Beiträge von Empetrum

    Würde so ein Produkt beim ALDI-Nord verkauft, kann ich mir gut vorstellen, daß mir in der Kassenzone auch mal ein Glas aus Versehen aus der Hand auf den Steinfußboden fällt.

    Außer, dass man sich dann über dich ärgert und für einen Trottel hält, hast du damit aber gar nichts erreicht.

    ...aber das auch nur wenn ich in der Filiale der Einzige bliebe, der/dem... ...was zu befürchten steht.:)

    hornet: Mir fallen sofort die Landwirte ein, die mit ihren Schleppern zu Auslieferungslagern fahren, um diese zu blockieren. Wahrscheinlich wissen sie nicht wo die Molkereien gelegen sind, die die Mopos aus ihrer Milch an die Supermärkte verkauft haben.

    Würde so ein Produkt beim ALDI-Nord verkauft, kann ich mir gut vorstellen, daß mir in der Kassenzone auch mal ein Glas aus Versehen aus der Hand auf den Steinfußboden fällt. Gibt dann leider eine kleine Verzögerung durch eine riesige Sauerei, die auch nicht mal eben mit der Maschine behoben werden kann.

    Mit 50jähriger Gewerkschaftsmitgliedschaft stehe ich mit Sicherheit nicht im Verdacht das Personal schikanieren zu wollen, aber mensch kann ja nun auch nicht alles zum Verband delegieren. ;-) ....Klaus

    ...das Ausbringen von Weißkleesaat in den Wegeseitenraum verboten... Piep, Piep...

    Vielleicht habe ich ja irgendwann mal Lust, mich als Schwerverbrecher zu enttarnen und ein paar allgemeine Tips zur Aufwertung der Landschaft zu geben. ;-)

    Bugsi: Deine Idee Weißklee (wieder) an den Wegeseitenrändern etablieren zu wollen ist so übel nicht, wenn Du Dir nicht zu viel davon versprichst.

    Besonders der Klee - aber nicht nur der - ist aus dem Seitenrand verschwunden, weil - jetzt nicht mehr so stark - dort Dünger eingetragen worden ist und weil der Boden gerne als Wendel verdichtet wurde.

    Wenn zudem heute hoher Grasbewuchs den Klee behindert, hat es die Saat sehr schwer zu keimen.

    Einen oder mehrere Versuche ist es trotzdem Wert, weil Kleesaat im Landhandel (!) nicht besonders teuer und sparsam im Gebrauch ist.

    Wenn ich so etwas treibe, nehme ich einen kleines 1l Eimerchen und gehe spazieren. Klee wird ausgebracht, indem man die Saat zwischen 2 max. aber nur 3 Fingerspitzen (!) klemmt und dann im Bogen vor sich her schmeißt. 1. Bein vor = Saat aus dem Eimer nehmen, zweites Schrittchen = Saat auswerfen, usw. usw. Man kann so etwas lernen, üben...

    Das Beste ist es, wenn Du Dir jemanden suchst, der/die Dir das zeigt.

    Auf meinem Hof bringe ich jedes Jahr zweimal Kleesaat auf die gemähten Hofgrünflächen aus, nach Möglichkeit, wenn der Grünschnitt entfernt worden ist und danach die Saat möglichst bald einregnet. Leider ist die Kleeblüte häufig dann, wenn es unumgänglich wird, den Hof mindestens spurenweise zu mähen.

    Auf dem Hof ist die Aussaat erfolgreicher als "draußen" in der Feldmark.

    Viel Erfolg wünscht ...Klaus

    Patrick Johannes : Mit Unterbrechungen haben wir seit "Jahrzehnten" Hühner zum Eierlegen. Routinemäßig wurden die halbjährlich entwurmt.

    Zur Zeit laufen bei uns 2 Hähne und 6 Hennen frei durch die Landschaft, okkupieren so ca. 0,5 ha und brauchen eigentlich nicht entwurmt werden, weil sie sich auf dieser Flächengröße und einer Lebensdauer von ca. 1 Jahr wahrscheinlich nicht groß infizieren.

    Trotzdem habe ich bei meinem letzten Besuch beim Tierarzt Wurmmittel erbeten und hatte sogar ein eigenes korrekt beschriftetes Gefäß für das Pülverchen mitgebracht.

    Auch mir hat man "nur" FLIMABEND" gegeben, das ich mit einer Spritze aus dem Beutel saugen und übers Trinkwasser darreichen soll.

