Beiträge von Honigflieger

    Was soll aus diesem Brutableger mit zwei Brutwaben werden?

    Auf keinen Fall ein überwinterungsfähiges Volk.

    Wenn daraus noch ein Volk werden soll, brauchst Du deutlich mehr Brutwaben und eine begattete Königin. Da stellt sich die Frage von Ulrich, wie stark die Ableger vom Mai sind, ob man denen noch mehr Brutwaben entnehmen kann.

    Meine Empfehlung, lass es für dieses Jahr gut sein. Mach keine Experimente, um mit drei kümmerlichen Ablegern in den Winter zu gehen.

    Gruß Uwe

    Das einfache Abschlagen führt dazu, dass sich die Bienen irgendwo einbetteln, wahrscheinlich bei dem direkt benachbarten Volk. Damit wird dann wahrscheinlich nur dieses eine der beiden schwachen Völker verstärkt.

    Da wäre das Suchen und Abdrücken der drohnenbrütigen Königin besser, dann könntest Du die Bienen direkt vor dem zu verstärkenden Volk abschlagen.

    viele schwarmzellen und hat zudem keine Brut mehr (ich habe noch zwei weiselzellen gefunden

    Hallo Bibo,


    was ist bei Dir der Unterschied zwischen Schwarmzellen und Weiselzellen?

    Sie bauen seit Mai ununterbrochen schwarmzellen, jede Woche 10 bis 15 Stück,

    Wer baut seit Mai bis Juli ununterbrochen Schwarmzellen, das abgeschwärmte Muttervolk?

    Das wäre ein Zeichen, dass sie mit ihrer Königin sehr unzufrieden sind, und still umweiseln wollen, dann hättest Du sie gewähren lassen sollen. Aber beim still umweiseln bauen sie eher weniger Weizelzellen und keine 10 bis 15.


    Also wenn die zuerst genannten Weizelzellen gepflegte Zellen sind, dann könntest Du eventuell noch warten, dann sollten aber nach drei Wochen wieder Stifte da sein.

    Bis dahin hast Du aber nur noch alte Bienen, da ja keine Brut mehr vorhanden ist, ob das dann noch zu einem überwinderungsfähigen Volk ranwächst ist fraglich.

    Generell scheint mit diesem Volk etwas nicht zu stimmen.


    Wie geht es dem Schwarm? Das ist ja die Königin vom August 2020, ist mit dem alles in Ordnung? Wenn ja würde ich das Muttervolk, das ja brutfrei ist, mit Oxalsäure behandeln und vor dem Schwarm abkehren.


    Aber Du solltest mal Deine Betriebsweise überdenken, denn entweder stimmt mit Deinen Bienen etwas nicht, oder Du machst irgendetwas falsch, ich vermute das letzte.

    Reinvasion durch Räuberei muss ja nicht unbedingt bedeuten, dass die Völker ausgeräubert werden, sondern dass sie sich beim Räubern zum Honig noch Milben holen.

    Wenn Deine Völker stark sind und viel Honig gebracht haben, könnte der ja auch aus anderen Völkern stammen.

    Hallo Bienen Papa,

    grundsätzlich kann man auf verschiedenste Art erfolgreich imkern, somit ist es keine Frage ob ein- oder zwei-zargig. Da musst Du Dich für eine Betriebsweise entscheiden.


    Die Frage ist nun, was ist bei Dir nicht optimal gelaufen.

    Du hattest wahrscheinlich nur Mittelwände im HR, ausgebaute Waben werden besser angenommen.

    Du hättest eine Brutwabe (aber ohne Königin und ohne Drohnenbrut) in den Honigraum hochhängen können, dann wären die Pflegebienen mit hochgegangen.

    Die Qualität Deiner Königin ist wahrscheinlich auch nicht die Beste, so hatten sie wahrscheinlich in den zwei Zargen genügend Platz.

    Wann hast Du den Honigraum aufgesetzt? Sollte zur Kirschblüte erfolgen, wenn Du erst später aufgesetzt hast, haben sie sich schon auf die zwei Zargen eingerichtet, und haben sich vielleicht schon aufs Schwärmen eingestellt.

    Wo kam eigentlich der Schwarm her, ist er von diesem Volk? Dann war das abgeschwärmte Volk einfach zu schwach für drei Zargen.


    Nicht aufgeben, Bücher lesen, im Forum schmöckern, und nächstes Jahr besser machen. :)


    Gruß

    Uwe

    OK, dann könnte die Königin schon in der Zelle reifen, wenn sie nicht gleich schlüpfen kann.

