Beiträge von sebDD

    Naja, ehrlich gesagt waren die da einfach geparkt, da das auf dem Dach mit Material hoch- und runtertragen immer etwas aufwendig ist. War bisschen blöd, beim nächsten Mal tu ich sie direkt ans Schied, dann bleibt der Wabenbau hinterm Schied wie WFLP richtig sagt wenigstens mobil...


    Hatte direkt nach dem Entfernen des Naturbaus die 2 Mittelwände gegeben, und gleich auch den ersten HR drauf gesetzt. Hier in der Stadt kommt schon Nektar rein, und wenn die Königin so weiter macht wie aktuell, dann wird unten (jetzt 7 Rähmchen) bald alles Brut sein, dann kann der Honig nach oben :)

    Freu mich, es geht endlich wieder los!! :)

    Hallo Leute,

    muss Euch mal was erzählen, habe nämlich am Wochenende mal wieder Lehrgeld bezahlen dürfen.

    Hab im letzten Jahr neue Buckfast-Königinnen bekommen (Züchter gerne als PN, will keine Werbung machen). War im letzten Jahr schon begeistert, weil die so extrem sanftmütig sind. Nun hat sich auch gezeigt, dass sie auch echt früh starke Völker produzieren. Hab an einem Bienenstand 2 Völker (in der Großstadt auf dem Dach) stehen. Hatte die Mitte Februar eingeengt (Dadant US) - das eine Volk auf 7 Waben (ich weiß, nicht wirklich eingeengt, aber die hatten halt auf allen 7 Waben schon Brut...), das andere auf 4 Waben. Dann bei passendem Wetter regelmäßig rein geschaut - beim Volk auf 7 Waben war natürlich nicht viel zu tun, bei dem anderen hab ich vor 2 Wochen eine Mittelwand gegeben (damit also 5 Waben, dann Schied, dann Leerraum (mind. 3 Rähmchen breit), dann an 2 den Rand geschobene Mittelwände). Dann dank Corona etc. erst nach 2 Wochen gestern wieder rein geschaut und musste feststellen, dass die Bienen den Leerraum komplett mit Naturbau gefüllt hatten und gerade dabei waren, die beiden Mittelwände am Kistenrand auszubauen. Die ganze Kiste war proppenvoll mit Bienen.

    Damit hatte ich jetzt nicht gerechnet...bei uns war der März vom Wetter her mittelmäßig, nicht übermäßig schlecht, aber auch nicht außergewöhnlich warm. Leider musste der Naturbau natürlich raus (hin komplett am Deckel...), auch wenn mir das Herz blutete. Es war einiges an Drohnenbrut drin (z.T. schon verdeckelt, d.h. die müssen praktisch mit der Gabe der MW vor 2 Wochen schon wie wild mit Naturbau losgelegt haben), und jede Menge Stifte...wirklich schade.


    Gehen Eure Völker zur Zeit auch so ab? Freue mich natürlich über starke Völker, hätte mir das ganze aber lieber im Mobilbau gewünscht...

    Hallo zusammen,


    aktuell nutze ich Messingnägelchen für die Abstandsregelung (hab meine Völker damals so übernommen), aber das ewige Nageln der Rähmchen nervt ein wenig. Daher würde ich gerne auf Hoffmannseiten umstellen. Gibt es eine Möglichkeit, Völker ohne Brutentnahme auf Hoffmannseiten umzustellen, sozusagen im laufenden Betrieb im Rahmen der Wabenhygiene?


    Vielen Dank für Eure Tips!

    Hallo zusammen, danke für Eure Tips. Hab jetzt erstmal nichts gemacht und nur kontrolliert - leider ist es bei diesem einen Volk tatsächlich so, dass jeden Tag >10 Milben fallen. Sowas hatte ich noch nie. Der Reinigungsflug ist hier in der Region längst rum, das Auflösen der Wintertraube ist es daher glaub ich nicht mehr. Das Volk ist ansonsten nicht schwächer als die anderen.


    Das kann man doch so nicht lassen, oder? Könnte ich z.B. eine OS-Verdampfung (evtl. sogar als Blockbehandlung?) machen?

    Hab gestern sicherheitshalber nochmal den Varroafall gezählt und mit Erschrecken festgestellt, dass eins meiner Völker einen viel zu hohen Varroenfall hat (>8/24h). Kein Plan wieso, hab alle gleich behandelt (TBE im Sommer, gefolgt von MS, im Winter dann OS), und bei den anderen ist alles in Ordnung.

    Bei diesem Volk muss aber natürlich was passieren. Was denkt Ihr ist jetzt die beste Idee? OS träufeln? OS verdampfen? Gar eine OS-Verdampfungs-Blockbehandlung? Bei uns ist es schön länger relativ mild, sodass die Völker alle bereits wieder Brutnester unterhalten...wäre für Tips dankbar.

    Hä, wenn er €0,01 anlegt und jedes Jahr seine Zinsen abhebt, dann hat er doch 2000 Jahre später immer noch €0,01, oder? :/:S

    In mehreren Völkern hatte ich Waben, die an einem Rähmchen los gingen, aber an einem Nachbarrähmchen endeten, also alle Waben schräg verliefen.

    Kann es sein, dass die Beuten nicht "im Wasser" standen? Beuten,in denen Naturwabenbau errichtet werden soll, müssen ganz exakt mit der Wasserwaage ausgerichtet werden. Das hat nichts mit Anfangsstreifen oder Profilen zu tun.

    Die Beuten standen exakt im Wasser - das Problem war auch nicht, dass sie vertikal schräg bauten, sondern horizontal, sich also nicht an den Verlauf der Oberträger hielten.

