Beiträge von Northlight

    Ja, wir haben die im Einsatz und sie laufen ganz gut. Fairerweise muss man aber sagen, dass wir mit Hoffmann imkern. Klar, viele mögen die nicht wegen dem verkitten, da wir aber im Sommer mit Max. 7 Waben imkern und über den Winter mit Max. 10 Waben + Schied gehen, kann man die gut lösen.


    Es gibt hier sogar einen großen Berufsimker, der auf 1,5 Segeberger imkert.

    Gerne würde ich Deine Gründe gegen DN1,5 noch mal lesen


    - Dickwaben, ganz schwierig Rähmchen dafür zu bekommen. Oder du behilfst dich mit selbst gebauten Abstandsvorrichtungen.

    Es gibt für die Segeberger 10er Auflageschienen, wo man sehr schön Abstände erstellen kann! Oder was meinst du damit?


    Wir imkern erfolgreich mit den 1,5 er System und sind sehr zufrieden damit.


    Man sollte auch die Region beachten, wo man imkert. Gerade im Norden ist das DNM oft Standard und gerade als Anfänger sollte man schauen, was der Pate und die Kollegen in der Nähe haben, schon alleine wenn man mal Hilfe braucht. Daher nicht gleich alles verteufeln.....

    Es kommt aber immer auch auf die Bienen (Genetik ) selbst an und wie der Imker mit den Tieren umgeht. Als Beispiel. Wir haben auf einem unserer Außenstände 20 Wirtschaftsvölker stehen, direkt an einem recht belebten Wanderweg. Die Völker stehen 10 Meter vom Weg entfernt, nicht einsehbar. Viele Spaziergänger sind immer neugierig, wenn wir da sind, was wir wohl hinter den Büschen los ist. Dann kommt das große Erstaunen, dass da so viele Bienen stehen, die hätten damit nie gerechnet, da man die Tiere nicht wahrnimmt vom Weg. Die Bienen werden beim Start sofort in die Höhe gedrückt und so kommen die überhaupt nicht in den Konflikt mit den Spaziergängern. Und sie sind sanftmütig, auch wenn es besser sein könnte - unserer Meinung nach, daher probieren wir was aus dieses Jahr.

    Wenn dann den Dadant Blatt, aber würde ich nicht machen, für die Segeberger gibt es die Futterzarge mit Seitenaufstieg und Plastikabdeckung (!!!) die passt einfach und ist System besser als die Nicot zu verwenden.

    Mit den Segebergern sind wir unzufrieden, insbesondere dass man die Recht schwer reinigen kann ( finden wir ) und schnell Schodder entsteht. Wenn man da mit der Bürste beigeht, raut das Styropor auf, was die Sache verschlimmert. Auch nehmen die Zargen viel Platz weg und ab einem gewissen Punkt fängt die Königin an zu meckern, wenn da 40 Futterzargen zusätzlich zu den 100 Zargen im Garten stehen und eine tolle Deko liefern. Und die Drohungen, dass der letzte Begattungsflug der letzte gewesen ist dann für lange Zeit, bzw. das eine stille Umweiselung des Drohn droht, nehme ich ernst.

    Na klar, sind ja auch alle einer Meinung: Völker gehören nicht in die Nähe von Natur- und Landschaftsschutzgebieten.

    Genauso. Landschaftsschutzgebiet. Bewirtschaftungsverbote z.B. für Streuobstflächen. Inkl. Bienenflug. Ja nee.

    Wenn wir schon soweit gehen, dann muss!! die Rapsbestäubung auch verboten werden. Um die 50 Wildbienen- und Hummelarten gehen und ernähren sich vom Raps...... Also gehört die Anwanderung Sofort verboten 🤔

    So langsam wird es hier persönlich - kennen wir uns irgendwo her - vielleicht aus dem Sandkasten? Mit welchem Recht nimmst DU Dir raus, unsere "Geisteskraft" anzuzweifeln? Wenn du auf diese Schiene gehen willst, kein Problem. Das der Staat schon längst in Deinen Garten Eingriff hat, hast du wohl noch nicht gemerkt - dieses in puncto Bepflanzungsabstand zum Nachbar über den Verbot der Pflanzung spezieller Spezies bis hin der Regulierung was du in deinem Garten aufbauen darfst oder nicht!