    Da meine Hühner aber frei laufen, saufen sie überall, nur nicht auf dem Hühnerhof.

    Also werde ich das abgemessene Wurmmittel verlängern und über das Weichfutter geben.

    Zur Dosierung: 1mg pro kg Körpergewicht = 5 mg Wirkstoff pro Huhn (5 kg). Bei 100 mg pro 1g Paste wären das 20 Hühner, die Du mit 1g Paste behandeln sollst.

    Versuche also ca. 0,5g Paste oder ein Vielfaches, das Du später aufteilst, homogenisiert aus dem Beutel zu kriegen und verschließe diesen dann mit Klebeband und lagere diesen kühl.

    Deine Paste verdünnst Du dann soweit, daß du damit umgehen und sie gleichmäßig verteilen kannst.

    Das Wurmmittel reichst du dann über Weichfutter gek. Kartoffeln, geweichtes Brot o.ä. - bitte gleichmäßig vermischen.

    Zur Genauigkeit der Dosierung: Die ist natürlich eine Farce, wenn Du nicht über ein komplettes Labor etc. verfügst. Wichtig ist, daß Du lieber doppelt überdosierst, als auch nur einmal an der Mindestgrenze rumlavierst. Die Überdosierung verursacht keine Schäden, die mensch/ Tier (?) bemerkt, aber Du hast ganz leicht resistente Würmer. Deswegen müssen Wurmmittel/Wurmmittelwirkstoffe auch regelmäßig gewechselt werden.

    Ein Imkerkollege hält viel mehr Hühner auf kleinster Fläche und er hält viel von der Desinfektion der Bodenfläche mit Branntkalk. Landwirte nutzten früher regelmäßig Kalkstickstoff zur Desinfektion ihrer Weiden, aber das ist ein besonderes Kapitel.

    Als nächstes besorge ich mir jedenfalls beim Schäfer dünnflüssiges Wurmmittel, das ich dann genauer mit einer Injektionsspritze dosieren kann. Das Zeug wirkt nämlich bei allen Viechern, ist aber aus Kostengründen von den Herstellern natürlich nicht zugelassen worden.

    Meine Hühner kriegen übrigens immer das Öl meiner "Ölsardinen mit Chilli". Leider gehen sie dann nur sehr ungern an das Weichfutter.

    Hardcore Bios benutzen übrigens irgend so eine afrikanische, haarige, pulverisierte Pflanze als Wurmmittel.

    Viel Gegacker wünscht ...Klaus

    Wir nennen zwei PKW-Anhänger unser Eigen. Der ältere EDUARD ist ein 1-achsiger Hochlader mit 750 kg Gesamtgewicht und mit Plane, aber ohne Spriegel. Der zweite ist der preiswürdigste, einachsige 750 kg Tiefladeanhänger mit Plane und Spriegel von STEMA aus dem Baumarkt, natürlich ohne Aufschrift auf der Plane.

    Als Zugfahrzeuge stehen uns 2 Dacia Sandero zur Verfügung, die auch "nur" 750 kg ziehen dürfen.

    Wir haben uns überlegt, daß die Anhänger nur wenige Stunden und auch nur relativ wenige Kilometer wirklich genutzt werden.

    Diese wenigen Male kann ich kultiviert und mit angemessener Geschwindigkeit fahren. Das schaffen wir sogar einmal im Jahr die knapp 200 km in den Raps nach SH und auch überladen zurück. ;-)

    Mit Geschick kommen wir so auf 2 x 8 Völker die wir samt Gerödel auf einmal transportieren können, aber nicht müssen.

    Eine Abdeckplane haben beide Anh., weil wir nicht so viel überdachte Abstellfläche haben. Beide Anh. haben aus Kostengründen nur eine Achse und sind ungebremst. Eine Auflaufbremse ist uns zum TÜV auch zu wartungs- und kostenintensiv.

    Vom Transport von besetzten Bienenkisten unter Plane / Spriegel rate ich dringend ab.

    Wirkliche Probleme gab es bei uns bis jetzt noch nie.

    Der Stema erst wenige Monate alt und sehr gepflegt steht an der Auffahrt von der Straße zur Haustür. Die "Ab Hof"- Kunden lesen hoffentlich das Schild : "Unsere Kunden leihen sich diesen Anhänger kostenlos"

    Grüße von Elbe ...Klaus

    ...Da nun die Honigbiene, bei dem Naturschutz kaum noch einen Rückhalt hat, steht die Imkerei bald alleine da.