    Das würde dann aber für die "Geschlechtsreife" und die "Flugreife" genaus so gelten.

    Aber für meine ursprüngliche Frage, ob acht Tage nach dem Schwärmen eine Jungkönigin in Eilage sein kann, wäre es egal ob sie innerhalb oder außerhalb der Zelle reift.

    Danke für Eure Antworten.

    Ich weiß schon dass es nicht das klügste war den Schwarm auf bebrütete Waben einzuschlagen, aber das hat sich aus den Umständen so ergeben.

    Also eher eine Jungkönigin. Ich denke ein Nachschwarm geht wahrscheinlich nicht gleich nach dem Schlupf ab, sondern die Königin muss wahrscheinlich auch erst mal reifen damit sie zum Schwärmen fliegen kann. Dann könnte das mit den acht Tagen für Begattungsflug hinkommen.

    Gruß

    Uwe

    Ich hänge mich da mal an.

    Ich habe am 3. Juni einen Schwarm gefangen, hing abends am Baum. Nun weiß ich nicht ob es ein Vor- oder ein Nachschwarm ist, da ich nicht weiß aus welchen Volk er ist. Am nächsten Tag, also am 4. Juni habe ich den Schwarm auf bebrütete Waben eingeschlagen. Gestern, am 11.Juni, also acht Tage nach dem Schwärmen habe ich nachgesehen und Stifte gesehen, aber noch keine Maden.

    Wenn es ein Vorschwarm wäre, müsste da die Brut nicht schon weiter sein?

    Bei einem Nachschwarm, wie lange dauert es bis eine Jungkönigin nach dem Schwärmen stiftet?

    Gruß Uwe

    Bin letzes Jahr von Nassenheider Professional auf das Schwammtuch zurückgegangen. Hatte keine Probleme damit, kein Königinnenverlust und die Völker leben immer noch.

    Beim Nassenheider war die Verdunstungsmenge immer sehr unterschiedlich, wenn ich gleichzeitig mehrere Völker mit gleicher Dochtgröße behandelt habe. Manchmal zu wenig, manchmal zu viel. Ein Nachjustieren am Docht bei feuchtem Tuch macht keinen Spaß und das Ergebniss ist dann frühestens nach einem Tag erkennbar.

    Beim Schwammtuch kann ich die Tagesmenge und die Dauer der Behandlung genau bestimmen. Meine Völker stehen allerdings in meinem Garten, da bin ich jeden Tag da.

    Gruß Uwe

    Hallo Rene,

    ich schließe mich da noch an. Wenn Du mit zwei Ablegern anfangst, kommst Du auch erst mal mit den zwei Beuten aus. Die Kosten belaufen sich dann auch nicht auf die 3000-3500€.

    Ich würde Dir Abdeckfolien empfehlen, die kosten nicht viel, lassen aber immer einen schnellen Blick auf die Völker zu ohne die Bienen allzusehr zu stören. Ob Du die dauerhaft verwendetest kannst Du immer noch entscheiden. Beim Futter kommst Du mit den zwei Völkern mit Zucker aus. Damit bist Du dann auch flexibel, wenn Du dünn füttern willst, zum Wabenausbau.

    Viel Erfolg

    Uwe

    Ich würde die Polsternägel wieder rausziehen und an den Stellen der Polsternägel auf beiden Seiten 3mm Sperrholzstreifen aufkleben. Damit bist Du auch bei 28mm und kannst die Polsternägel wieder reinmachen. Damit wären sie wieder kompatibel zu den anderen 28mm-Rähmchen. Macht etwas Arbeit, aber bevor ich die wegschmeiße, würde ich das machen.

    Wenn Du damit nicht zufrieden bist, z.B. wegen Überbau, dann kannst Du sie immer noch verheizen.

    Übrigens sind die 22mm breiten Rähmen die Originalrähmchen-Breite von Zander und in Verbindung mit den Kreuzklemmen durchaus üblich. Aber zwei Abstandssysteme zu mischen ist nicht der Renner.

    Ich verwende einen Campingwasserkanister, gibt es für 10 oder 20 Liter, sind dicht, haben einen Hahn, und wenn man vorher den Deckel etwas öffnet blubbert da auch nichts.

    Wenn ich Wasser und Zucker eingefüllt habe, schüttle ich den Kanister einige male. (Ich verwende den 10Liter-Kanister, bei 20 Liter wird es anstrengend). Dann stelle ich ihn auf das Nachbarvolk und lass den Sirup in den Futtertrog laufen.

    Gruß

    Uwe