Beiträge von Empetrum

    Guten Tag!

    In Buchholz möchte ich als Imker auch nicht mal tot überm Zaun hängen.

    Ich erinnere mich an eine Vielzahl von Begebenheiten rund um Bienen in den letzten 2 (?) Jahren: Eine junge Mutter wird auf einem Spaziergang mit Kleinkind und Hund von Bienen krankenhausreif gestochen, ein amoklaufender Bediensteter des städtischen Ordnungs- oder Bauamtes läßt in einem sauteuren Verfahren Bienenvölker aus einem Wohngebiet transportieren, worauf die Bienenhaltung jetzt für "traditionell" oder so ähnlich erklärt wurde, an einen riesigen AFB-Sperrbezirk, der ganz lange Bestand hatte, an eine Initiative zu abgepflügten Wegerändern, eine Initiative zum Verbot von Steingärten und eine Imkerin im Büsenbachtal, die wohl nicht in angemessener Zeit AFB-saniert und damit einer Aufhebung des Sperrbezirks im Wege gestanden hat.


    Aber außerhalb der Imkerszene hat Buchholz einen sehr guten Ruf.:)

    Ein paar weniger Schlagzeilen sind mitunter sehr beruhigend.

    Liebe Grüße in die Nordheide ...Klaus

    Meine Bedenken ich beim Honigverkauf im Frisörsalon ist der Geruch in solch einem Geschäft. Beim Frisör werden erfahrungsgemäß viele Sprays, Wässerchen etc benutzt, die alle unterschiedlich duften (für mich eher stinken). Ich hätte Angst, dass die Gläser diese Gerüche annehmen und das Honigglas auf dem Frühstückstisch dann nach Frisör riecht. Frisör und Lebensmittel passt für mich einfach nicht zusammen.

    Die Bedenken von Meike teile ich völlig. Jede Luftdruckveränderung führt dazu, daß ein paar Duftmoleküle ins Honigglas in die Luftschicht oberhalb des Honigs einwandern und im Honig sich anreichern. Daß zusätzlich Duftmoleküle am Glas (Plastikdeckel,Etikett) hängenbleiben ist hoffentlich jedem klar: Igitt!

    Alle unsere Wiederverkäufer kalkulieren ihre Preise selber und zeichnen auch selber aus, egal ob Hofladen oder, oder...

    Eine gute Bekannte meiner Frau verkauft mit viel Engagement unseren Honig in ihrer physiotherapeutischen Praxis, wo er auf dem Anmeldetresen steht. Die Praxis ist aber nahezu geruchsneutral. Eine große Zahl der Patienten ist hier älteren Semesters und kann oder möchte nicht bei uns (etwas außerhalb des Ortes) an der Haustür den Honig kaufen. Außerdem: Früher brachte man hier auf dem Dorf gern das berüchtigte Pfund Kaffee mit, wenn man zu Besuch kam. Heute ist es oft ein Glas unseres Honigs, besonders, seit der Blumenladen dichtgemacht hat.

    Unser Honig wird dort nicht aus Gewinnstreben angeboten, sondern zur "Kundenbindung". Der gesamte Verkaufserlös fließt an uns zurück. Meine Frau legt 10% des Umsatzes extra und gibt dann ihrerseits eine Aufmerksamkeit von entsprechendem Wert.

    `ne Kußhand in Richtung Finanzamt ...Klaus

    SeppHi : Der Plural von Fachmann ist Fachleute, weil nicht nur hier die Frauen die gleiche hohe Kompetenz wie die Männer auch haben.

    Ich vermisse die Aussage darüber, was Dein Übernachbar gesagt hat, als Du ihn auf das Problem angesprochen und "unpublike" Maßnahmen angedroht hast.

    Gruß ...Klaus

    @chrgai:  Bei größeren Aktionen an den Völkern arbeite ich gerne mit Nelkenöl an den Händen - auch wenn ich den ganz großen Unterschied zu unbehandelten Händen noch nicht festgestellt habe.

    Eine Königin fasse ich bei solchen Gelegenheiten aber auch sowieso nie an.

    Da reicht die Königinnenfangklammer völlig aus.

    Mußte ich doch mal Königinnen mit Nelkenölfingern anfassen, um diese beispielsweise zu käfigen, habe ich nie irgendwelche Verhaltensanomalien von Begleitbienen gegenüber ihrer Königin beobachtet.

    Gruß Klaus

    Guten Morgen !

    Rob : Ein Friedhof ist schon noch ein besonderer Ort. Dort respekt- und lieblos 4 Paletten zu stapeln ist an sich schon Müllablagerung. Irgendwas optisch ansprechenderes darf es schon sein und je gepflegter, aufgeräumter die Umgebung, desto geringer das Risiko, daß der Ort zur Müllhalde wird.

    Nur weil jemand mal neben meine Beute geschissen hat, würde ich einen geeigneten Standplatz nicht räumen.

    Was hälst Du von einer Gehwegplatte, darauf ein Pflanzstein und darauf wieder eine Gehwegplatte als Unterlage für Deine Beuten. Solch ein Material ist nicht sperriger als diese elenden Paletten. Sowas fügt sich aber immer besser in die Umgebung ein. Auch wenn "Brachland", es werden auf der Fläche wahrscheinlich schon Menschen bestattet worden sein.

    Mit imkerlichen Grüßen ...Klaus

    speerwerfer : Du bist gut beraten, Dein Projekt auf den 1800qm ganz langsam und ohne großen finanziellen Einsatz anzugehen.

    Für mich sieht "Deine" Fläche nach einer lieblos und ohne große Sachkenntnis angelegten Ausgleichsmaßnahme für irgendwelche nahen Baumaßnahmen. Wenn das so ist, haben Naturschutzbehörde und Grundeigentümer die Daumen drauf und Du bist mit Deinen Interessen immer der Gelackmeierte.

    Nutze die Fläche mit/für Deine Bienen, schütze diese aber gegen zuviel Draufsicht von der Strasse.

    Wenn Du was tun willst, so verstärke die Buschreihe an der Strasse mit versch. Weidearten, Haselsträuchern, Weißdorn und Kornellkirsche und dann wartest Du einfach ab was passiert.

    Denke daran, Dich mit dem Bewirtschafter der roten Fläche ins benehmen zu setzen, denn der dürfte ein Überfahrtsrecht haben oder haben wollen.

    Du wirst deine freien Energien wahrscheinlich für Deine Bienen brauchen

    Viel Erfolg ...Klaus

    Manuel91 : Kaum ein Kunde wird nur auf das Honigschild hin bei Dir an der Haustür klingeln um Honig zu kaufen.

    Das Schild kann nur ein kleiner Baustein Deiner Werbung sein. Aber wer Dich vielleicht sucht, weil ihr/ihm Dein Name bekannt ist oder wem Dein Honig schon mal positiv aufgefallen ist, die/der findet Dich leichter, erinnert sich oder …

    Ein Honigschild ist immer eine gute Werbung, wenn es ins Bild, sprich in den Garten paßt und nicht liderlich angeklatscht ist.

    Für die paar Cent immer aktiv werden... Klaus