Beiträge von sebDD

    Hallo zusammen, danke für Eure Tips. Hab jetzt erstmal nichts gemacht und nur kontrolliert - leider ist es bei diesem einen Volk tatsächlich so, dass jeden Tag >10 Milben fallen. Sowas hatte ich noch nie. Der Reinigungsflug ist hier in der Region längst rum, das Auflösen der Wintertraube ist es daher glaub ich nicht mehr. Das Volk ist ansonsten nicht schwächer als die anderen.


    Das kann man doch so nicht lassen, oder? Könnte ich z.B. eine OS-Verdampfung (evtl. sogar als Blockbehandlung?) machen?

    Hab gestern sicherheitshalber nochmal den Varroafall gezählt und mit Erschrecken festgestellt, dass eins meiner Völker einen viel zu hohen Varroenfall hat (>8/24h). Kein Plan wieso, hab alle gleich behandelt (TBE im Sommer, gefolgt von MS, im Winter dann OS), und bei den anderen ist alles in Ordnung.

    Bei diesem Volk muss aber natürlich was passieren. Was denkt Ihr ist jetzt die beste Idee? OS träufeln? OS verdampfen? Gar eine OS-Verdampfungs-Blockbehandlung? Bei uns ist es schön länger relativ mild, sodass die Völker alle bereits wieder Brutnester unterhalten...wäre für Tips dankbar.

    Hä, wenn er €0,01 anlegt und jedes Jahr seine Zinsen abhebt, dann hat er doch 2000 Jahre später immer noch €0,01, oder? :/:S

    In mehreren Völkern hatte ich Waben, die an einem Rähmchen los gingen, aber an einem Nachbarrähmchen endeten, also alle Waben schräg verliefen.

    Kann es sein, dass die Beuten nicht "im Wasser" standen? Beuten,in denen Naturwabenbau errichtet werden soll, müssen ganz exakt mit der Wasserwaage ausgerichtet werden. Das hat nichts mit Anfangsstreifen oder Profilen zu tun.

    Die Beuten standen exakt im Wasser - das Problem war auch nicht, dass sie vertikal schräg bauten, sondern horizontal, sich also nicht an den Verlauf der Oberträger hielten.

    Hi zusammen,


    sorry erstmal für die späte Antwort, da kam ein Urlaub dazwischen...


    Um es kurz zu halten, Ihr hattet mit eigentlich allem recht. Hab mich da offenbar nicht besonders gut beraten lassen (u.a. durch den Artikel im DBJ (Februar 2018 oder so), in dem ungedrahteter Naturbau beworben wird...).


    1) Schiffsrumpf statt Anfangsstreifen: Schlechte Idee. Schiffsrumpfoberträger funktionieren perfekt, wenn man das Rähmchen zwischen zwei bereits ausgebaute Waben hängt. Hatte das seit dem Frühjahr so praktiziert, eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht und dann gedacht, dass damit auch eine TBE gehen sollte. Falsch gedacht.


    2) Gleiches Thema bei ungedrahteten Rähmchen: Funktioniert, wenn die dann direkt bebrütet werden, denn das stabilisiert die Waben und sie brechen eigentlich nicht mehr. Frischer Naturbau voller Futter bricht zwar offenbar auch bei Hitze zwar nicht von alleine, aber sobald man irgendetwas am Volk macht, bricht alles sehr leicht ab. Und ein komplett abgebrochenes Brutbrett im September tut einem schon echt leid.


    3) Umstellung auf Naturbau durch TBE: Vielleicht funktioniert das bei Anfangsstreifen (ggf. + Drahtung), aber mit Schiffsrumpfrähmchen gehts nicht. Offenbar sind Anfangsstreifen ein viel stärkerer Anreiz, gerade entlang der Oberträger zu bauen, als Schiffsrumpfprofile. Die Bienen halten sich bei denen zwar ungefähr an den Oberträgerverlauf, aber eben nur ungefähr. In mehreren Völkern hatte ich Waben, die an einem Rähmchen los gingen, aber an einem Nachbarrähmchen endeten, also alle Waben schräg verliefen. Das ist dann kein Mobilbau mehr...


    Insgesamt ist das jetzt eine ziemlich doofe Situation. Ich habe Völker, die haben durch Wabenbruch noch Anfang September fast ihre gesamte Brut verloren haben. Zum Glück sind die Völker sehr stark und haben viele Bienen, ich hoffe, dass sie das jetzt noch kompensieren können.


    Ich habe jetzt die abgebrochenen Rähmchen raus genommen, die noch intakten drin gelassen, dazwischen Mittelwände gegeben und natürlich gefüttert. Ich hoffe, dass sie noch ausreichend ausbauen und genug Winterbienen aufziehen können, um gut über den Winter zu kommen.


    Ich werde berichten.


    VG

    Hi zusammen,


    ich mache jeden Sommer eine TBE zur Varroareduktion. Dieses Jahr hab ich im Rahmen der TBE auf Naturbau umgestellt, weil ich in den letzten Jahren mit dem Wachs ab und an Probleme hatte und keine Lust mehr drauf hatte.


