Beiträge von Empetrum

    Wir nennen zwei PKW-Anhänger unser Eigen. Der ältere EDUARD ist ein 1-achsiger Hochlader mit 750 kg Gesamtgewicht und mit Plane, aber ohne Spriegel. Der zweite ist der preiswürdigste, einachsige 750 kg Tiefladeanhänger mit Plane und Spriegel von STEMA aus dem Baumarkt, natürlich ohne Aufschrift auf der Plane.

    Als Zugfahrzeuge stehen uns 2 Dacia Sandero zur Verfügung, die auch "nur" 750 kg ziehen dürfen.

    Wir haben uns überlegt, daß die Anhänger nur wenige Stunden und auch nur relativ wenige Kilometer wirklich genutzt werden.

    Diese wenigen Male kann ich kultiviert und mit angemessener Geschwindigkeit fahren. Das schaffen wir sogar einmal im Jahr die knapp 200 km in den Raps nach SH und auch überladen zurück. ;-)

    Mit Geschick kommen wir so auf 2 x 8 Völker die wir samt Gerödel auf einmal transportieren können, aber nicht müssen.

    Eine Abdeckplane haben beide Anh., weil wir nicht so viel überdachte Abstellfläche haben. Beide Anh. haben aus Kostengründen nur eine Achse und sind ungebremst. Eine Auflaufbremse ist uns zum TÜV auch zu wartungs- und kostenintensiv.

    Vom Transport von besetzten Bienenkisten unter Plane / Spriegel rate ich dringend ab.

    Wirkliche Probleme gab es bei uns bis jetzt noch nie.

    Der Stema erst wenige Monate alt und sehr gepflegt steht an der Auffahrt von der Straße zur Haustür. Die "Ab Hof"- Kunden lesen hoffentlich das Schild : "Unsere Kunden leihen sich diesen Anhänger kostenlos"

    Grüße von Elbe ...Klaus

    ...Da nun die Honigbiene, bei dem Naturschutz kaum noch einen Rückhalt hat, steht die Imkerei bald alleine da.

    Diejenigen, wo dies am stärksten trifft, sind dann die Erwerbsimker, welche von den Naturschützern, Standortimkern, und vielleicht auch schon bald von der Landwirtschaft für die Bestäubung der Kulturen, keine wesentlich Unterstützung mehr bekommen......

    Auf den Punkt gebracht!

    Nur noch da, wo Honigbienen die Wildbienen bzw. auch die Hummeln ergänzen oder sonst einen wirtschaftlichen Gewinn und nicht nur Honig einfahren, werden sie mittelfristig eine Überlebenschance haben.

    Die Schäfer hatten schon mal ein vergleichbares Problem.

    Gruß Klaus

    Ich glaube früher war da mehr Lametta: hier (NRW) reißen einem Waldbesitzer und Förster zurzeit alles an Eicheln aus den Händen, was nicht bei drei auf dem Baum...schiefes Bild, ich gebe es zu... :saint:.


    Jedenfalls nimmt man dankbar auch das, was Gartenbesitzer in der Einfahrt zusammenkehren (was ein Freund von mir in diesem Jahr säckeweise getan hat): es gibt regelrechte Netzwerke zur Beschaffung des begehrten Stoffs.

    Schmunzel! Das ist Schweinefutter für die Kirrungen, an denen man die Schweine totschießen will....

    aber kein Saatgut...

    Sonnenvoeglein : Guggt der Kunde Deiner "Kasse des Vertrauens" - eine sehr ansprechende Bezeichnung - eventuell zuallererst von oben auf die Gläser?

    Was möchte der Kunde mit dem Honig machen? Will er diesen selber essen, dann wird er bald auf 500g umschwenken, oder braucht er vielleicht ein kleines außergewöhnliches Mitbringsel?

    Bei uns sind 250gr Gläser eher eine absolute Ausnahme, die in absehbarer Zeit auslaufen wird.

    Wenn die Qualität überzeugt, wird der Kunde leicht zum Stammkunden und "riskiert" eher das 500g Glas, auch schon des Preisvorteils wegen.

    Rene J. : In Sachen Nachhaltigkeit sind wir hartnäckig. Aus Überzeugung! ;-)

    Gruß Klaus

    Frohe Weihnachten 2020 in die Runde!

    Zuerst einmal: Bei uns werden alle im (2 Pers.-Haushalt) anfallenden Gläser mit den Deckeln, sauber und natürlich ohne Etikett eingelagert. Spätestens zur Einmachzeit findet sich hier auf dem Land immer ein Liebhaber.

    Zum Jahreswechsel soll hier der Gelbe Sack durch die Gelbe Tonne ersetzt werden. Ob danach noch nennenswerte Mengen Altglas hier zum Container gebracht werden , wird sich zeigen.

    Die Honigglaslandschaft ist bei uns ausgesprochen vielfältig:

    Gekauft werden ausschließlich Neutralgläser mit dem Deckel ohne Prägung und für die Abfüllung des hochpreisigen Heidehonigs TO-Gläser mit goldfarbenen Wabendeckel.

