Beiträge von Northlight

    Nur so am Rande, auch Minis können räubern gehen und auch "Bienen" mitbringen.......


    Folgende Situation.


    Eines unserer Minis - eine kleine aber feine Einheit mit einer wunderschönen Buckie von Heike - war vor ein paar Tagen auf einmal Picke Packe voll mit Bienen, die unmöglich von der neuen Queen stammen konnte - die 3 Zargen waren am überquellen und draußen hing eine feiste Traube vorm Flugloch.......


    Da die Bienen sehr entspannt da saßen, war Räuberei hier auszuschließen - es war aber reger Flugbetrieb...... Einen Tag später kam ein Nachbar von 3 Häusern weiter an und meinte, sein einzigstes Volk ( ein Ableger von diesem Jahr wo von wir noch garnichts wußten ) wäre plötzlich verschwunden und vorm Flugloch wäre alles verklebt..... Wie verschwunden???


    Also hingegangen und nachgesehen. Das ehemalige Volk war komplett beräubert worden und war leer. Einige Tote lagen auf dem Boden und im Gras vor der Beute..... Es flogen aber noch immer viele Bienen hin und her. So wie es auch aussah, war die Einheit weisellos, da einige Zellen angezogen waren. Also einige der ein und ausfliegende Bienen mit Mehl bestäubt und zu Hause den "verdächtigen" Mini beobachtet bzgl. ankommender Bienen. Und siehe da - die weißen Damen kamen dort an.......


    Lange Rede kurzer Sinn - das Völkchen des Nachbarn, welches weisellos war, hatte sich dort verabschiedet und sich in unserem Mini angesiedelt. Ob nun aus eigenem Antrieb wegen der Weisellossigkeit oder aus Zwang durch die Bienen aus unserem Mini+, welche da fleißig am räubern waren ( ist abgestellt mitlerweile ) oder aus einer Kombination aus beiden - keine Ahnung.


    Jedenfalls sind seine Bienen jetzt bei uns und die Einheit ist nun sehr sehr stark und der Queen geht es bestens......


    Also kann ein Mini+ auch so "Zuwachs" bekommen, wo man doch nicht mit rechnet....-

    Nachhängen! Der Wirkstoff wird ja kontinuierlich abgegeben und da deine „Termiten“ den Streifen augenscheinlich komplett zerlegt und nach draußen getragen haben, kann nichts passieren, da ja eine Überdosierung nicht gegeben ist.

    Wir hatten dieses Jahr 2 Schwärme direkt am Boden eingesammelt. Sprich die Beuten standen platt am Grund, den Bienen war es herzlich egal und sind da mit Mann und Maus eingezogen.


    Wenn die Beute für die Bienen ansprechend genug ist, ist es denen augenscheinlich egal, wie hoch die hängt oder auch nicht, sie gehen da ohne zu murren dann rein.


    Viele Grüße

    Thomasso


    Wir sind zwar nicht Mc Fly , haben aber diese Woche deswegen mit ihm telefoniert 😊 Er hat momentan viel zu tun mit der Königinnenzucht.


    Ja, er lässt die Streifen 6, respektive bis zu 9 Wochen in den Völkern. Sie werden nicht getauscht, da die Streifen nach 6 Wochen noch genügend Oxalsäure drin haben. Sie dürfen nur nicht austrocknen, was aber nahezu unmöglich ist.


    Viele Grüße

    Auch auf das Risiko dass das hier hochkocht: Ist ein gezielter Glyphosateinsatz (mit der oben beschriebenen Möglichkeit der sofortigen Ansiedlung von Blühpflanzen) nicht deutlich harmloser, als das Ausbringen von Kupfer, so wie es von einigen sogenannten Biobauern praktiziert wird? Ich möchte kein Schwermetall im Essen haben! Nachdem sich das Wasser beim Dünsten von "Bio"-Karotten schon fast tiefgrün verfärbt hatte sind wir ganz schnell zu den Standardmöhren zurückgekehrt (und haben nun einen lokalen Bio-Lieferanten gefunden, bei dem solche gesundheitsschädlichen Wahnsinnpraktiken nicht zur Anwendung kommen)

    Dann solltest Du ab sofort in den Hungerstreik treten.