    Diejenigen, wo dies am stärksten trifft, sind dann die Erwerbsimker, welche von den Naturschützern, Standortimkern, und vielleicht auch schon bald von der Landwirtschaft für die Bestäubung der Kulturen, keine wesentlich Unterstützung mehr bekommen......

    Auf den Punkt gebracht!

    Nur noch da, wo Honigbienen die Wildbienen bzw. auch die Hummeln ergänzen oder sonst einen wirtschaftlichen Gewinn und nicht nur Honig einfahren, werden sie mittelfristig eine Überlebenschance haben.

    Die Schäfer hatten schon mal ein vergleichbares Problem.

    Gruß Klaus

    Ich glaube früher war da mehr Lametta: hier (NRW) reißen einem Waldbesitzer und Förster zurzeit alles an Eicheln aus den Händen, was nicht bei drei auf dem Baum...schiefes Bild, ich gebe es zu... :saint:.


    Jedenfalls nimmt man dankbar auch das, was Gartenbesitzer in der Einfahrt zusammenkehren (was ein Freund von mir in diesem Jahr säckeweise getan hat): es gibt regelrechte Netzwerke zur Beschaffung des begehrten Stoffs.

    Schmunzel! Das ist Schweinefutter für die Kirrungen, an denen man die Schweine totschießen will....

    aber kein Saatgut...

    Sonnenvoeglein: Guggt der Kunde Deiner "Kasse des Vertrauens" - eine sehr ansprechende Bezeichnung - eventuell zuallererst von oben auf die Gläser?

    Was möchte der Kunde mit dem Honig machen? Will er diesen selber essen, dann wird er bald auf 500g umschwenken, oder braucht er vielleicht ein kleines außergewöhnliches Mitbringsel?

    Bei uns sind 250gr Gläser eher eine absolute Ausnahme, die in absehbarer Zeit auslaufen wird.

    Wenn die Qualität überzeugt, wird der Kunde leicht zum Stammkunden und "riskiert" eher das 500g Glas, auch schon des Preisvorteils wegen.

    Rene J. : In Sachen Nachhaltigkeit sind wir hartnäckig. Aus Überzeugung! ;-)

    Gruß Klaus

    Frohe Weihnachten 2020 in die Runde!

    Zuerst einmal: Bei uns werden alle im (2 Pers.-Haushalt) anfallenden Gläser mit den Deckeln, sauber und natürlich ohne Etikett eingelagert. Spätestens zur Einmachzeit findet sich hier auf dem Land immer ein Liebhaber.

    Zum Jahreswechsel soll hier der Gelbe Sack durch die Gelbe Tonne ersetzt werden. Ob danach noch nennenswerte Mengen Altglas hier zum Container gebracht werden , wird sich zeigen.

    Die Honigglaslandschaft ist bei uns ausgesprochen vielfältig:

    Gekauft werden ausschließlich Neutralgläser mit dem Deckel ohne Prägung und für die Abfüllung des hochpreisigen Heidehonigs TO-Gläser mit goldfarbenen Wabendeckel.

    Leider besteht meine Frau auf den Deckel ohne Prägung "Deutscher Imkerhonig" weil der ein büschen billiger ist. Ich selber nähme lieber die Prägung, weil dieser Deckel keine Dichtlippe hat, die normalerweise immer ich abtrocknen muß und die Prägung würde ja auch irgendwo anknüpfen...

    Jedes im Rücklauf erscheinende Glas wird natürlich auch wieder gefüllt: Natürlich alle Neutralgläser und TO-Gläser sowieso und zwar mit Deckel, wenn diese keine Auffälligkeiten zeigen. Leider werden die TO-Deckel zunehmend mithilfe von Werkzeugen geöffnet und dabei beschädigt.

    Selbst wenn die TO-Dichtung nicht mehr korrekt arbeitet, ist das für die Haltbarkeit der festen Honige wohl ohne Belang.

    Die DIB-Gläser werden, wenn sie zu viele geworden sind, mit einer weniger gebräuchlichen Sorte (z.Z. Phacelia) gefüllt.

