Beiträge von Northlight

    Northlight, das interessiert mich auch, liegt es an der Sorte, am Boden oder am Klima?
    VG Jörg

    Klima ist identisch bei uns, da nur 12 km auseinander ( klar das Microklima kann unterschiedlich sein, da hat man schon Unterschiede auf 1 km Entfernung) und die Böden sind vergleichbar. Der der super honigt ist ein ehemaliger Hochmoorboden, da wo garnichts geht ist Schwemmland, bzw Auenboden. Beide sollten eigentlich gut Wasser halten können. Am Regen kann es auch nicht liegen, den hatten wir genug und die Böden sind gut nass….

    Bei Massentracht wie Raps, also wenn sehr viel in kürzester Zeit reinkommt, verdeckeln die oft nicht sofort, sondern erst später, wenn sie Zeit und Ressourcen frei haben. Gib denen noch eine Zarge Raum, insbesondere dafür wenn noch mehr rein kommt. Sonst verhonigen die schnell den Beutraum!

    Georgie

    Ich dachte eigentlich dass die Bienen den ersten HR als vir. Brutnest nutzen.

    Momentan hab ich 1 BR Zander, ASG, 1/2 Zander HR und 1 ganzer HR.

    Sollte ich deiner Meinung nach erweitern?

    Es kommt immer drauf an wie es bei Dir honigt. Wir haben aktuell 2 Flachzargen und 2 Vollzargen drauf und am Wochenende kommt wahrscheinlich noch eine Vollzarge dazu, da 3 Räume gefüllt sind und der 4. angetragen. Wie voll sind deine Räume?

    Dieses Jahr ist echt ein Wurm drin. Wir sind an 3 verschiedenen Rapsständen und haben von 5. Zarge heute draufgestellt, da 3 1/2 voll sind bis trocken gelaufen und heute Futterteig aufgelegt alles dabei.....


    Der eine Stand honigt wie doof, da ist "Full House" angesagt und die Bienen sind voll in Schwarmstimmung ( ein Volk ist trotz Kontrolle vor 6 Tagen gestern ausgezogen und über alle Berge, obwohl die Zellen noch nicht zu waren ), beim 2. ist es so lala, es kommt was rein, ist aber nicht so der Bringer und beim 3. ist absolute Ebbe. Der Stand ist von der Fläche der größte, es kommt aber nichts, aber auch garnichts rein. Auseinander sind die 3 Stände Luftlinie 12 km, also in der absolut gleichen Klimatischen Zone, auch die Böden sind ähnlich.


    Ich kann es mir nur so vorstellen, dass verschiedene Sorten, also Züchtungen angesäet worden sind. Da anscheindt nicht getestet wird, wie der Nektarfluss ist, kann ich mir nur Zusammenreimen, dass es wohl Züchtungen geben muss, wo dieser unwissentlich weniger ist. Auch ist an dem Feld kaum anderer Insektenflug zu sehen oder wahrzunehmen, so dass wohl der Raps da nichts bringt. Das Feld das honigt brummt ohne Ende.


    rase Kannst du bei dem Herrn Baer rausbekommen, ob so was bekannt ist und nur nicht kommuniziert wird?


    Liebe Grüße

    Dieses Wechsel-Wetter mit den wenigen Chancen zur Kontrolle macht es mir als Wochenend-Imker gerade ganz schön schwer. Erst nachfüttern, nachfüttern,nachfüttern, jetzt nervös die nächste Schwarmkontroll-Möglichkeit abwarten.

    Nicht das man es sich wünschen würde (weder für sich noch für die Bienen), aber mein Pate hat letztes Jahr erzählt, dass er eine Durchsicht zur Not auch mit Regenschirm über der Beute durchführt. Gehört jedenfalls zu seiner Imkerausstattung. Wenn es nicht zu kalt ist, dürften ein paar Tropfen Wasser nicht viel mehr schaden, als es eine Durchsicht eh tut.


    Aber gut: wenn es waagerecht regnet oder bei Temperaturen deutlich unter 15°C, wie sie in diesem vermaledeiten Jahr aktuell noch vielerorts anzutreffen sind, ist es teilweise wirklich schwer, dazwischen zu kommen.

    Ganz ehrlich, bevor die Völker mir im Baum hängen, pflücke ich die auch bei Dauerregen und unter 15 Grad auseinander. Das einzigste NoGo ist Sturm. Schön ist es nicht, auch nehme ich eine ggf. Brutschädigung in Kauf, aber das ist allemal besser als ein Schwarm abgeht und dieser ist verloren......


    Klar 6-7 Waben sind schneller abgeklopft und angesehen wie 24, a

    Weiß nicht mehr wo ich es gelesen hab. Glaube hier irgendwo.

    Aber ist es eine mögliche Methode der "Schwarmverhinderung" ein ASG am Boden einzulegen um zu verhindern, dass die KÖ ausfliegt. Meiner Meinung nach besser als Flügelschneiden, oder übersehe ich was? Oder wird das schon so praktiziert?


    Grüße

    Wenn die Schwärmen wollen, dann laßen die Bienen sich auch nicht an einem Absperrgitter dran hindern - egal ob am Boden oder vorm Flugloch. Die bekommen die Königin da schon durch und wenn es in Einzelteilen ist..... Die zerren so lange an der "Alten" bis sie durch ist - egal in welchem Zustand. Also laßt es lieber!

    Hier im Nordwesten ist im Totentanz. Von 30 Völkern 30 ohne Spielnäpfchen oder den Hauch von Tendenz. Auch das Schwarmtelefon ist ruhig bis jetzt. Wird sich aber ändern, die Rapsstockwaagen haben von gestern zu heute 10 kg Zuwachs hingelegt. Da wird sicher das eine oder andere Volk dusselig…..