    Biobauern bringen Kupfer im unteren einstelligen Kilobereich pro Hektar aus.


    Warum denkst du, dass das grüne Wasser von Kupfer kommt? Würde mich auch interessieren.

    Auch bei den "Biobauern" gibt es schwarze Schafe und es wird manchmal mehr aufs Feld gekippt, als was zulässig ist, bzw. eigentlich drauf sollte. Ertrag ist leider heutzutage alles. Und die Lebensmittelkontrollen sind einfach zu wenig.


    Es soll auch Imker geben, welche in Ermangelung an Honig "ausversehen" Futterwaben schleudern, bzw. Sirup in den Honig "mischen". Hauptsache der Ertrag ist da, egal wie....... UND NEIN, ich heiße das nicht gut, bin nur Realist!

    macht noch die letzten Bauern platt- Landwirtschaft vergiftet die Umwelt- die Lebensmittel bekommt man ja aus dem Supermarkt.

    Bei dem Gemecker- schon den Raps-Vortrag angesehen?

    Bin da nicht auf aktuellem Stand- Sikation ist wohl weitgehend verboten, Ausnahmen gab es für Saatgutgewinnung. (in MV von 2018)

    Es redet hier keiner von "Bauern plattmachen". Mir ist ein gezielter und punktueller Glyphosateinsatz lieber, als dass irgendwelche ungetesteten Mittel in der Zukunft auf die Felder gekippt werden, wo kein Mensch weiß, was die wieder anrichten. Da kann ich lieber mit Glyphosat leben...... Was aber auch nicht so toll ist, dass Randstreifen und Co bei manchen Landwirten immer noch ein Fremdwort sind und das Feld bis zum letzten mm und darüber hinaus genutzt wird. Wir haben hier einen Landwirt, der hat sogar das Schotterbankett der Straße mit bepflanzt, da spriest jetzt der gute Biogasmais.........

    Da kommt die Schweizer Neutralität durch ^^^^ . Alles gut, Selbstverteidigung im Namen der Bienen hört sich auch gut an. Obwohl "Bombs" kommt einer "kriegerischen Handlung" schon nahe - muss ja nicht immer "Schäden" im näheren Sinne geben.


    Wir machen dieses aber auch gerne und haben dieses Jahr so knapp 200 Bomben auf diversen Flächen verteilt. Und alle freuen sich, dass es nun so schön blüht :D Sogar unser Bauhof, der gerne alles platt macht was grün ist und blüht, hat es aufgegeben und läßt es stehen.

    Glyphosateinsatz

    Und wer bitte spritzt Glypho in einen Rapsbestand =O

    Weiß man es? Es ist halt das am meisten genutzte Herbizid der Welt und es gibt genug die das einsetzen. Per Dropleg kannst du das auch in Kulturplanzungen ohne Probleme aufbringen, es darf nur nicht auf die Blätter der Kulturpflanze kommen.


    Es ging JCD eher darum, dass er auf frisch gespritzte Flächen im generellen einen Guerillaseetbombkrieg beginnen möchte, indem er Seetbombs verteilt.

    Nach einem Glyphosateinsatz kann rein theoretisch direkt danach eingesät werden, da der Wirkstoff durch die Blätter aufgenommen wird und nicht durch die Wurzeln. Neuansaaten sind also nicht davon betroffen, außer es wird eine 2. Runde gespritzt.


    Wir hatten dieses Frühjahr mit einem Landwirt einen Versuch gewagt, der seine Wiese erst mit Glyphosat behandelt hatte und wir, nach dem das "Gras" abgestorben war - also eine Woche später - direkt eine Blühmischung eingeät haben, bzw einsäen lassen haben durch den Landwirt. Diese ist komplett aufgegangen, ohne Schäden.