    Alle anderen Gläser (Supermarkt oder Abfüller wie Dreyer oder Biopharm) werden bei der Abfüllung der preiswürdigeren Honigsorten mit aufgebraucht. Dabei wird darauf geachtet, daß immer nur gleichartige Gläser/Deckel in einen Karton wandern. Das macht bei den Wiederverkäufer*innen einen besseren Eindruck. Bleiben Gläser einer Abfüllcharge übrig, so werden diese entweder im Haustürverkauf abgesetzt oder einem umsatzstärkeren Kunden gegeben, der ein Honigglas als Gastgeber allen Gästen in seinen Ferienwohnungen auf den Tisch stellt.

    Wichtig ist ein optisch ansprechendes, eventuell auffallendes und "künstlerisch" gestaltetes Etikett, welches von dem Glas an sich ablenkt!

    Die Ausnahme macht hierbei natürlich und zwangsweise das DIB-Etikett.

    Mit Gruß aus dem Norden Klaus

    In meinem inzwischen doch schon längeren Leben habe ich soviel Tier- und Pflanzenarten aus meinem Gesichtskreis verschwinden sehen, weil sie in der sich durch den Menschen wandelnden Landschaft keine Überlebenschance mehr hatten, daß ich die gesamte Artenschutzdiskussion nur noch als hohles Geschwafel ohne langfristige Erfolge abtue. Man denke nur an das Birkhuhn oder zum Beispiel an den Kiebitz.

    Die Naturschützer machen sich lächerlich, weil sie sich noch nicht einmal eine klitzekleine Vorstellung von ihren Zielen und den Konsequenzen aus dem Klimawandel machen können.

    Genauso lächerlich macht sich rase mit anderen, wenn sie ihre wichtigtuerische Kritik am DBIB hier ins Imkerforum tragen. Menschen mit einem demokratischen Grundverständnis gingen den Weg in und durch die Institution, anstatt hier (gottseidank) vergebens einen Streit mit im Forum vertretenen Vorstandsmitgliedern des DBIB vom Zaun brechen zu suchen.

    Daß es mitunter ratsam ist, statt durch Konfrontation durch das Suchen von Gemeinsamkeiten Konflikte beizulegen, das sei nur nochmal am Rand erwähnt.

    Auch das Gejaule um die existenzbedrohenden Konsequenzen aus den Forderungen von NABU u. BUND geht auf den Keks. Wirkliche Beweise wurden hier noch nicht erbracht.

    Wichtig erscheint es mir, mal einen Blick auf den Einzelhandel in der BRD zu werfen. Weil nicht mehr zeitgemäß sehen gerade zehntausende Einzelhandelsbedienstete einem Berufswechsel entgegen.

    Frohes Weiterdiskutieren, über 236 Posts *Kopfschüttel* Klaus

    Jelle: Bei uns ist die Lebensmittelüberwachung dem Veterinäramt des Landkreises zugeordnet. Wenn die Kontrolleure eine Probe für eine Untersuchung haben möchten, bekommen sie diese nach meinem Wissen kostenfrei vom Verkäufer und zwar aus dem Verkaufsregal.

    Selber füllen wir für uns privat ein kleines aus dem Haushalt stammendes Glas als Rückstellmuster und bewahren es bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums auf. Der Honig wird dann entweder auch privat verbraucht oder als Impfhonig bei passender Gelegenheit irgendwo zugesetzt.

    Ich gönne uns diese Mühe, um immer wieder mal die eigene Honigverarbeitung kontrollieren zu können.

    Döntje dazu: Wir hatten in den Jahren Honigverkauf bislang nur eine einzige Reklamation. Von uns unbemerkt war im Heidehonig irgendein Zuckerbestandteil grob auskristallisiert.

    Bei dieser Charge hatte meine Frau aber natürlich das Rückstellmuster vergessen. Der nächste Eimer hatte aber dann das gleiche Leiden. Was da losgewesen ist konnten wir auch bei Kollegen bislang nicht klären.

    Den Honig sind wir aber trotzdem losgeworden. Eine Kundin hat ihn immer wieder ausdrücklich verlangt, weil er so sei, wie sie es aus ihrer Heimat (Polen) gewohnt sei.

    Sascha79: Habe x Völker und fülle Deinen Honig in 20kg Eimer ab, dann kommst Du leicht auf x Chargen. Ein Wärmeschrank, ein großes Rührwerk, eine Honigpumpe und die Abfüllanlage im dazugehörenden Verarbeitungsraum hat eben nicht jeder zur Verfügung.

    Mit Imkergruß aus dem Norden Klaus