Beiträge von Ilu

    Die bisher wenig sachorientierten Hinweise sind folgendermaßen zu interpretieren:

    1. Oxalsäure wirkt nicht in die Brut. Da das Volk bisher höchstwahrscheinlich noch nicht brutfrei war, hast Du sie zu früh eingesetzt. Von einer Restentmilbung ist nicht auszugehen. Das wird so nicht gelehrt.
    2. Einfüttern muss man, wenn es noch warm ist und die Bienen das Futter annehmen können. Üblicherweise sofort nach der letzten Honigernte und dann Schlussauffütterung spätestens im Oktober (wenn es noch warm ist).
    3. Was sagt Dein Imkerpate zu Deinem Vorgehen und was steht zu Varroabehandlung und Auffüttern in Deinen Lehrgangsunterlagen und Büchern? Hast Du einen Paten und/oder einen Kurs gemacht?
    4. Schreib bitte Deinen Standort in Dein Profil. Vielleicht imkerst Du ja in einer Gegend, wo es schon seit 2 Monaten um die 0°C sind, dann würden für die Betriebsweise andere Maßstäbe gelten.
    5. Um Futterteig aufzunehmen, brauchen die Bienen Wasser, das sie im Winter nicht holen können. Außerdem muss das Futter an der Wintertraue sein, damit sie es durch ihre kollektive Körperwärme erwärmen können. Einzelne Bienen erfrieren (=verklammen), wenn sie im Winter die Wintertraube verlassen, um Futter vom Teig abzunagen.
    6. 8l Zuckerwasser ist ein bisschen wenig. Hast Du den ganzen Honigvorrat entnommen? In unserer Gegend rechnen wir für ein Volk mit 15-20l Apiinvert.

    Was Du versuchen könntest: Apiinvert kaufen, in Ziplockbeutel füllen und im Wasserbad vorwärmen. Dann an einem warmen Tag Löcher reinpieksen und mit den Löchern nach unten direkt über die Bienentraube legen. Das mehrmals wiederholen.


    Gruß

    Ilu

    Kopf hoch. Ihr kauft im Frühjahr einen Ableger, im Juni fünf unbegattete Königinnen beim Züchter und geht mit vier gesunden Völkern 2021 in die Saison! Nächstes Jahr keine Sorgen um Schwärme, viel Spaß an den Bienen, alles entspannt. Das Scheitern gehört leider einfach dazu. Aber wenn Ihr was draus lernt, ist es kein Problem. Wilde Schwärme sterben zur Hälfte! Um ein guter achtsamer Imker zu werden, braucht es Nackenschläge.

    rase , ich habe großen Respekt vor Deinem Wissen und Können, aber Deine Beiträge sind manchmal ein wenig "harsch". Um so mehr mag ich diesen hier, der einem unverschuldet in die Breduille geratenen Jungimker neuen Mut macht.

    Respekt!

    Aber bei Senf ist es wohl wie beim Efeu, er kristallisiert angeblich zu knallhartem Futter aus. Wenn die Bienen bei Kälte da ran müssen, dann verhungern sie zur Not darauf.

    Macht da zum Glück wenig Probleme, und kristallisierter Honig ist zum Glück auch kein echtes Hindernis beim Überwintern. Selbst Rapshonig wird verwertet.

    Aber nur, wenn sie während des Verbrauchs des harten Honigs Wasser holen können, oder?

    Aber Du kannst gerne fragen, dann erkläre ich Dir was Du nicht verstanden hast.

    Die Sache zwischen "Die" und "Völker" war irgendwie unverständlich geschrieben. Wenn du da noch mal etwas verständlicher drauf eingehen und es mir erklären könntest? Oder gilt das Angebot nur für Ilu?

    Hihi, made my day! ;-)

    Werter Ilu:

    MUSST DU LEST ER LANGSAM DANN VERSTEHT ER AUCH WAS SPRICHT ER.

    Ist jetzt nicht unbedingt eine qualifizierte Antwort auf meine Bitte um Klarstellung.


    moniaqua : Ich will hier keineswegs jemanden beleidigen oder herabwürdigen und bin selbst kein Freund des oft rauen Tons hier im Forum. Aber ich bin in freiwillig hier, um was zu lernen und im Rahmen meiner begrenzten Möglichkeiten auch mal einen Kommentar abzulassen.

    Das heißt, dass ich auch alle Beiträge freiwillig lese. Und seitenlanges "Geschwafel", das semantisch und syntaktisch (von Inhalt rede ich hier noch gar nicht) nicht der Norm entspricht und entsprechend schwer verständlich ist, will und muss ich nicht lesen. Ich hatte einfach voraus gesetzt, dass es vielen so geht und wollte deshalb Freebee16 darauf hinweisen, dass seine Beiträge mehr Aufmerksamkeit finden, wenn man sie verstehen würde.

    Ich würde davon ausgehen, dass es sich bei den Dochten um Löschpapier oder Filterpapier handelt. Ersteres war zu meiner Schulzeit in jedem Schulheft und wurde von niemandem benutzt, Zweiteres bekommt man im Chemiefachhandel oder wenn man Chemielehrer kennt ziemlich günstig. Stichwort ist hier Filterpapier oder Chromatographiepapier.


    Ich glaube nicht, dass Dr. Liebig hier die Raketenwissenschaft an Papier verwendet. Sein Stichwort ist ja "Einfach Imkern".

    OK, so in etwa hatte ich mir das auch gedacht. Habt ihr ein Erfahrungswert wie lange es nach dem Umlarven etwa dauert bis die Zellen geschlossen sind und die Wickler übergestülpt werden sollten ?

    Dass hier noch keiner schimpft, weil Pinky69 Königinnen züchten will, aber die klassische 3-5-8 Regel offenbar nicht kennt...

    verschulen (=käfigen z.B. mit Lockenwickler)

    "verschulen" heißt eigentlich das man die Zellen/Königinnen in die Begattungseinheiten setzt... ;-)

    Ich kenne verschulen auch nur als käfigen.

    Ich habe mich an der regionalen Sammelbestellung eines Forumsmitglieds beteiligt und 9 Futterzargen (Langstroth) für meine Liebig-Zanderbeuten bestellt. Die Einfütterung ist so gut wie abgeschlossen und ich bin total begeistert. Man braucht keine Schwimmer mehr, die Bienen kommen einem beim Nachfüllen nicht entgegen gestürmt und wenn man fertig ist hochdruckreinigt man das, was die Bienen nicht verputzt haben, einfach ab.

    Ich kann die Teile nur jedem empfehlen.