns doch teilhaben an Deinen vergeblichen Versuchen die Ameisen aus dem Bienenhaus zu vertreiben.

    Gift ausbringen, weil die Ameisen "bald jedes Jahr um die Beuten herum krabbeln" ist wohl nicht so das Mittel für jemanden, der Bienen als Haustiere hält. Ansonsten der Rat: Probier es einfach aus. Vielleicht tragen die Bienen das Zeug ja auch ein, in den Honig.8o

    Bernd 1963 : Die beiden Bilder sagen nix über die Volkstärke in der Kiste aus!

    Die einen wollen vielleicht noch nichteinmal rausguggen, weils zu kalt ist, und die anderen stürmen vielleicht gleich schwärmenderweise raus.

    Sind die Bilder denn auch zur gleichen Zeit gemacht ?:S

    Moin, Moin

    Versucht es mal mit Kreide / Talkum - als Tafelkreide für `nen Strich oder Kreidepulver.

    Über Google habe ich mich gerade nochmal versichert, daß es funktioniert.

    Bau-, Drohnenrahmen sind bei mir viergeteilt. Ausgeschnitten werden nur die Viertel, die Drohnenbrut enthalten und verdeckelt sind.

    Wenn das "wertvollste" oder "zweitwertvollste" Volk einen schönen Drohnenrahmen hat, bleibt dieser als Drohnenlieferant für meinen und die Nachbar(n)stände erhalten, indem ich die Rähmchen in ein schlappes Volk zum ausbrüten hänge.

    Ein reines Drohnenvolk werde ich mir erst später einmal zur Königinnenvermehrung gönnen.

    Die Schleuder ist vom imkerverein. Die können Mitglieder ausleihen. Das geht also leider nicht, das ich mit schleudere. Das fände ich sonst auch am besten.

    Wieso das nicht gehen soll verstehe ich nicht!

    Haste mal gefragt?

    Maximilian : In der Lüneburger Heide kenne ich noch drei weitere Imker, die mit dem Lüneburger Stülper imkern. Und damit meine ich, daß diese auch die Völker im Stülper überwintern. Ein paar Imker sind mir außerdem noch bekannt, die rechtzeitig zur Heideblüte, den einen oder anderen Ableger/Kunstschwarm in einen Korb schlagen, nur um Scheibenhonig extra zu gewinnen.

    Die Adressen der Korbimker sind: Wolfgang Schmidt, Schneverdingen, H.I. , Neuenkirchen, den Vors. des Imkervereins Schneverdingen und ...Müller, Groß Süstedt, ...ja genau, einer der Brüder des Müller-Bienenwachsbetriebes.

    Über H.I. weiß ich, daß er gelegentlich noch einmal ein Volk im Kanitzkorb und/oder Gravenhorster Bogenstülper hält.

    Ansonsten stimme ich @Melanie #4 in voll zu !

    Willst Du das Thema trotzdem vertiefen, solltest Du Deinen Urlaub in der Heide verbringen, um die kompetenten Imker zu kontaktieren und auszuquetschen. Hier findest Du eventuell auch noch alte Imker, die aus Altersgründen jetzt nicht mehr im Korb imkern, aber Erfahrung darin haben. Auch die antiquarische Fachliteratur ist ergiebig und über die Stadtbibliothek in der Fernausleihe, wenn auch nicht kostenfrei - ausleihbar. ….Gruß Klaus

    ...ABER,

    ich finde es im Prinzip nicht richtig, nicht zugelassene Medikamente zu nehmen.....

    Ralf Adams : Wenn Du es im Prinzip doch nicht richtig findest und so fort, dann stoße Du doch das Zulassungsverfahren an.

    Du mußt dann auch nicht zum Prinzipienreiter werden. :P

    AFB-Bekämpfung mit Antibiotika als Vergleich heranzuziehen ist nun nur noch voll daneben.

    Ein eher passenderes, genausoweit hergeholtes Beispiel: Als Hühnerhalter nutze ich ein im Handel frei erhältliches Gemisch aus Kieselgur in Dinkelspelzen als Einstreuin den Legenestern und mache damit den Milben das Leben schwer. Verantwortungsvolle Landwirte mischen Kieselgur gegen Kornkäfer ins Getreide.

    Kieselgur ist ein Mineral, daß mit seinen scharfen Kanten Milben und Käfer anritzt.

    Kieselgur ist kein zugelassenes Arzneimittel.

    Gruß Klaus

    Bei uns im Elbe-Weser-Dreieck wurde, was durch den absinkenden oberflächennahen Wasserstand ackerfähig wurde, sowieso in Ackerland umgewandelt.

    Das überrascht mich, denn soweit mir aus einigen (wenigen) Fallbeispielen bekannt darf Grünland nicht einfach so in Ackerland verwandelt werden. Wenn, dann muss Ackerland entsprechend still gelegt werden und wieder zu Grünland entwickelt werden und das Ganze behördlich genehmigt werden. Was nicht immer im Sinne des Landwirts kläuft, sprich auch schon mal ein Nein kommt.


    Vielleicht kann ja einer der professionellen Landwirte hier im Forum mehr dazu sagen und mein Halbwissen ergänzen/korrigieren?

    @Llecer: Du meinst die Gegenwart. Da widerspreche ich Dir nicht!

    Ich habe von der Vergangenheit berichtet.

    Ich glaube mich zu erinnern, daß ein Verbot von Grünlandumbruch mit der Umstellung von Tierhaltungs- auf Flächenprämie ungefähr zusammenfiel. Ist das vielleicht 10-15 Jahre her?

    Moin, Moin.... Köstlich. daß hier schon geschleudert werden soll und vorher dachte ich schon, ich sei im falschen Thread.

    Völlig unverständlich ist für mich das Thema "Wanderung". Ein Wandergitter ist in wenigen Minuten aus Sparschalung und einem Bodengitter, von mir aus auch Fliegendraht hergestellt, und mir verbraust kein einziges Bienenvolk mehr. Selbst innerhalb des Ortes wird es immer benutzt. Ganz schnell kann etwas Unvorbereitetes passieren und die Ka... ist am Qualmen.

    Wir haben Mittwoch unsere Völker in den Raps in den nördlichen Teil des LK OH gebracht. Kurz hinter Hamburg waren wir schon ein wenig erschüttert, weil die Rapsfelder völlig aufgeblüht waren. Aber je weiter wir nach Norden kamen, desto blasser wurde das Gelb.

    Bei "unserem" Raps waren gerade die ersten Blüten aufgegangen.

    Ich habe aber immer ein Foto vor Augen, daß ein Vereinskollege beim gleichen Bauern vor ca. 7 Jahren geschossen hat: Der Raps ca. ein 1,80m hoch, ein anderer, großer Kollege war gerade noch zu erkennen.

    2020 präsentiert sich der Raps wegen Trockenheit und Erdfloh (?) mit einer Höhe von vielleicht 50 höchstens 60 cm. und Regen ist nicht in Sicht.

    Es könnte rosiger Aussehen! :(Klaus