    Leider besteht meine Frau auf den Deckel ohne Prägung "Deutscher Imkerhonig" weil der ein büschen billiger ist. Ich selber nähme lieber die Prägung, weil dieser Deckel keine Dichtlippe hat, die normalerweise immer ich abtrocknen muß und die Prägung würde ja auch irgendwo anknüpfen...

    Jedes im Rücklauf erscheinende Glas wird natürlich auch wieder gefüllt: Natürlich alle Neutralgläser und TO-Gläser sowieso und zwar mit Deckel, wenn diese keine Auffälligkeiten zeigen. Leider werden die TO-Deckel zunehmend mithilfe von Werkzeugen geöffnet und dabei beschädigt.

    Selbst wenn die TO-Dichtung nicht mehr korrekt arbeitet, ist das für die Haltbarkeit der festen Honige wohl ohne Belang.

    Die DIB-Gläser werden, wenn sie zu viele geworden sind, mit einer weniger gebräuchlichen Sorte (z.Z. Phacelia) gefüllt.

    Alle anderen Gläser (Supermarkt oder Abfüller wie Dreyer oder Biopharm) werden bei der Abfüllung der preiswürdigeren Honigsorten mit aufgebraucht. Dabei wird darauf geachtet, daß immer nur gleichartige Gläser/Deckel in einen Karton wandern. Das macht bei den Wiederverkäufer*innen einen besseren Eindruck. Bleiben Gläser einer Abfüllcharge übrig, so werden diese entweder im Haustürverkauf abgesetzt oder einem umsatzstärkeren Kunden gegeben, der ein Honigglas als Gastgeber allen Gästen in seinen Ferienwohnungen auf den Tisch stellt.

    Wichtig ist ein optisch ansprechendes, eventuell auffallendes und "künstlerisch" gestaltetes Etikett, welches von dem Glas an sich ablenkt!

    Die Ausnahme macht hierbei natürlich und zwangsweise das DIB-Etikett.

    Mit Gruß aus dem Norden Klaus

    In meinem inzwischen doch schon längeren Leben habe ich soviel Tier- und Pflanzenarten aus meinem Gesichtskreis verschwinden sehen, weil sie in der sich durch den Menschen wandelnden Landschaft keine Überlebenschance mehr hatten, daß ich die gesamte Artenschutzdiskussion nur noch als hohles Geschwafel ohne langfristige Erfolge abtue. Man denke nur an das Birkhuhn oder zum Beispiel an den Kiebitz.

    Die Naturschützer machen sich lächerlich, weil sie sich noch nicht einmal eine klitzekleine Vorstellung von ihren Zielen und den Konsequenzen aus dem Klimawandel machen können.

    Genauso lächerlich macht sich rase mit anderen, wenn sie ihre wichtigtuerische Kritik am DBIB hier ins Imkerforum tragen. Menschen mit einem demokratischen Grundverständnis gingen den Weg in und durch die Institution, anstatt hier (gottseidank) vergebens einen Streit mit im Forum vertretenen Vorstandsmitgliedern des DBIB vom Zaun brechen zu suchen.

    Daß es mitunter ratsam ist, statt durch Konfrontation durch das Suchen von Gemeinsamkeiten Konflikte beizulegen, das sei nur nochmal am Rand erwähnt.

    Auch das Gejaule um die existenzbedrohenden Konsequenzen aus den Forderungen von NABU u. BUND geht auf den Keks. Wirkliche Beweise wurden hier noch nicht erbracht.

    Wichtig erscheint es mir, mal einen Blick auf den Einzelhandel in der BRD zu werfen. Weil nicht mehr zeitgemäß sehen gerade zehntausende Einzelhandelsbedienstete einem Berufswechsel entgegen.

    Frohes Weiterdiskutieren, über 236 Posts *Kopfschüttel* Klaus

    Jelle : Bei uns ist die Lebensmittelüberwachung dem Veterinäramt des Landkreises zugeordnet. Wenn die Kontrolleure eine Probe für eine Untersuchung haben möchten, bekommen sie diese nach meinem Wissen kostenfrei vom Verkäufer und zwar aus dem Verkaufsregal.

    Selber füllen wir für uns privat ein kleines aus dem Haushalt stammendes Glas als Rückstellmuster und bewahren es bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums auf. Der Honig wird dann entweder auch privat verbraucht oder als Impfhonig bei passender Gelegenheit irgendwo zugesetzt.

    Ich gönne uns diese Mühe, um immer wieder mal die eigene Honigverarbeitung kontrollieren zu können.

    Döntje dazu: Wir hatten in den Jahren Honigverkauf bislang nur eine einzige Reklamation. Von uns unbemerkt war im Heidehonig irgendein Zuckerbestandteil grob auskristallisiert.