    Ganz ehrlich, ich würde den ganzen Haufen dem "Verkäufer" vor die Tür stellen und mein Geld zurück verlangen. Er hat im Endeffekt ein "Problemvolk" ""ellegant"" an einen blutjungen Anfänger verkauft und läßt diesen nun im Regen stehen. Und dass sicherlich für gutes Geld......


    Punkt 1. Letzte Woche geschleudert und die Bienen auf 2 Zargen gedrückt - Wir reden von einem voll entwickelten Wirtschaftsvolk, dass ist in dieser Jahreszeit zum 100% zum scheitern vorbestimmt. Die Bienen brauchen Platz, insbesondere da die Linde jetzt blüht, auch bei euch ( ähnliche Region wie hier ). So ein Volk braucht mindestens 2-3 Honigräume, schon alleine wegen der Bienenmasse. Klar das der Brutraum verhonigt, wo sollen die mit dem ganzen Nektar hin? Das die da in Schwarmstimmung kommen, ist ja wohl logisch. Unsere Wirtschaftsvölker haben schon einen Fön bekommen, als die für 1 Tag auf 1 1,5er Raum + Leerzarge gedrückt worden sind wegen der Abwanderung aus dem Raps. Danach waren alle ausnahmslos in der Folgewoche in Schwarmstimmung, weil die einfach zu eng gesessen haben.


    Punkt 2. Königin gekäfigt wegen Schwarmlust - die hat schon Legenot ohne Ende wegen dem "vollgerotzten" Brutraum, wenn die dann noch gekäfigt wird, hat die 1. noch mehr Stress und 2. kommen die Bienen schnell auf die Idee und wollen die umweiseln, da ja irgendwas nicht mit ihr stimmt. Ganz ehrlich, wer so was macht, dem gehört das Imkern verboten. Das grenzt schon an Tierquällerei...... Kein Vorwurf an den Ersteller, der hat noch keine Ahnung.


    Ruf den "Verkäufer" an und frag ihn ob er nicht mehr ganz fit ist? So was macht man echt nicht und der sollte echt, sofern der ein wenig Ehre hat, den ganzen Kram zurücknehmen!

    Hier in der Region explodieren die Kisten seit gestern ohne Ende....


    Sage und schreibe 5 holländische Schwärme seit gestern morgen eingefangen und nun sind die Schwarmfangkästen alle blockiert. Es liegt wohl daran, dass viele vor 2-3 Wochen die Schwarmkontrollen aufgegeben haben, da erst keinerlei Schwarmstimmung aufgekommen ist. Nun sind die Völker vollreif und kommen auf doofe Ideen...... An sich werden wenig Weiselzellen angelegt, wir haben zum Beispiel einen Kandidaten, welcher lediglich 2 Zellen immer anbläst. Diese würden aber reichen, damit die Ladys abgehen.......


    Eine lustige Annekdote haben wir gestern Abend noch gehabt. Vor 3 Wochen hatten wir einen Schwarm gemeldet bekommen, welcher in ein altes Fachwerkhaus in die Mauer eingezogen ist. Jedenfalls kein rankommen an die Damen. Wir hatten noch eine Lockbeute in der Nähe des Einflugloches aufgestellt, um zu schauen ob man den evtl. locken kann - ohne viel Hoffnung. Gestern klingelte das Telefon auf einmal, wir sollen sofort kommen. Also los und nicht schlecht geschaut. Der alte Schwarm hat einen Heidschwarm produziert und ist direkt unten in die Lockbeute reingegangen. Die Hausbesitzer hatten das Schauspiel fotografiert, oben wie ein Wasserstrahl raus und direkt runter platt auf den Boden und dann recht schnell eingezogen. Der Schwarm hat genau 21 Tage da gesessen, nach dem Flugbetrieb sich gut reproduziert ( oben ist noch ein guter Betrieb zu sehen ) und ist dann erneut geschwärmt. Jedenfalls haben wir wieder eine Lockbeute da stehen gelassen, jede Wette fallen da noch Nachschwärme jetzt.


    Das Schwarmjahr ist noch nicht zu Ende, da kommt noch mehr.......

    Das sag mal unserem Giersch....... Der fühlt sich da pudelwohl........