    Hi zusammen,


    sorry erstmal für die späte Antwort, da kam ein Urlaub dazwischen...


    Um es kurz zu halten, Ihr hattet mit eigentlich allem recht. Hab mich da offenbar nicht besonders gut beraten lassen (u.a. durch den Artikel im DBJ (Februar 2018 oder so), in dem ungedrahteter Naturbau beworben wird...).


    1) Schiffsrumpf statt Anfangsstreifen: Schlechte Idee. Schiffsrumpfoberträger funktionieren perfekt, wenn man das Rähmchen zwischen zwei bereits ausgebaute Waben hängt. Hatte das seit dem Frühjahr so praktiziert, eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht und dann gedacht, dass damit auch eine TBE gehen sollte. Falsch gedacht.


    2) Gleiches Thema bei ungedrahteten Rähmchen: Funktioniert, wenn die dann direkt bebrütet werden, denn das stabilisiert die Waben und sie brechen eigentlich nicht mehr. Frischer Naturbau voller Futter bricht zwar offenbar auch bei Hitze zwar nicht von alleine, aber sobald man irgendetwas am Volk macht, bricht alles sehr leicht ab. Und ein komplett abgebrochenes Brutbrett im September tut einem schon echt leid.


    3) Umstellung auf Naturbau durch TBE: Vielleicht funktioniert das bei Anfangsstreifen (ggf. + Drahtung), aber mit Schiffsrumpfrähmchen gehts nicht. Offenbar sind Anfangsstreifen ein viel stärkerer Anreiz, gerade entlang der Oberträger zu bauen, als Schiffsrumpfprofile. Die Bienen halten sich bei denen zwar ungefähr an den Oberträgerverlauf, aber eben nur ungefähr. In mehreren Völkern hatte ich Waben, die an einem Rähmchen los gingen, aber an einem Nachbarrähmchen endeten, also alle Waben schräg verliefen. Das ist dann kein Mobilbau mehr...


    Insgesamt ist das jetzt eine ziemlich doofe Situation. Ich habe Völker, die haben durch Wabenbruch noch Anfang September fast ihre gesamte Brut verloren haben. Zum Glück sind die Völker sehr stark und haben viele Bienen, ich hoffe, dass sie das jetzt noch kompensieren können.


    Ich habe jetzt die abgebrochenen Rähmchen raus genommen, die noch intakten drin gelassen, dazwischen Mittelwände gegeben und natürlich gefüttert. Ich hoffe, dass sie noch ausreichend ausbauen und genug Winterbienen aufziehen können, um gut über den Winter zu kommen.


    Ich werde berichten.


    VG

    Hi zusammen,


    ich mache jeden Sommer eine TBE zur Varroareduktion. Dieses Jahr hab ich im Rahmen der TBE auf Naturbau umgestellt, weil ich in den letzten Jahren mit dem Wachs ab und an Probleme hatte und keine Lust mehr drauf hatte.


    Ich benutze ungedrahtete Dadant Brutraumrähmchen mit Schiffsrumpf-Oberträgern. Im Vorfeld hatte ich einige Völker schon sukzessive (vor der TBE im Sommer) auf Naturbau umgestellt, das funktionierte perfekt. Nach der TBE hab ich aber folgendes Problem: Die Bienen haben überhaupt keine Waben mehr. Ich hänge mehrere leere Schiffsrumpfrähmchen rein und füttere gleichzeitig. Die Bienen fangen vom Rand aus (wieso auch immer) an die Waben auszubauen (perfekter Arbeiterinnen-Brutzellen um diese Jahreszeit). Nun haben sie aber zum nächsten Rähmchen ja erstmal keine Platzbegrenzung, sodass sie die Wabe stark ausziehen (wie Dickwaben im HR). Die nächste Wabe sitzt dann schon nicht mehr mittig unter dem Oberträger, wird auch stark ausgezogen, sodass die Waben immer weiter zur Seite abstehen. Prinzipiell kein Problem, aber man kann dann Rähmchen nicht mehr ohne weiteres vertauschen, da die individuell passend an die Nachbarrähmchen gebaut werden.


    Habt Ihr vielleicht Tips, wie ich die Bienen dazu bringen kann, etwas "ordentlicher" zu bauen?


    Danke und LG,

    Sebastian

    Das Wachs muss sich ja nicht gleich verflüssigen. ;) Wenn die Waben schön vollgetragen sind, muss das Wachs nur etwas «geschmeidig» werden, um abzureissen … Leider auch schon erlebt.

    Ja, das macht natürlich Sinn...zumal ich ungedrahteten Naturbau in den Honigräumen hab...;)

    Danke für Eure Tips. War mir ehrlicherweise nicht so klar - die Beuten stehen im Schatten, bei uns hat es kaum über 30°, und meines Wissens schmilzt Bienenwachs erst ab >60°C. Aber okay, dann setze ich die Bienenfluchten erst später ein :)

    Ich hab am Samstag vor, das letzte Mal in diesem Jahr zu schleudern. Rein logistisch wäre es für mich sehr viel einfacher, wenn ich die Bienenfluchten schon am Mittwochabend (also ca. 60h vor dem Schleudern) aufsetzen könnte. Alternativ ginge Donnerstagabend, wäre aber ziemlich aufwendig für mich (250 km zusätzlich Fahren...).

    Generell hat man ja Sorge, dass bei lange aufsitzenden Bienenfluchten der Honig Wasser zieht. Sehr Ihr das Problem bei dieser Hitze auch, oder ist das eher unproblematisch? Die Waben sind zu ca. 80% verdeckelt.