    Bei dieser Charge hatte meine Frau aber natürlich das Rückstellmuster vergessen. Der nächste Eimer hatte aber dann das gleiche Leiden. Was da losgewesen ist konnten wir auch bei Kollegen bislang nicht klären.

    Den Honig sind wir aber trotzdem losgeworden. Eine Kundin hat ihn immer wieder ausdrücklich verlangt, weil er so sei, wie sie es aus ihrer Heimat (Polen) gewohnt sei.

    Sascha79 : Habe x Völker und fülle Deinen Honig in 20kg Eimer ab, dann kommst Du leicht auf x Chargen. Ein Wärmeschrank, ein großes Rührwerk, eine Honigpumpe und die Abfüllanlage im dazugehörenden Verarbeitungsraum hat eben nicht jeder zur Verfügung.

    Mit Imkergruß aus dem Norden Klaus

    Nachtrag: In/von Celle werden auch dieses Jahr wieder Kurse zum Korbbinden angeboten. An einem Tag bindet man dort einen kleinen Püttscherkorb. Das Ding ist vergleichbar mit der Begattungskiste.

    Diese Kurse sind regelmäßig schneller ausgebucht als mensch gucken kann.

    Selber habe ich einen Korbbindekurs in einem Verein im LK WL besuchen dürfen. Der Referent war ein pensionierter Imkermeister aus Celle, der auch das unbedingt nötige brauchbare Stroh (Roggen aus Bioanbau und ungedroschen) (!) Bindematerial und Werkzeug mitgebracht hat.

    Für diese Möglichkeit nochmal: Danke!

    Klaus

    Varroa : In der Lüneburger Heide findest Du noch eine handvoll Imker, die (auch) im Korb imkern. So der Vorsitzende des Schneverdinger Imkervereins H.Inselmann und einer der "Wachsumarbeiter" Müller in Süstedt imkern ganzjährig mit Lüneb.St.. Die meisten "Korbimker" schlagen im Sommer lediglich einen kleinen Schwarm in den Korb, der nach der Heidetracht wie ein Kunstschwarm behandelt wird.

    Gebrauchte und fachgerecht aufgearbeitete, neu geschmierte Körbe bekommst Du bei H.Inselmann. Die gebraucht käuflichen Körbe sind fast immer reparaturbedürftig und müssen alle neu geschmiert werden. Die meisten sind irreparabel.

    Der Handel mit erhaltenswürdigen Lüneb.St. läuft allmählich aus.

    "Neue" Körbe sind selten für die Imkerei brauchbar, sondern ausschließlich für die Show.

    Marc F : Das von Dir beschriebene Patent wurde ohne "Wetterschutz" im Stroh-Kanitzkorb ähnlich verwirklicht.

    Persönlich kenne ich zwar diverse Korbimker in der Heide, aber unter denen ist niemand, der den Kanitzkorb erfolgreich nutzt.

    Der Vorsitzende des Rotenburger Freizeitimkervereins (Google!) hat m.W. vor einigen Jahren ziemlich erfolglos mit Honigräumen auf Bienenkörben experimentiert.

    Übrigens vermisse ich in Deiner umfassenden Aufbaubeschreibung das Absperrgitter zum Honigraum. Das ist sogar in meinem Kanitzschaukorb eingebaut.

    Der Lüneburger Stülper und schon gar der allgemeine Korb hat kein einheitliches Maß!

    Der Bienenkorb/ die Korbimkerei ist übrigens Thema in mehreren Threads in diesem Forum und auch ernsthafter behandelt worden. Corona läßt grüßen!

    Viel Erfolg wünscht Klaus

    Die Lebensmittelkontrolle war auf uns durch das Etikett auf den Honiggläsern im Regal einer einzelhandelnden Freundin aufmerksam geworden und kam nach telefonischer Anmeldung vorbei, weil sie gerade in der Gegend war.

    Ich habe die "Honigbude", eine Gartenlaube mit PVC-Fußboden und darin das Honiglager mit den vorzeigbaren Honigeimern und der sauberen Schleuder vorgeführt.

    Im Gespräch zum Protokoll kamen dann die zu spülenden Rücklaufgläser zur Sprache, worauf der Kontrolleur die Spülmaschine gezeigt haben wollte - Siebe - Dichtungsgummis etc. . Ich habe meine Fingernägel und auch die Küche, damals noch ohne Spülmaschine, vorgezeigt.

    Es war ein freundliches Gespräch und wir sind gewarnt.

    Natürlich werden wir versuchen einem Mindeststandard gerecht zu bleiben und nicht dumm aufzufallen.

    Bei uns im LK sind die Wege kurz, weil die Lebensmittelkontrolle im Veterinäramt angesiedelt ist.

    Durch die Gesetzgebung wurde außer der Hausschlachtung auch die (Rasse-) Kaninchen- und Geflügelhaltung nahezu kaputt gemacht. Wer heute ein geschlachtetes Kaninchen oder Suppenhuhn abgibt macht sich strafbar.