Beiträge von Ilu

    Ich frage mich allerdings, ob ein Forumsbetreiber wirklich sofort für aufgefallene störende Beiträge haftet, deren Urheber zuvor gesetzlich gefordert gelöscht wurde und der damit nicht mehr herangezogen werden kann. Oder ob es nicht - auch jetzt schon - üblich ist, den störenden Betrag anzumahnen und der Angemahnte hat dann erst mal eine Frist, innerhalb derer der Beitrag gelöscht werden muss.

    Link zu Heise.de von März 2017

    Der Forenbetreiber haftet ab Kenntnisnahme.

    Leute,

    ihr diskutiert hier über unterschiedliche Dinge:

    1. Arbeitsaufwand, der durch das Löschen von Beiträgen entsteht. Dieser könnte tatsächlich, wie empfohlen auf den Nutzer, der seinen Account löschen will, übertragen werden. Technisch ist das ja kein Hexenwerk.
    2. Sinnhaftigkeit der Löschung einzelner Beiträge aus Threads, die damit ab einem gewissen Punkt unlesbar und nutzlos werden. Diese Pille muss das Forum mit der neuen Regelung wohl schlucken.
    3. Rechtliche Implikationen, wenn Nutzer Beiträge verfasst haben, an denen sich irgendjemand stößt, der Nutzer aber schon längst seinen Account gelöscht hat und damit nicht mehr ermittelbar ist. Damit gerät nämlich Hartmut, wie er richtig festgestellt hat, in die Störerhaftung. Was das genau bedeutet, also ob es reicht, dass er den entsprechenden Beitrag auf Anzeige des Gestörten entfernt, oder ob er dafür auch vor Gericht gezogen werden kann, weiß ich nicht. Eine Unterlassungserklärung könnte es aber auf jeden Fall hageln und die ist mit Kosten verbunden.

    Ich könnte mir als Lösung für Problem 3 vorstellen, dass man in der Datenschutzerklärung dokumentiert, dass bei Löschung eines Accounts automatisch alle Beiträge gelöscht werden. Wenn der Nutzer dies nicht möchte, kann sein Account zwar gelöscht werden, seine Daten werden aber trotzdem unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen aufbewahrt (zum Beispiel ausgedruckt im Tresor). So häufig wird das ja nicht vorkommen.


    Gruß

    Ilu

    Hallo,

    wir haben unsere zwei Völker gestern inspiziert:


    Volk 1 (Wirtschaftsvolk vom letzten Jahr):

    Zweizargig überwintert, starkes Volk, starker Totenfall auf dem Gitterboden. Kein Kondenswasser, keine Brut, keine Stifte, Königin (weiß) nicht gesehen. Vereinzelt Bienen mit Pollenhöschen. Keine Drohnenbrut oder Hinweise auf Afterweiseln.

    Bin bisher nur leicht beunruhigt. Das Volk war letztes Jahr schon eher trantütig.

    Wir haben das Volk auf eine Zarge reduziert. Futter war noch genug da.


    Volk 2 (Ableger vom letzten Jahr):

    Einzargig überwintert, mittelstarkes Volk, starker Totenfall auf dem Gitterboden. Viel Kondenswasser, offene Brut, Stifte und Königin gesehen. Viele Bienen mit Pollenhöschen. Futter ist nicht mehr so viel drin, das muss ich im Auge behalten.


    Die Haselnuss summt hier wie verrückt. Der Frühling ist da! *freu*


    Gruß

    Ilu

    Hallo,


    wegen dieses Beitrags habe ich mir gerade die Frage gestellt, ob es nicht Alternativen für die Folie gibt, die man zwischen die oberste Zarge und den Deckel legt. Viele benutzen ja alte zerschnittene Futterbeutel, ich hatte keine und habe mir einen Bratschlauch (unbenutzt) vom lokalen Metzger geholt. Das Kriterium war hier nach meinem Imkerpaten "Lebensmittelechtheit".


    Aber was haltet Ihr von dieser Dampfbremsfolie, die man in Neubauten unter die Dachisolierung tackert? Die ist ja extra dafür gemacht, warme Luft drinnen zu halten und Feuchtigkeit diffundieren zu lassen. Damit müsste doch die Schimmelgefahr im Winter stark reduziert werden können, oder? Und für die Lebensmittelechtheit könnte man ja im Frühling wieder auf lebensmittelechte Folie umsteigen...?


    Gruß

    Ilu

    Gut, dass nochmal darauf hingewiesen wird. Es klingt zwar komisch, aber es fallen ja offenbar immernoch Leute auf die nigerianischen Prinzen (oder elfenbeinküstinischen Kakaohändlerstöchter) rein! ;-)

    Die Frage ist wie gesagt mehr akademisch bzw. interessehalber - irgendwo müssen die üblichen 5 € ja herkommen.

    Dann läuft die Preisfindung wie bei jedem anderen Produkt auch. Du schaust, welche Investitionen Du hast, überlegst, wie lange Du das Material benutzen willst / kannst und berechnest die jährliche Abschreibung. Dazu kommen Verbrauchsmaterialien, Werbung, Futter und Rückstellungen für unerwartete Vorfälle. Das alles teilst Du durch die jährliche Honigmenge.
    Etwas komplizierter könntest Du es noch machen, wenn Du nicht nur Honig, sondern auch Gele Royal, Wachs und Propolis verkaufst oder Menschen sich von Deinen Bienen gegen Rheuma stechen lassen. Dann kannst Du noch den prozentualen Deckungsbeitrag Deiner Investitionen für die jeweiligen Produkte berechnen, aber dafür ist meine wirtschaftliche Ausbildung zu lange her... ;-)

    Ich denke, Du solltest Dich am lokal üblichen Preis orientieren. Wenn Du die Nachbarimker unterbietest, machst Du Dir keine Freunde und wenn Du aufgrund irgendeiner K/L Berechnung auf einen höheren Preis kommst, kauft keiner bei Dir.


    Außerdem wäre bei einer K/L Rechnung auch die Frage, wie Du rechnest. Im ersten Jahr hast Du sehr hohe Investitionen, danach nur noch Betriebsstoffe. Oder Du wächst kontinuierlich, aber wie schreibst Du dann die Investitionen ab? Und machst Du das zum Geldverdienen (wie teuer ist Deine Arbeit) oder willst Du nur Dein Hobby ein bisschen gegenfinanzieren?


    Fazit: Nimmt 5€ pro 500g Glas und 3€ pro 250g Glas. Bei Sortenhonig halt etwas mehr.