    Tote Völker, wo dass Flugloch nicht zu sind......

    Offene Waben die rumstehen

    Völker die ewig nicht besucht werden ( hohes Gras kann da auch ein Indiz sein )


    Völker die immer wieder schwärmen, weil sich keiner kümmert.... usw.


    Wir haben genug Interessen und Hobby´s ( privater und beruflicher Natur ), wo wir nach und nach mit Reglementierungen und Verboten unterworfen worden sind! Keine Sorge.


    Man merkt echt die Angst bei vielen - oh, die absolute Freiheit wird einen genommen. Das aber auch viele Reglementierungen Vorteile haben können, merkt keiner.


    Bestes Beispiel - was war der Aufschrei groß, wo dass Angeln mit lebenden Köderfisch verboten wurde...... Man würde nichts mehr fangen usw. Komischerweise sind alle mit den Kunstködern glücklich geworden und man fängt, wenn man es richtig anstellt, deutlich mehr.


    Das vielleicht endlich was unternommen wird gegen die "Wildwestimkerei", dass kapiert keiner. Aber alle schreien rum, wenn einer der bösen Wildimker wieder Mist gebaut hat.........

    ... kann schon zu einer Waffe werden. Auch wenn diese nicht aktiv angewendet wird, ist das Volk eine Gefahr für andere. Genau wie eine Schlange oder der Kampfhund.

    Selten so einen Blödsinn gelesen


    Viele Schreiber hier wissen offensichtlich nicht, wovon sie hier schreiben, wenn sie einen "Imkerführerschein" anhand eines Gesetzes gutheißen und befürworten...

    :cursing:<X - ich bräuchte jetzt einen "Kotz"smilie

    Hauptsache Dein Geschreibsel hat Hand und Fuß.....

    Wir persönlich wären für folgendes:


    Eine generelle verpflichtende Grundschulung, wie es diese in vielen Vereinen gibt! Diese in theoretischer und praktischer Form. Jeder sollte die Grundbasics erlernen, wie zum Beispiel das Bienenjahr läuft, wie und wann man behandelt, was man machen sollte, wenn ein Volk eingeht - BSV zum Beispiel - usw.


    Auch sollte jeder der sich überlegt Bienen zu halten mal die Nase über einem Wirtschaftsvolk halten. Weil viele schlucken doch ein wenig, wenn 40.000 Bienen in der Kiste sind und der süße kleine und übersichtliche Ableger von einst, den man gekauft hat, auf einmal anders aussieht und sich auch anders verhält!


    Das sollten schon die "Grundvoraussetzungen" sein, die jeder mitbringen sollte!

    Ein paar verbindliche Regeln sollte es schon geben und auch diese können von den "Altgedienten" eingehalten werden, ob es Ihnen schmeckt oder nicht. Gerade wir hier sind arg "gebeutelt", schon alleine durch die Vogelgrippe die hier herscht. Auch da muss man sich an die Regeln halten, sprich Stallpflicht, kein Geflügel verbringen aus Sperrzonen usw. Und auch da wird gemault. Ändert es was - Nein.


    Und mal ganz ehrlich, die Imkerei ist in puncto Haltung ein nahezu rechtsfreier Bereich. Was für Regeln gibt es für die Haltung? Keine in dem Sinne. Jeder kann tun und machen mit seinen Bienen was er will. Es wird ja nicht einmal was unternommen, wenn er diese grob fahrlässig verhungern läßt......


    Und wegen den Altimkern. Wenn diese halbwegs vernünftig sind und 40 Jahre geimkert haben, dann reduzieren die schon von alleine. Auch können die Kinder regulierend eingreifen, wenn es nicht mehr geht. Und überforderte Erben schreien schon von alleine um Hilfe, als dass die sich zig Völker aufhalsen. Weil die haben gelernt, dass man sich um die Tiere kümmern muss!!! Nicht so wie die Generation You Tube! und ich kann das doch auch so, wozu einen Grundkurs oder einen Paten!