    So, mal ein kleines erstes Zwischenfazit von dem Rührwerk von Lyson. Wir haben ja das 100 kg Rührwerk aus der Premiumlinie uns geholt ( nach doch recht langen Lieferschwierigkeiten vom Zwischenhändler ) und haben jetzt die erste Charge rühren lassen.


    Das Fass ist sehr solide verarbeitet und irre schwer ( 60 kg mit Motor ). Dieser läuft sehr ruhig und treibt den Rührer mit 42 Umdrehungen pro Minute an. Man kann diesen aber stuffenlos nach unten regulieren für eine langsamere Geschwindigkeit.


    Mischen tut der Rührer sehr gut, der Impfhonig ( 2 kg Raps auf 100 kg Melithermgelösten Honig ) ist gut verteilt worden. Wichtig ist, dass der Honigpegel unterhalb der "Flügel" bleibt, sonst könnte Luft eingemischt werden. Paßte aber bei uns, da das Fass voll gemacht wurde.


    Der Stundencounter geht bis 99 Stunden ( kann man aber auch verstellen ) automatisch rühren lassen bei einer Intervalzeit von 1-15 Minuten rühren mit 30min - 8 Stunden Pause ( weiter haben wir noch nicht ausgetestet - wir lassen gerade eine Charge 5min auf 4 Stunden rühren. Die Menüführung ist simpel und einfach gestaltet. Die Heizung hat ordenlich "Wumms" und heizt das Fass recht schnell auf. Nutzen tun wir diese aber im Moment nicht.


    So, dass als erstes "Zwischenfazit", werde weiter berichten!


    Viele Grüße

    So.... heute ist unsere Dana Api Matic 1000 mit 45er Drehtisch angekommen und was soll ich sagen, das Ding ist Top. Gestern morgen bestellt in Dänemark, Mittags schon den Zahlungseingang bestätigt bekommen und heute per UPS geliefert bekommen. Von der Geschwindigkeit können sich einige andere Händler eine Scheibe abschneiden.......


    Der kleine Drehtisch ist gut verarbeitet, was blöd war, dass keine Aufbauanleitung dabei war - wie bekommt man den Ständer an den Tisch..... Nach ein wenig raten dann doch den Dreh gefunden und der Aufbau ging aber dann recht einfach über die Bühne. Die Menüführung der Dana ist einfach und selbsterklärend und sofort 10 kg Probe mit dem Trichter abgefüllt ( hatten wir zusätzlich bestellt - irre Teuer das Ding ). Präzise ist der Abfüller auf jeden Fall - die 500 Gramm welche vorprogramiert sind, paßten haargenau! Auch der Tisch läuft ruhig und der Auslöseschalter arbeitet präzise.


    Das Tempo ist vollkommend in Ordnung für die "Kleine" Version, man kommt kaum hinterher die Gläser nachzustellen :) Nach 5 Minuten waren die 10 kg im Glas und das Saubermachen hat deutlich länger gedauert, was aber auch gut ging. Das saubermachen geht auch recht zügig, da die Abfülleinheit "nur" von 2 Bolzen gehalten wird, welche man schnell lösen kann.


    Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden!


    Liebe Grüße

    Ich weiß nicht ob es am Ton lag, aber finde den den Abfüller sehr laut für meinen Geschmack. Recht metalisch, als würde da was reiben.


    Ich bin eigentlich ein großer Freund von Lyson und wir haben einiges hier laufen ( Rührer, Schleuder, allerlei Kleinkram - alles recht positiv ), aber für meinen Geschmack ist das nicht ausgereift. Auch die Tischlösung sieht recht klobig / altbackend aus und keine Ahnung wie Platzsparend man den verstauen kann.........


    Wir gehen auf die Swientylösung rüber, hat aber sehr lange gedauert, bis wir uns entschieden haben. Ich wollte die große Lösung, die Finanzministerin auf die kleine. Geworden ist es nun ein Mittelweg :)

    Da bewährt sich ein schwerer Sockel, auf dem die Beute nicht nur steht sondern mit dem auch verzurrt ist.

    Ist beim Wandern doch manchmal hinderlich....... Da will man doch so leicht wie möglich, so schwer wie nötig sein..... Da müssen es dann doch die Paletten sein, wo die Beuten verzurrt + Waage stehen. Wir hatten hier heute Böen von jenseits der 85km/h, wenn nicht sogar höher. Und die Beuten stehen dummerweise auf freier Pläne - also komplett dem Wind ausgesetzt. Immerhin dass schlimmste ist hier wohl durch, morgen mal schauen was noch abgehoben ist an den anderen Ständen.......

    Gerade hat mich mein Smartphone mit einem Bild daran erinnert, dass ich vor einem Jahr den x-ten Honigraum aufgesetzt habe. Ganz schön mies von dem kleinen Ding, wenn man zeitgleich wieder Futterwaben in die Völker geben muss.


    Grüße vom Apidät, der hofft, dass sich die Wetterprognosen für das Wochenende bestätigen

    Bei dem heutigen Sturm, wäre ich froh, wenn ich nicht schon 3 Zargen drauf hätte............. Ich bekam gerade einen "panikhaften" Anruf von meinen Stockwaagen im Raps - Gewichtsverlust von 45 - 48 kg innerhalb von 30 Sekunden - Beuten entfernt........ Also ab ins Auto, hingedüst und 3 Beuten wieder aufgestellt. Die sind komplett umgeweht worden. Gott sei Dank haben die Spanngurte die gehalten, so konnte ich die Beuten ohne Zargenpuzzle recht schnell wieder auf die Füsse stellen. Die Damen schauten ganz ehrfürchtig aus den Fluglöchern und verstanden nicht, warum mit mal die Welt schief steht.......