    Ich benutze ungedrahtete Dadant Brutraumrähmchen mit Schiffsrumpf-Oberträgern. Im Vorfeld hatte ich einige Völker schon sukzessive (vor der TBE im Sommer) auf Naturbau umgestellt, das funktionierte perfekt. Nach der TBE hab ich aber folgendes Problem: Die Bienen haben überhaupt keine Waben mehr. Ich hänge mehrere leere Schiffsrumpfrähmchen rein und füttere gleichzeitig. Die Bienen fangen vom Rand aus (wieso auch immer) an die Waben auszubauen (perfekter Arbeiterinnen-Brutzellen um diese Jahreszeit). Nun haben sie aber zum nächsten Rähmchen ja erstmal keine Platzbegrenzung, sodass sie die Wabe stark ausziehen (wie Dickwaben im HR). Die nächste Wabe sitzt dann schon nicht mehr mittig unter dem Oberträger, wird auch stark ausgezogen, sodass die Waben immer weiter zur Seite abstehen. Prinzipiell kein Problem, aber man kann dann Rähmchen nicht mehr ohne weiteres vertauschen, da die individuell passend an die Nachbarrähmchen gebaut werden.


    Habt Ihr vielleicht Tips, wie ich die Bienen dazu bringen kann, etwas "ordentlicher" zu bauen?


    Danke und LG,

    Sebastian

    Das Wachs muss sich ja nicht gleich verflüssigen. ;) Wenn die Waben schön vollgetragen sind, muss das Wachs nur etwas «geschmeidig» werden, um abzureissen … Leider auch schon erlebt.

    Ja, das macht natürlich Sinn...zumal ich ungedrahteten Naturbau in den Honigräumen hab...;)

    Danke für Eure Tips. War mir ehrlicherweise nicht so klar - die Beuten stehen im Schatten, bei uns hat es kaum über 30°, und meines Wissens schmilzt Bienenwachs erst ab >60°C. Aber okay, dann setze ich die Bienenfluchten erst später ein :)

    Ich hab am Samstag vor, das letzte Mal in diesem Jahr zu schleudern. Rein logistisch wäre es für mich sehr viel einfacher, wenn ich die Bienenfluchten schon am Mittwochabend (also ca. 60h vor dem Schleudern) aufsetzen könnte. Alternativ ginge Donnerstagabend, wäre aber ziemlich aufwendig für mich (250 km zusätzlich Fahren...).

    Generell hat man ja Sorge, dass bei lange aufsitzenden Bienenfluchten der Honig Wasser zieht. Sehr Ihr das Problem bei dieser Hitze auch, oder ist das eher unproblematisch? Die Waben sind zu ca. 80% verdeckelt.

    Hab ich, du Schlauberger ;)

    Zu blöd die Suche zu bedienen und dann so ne große klappe, wahnsinn.

    Hat mich 10 sekunden gekostet: Wie Miniplus erstbesiedeln?


    Hab noch 5 - 10 weitere gefunden hab aber keine Lust dir die Links hier herzukopieren.

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil, insbesondere in Foren. Aber gleich mal beleidigend werden, sehr gut.


    Danke für die freundliche Beratung euch beiden. Dachte eigentlich, dass ein Forum dafür da ist, aber offenbar ist es eher eine Art Wikipedia incl. Suchfunktion plus geschlossene Community der alteingesessenen Forumsmitglieder, die gerne neue Fragesteller entweder nur auf die Suchfunktion hinweisen oder wahlweise auch direkt verunglimpfen.

    Hallo zusammen,


    ich plane, in diesem Jahr in die Königinnenvermehrung einzusteigen. Zur Begattung will ich MiniPlus-Kästchen einsetzen. Jetzt habe ich die hier, und frage mich, wie ich die am schlauesten bevölkere :P

    Macht Ihr das vorab per Kunstschwarm? Dann brauche ich ja ne zusätzliche Königin pro MiniPlus. Oder bildet Ihr Kunstschwärme mit den unbegatteten, geschlüpften Queens? Geht das überhaupt?

    Alternativ könnte ich auch je 2 MiniPlus-Waben zusammenstecken, in meinen Dadantbeuten bebrüten lassen und dann rechtzeitig wieder auseinandernehmen und in die MiniPlus-Beuten einhängen. Kommt mir aber auch relativ kompliziert vor.


    Wie macht Ihr das so?

    Hier die Übersetzung (DeepL):

    Der kleine Beutenkäfer Aethina tumida ist ein Schädling von Bienenvölkern in mehreren Ländern auf allen Kontinenten.


    In Europa wurde er 2014 in Süditalien entdeckt, seine Verbreitung beschränkt sich derzeit auf die Region Kalabrien. Die Einführung dieser ersten Kategorie in Frankreich hätte schwerwiegende gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen für die Bienenzucht.


    Ein Verdacht auf Aethina tumida wurde am 17. April 2018 nach der Beobachtung von Eiern während der Kontrollen in einem zugelassenen Labor an einer aus Argentinien importierten Partie von Königinnen ausgesprochen. Die im Nationalen Referenzlabor von Sophia Antipolis durchgeführten Analysen sind nicht eindeutig, und die verfügbaren Geräte erlauben keine zusätzlichen Analysen. Angesichts der Unsicherheit über diesen Verdacht hat die Generaldirektion Lebensmittel (DGAL) die Angelegenheit dringend an die Anses verwiesen, deren Stellungnahme am 3. Mai 2018 abgegeben wurde.


    Basierend auf der ungünstigen Hypothese, dass Königinnen von Aethina befallen waren, beurteilten Experten die Wahrscheinlichkeit der Einführung und Ausbreitung von Aethina tumida aus dieser Gruppe von Königinnen auf dem Staatsgebiet als "null bis fast null", was insbesondere auf die vom Imker perfekt respektierten Wiederauffüllungsmethoden zurückzuführen ist und den Transfer eines erwachsenen Weibchens von Aethina mit einer Königin sehr unwahrscheinlich macht.


    Um jedoch jedes Risiko zu vermeiden, werden Bienenstöcke, die eine Königin aus dieser Partie eingeführt haben, mit zwei Inspektionen im Abstand von einem Monat überwacht.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator